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CRM Software · DACH-Mittelstand · Auszug

CRM Software Vergleich:
15 CRM Systeme für den Mittelstand.

CRM-Software (Customer Relationship Management) bündelt Vertrieb, Marketing und Service in einer Plattform. Für den DACH-Mittelstand ein Auszug mit 15 Systemen, alphabetisch und ohne Bewertung: von Cloud-Plattformen wie HubSpot, Salesforce Sales Cloud, Pipedrive und Zoho CRM über Microsoft Dynamics 365 Sales und SAP Sales Cloud bis zu Anbietern aus Deutschland wie CAS genesisWorld, CentralStationCRM, cobra, combit, TecArt und weclapp. Entscheidend sind selten die Listenpreise allein, sondern Betriebsmodell, Serverstandort und die Gesamtkosten über mehrere Jahre. Alle weiteren Systeme stehen im CRM-Katalog von Find-Your-Software (Preise Stand 9. Oktober 2026).

Sales-PipelineMarketing-AutomationServerstandort laut HerstellerKI-Funktionen
28,5 %
der Unternehmen in der EU nutzten 2025 CRM Anwendungen (Eurostat)
20,0 %
Anteil von Salesforce am globalen CRM-Markt 2025, laut Salesforce unter Verweis auf IDC (Newsroom, 4. Juni 2026)
0 €
Free-Tarife laut Herstellerseiten bei HubSpot (bis 2 Nutzer), Zoho (3 Nutzer) und Brevo (Sales Free)
9.10.2026
Datum der letzten Prüfung von Preisen, Serverstandorten und Sitzen
Warum CRM?

Wachstum ohne
Datenchaos.

Vertriebsteams verbringen laut dem Salesforce State of Sales Report 2026 im Schnitt nur 40 Prozent ihrer Arbeitszeit mit aktivem Verkauf, bei jungen Vertriebsmitarbeitenden (Gen Z) gehen zusätzlich rund 2 Stunden pro Woche allein durch manuelle Dateneingabe verloren. CRM löst strukturelle Probleme, die ab etwa 10 Mitarbeitenden entstehen.

Ohne CRM

  • Kundendaten in Excel, E-Mail und Notizblöcken verteilt
  • Keine Pipeline-Übersicht, kein Forecast möglich
  • Leads gehen im Handoff zwischen Vertrieb und Marketing verloren
  • Kein Kontext bei Serviceanfragen, schlechte Customer Experience
  • Keine Automatisierung, alles manuell
  • DSGVO-Auskunftspflicht ohne zentrale Datenbasis kaum erfüllbar

Mit CRM

  • 360-Grad-Sicht auf jeden Kontakt und jede Opportunity
  • Pipeline-Hygiene und Forecast in Echtzeit
  • Lead-Nurturing und Übergaben automatisiert
  • Servicehistorie sofort abrufbar, schnellere Reaktionszeiten
  • Workflows und E-Mail-Sequenzen automatisch
  • DSGVO-Auskunft in Sekunden via Datenobjekt-Suche
Anbietervergleich im Auszug

15 CRM Systeme im Auszug
alphabetisch und ohne Bewertung.

Brevo (Sales- und Marketing-CRM, Brevo GmbH in Berlin, Tochter der Sendinblue SAS in Paris), HubSpot CRM (All-in-One-Cloud-CRM, HubSpot, Inc. in Cambridge, Massachusetts), monday CRM (flexibles Work-OS-CRM von monday.com Ltd, Tel Aviv, NASDAQ: MNDY), Pipedrive (Sales-Pipeline-CRM, Pipedrive OÜ in Tallinn), Salesforce Sales Cloud (Enterprise-CRM von Salesforce, Inc., San Francisco) und Zoho CRM (KMU-CRM-Suite der Zoho Corporation, einem Konzern mit Wurzeln in Indien) sind zusammen mit neun weiteren Systemen ein Auszug aus dem Markt für den DACH-Mittelstand. Neu im Auszug sind Anbieter aus Deutschland wie CAS genesisWorld (Karlsruhe), CentralStationCRM (Köln), cobra und combit (Konstanz), TecArt (Erfurt) und weclapp (Kitzingen), dazu Odoo CRM sowie die Konzernplattformen Microsoft Dynamics 365 Sales und SAP Sales Cloud. Wer gezielt HubSpot-Alternativen sucht, findet einen vertieften Vergleich im Artikel HubSpot-Alternativen. Zuletzt geprüft: 9. Oktober 2026, neu aufgenommene Systeme 14. Oktober 2026. Preise, Betriebsmodell, Serverstandort und Sitz stammen von den Herstellerseiten.

