Von Lastenheft und Nutzwertanalyse ueber ERP, MES und PIM bis zu TCO und digitaler Souveraenitaet. Die wichtigsten Begriffe rund um Softwareauswahl, Systeme und IT-Transformation, klar erklaert und mit dem Weg zur Vertiefung.
Die Kosten einer nachtraeglichen Aenderung an Anforderungen oder System. Je spaeter im Projekt, desto teurer wird eine Aenderung.
Was eine Aenderung kostetEine pruefbare Bedingung, an der sich erkennen laesst, ob eine Anforderung erfuellt ist. Es macht aus einer vagen Erwartung einen messbaren Nachweis.
Eine integrierte Komplettloesung, die moeglichst viele Bereiche aus einer Hand abdeckt. Sie bietet Einheitlichkeit und weniger Schnittstellen, ist aber in Einzelbereichen oft weniger spezialisiert.
Best-of-Breed gegen All-in-OneDie Auswahl auf Basis der eigenen Anforderungen statt auf Basis von Provisionen oder Werbebudgets. Neutralitaet schuetzt vor Empfehlungen, die dem Verkaeufer nuetzen und nicht dem Kaeufer.
AnbieterneutralitaetEine einzelne Faehigkeit oder Eigenschaft, die eine Software erfuellen soll. Man unterscheidet funktionale Anforderungen, also was das System tut, und nicht funktionale Anforderungen wie Leistung, Sicherheit oder Bedienbarkeit.
Application Programming Interface, eine Programmierschnittstelle, ueber die Systeme automatisiert Daten und Funktionen austauschen.
Advanced Planning and Scheduling, eine Software zur optimierten Produktionsfeinplanung, die Kapazitaeten, Material und Termine gleichzeitig beruecksichtigt.
Ein Modell, das Systeme in Ebenen ordnet, vom ERP auf der Unternehmensebene ueber das MES auf der Fertigungsebene bis zu Steuerungen an der Maschine.
MES gegen ERPBetriebsdatenerfassung, das Erfassen betrieblicher Daten in der Fertigung wie Auftragsbuchungen, Zeiten und Stillstandsgruende, oft ueber Terminals.
Ein Ansatz, bei dem fuer jeden Bereich das jeweils beste spezialisierte System gewaehlt und mit den anderen verbunden wird. Er bietet Tiefe, erfordert aber Integration.
Best-of-Breed gegen All-in-OneDie laufenden Kosten fuer Betrieb, Wartung, Support und Aktualisierung einer Software nach der Einfuehrung.
Die strukturierte Zusammenstellung aus Kriterien, Gewichtung und Bewertungsskala, mit der Anbieter in der Nutzwertanalyse bewertet werden.
BewertungsrasterBusiness Intelligence, Software zur Auswertung von Unternehmensdaten in Berichten und Kennzahlen. Sie macht aus Rohdaten eine Entscheidungsgrundlage.
Ein Kriterienkatalog des Bundesamts fuer Sicherheit in der Informationstechnik, der Mindestanforderungen an die Sicherheit von Cloud-Diensten beschreibt.
Customer Data Platform, ein System, das Kundendaten aus vielen Quellen zu einem einheitlichen Profil zusammenfuehrt, vor allem fuer das Marketing.
Die Begleitung der Menschen im Wandel, damit ein neues System auch angenommen und richtig genutzt wird. Ein haeufig unterschaetzter Erfolgsfaktor.
Warum IT-Projekte scheiternDie Bereitstellung von Software und Rechenleistung ueber das Internet statt auf eigener Hardware. Kosten fallen laufend an, dafuer entfaellt der Betrieb im eigenen Haus.
Cloud gegen On-PremiseCustomer Relationship Management, ein System zur Pflege der Kundenbeziehungen. Es buendelt Kontakte, Vertrieb, Marketing und Service an einer Stelle.
CRM SoftwareDie Anpassung einer Standardsoftware ueber Programmierung an besondere Anforderungen. Zu viel Customizing macht spaetere Aktualisierungen aufwendig und teuer.
Digital Asset Management, ein System zur zentralen Verwaltung digitaler Assets wie Bilder, Videos und Dokumente samt Metadaten und Formatkonversion.