Anbieter und Sitz laut ImpressumSegment (Einordnung von Find-Your-Software)Preis ab laut HerstellerBetriebServerstandort laut HerstellerProfil
BrevoBrevo GmbH, BerlinKMUSales Free 0 €; Sales Essentials 26,08 € je Nutzer/Monat; Sales Advanced 53,08 €CloudServer in der EU (OVH in Frankreich und Deutschland, Google Cloud in Belgien)
CAS genesisWorldCAS Software AG, KarlsruheMittelstandauf AnfrageBetriebsform in der Demo prüfenHosting in Deutschland laut HerstellerZum Profil →
CentralStationCRM42he GmbH, KölnKMUStarter kostenlos (3 Nutzer, 200 Kontakte); Team 24 € pro Monat für 3 Nutzer; Enterprise 289 € pro Monat für 40 NutzerCloudDeutschland laut HerstellerZum Profil →
cobra CRMcobra GmbH, KonstanzMittelstandEssential 36 €; Grow 54 €; Max 79 € je Nutzer/MonatCloud und On-Premisein der Demo prüfenZum Profil →
combit CRMcombit Software GmbH, KonstanzMittelstandPaket mit 5 Nutzern: On-Premises ab 135 € pro Monat, Private Cloud ab 350 € pro Monat, zzgl. MwSt.On-Premises und Private Cloudin der Demo prüfenZum Profil →
HubSpot CRMHubSpot, Inc., Cambridge (Massachusetts)MittelstandFree 0 €; Starter 7 € (zeitlich begrenzt); Professional 90 € je Lizenz/MonatCloud (AWS)EU Deutschland, Zuweisung nach IP bei AnmeldungZum Profil →
Microsoft Dynamics 365 SalesMicrosoft Corporation, RedmondEnterpriseProfessional 56,30 €; Enterprise 91,00 €; Premium 130,00 € je Nutzer/MonatCloudEU Data Boundary
monday CRMmonday.com Ltd, Tel AvivMittelstandBasic 12 €; Standard 17 €; Pro 28 € je Nutzer/Monat bei jährlicher Zahlung, ab 3 NutzernCloud (AWS)EU Region (Frankfurt laut Herstellerblog 2021)Zum Profil →
Odoo CRMOdoo S.A., Grand-Rosière (Belgien)KMUEine App gratis; Standard 24,90 €; Custom 44,90 € je Nutzer/Monat bei jährlicher ZahlungOdoo Online, Odoo.sh oder On-PremiseOdoo Online, Region wählbarZum Profil →
PipedrivePipedrive OÜ, TallinnMittelstandLite 14 €; Growth 39 €; Premium 59 € je Nutzer/Monat bei jährlicher ZahlungCloud (AWS)EU Frankfurt oder Dublin, Zuordnung nach HerkunftZum Profil →
Salesforce Sales CloudSalesforce, Inc., San FranciscoEnterpriseStarter Suite 25 €; Pro Suite 100 €; Core 195 € je Nutzer/MonatCloudEU Operating Zone: EU und Schweiz (kein Land genannt)Zum Profil →
SAP Sales CloudSAP SE, WalldorfEnterpriseBasispaket auf Anfrage; Add-ons ab 22 US$ je Nutzer/MonatCloudin der Demo prüfen
TecArt CRMTecArt GmbH, ErfurtMittelstandBasic 19 €; Pro 49 €; Enterprise 79 € je Nutzer/Monat bei jährlicher Zahlung, mindestens 5 Nutzer, nettoOn-Premises, Private Cloud oder Public Cloudin der Demo prüfenZum Profil →
weclappweclapp GmbH, KitzingenMittelstandCRM als Einzellizenz ab 68 € je Nutzer/MonatCloudRechenzentren in Deutschland laut HerstellerZum Profil →
Zoho CRMKonzern mit Wurzeln in Indien, DACH-Vertragspartner Zoho Corporation GmbH, EssenKMUFree (3 Nutzer); Standard 14 €; Professional 23 € je Nutzer/Monat bei JahreszahlungCloudAmsterdam und Dublin, Zuordnung nach LandZum Profil →

Auswahlprinzip: Die Tabelle zeigt einen Auszug aus dem Markt, alphabetisch sortiert und ohne Bewertung. Sie ist weder vollständig noch eine Rangliste. Die Angaben stammen von den Herstellerseiten. Zuletzt geprüft: 9. Oktober 2026, neu aufgenommene Systeme 14. Oktober 2026. Jeder Preis ist ein Listenpreis laut deutscher Herstellerseite, Stand Oktober 2026, ohne Steuer und ohne Rabatte, sofern der Hersteller nichts anderes ausweist. Alle weiteren Systeme: CRM Katalog und CRM Anbieter. Wer die Hersteller nach Sitz, Segment, Betrieb und Preismodell gruppiert sehen möchte, findet sie auf der Seite CRM Softwareanbieter im Auszug. Grundlagen zu Funktionen, Kosten und Auswahl stehen im Überblick CRM Software für den Mittelstand. Tarife im Detail: CRM Preise. Quellen: Salesforce, HubSpot, Pipedrive, Zoho, monday, Brevo, CAS, CentralStationCRM, cobra, combit, Microsoft, Odoo, SAP, TecArt, weclapp.

Anbieterprofile

Sechs Cloud-Plattformen
im Detail.