PIM gegen MDM gegen DAMDie Regeln, Rollen und Verantwortlichkeiten fuer den Umgang mit Daten im Unternehmen. Sie sichert Qualitaet, Konsistenz und Nachvollziehbarkeit.
Die Uebernahme vorhandener Daten aus einem Altsystem in ein neues System. Sie ist oft aufwendig und ein haeufiges Risiko in Einfuehrungsprojekten.
Die Faehigkeit eines Unternehmens, selbstbestimmt ueber seine Daten, Systeme und Anbieter zu entscheiden, ohne in kritische Abhaengigkeiten zu geraten.
Digitale SouveraenitaetDer umfassende Wandel von Prozessen, Systemen und Kultur durch digitale Technologien. Softwareauswahl ist ein Baustein dieses groesseren Wegs.
ProzessanalyseDokumentenmanagementsystem, eine Software zur digitalen Verwaltung, Ablage und Wiederauffindung von Dokumenten. Oft Teil eines ECM.
Die Datenschutz-Grundverordnung der EU, die den Umgang mit personenbezogenen Daten regelt. Sie ist bei jeder Softwareauswahl mit Personendaten zu beachten.
Enterprise Content Management, ein System zur unternehmensweiten Verwaltung aller Inhalte und Dokumente ueber ihren gesamten Lebenszyklus.
Eine Pruefung, ob das Ergebnis einer Nutzwertanalyse stabil bleibt, wenn man einzelne Gewichte leicht veraendert. Sie schuetzt vor einer Scheingenauigkeit der Zahlen.
Enterprise Resource Planning, das betriebswirtschaftliche Kernsystem eines Unternehmens. Es plant und verwaltet Ressourcen ueber Bereiche wie Einkauf, Lager, Produktion, Vertrieb und Finanzen.
ERP SoftwareEin Sammelbegriff fuer die Spannung zwischen EU-Datenschutz und dem Zugriff auslaendischer Behoerden auf Cloud-Daten. Relevant fuer die Wahl des Anbieters und Serverstandorts.
Digitale SouveraenitaetEine Anforderung, die beschreibt, welche konkrete Funktion eine Software bereitstellen muss, etwa das Erstellen einer Rechnung oder das Buchen eines Wareneingangs.
Der Anteil, den ein Kriterium am Gesamturteil hat. Die Summe aller Gewichte ergibt hundert Prozent, sodass Wichtiges von Nebensaechlichem getrennt wird.
Der Zeitpunkt, an dem ein neues System in den produktiven Betrieb geht und die taegliche Arbeit darauf umgestellt wird.
Der eine verlaessliche und einheitliche Datensatz zu einem Objekt, der unternehmensweit gilt. Ziel eines MDM. Englisch Golden Record.
Human Capital Management, eine Software fuer das Personalwesen von der Verwaltung ueber Lohn bis zur Personalentwicklung. Auch als HR-Software bezeichnet.
HR SoftwareEine Kombination aus privater und oeffentlicher Cloud oder aus Cloud und On-Premise. Sensible Daten bleiben im Haus, skalierbare Lasten laufen in der Cloud.
Infrastructure as a Service, die Miete von Rechenleistung, Speicher und Netz aus der Cloud. Das Unternehmen behaelt die Kontrolle ueber Betriebssystem und Anwendungen.
Die internationale Fassung des ISA-95 Standards. Sie beschreibt die Integration zwischen ERP und MES aus Sicht der Systemkopplung.
Die einmaligen Kosten der Einfuehrung, etwa fuer Beratung, Konfiguration, Datenmigration und Schulung. Sie uebersteigen oft die Lizenzkosten.
Was Software wirklich kostetEine massgeschneiderte Entwicklung, die Prozesse genau abbildet. Sie ist teurer und aufwendiger, lohnt sich aber dort, wo echte Wettbewerbsvorteile entstehen.
Standard gegen IndividualEin internationaler Standard, der die Automatisierungspyramide und die Schnittstelle zwischen Unternehmens- und Steuerungssystemen beschreibt. International als IEC 62264 bekannt.
MES gegen ERPDie Bestandsaufnahme der aktuellen Prozesse und Systeme, so wie sie heute sind. Sie ist der Ausgangspunkt fuer die Verbesserung.