Kurzprofile zu sechs Cloud-Plattformen aus der Tabelle: Sitz, Betriebsmodell, Serverstandort, KI-Funktionen und aktuelle Preisstaffeln, jeweils nach den offiziellen Herstellerseiten mit Stand 9. Oktober 2026. Was KI Add-ons und Credits zusätzlich kosten, zeigt KI Kosten.

01 · Enterprise-CRM

Salesforce Sales Cloud

Sitz: San Francisco · ab 25 € je Nutzer/Monat

Salesforce (NYSE: CRM, Salesforce, Inc., Salesforce Tower, 415 Mission Street, San Francisco; deutsche Gesellschaft: salesforce.com Germany GmbH, München) hat laut Salesforce unter Verweis auf IDC einen Anteil von 20,0 Prozent am globalen CRM-Markt 2025. Sales Cloud bietet Pipeline-Management, KI-Forecasting via Einstein und Agentforce sowie ein AppExchange-Ökosystem mit zahlreichen Erweiterungen. Die EU Operating Zone verarbeitet und speichert Daten laut Hersteller strikt innerhalb der Region (EU und Schweiz), ein Land wird nicht genannt.

  • Einstein und Agentforce für Lead-Scoring und autonome KI-Agenten
  • EU Operating Zone: Verarbeitung und Speicherung in der Region EU und Schweiz
  • Großes Partner- und App-Ökosystem

Starter Suite 25 € · Pro Suite 100 € · Core 195 € · Advanced 395 € · Max 550 € je Nutzer/Monat, ab Pro jährliche Zahlung

02 · All-in-One-Plattform

HubSpot CRM

Sitz: Cambridge, Massachusetts · Free-Tarif

HubSpot (NYSE: HUBS, HubSpot, Inc., Cambridge, Massachusetts; Vertragspartner im DACH-Raum: HubSpot Germany GmbH) positioniert sich als All-in-One-Plattform für Marketing, Vertrieb und Service. Das kostenlose CRM eignet sich für kleine Teams, ab Sales Hub Starter werden Sequenzen, Meeting-Links und Reportings freigeschaltet. Kundendaten liegen in einem von fünf AWS-Rechenzentren (EU Deutschland, USA Ost und West, Kanada, Australien). Die Zuweisung folgt der IP-Adresse bei der Anmeldung, ein Wechsel ist nur mit bezahltem Tarif möglich.

  • Free-Tarif für den Einstieg, laut Hersteller bis 2 Nutzer
  • Marketing Hub und Service Hub nativ integrierbar
  • Breeze-KI-Assistent für E-Mails, Zusammenfassungen und Content

Free 0 € · Starter 7 € je Lizenz/Monat (jährlich, laut Hersteller zeitlich begrenzt, 65 Prozent Rabatt) · Professional 90 € · Enterprise 175 €

03 · Pipeline-CRM

Pipedrive

Sitz laut Impressum: Tallinn · ab 14 € je Nutzer/Monat

Pipedrive (Pipedrive OÜ, Mustamäe tee 3a, Tallinn) konzentriert sich auf visuelles Pipeline-Management für B2B-Vertriebsteams. Konten werden bei AWS gehostet, in den Regionen EU Frankfurt, EU Dublin, UK, USA Ost und West, Kanada und Sydney. Die Zuordnung folgt der Herkunft, eine freie Wahl der Region ist nicht zugesagt.

  • Kanban-Pipeline mit Deal-Rotation-Warnsystem
  • Pipedrive AI Assistant für Deal-Empfehlungen
  • Regionen EU Frankfurt und EU Dublin verfügbar

Lite 14 € · Growth 39 € · Premium 59 € · Ultimate 79 € je Nutzer/Monat bei jährlicher Zahlung

04 · Breite Suite

Zoho CRM

DACH-Vertragspartner: Zoho Corporation GmbH, Essen · Free-Tarif

Zoho CRM ist Teil der Zoho Corporation (1996 als AdventNet in New Jersey, USA, gegründet). Die Suite bietet Pipeline-Management, den KI-Assistenten Zia und eine breite Auswahl verzahnter Zoho-Apps. Vertragspartner für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein ist die Zoho Corporation GmbH in Essen. Die Rechenzentren in Europa stehen in Amsterdam (primär) und Dublin (sekundär), die Zuordnung folgt dem Land bei der Anmeldung.

  • Zia-KI für Lead-Scoring und Anomalieerkennung
  • Tiefe Integration in die breite Zoho-Suite (Books, Desk, Campaigns)
  • Free-Tarif für 3 Nutzer

Free für 3 Nutzer · bei Jahreszahlung Standard 14 € · Professional 23 € · Enterprise 40 € · Ultimate 52 € je Nutzer/Monat (monatlich 20 €, 35 €, 50 €, 65 €)

05 · Flexibles Work-OS-CRM

monday CRM

monday.com Ltd, Tel Aviv · NASDAQ: MNDY

monday CRM baut auf der Work-OS-Plattform von monday.com auf (monday.com Ltd, 52 Begin Road, Tel Aviv, NASDAQ: MNDY). Statt starrer Module bieten frei konfigurierbare Boards maximale Anpassbarkeit an individuelle Vertriebsprozesse. Die Plattform läuft auf AWS. Eine EU Region steht für Enterprise sowie für Standard und Pro bereit, sofern diese ab dem 23. Januar 2023 angelegt wurden. Frankfurt nennt der Herstellerblog von 2021, der Support-Artikel nennt keinen Ort.

  • Frei konfigurierbare Boards statt starrer Datenmodelle
  • monday AI für Automatisierungsvorschläge und Zusammenfassungen
  • EU Region (Frankfurt laut Herstellerblog von 2021)

Basic 12 € · Standard 17 € · Pro 28 € je Nutzer/Monat bei jährlicher Zahlung (monatlich 18 €, 25 €, 41 €) · Ultimate individuell, früher Enterprise · Preisrechner ab 3 Nutzern

06 · Sales- und Marketing-CRM

Brevo

Brevo GmbH, Berlin · Server in der EU

Brevo (vormals Sendinblue; Brevo GmbH, Köpenicker Str. 126, Berlin, Tochter der Sendinblue SAS in Paris) verbindet Vertriebs-Pipeline mit E-Mail-Marketing und Automatisierung. Laut Hersteller liegen alle Server in der EU: OVH in Frankreich und Deutschland, Google Cloud in Belgien. Städte nennt der Hersteller nicht. Das schränkt die Drittland-Frage ein, ersetzt aber nicht die Prüfung der Unterauftragnehmer. Besonders geeignet für kleine Vertriebsteams mit Fokus auf E-Mail-Kampagnen.

  • Server ausschließlich in der EU laut Hersteller
  • Sales Free (0 €) für den Einstieg in die Vertriebs-Pipeline
  • Sales Advanced 53,08 € je Nutzer und Monat

Sales Free 0 € · Sales Essentials 26,08 € · Sales Advanced 53,08 € je Nutzer/Monat · Marketing Starter 7 €/Mo (6,33 € bei jährlicher Zahlung) · Standard 15 € · Professional 499 €

Entscheidung

Welches CRM
für welche Situation.

Es gibt kein CRM, das für jedes Unternehmen passt. Die folgenden Regeln helfen, die Auswahl einzugrenzen. Die Schwellen sind Erfahrungswerte von Find-Your-Software und dienen der Orientierung, nicht als Norm. Eurostat zeigt, wie stark die Nutzung mit der Größe steigt: In der EU nutzten 2025 kleine Unternehmen CRM zu 24,69 Prozent, große zu 65,43 Prozent (Stand Februar 2026).

Grundlagen zu Funktionen, ERP-Abgrenzung, Cloud und DSGVO finden Sie im Überblick CRM Software. Weitere Anbieter: CRM Anbieter. Tarife mit Stand: CRM Preise.

01 · Unternehmensgröße

Nach Unternehmensgröße

  • Bis etwa 10 Vertriebsnutzer: Wichtig sind ein schneller Start und niedrige Fixkosten. Tarife mit kostenlosem Einstieg nennen laut Herstellerseiten HubSpot (Free, 0 Euro), Zoho (Free für 3 Nutzer) und Brevo (Sales Free, 0 Euro). Grenzen der Free-Tarife vor dem Start prüfen.
  • Etwa 11 bis 100 Nutzer: Rollen und Rechte, Berichte, Automatisierung und eine ERP-Schnittstelle gewinnen an Gewicht. Preisbeispiele laut Herstellerseiten: HubSpot Professional 90 Euro je Lizenz und Monat, Salesforce Pro Suite 100 Euro je Nutzer und Monat.
  • Über 100 Nutzer: Governance, Test-Umgebungen, Schnittstellenplattform und Partnerverfügbarkeit zählen. Salesforce nennt für Core 195 Euro, Advanced 395 Euro und Max 550 Euro je Nutzer und Monat (Stand Oktober 2026).
02 · Vertriebsmodell

Nach Vertriebsmodell

  • Kurze Zyklen mit vielen Abschlüssen: schlanke Pipeline, E-Mail-Vorlagen und Telefonie-Anbindung. Ein CRM-Programm mit wenigen Pflichtfeldern reicht oft.
  • B2B-Komplexvertrieb mit mehreren Entscheidern und langen Zyklen: Kontakt- und Account-Hierarchien, Forecast, Angebotsprozess und Freigaben.
  • Marketing-getriebener Vertrieb: Anbindung an Kampagnen, Formulare und Lead-Bewertung.
  • Service-lastiges Geschäft: Ticketing, Wissensdatenbank und SLA-Steuerung gehören zum Kern.
  • Partner- oder Channel-Vertrieb: Partnerportal, Rechte je Partner und Provisionslogik prüfen.
03 · Vorhandenes ERP

Nach vorhandenem ERP

  • Kein ERP im Einsatz: CRM zuerst auswählen, Schnittstelle später einplanen und auf eine dokumentierte API achten.
  • ERP mit CRM-Modul: Prüfen Sie, ob der Modulumfang reicht. weclapp nennt CRM als Einzellizenz ab 68 Euro pro Nutzer und Monat (weclapp Preisseite, Stand Oktober 2026).
  • ERP ohne CRM-Modul: Standardkonnektor oder API, abgestimmte Kundenstammdaten und ein klarer Übergabepunkt für Angebot und Auftrag.
  • ERP-Wechsel geplant: Entscheiden Sie CRM und ERP gemeinsam, damit Kundenstamm und Schnittstelle nicht doppelt aufgebaut werden.