Die tatsaechlich erfassten Betriebsdaten aus der laufenden Produktion, etwa gefertigte Mengen und Zeiten. Sie liegen fuehrend im MES.
Eine zwingende Anforderung, deren Nichterfuellung zum sofortigen Ausschluss eines Anbieters fuehrt. KO-Kriterien werden vor der Bewertung festgelegt und filtern ungeeignete Anbieter frueh aus.
Longlist und ShortlistDie Anpassung einer Software ueber vorgesehene Einstellungen ohne Programmierung. Sie ist einfacher und wartungsfreundlicher als Customizing.
Das Dokument, in dem der Auftraggeber alle Anforderungen an eine Software sammelt und beschreibt, was das System leisten soll. Es ist die Grundlage fuer Ausschreibung, Vergleich und Vertrag.
Lastenheft-VorlageDie Kosten fuer das Nutzungsrecht an einer Software, entweder als einmaliger Kauf oder als laufendes Abo.
Learning Management System, eine Plattform zur Bereitstellung und Verwaltung von Lerninhalten und Schulungen im Unternehmen.
Die breite erste Auswahlliste aller Anbieter, die grundsaetzlich in Frage kommen. Ziel ist Vollstaendigkeit, damit kein passender Anbieter uebersehen wird.
Longlist und ShortlistDie Faehigkeit einer Software, mehrere getrennte Einheiten oder Firmen in einem System zu verwalten, ohne dass sich deren Daten vermischen. Auch Multi-Tenant genannt.
Maschinendatenerfassung, das automatische Erfassen technischer Daten direkt an der Maschine, etwa Laufzeiten, Stueckzahlen und Prozesswerte.
Master Data Management, ein System, das alle Stammdaten eines Unternehmens vereinheitlicht und einen verlaesslichen goldenen Datensatz schafft.
PIM gegen MDM gegen DAMManufacturing Execution System, ein System zur Steuerung und Ueberwachung der Fertigung in Echtzeit. Es sitzt zwischen dem ERP und der Maschinenebene.
MES gegen ERPSoftware, die als Vermittler zwischen Systemen sitzt und deren Datenaustausch organisiert. Sie entkoppelt Systeme und vereinfacht Integration.
Ein Verfahren zur Priorisierung von Anforderungen in vier Stufen, Muss, Soll, Kann und Wird nicht. Es trennt das Unverzichtbare vom Wuenschenswerten und schaerft den Blick auf das Wesentliche.
Lastenheft-VorlageEine Anforderung, die unbedingt erfuellt sein muss. In der Priorisierung nach MoSCoW ist sie die hoechste Stufe und wird oft als KO-Kriterium behandelt.
Das schrittweise Aussortieren ungeeigneter Anbieter anhand von KO-Kriterien, um von der breiten Longlist zur engen Shortlist zu gelangen.
Eine Anforderung an die Qualitaet eines Systems statt an eine einzelne Funktion, zum Beispiel Antwortzeit, Verfuegbarkeit, Datenschutz oder Skalierbarkeit.
Ein Verfahren, um Anbieter anhand gewichteter Kriterien nachvollziehbar zu vergleichen. Aus Gewichtung mal Bewertung je Kriterium entsteht ein Gesamtnutzwert, der hoechste gewinnt.
NutzwertanalyseDer Betrieb einer Software auf eigener Hardware im eigenen Haus. Das bietet mehr Kontrolle und Datenhoheit, erfordert aber eigene IT-Kompetenz und Investitionen.
Cloud gegen On-PremiseEin offener Standard fuer den Datenaustausch zwischen Maschinen verschiedener Hersteller und uebergeordneten Systemen. Wichtig fuer die Anbindung eines MES an die Fertigung.
Platform as a Service, eine Cloud-Plattform, auf der Unternehmen eigene Anwendungen entwickeln und betreiben, ohne die darunter liegende Infrastruktur selbst zu verwalten.
Product Data Management, ein System zur Verwaltung technischer Entwicklungsdaten wie CAD-Zeichnungen, Stuecklisten und Spezifikationen. Es gilt als Teil des PLM.
Die Antwort des Anbieters auf das Lastenheft. Es beschreibt, wie der Anbieter die geforderten Anforderungen technisch umsetzen will, und wird oft zur Vertragsanlage.