Quellen: Eurostat (Stand Februar 2026), weclapp Preisseite, Herstellerseiten laut Tabelle, Stand 9. Oktober 2026. Schwellen und Vertriebsmodelle: Erfahrungswerte von Find-Your-Software.

Auswahlkriterien

Was CRM
leisten muss.

Moderne CRM-Plattformen 2026 decken sechs Kernmodule ab. Nicht jeder Anbieter deckt alle gleich tief ab: Salesforce und HubSpot am vollständigsten, Brevo und CentralStationCRM am fokussiertesten.

01 · Kontaktmanagement

Kontakt- und Accountdaten

360-Grad-Sicht auf Kontakte, Accounts, Aktivitäten und Kommunikation. Duplikat-Erkennung, Datenanreicherung und Timeline-Ansicht.

  • Kontakt-Timeline mit E-Mail, Calls, Notizen
  • Firmendaten-Anreicherung via LinkedIn, Clearbit
  • Duplikat-Merge und Datenbereinigung
02 · Pipeline-Management

Vertriebspipeline

Visuelle Darstellung von Deals nach Stage, Wahrscheinlichkeit und Wert. Kanban-Boards, Deal-Rotation-Warnungen und Forecast-Berichte. Stärke von Pipedrive und monday CRM.

  • Mehrere Pipelines parallel verwaltbar
  • Automatische Deal-Rotation-Warnungen
  • Umsatz-Forecast nach Quartal und Region
03 · Marketing-Automation

Lead-Nurturing und Kampagnen

E-Mail-Sequenzen, Landing Pages, Formulare und Lead-Scoring. Am stärksten bei HubSpot Marketing Hub und Brevo integriert, bei Zoho über Zoho Campaigns.

  • Drip-Kampagnen mit Trigger-basierter Logik
  • Lead-Scoring nach Aktivität und Demografie
  • A/B-Tests für E-Mail-Betreffzeilen
04 · Service und Ticketing

Kundensupport

Ticket-Management, SLA-Steuerung und Wissensbasis. Salesforce Service Cloud, HubSpot Service Hub und Zoho Desk bieten vollwertige Helpdesk-Funktionen integriert mit dem CRM.

  • Ticket-Erstellung aus E-Mail, Chat und Formular
  • SLA-Timer und Eskalationsregeln
  • Wissensdatenbank und Self-Service-Portal
05 · Analytics und Reporting

Berichte und Dashboards

Echtzeit-Dashboards für Pipeline-Hygiene, Aktivitäten und Konversionsraten. Alle sechs Cloud-Plattformen aus dem Detailteil bieten Standard-Reports, Salesforce, HubSpot und monday CRM erlauben zusätzlich individuelle Dashboards ohne Code.

  • Pipeline-Velocity und Stage-Conversion
  • Aktivitäts-Reports pro Mitarbeitendem
  • Revenue-Forecast mit Szenario-Analyse
06 · Mobile und KI

Mobile App und KI-Assistenten

Alle sechs Cloud-Plattformen bieten iOS- und Android-Apps. KI-Funktionen 2026: Salesforce Einstein und Agentforce, HubSpot Breeze AI, Pipedrive AI Assistant, Zoho Zia und monday AI für Deal-Empfehlungen, E-Mail-Drafting und Automatisierungsvorschläge.

  • Offline-Fähigkeit für Außendienst
  • Sprachnotizen und automatische Transkription
  • KI-generierte Gesprächszusammenfassungen
Integrationen

CRM als
Datenzentrum.

CRM-Mehrwert entsteht durch Anbindung an bestehende Systeme. Die wichtigsten Integrationsebenen für DACH-Unternehmen 2026.

ERP-Anbindung

ERP-Systeme

  • SAP S/4HANA via Connector
  • Microsoft Dynamics 365 ERP nativ
  • weclapp und andere deutsche Cloud-ERPs mit eigenem CRM-Modul
  • Lexware und DATEV für Buchhaltung
  • Zapier und Make für Custom-Bridges
Kommunikation

Telefonie und Mail

  • Microsoft Teams und Outlook 365
  • Google Workspace (Gmail, Calendar)
  • Native Telefonie-Integrationen (Salesforce, HubSpot, Pipedrive)
  • Aircall, Ringcentral, 3CX
  • LinkedIn Sales Navigator
Marketing-Stack

Marketing-Tools

  • Brevo und Mailchimp für E-Mail-Marketing
  • Google Ads und Meta Ads
  • Hotjar und Google Analytics 4
  • Typeform und Calendly
  • Shopify und WooCommerce
API und Middleware

Eigenentwicklung

  • REST-API bei allen sechs Cloud-Plattformen aus dem Detailteil
  • Webhook-Trigger für Events
  • Zapier, Make und n8n als No-Code-Brücken
  • Salesforce AppExchange mit großem Erweiterungs-Ökosystem
  • HubSpot App-Marketplace mit zahlreichen Integrationen
DSGVO und Compliance

Datenschutz.
Ohne Kompromisse.