Product Information Management, ein System zur zentralen Verwaltung aller Produktinformationen und deren Ausspielung an alle Verkaufskanaele.
PIM gegen MDM gegen DAMProduct Lifecycle Management, ein System, das den gesamten Produktlebenszyklus von der Idee ueber Entwicklung und Produktion bis zur Ausmusterung begleitet.
Produktionsplanung und Steuerung, ein System oder Modul zur Planung von Fertigungsauftraegen, Mengen und Terminen. Oft im ERP enthalten.
Eine Cloud-Umgebung, die exklusiv fuer ein Unternehmen betrieben wird. Sie verbindet Cloud-Vorteile mit hoeherer Kontrolle und eignet sich fuer sensible Daten.
Ein begrenzter Test, in dem ein Anbieter anhand echter Beispiele nachweist, dass seine Loesung die kritischen Anforderungen erfuellt, bevor eine Entscheidung faellt.
Die systematische Aufnahme und Bewertung der eigenen Ablaeufe vor der Softwareauswahl. Sie liefert die Grundlage fuer Anforderungen und Grundsatzentscheidungen.
ProzessanalyseEine Cloud, deren Ressourcen mehrere Kunden gemeinsam nutzen und die ueber das Internet bereitsteht. Sie ist skalierbar und guenstig im Einstieg.
Ein bestehender Kunde eines Anbieters, dessen Erfahrungen als Nachweis dienen. Ein Referenzgespraech oder Besuch zeigt, wie sich eine Loesung im echten Betrieb bewaehrt.
Eine weit verbreitete Art von Programmierschnittstelle, die ueber Webprotokolle Daten zwischen Systemen austauscht. Sie gilt als einfach und flexibel.
Request for Information, eine formlose Anfrage an Anbieter, um erste Informationen ueber Loesungen und Machbarkeit zu sammeln. Sie steht meist am Anfang der Marktrecherche.
Request for Proposal, die formelle Aufforderung an Anbieter, ein konkretes Angebot auf Basis des Lastenhefts abzugeben. Sie ist die Grundlage fuer den strukturierten Vergleich.
Return on Investment, das Verhaeltnis von Nutzen zu eingesetzten Kosten. Es zeigt, ab wann sich eine Investition rechnet.
Die schrittweise oder flaechendeckende Einfuehrung eines Systems ueber Standorte, Abteilungen oder Nutzergruppen hinweg.
Software as a Service, die Nutzung einer Anwendung als Abo ueber die Cloud. Der Anbieter betreibt und aktualisiert die Software, der Kunde zahlt nutzungsabhaengig.
Supervisory Control and Data Acquisition, ein System zur Ueberwachung und Steuerung von Maschinen und Anlagen auf der Prozessebene, direkt unter dem MES.
Die definierte Verbindung, ueber die zwei Systeme Daten austauschen. Eine saubere Schnittstelle verhindert Datenbrüche und Doppelerfassung.
Supply Chain Management, die Planung und Steuerung der gesamten Lieferkette von der Beschaffung bis zur Auslieferung.
Das unbemerkte Anwachsen des Projektumfangs durch laufend neue Anforderungen. Scope Creep ist eine haeufige Ursache fuer Verzoegerungen und Mehrkosten in Softwareprojekten.
Was eine Aenderung kostetDer geografische Ort, an dem Daten gespeichert und verarbeitet werden. Fuer viele Unternehmen ist ein Standort in der EU ein hartes Kriterium. Auch Data Residency genannt.
Die enge Auswahl von meist drei bis fuenf Anbietern, die im Detail betrachtet werden. Sie entsteht aus der Longlist durch Ausschluss ueber KO-Kriterien.
Longlist und ShortlistDie Beschreibung des angestrebten Zustands der Prozesse nach der Einfuehrung. Es uebersetzt Ziele in konkrete kuenftige Ablaeufe.
Speicherprogrammierbare Steuerung, das Geraet, das eine einzelne Maschine oder Anlage in Echtzeit steuert. Englisch PLC genannt.
Die dauerhaften Kerndaten eines Unternehmens wie Artikel, Kunden, Lieferanten und Stuecklisten. Im Systemverbund liegen sie meist fuehrend im ERP oder MDM.