CRM-Software verarbeitet personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO (EU 2016/679). Für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gelten erhöhte Anforderungen. Folgende Kriterien sind 2026 pflichtrelevant, bezogen auf die sechs Cloud-Plattformen aus dem Detailteil.

01 · Serverstandort

EU-Rechenzentrum

Laut Herstellerangaben (Stand 9. Oktober 2026): Salesforce verarbeitet und speichert Daten in der EU Operating Zone innerhalb der Region (EU und Schweiz), ein Land wird nicht genannt. HubSpot bietet EU Deutschland ohne Ortsangabe, die Zuweisung folgt der IP-Adresse bei der Anmeldung. monday CRM bietet eine EU Region, Frankfurt nennt der Herstellerblog von 2021. Pipedrive hostet bei AWS in EU Frankfurt oder Dublin, die Zuordnung folgt der Herkunft. Zoho betreibt Rechenzentren in Amsterdam und Dublin, die Zuordnung folgt dem Land. Brevo nennt Server in der EU, ohne Städte (OVH in Frankreich und Deutschland, Google Cloud in Belgien).

  • Salesforce: EU Operating Zone (EU und Schweiz)
  • HubSpot: EU Deutschland; Zoho: Amsterdam und Dublin
  • Brevo: Server in der EU, keine Städte genannt
02 · Vertrag

Auftragsverarbeitung (AVV)

Jedes CRM, das personenbezogene Daten verarbeitet, benötigt einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO. Alle sechs Cloud-Plattformen aus dem Detailteil stellen AVV-Vorlagen bereit. Anhang 1 (Kategorien) und Anhang 2 (TOMs) vor Unterzeichnung prüfen.

  • AVV abrufbar im jeweiligen Kundenportal
  • Datenschutz-Kontaktdaten im Impressum
03 · Drittland-Transfer

US-Datentransfer

Salesforce, HubSpot, Zoho und monday CRM gehören zu Konzernen mit Sitz außerhalb der EU (USA, Indien beziehungsweise Israel). Pipedrive nennt im Impressum den Sitz Tallinn, Brevo die Brevo GmbH in Berlin als Tochter eines französischen Konzerns. Ob Daten dennoch in Drittländer gelangen, hängt von Region, Support und Unterauftragnehmern ab. Absicherung erfolgt über das EU-US Data Privacy Framework und EU-Standardvertragsklauseln.

  • EU-US-DPF-Zertifizierung prüfen
  • SCC-Anhang im AVV
04 · Löschkonzept

Datenlöschung und -portabilität

Art. 17 DSGVO (Recht auf Löschung) und Art. 20 (Datenportabilität) sind in modernen CRM-Systemen umsetzbar. Alle sechs Cloud-Plattformen bieten CSV-Export und API-gestützte Datenlöschung. Definieren Sie Fristen in einem eigenen Löschkonzept.

  • Automatische Löschregeln konfigurierbar
  • Vollständiger Datenexport via CSV/API
05 · Zugriffskontrolle

Rollen und Berechtigungen

Die DSGVO fordert das Prinzip der Datensparsamkeit (Art. 5). Rollen- und profilbasierte Zugriffskontrolle (RBAC) ist bei allen sechs Cloud-Plattformen verfügbar. Vertrieb, Marketing und Service als getrennte Profilgruppen konfigurieren.

  • RBAC mit Feld- und Datensatz-Ebene
  • IP-Whitelist und MFA empfohlen
06 · Audit-Log

Protokollierung

Art. 30 DSGVO (Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten) erfordert Nachweisbarkeit. Salesforce, HubSpot Enterprise und Zoho CRM Enterprise bieten vollständige Audit-Logs. Bei kleineren Tarifen von Pipedrive, monday CRM und Brevo ist ggf. ergänzende Protokollierung nötig.

  • Salesforce: Field History Tracking
  • HubSpot Enterprise: erweitertes Aktivitäts-Log
Kosten und TCO

Was CRM
wirklich kostet.

Der Listenpreis ist nur ein Teil der Gesamtkosten. Implementierung, Schulung, Anpassungen und laufende Administration summieren sich zum Total Cost of Ownership (TCO) über 5 Jahre.