Fertige, erprobte Software, an die ein Unternehmen seine Prozesse anpasst. Sie ist guenstiger und schneller verfuegbar als eine Eigenentwicklung.
Standard gegen IndividualDas Abomodell, bei dem laufend fuer die Nutzung einer Software gezahlt wird, meist pro Nutzer und Monat. Typisch fuer Cloud und SaaS.
Die Gesamtkosten einer Software ueber ihre gesamte Nutzungsdauer, also nicht nur Lizenz, sondern auch Einfuehrung, Betrieb, Anpassung und Schulung. Kurz TCO.
Was Software wirklich kostetDie durchgaengige Nachverfolgbarkeit einer Anforderung von der Erfassung ueber die Umsetzung bis zum Test. Sie stellt sicher, dass keine Anforderung verloren geht.
Eine kurze Beschreibung einer Anforderung aus Sicht des Nutzers, meist im Muster als Rolle moechte ich ein Ziel, um einen Nutzen zu erreichen. Sie macht Anforderungen konkret und pruefbar.
Die im deutschsprachigen Raum fuehrende Richtlinie, die den Funktionsumfang eines MES in acht Aufgabenbereichen beschreibt.
MES gegen ERPDie Abhaengigkeit von einem Anbieter, die einen spaeteren Wechsel schwer oder teuer macht. Offene Standards und Datenexport verringern das Risiko.
Digitale SouveraenitaetDas gezielte Einloesen des erwarteten Nutzens nach dem Go-Live. Ein Projekt endet nicht mit der Einfuehrung, sondern erst, wenn der Nutzen eintritt.
Warehouse Management System, ein System zur Steuerung von Lager und Logistik, etwa Einlagerung, Kommissionierung und Bestandsfuehrung.
WMS SoftwareAnbieterneutral, ohne Provision. Dieses Glossar dient dem Verstaendnis und verlinkt zur Vertiefung. Es empfiehlt kein bestimmtes Produkt, sondern hilft, die eigene Auswahl fundiert zu treffen.
Zur Auswahl-MethodikFuenf Fragen, die in fast jedem Auswahlprojekt auftauchen, kompakt beantwortet.
Was ist der Unterschied zwischen Lastenheft und Pflichtenheft?
Das Lastenheft erstellt der Auftraggeber und beschreibt, was eine Software leisten soll. Das Pflichtenheft erstellt der Anbieter als Antwort darauf und beschreibt, wie er die Anforderungen umsetzen will. Kurz, das Lastenheft ist das Was, das Pflichtenheft das Wie.
Was bedeutet TCO bei Software?
TCO steht fuer Total Cost of Ownership, also die Gesamtkosten ueber die gesamte Nutzungsdauer. Dazu zaehlen nicht nur die Lizenzkosten, sondern auch Einfuehrung, Betrieb, Anpassung und Schulung. Der Lizenzpreis allein ist selten aussagekraeftig.
Was ist der Unterschied zwischen ERP, MES und PIM?
Ein ERP ist das betriebswirtschaftliche Kernsystem fuer Einkauf, Lager, Produktion und Finanzen. Ein MES steuert die Fertigung in Echtzeit auf der Ebene darunter. Ein PIM verwaltet Produktinformationen fuer Marketing und Vertrieb. Die drei loesen verschiedene Aufgaben und arbeiten oft zusammen.
Was ist eine Nutzwertanalyse?
Eine Nutzwertanalyse ist ein Verfahren, um Anbieter anhand gewichteter Kriterien nachvollziehbar zu vergleichen. Jedes Kriterium bekommt eine Gewichtung, jeder Anbieter je Kriterium eine Bewertung, und aus Gewichtung mal Bewertung entsteht ein Gesamtnutzwert.
Was sind KO-Kriterien in der Softwareauswahl?
KO-Kriterien sind zwingende Anforderungen, deren Nichterfuellung zum sofortigen Ausschluss eines Anbieters fuehrt. Sie werden vor der Bewertung festgelegt und filtern ungeeignete Anbieter frueh aus, etwa Serverstandort oder eine unverzichtbare Schnittstelle.
Begriffe verstehen ist der erste Schritt. Der zweite ist eine strukturierte, neutrale Auswahl auf Basis realer Projekte. Die Methodik zeigt den Weg, das Matching findet die passenden Anbieter.