TierAnbieter-BeispieleLizenz/MoImplementierungTCO 5 Jahre (20 Nutzer)
EinstiegKMU bis 20 MAHubSpot Free/Starter, Brevo Free/Starter, Pipedrive Lite0 bis 700 €1.000 bis 6.000 €15.000 bis 40.000 €
WachstumMittelstand 20 bis 200 MAHubSpot Professional, Pipedrive Growth/Premium, Zoho Professional/Enterprise, monday CRM Pro1.800 bis 5.500 €15.000 bis 50.000 €100.000 bis 300.000 €
EnterpriseGroßunternehmen 200+ MASalesforce Core/Advanced/Max, HubSpot Enterprise5.000 bis 25.000 €50.000 bis 250.000 €800.000 bis 3.200.000 €

TCO-Kalkulation enthält: Lizenzkosten (5 Jahre), Implementierungspartner, interne Projektkosten, Schulungen, laufende Administration und Anpassungen. Lizenzpreise gemäß den deutschen Preisseiten der Hersteller in Euro, Stand 9. Oktober 2026; individuelle Rabatte weichen ab. Eigene Kalkulation auf Basis der genannten Listenpreise, keine Herstellerangabe. Tarife im Detail: CRM Preise.

Auswahlprozess

In 6 Schritten
zum richtigen CRM.

Die Auswahl eines CRM-Systems dauert je nach Unternehmensgröße 4 bis 24 Wochen. Dieser Prozess reduziert Fehlentscheidungen und verhindert Migrations-Rework.

01

Anforderungsanalyse

Vertriebsprozesse, Nutzergruppen, Integration (ERP, Telefonie, Marketing) und Must-Have-Funktionen dokumentieren. Datenschutzbeauftragten einbeziehen.

02

Stakeholder-Workshop

Vertrieb, Marketing, IT und Geschäftsführung an einen Tisch. Konflikte zwischen Wunsch-Features und Budget früh klären. Schriftliches Lastenheft erstellen, eine Vorlage mit Bewertungsschema bietet das CRM-Lastenheft.

03

Shortlist und Demo

3 bis 5 Anbieter mit echten Testdaten evaluieren. Scripted Demo: eigene Leads importieren, Pipeline anlegen, Dashboard konfigurieren. Keine generischen Vendor-Demos akzeptieren.

04

Pilotphase (30 bis 60 Tage)

Einen Anbieter im echten Vertriebsbetrieb testen. Adoption-Rate messen: mindestens 80 % aktive Nutzer nach 30 Tagen als Ziel setzen. Feedback strukturiert sammeln.

05

Datenmigration

Bestandsdaten bereinigen und migrieren. Duplikat-Bereinigung vor Migration. Felder und Prozesse im neuen System konfigurieren. Parallelbetrieb max. 4 Wochen.

06

Go-Live und Training

Rollenbasierte Schulungen (Vertrieb, Marketing, Service). CRM-Champions in jedem Team benennen. KPI-Dashboard für Adoption und Pipeline-Hygiene aufsetzen.

FAQ

Häufige Fragen
direkt beantwortet.

Was kostet CRM-Software für ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitenden?

CRM-Software für 50 Nutzer kostet 2026 je nach Anbieter und Funktionsumfang rund 350 bis 5.000 Euro pro Monat. Einstiegstarife wie HubSpot Starter (7 Euro je Lizenz und Monat bei jährlicher Zahlung, laut Hersteller zeitlich begrenzt) oder Pipedrive Lite (14 Euro je Nutzer und Monat) liegen bei etwa 350 bis 700 Euro monatlich. Salesforce Pro Suite (100 Euro) und Zoho CRM Enterprise (40 Euro bei Jahreszahlung) liegen deutlich höher. Hinzu kommen einmalige Implementierungskosten von 2.000 bis 30.000 Euro. Quelle: Listenpreise der Hersteller, Stand 9. Oktober 2026.

Welches CRM ist DSGVO-konform für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Für DACH-Unternehmen bieten alle sechs Cloud-Plattformen aus dem Detailteil DSGVO-relevante Optionen, die Region unterscheidet sich jedoch. Laut Herstellerangaben (Stand 9. Oktober 2026) verarbeitet Salesforce Daten in der EU Operating Zone innerhalb der EU und der Schweiz, HubSpot bietet EU Deutschland, Pipedrive EU Frankfurt oder Dublin, Zoho Amsterdam und Dublin, monday CRM eine EU Region und Brevo Server in der EU. Bei mehreren Anbietern folgt die Region dem Land der Anmeldung. Entscheidend ist zusätzlich ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.

Wie lange dauert die Einführung eines CRM-Systems?

Die CRM-Einführung dauert je nach Komplexität 2 Wochen bis 12 Monate (Erfahrungswerte von Find-Your-Software). Einfache Cloud-CRMs wie Pipedrive, HubSpot oder Brevo sind in 2 bis 8 Wochen einsatzbereit. Mittelstandsprojekte mit ERP-Anbindung, etwa mit Zoho CRM oder monday CRM, benötigen 2 bis 4 Monate. Enterprise-Projekte mit Salesforce, Datenmigration, ERP-Integration und DSGVO-Konfiguration dauern 6 bis 12 Monate. Die Datenmigration ist darin enthalten und braucht 1 bis 4 Wochen, die Einarbeitung des Teams weitere 2 bis 3 Monate. Kritische Erfolgsfaktoren sind Datenqualität und Nutzer-Adoption.

Welches CRM eignet sich am besten für B2B-Vertrieb im Mittelstand?

Für B2B-Vertrieb im DACH-Mittelstand kommen häufig Pipedrive (ab 14 Euro je Nutzer und Monat, Fokus auf die Pipeline), HubSpot CRM (Free-Tarif, All-in-One-Plattform für Marketing, Vertrieb und Service) und Salesforce Sales Cloud (ab 25 Euro je Nutzer und Monat, große Funktionstiefe und großes Partner-Ökosystem) in die engere Wahl. monday CRM passt zu Teams, die frei konfigurierbare Boards bevorzugen. Eine feste Rangfolge gibt es nicht: Vertriebsmodell, Teamgröße und vorhandenes ERP entscheiden. Der Abschnitt Welches CRM für welche Situation fasst die Auswahlregeln zusammen.

Welche KI-Funktionen bieten CRM-Systeme?

CRM-Systeme bieten 2026 KI-Funktionen in unterschiedlicher Form: Lead-Scoring und KI-Agenten bei Salesforce (Einstein und Agentforce), Assistenten für E-Mails und Zusammenfassungen bei HubSpot (Breeze), Zoho (Zia), monday CRM (monday AI) und Brevo sowie Deal-Empfehlungen beim Pipedrive AI Assistant. KI ist teils im Tarif enthalten, teils ein eigener Tarif oder wird nach Verbrauch abgerechnet, Einzelheiten stehen auf der Seite CRM Preise. Prüfen Sie Funktionsumfang, Tarifstufe und Datenverarbeitung in einem Pilot, denn nicht jede Funktion gehört zu jedem Tarif.

Was ist der Unterschied zwischen CRM und ERP?

CRM (Customer Relationship Management) verwaltet externe Prozesse: Kundenbeziehungen, Vertrieb, Marketing und Support. ERP (Enterprise Resource Planning) steuert interne Prozesse: Finanzen, Lager, Produktion und Einkauf. Manche Anbieter kombinieren beides, etwa weclapp als deutsches Cloud-ERP mit CRM-Modul, das CRM als Einzellizenz ab 68 Euro pro Nutzer und Monat nennt (Stand Oktober 2026). Die sechs Cloud-Plattformen aus dem Detailteil sind dagegen CRM-first entwickelt und werden bei Bedarf über Schnittstellen an ein bestehendes ERP-System angebunden.

Was kostet die Implementierung eines Enterprise-CRM?

Die Implementierung eines Enterprise-CRM wie Salesforce Core oder Advanced kostet in Deutschland 2026 zwischen 50.000 und 250.000 Euro, abhängig von Integrationen, Datenmigration und Customizing-Umfang. Hinzu kommen laufende Lizenzkosten von 195 bis 395 Euro pro Nutzer und Monat bei Salesforce (Core bis Advanced) beziehungsweise 175 Euro pro Platz und Monat bei HubSpot Enterprise plus einem Pflicht-Onboarding bei Professional und Enterprise, dessen Betrag laut Angebot festgelegt wird. Zertifizierte Implementierungspartner berechnen üblicherweise 150 bis 350 Euro pro Beratertag.

Kann ich mein bestehendes CRM auf ein neues System migrieren?

Ja, eine CRM-Migration ist möglich und bei einem Plattformwechsel üblich. Die wichtigsten Schritte sind Datenbereinigung und Deduplizierung vor der Migration, Feldzuordnung zwischen alten und neuen Datenobjekten, eine Testmigration mit einem Teil der Daten, die Vollmigration und mindestens vier Wochen Parallelbetrieb. Die sechs Cloud-Plattformen aus dem Detailteil bieten CSV-Import und APIs. Für die Datenmigration sollten Sie 1 bis 4 Wochen einplanen (Erfahrungswerte von Find-Your-Software). Zoho zu HubSpot und Pipedrive zu Salesforce zählen im DACH-Markt zu den häufigen Migrationspfaden.

HubSpot oder Salesforce, welches CRM passt besser zum Mittelstand?

HubSpot eignet sich für Unternehmen, die eine All-in-One-Plattform mit Free-Tarif und schnellem Start suchen, Professional kostet 90 Euro je Lizenz und Monat. Salesforce passt zu komplexeren Vertriebsprozessen mit hohem Anpassungsbedarf und großem Partner-Ökosystem, die Preise reichen von 25 Euro (Starter Suite) bis 100 Euro (Pro Suite) je Nutzer und Monat. Beide Angaben sind Listenpreise laut Hersteller, Stand 9. Oktober 2026. Einen ausführlichen Feature- und Preisvergleich liefert der Artikel Salesforce vs HubSpot.

Gibt es Alternativen zu HubSpot für den DACH-Mittelstand?

Ja. Zu den HubSpot-Alternativen, die im DACH-Mittelstand häufig geprüft werden, zählen Pipedrive mit Fokus auf die Pipeline, Zoho CRM mit breiter Suite, monday CRM mit frei konfigurierbaren Boards und Brevo mit Servern in der EU. Welche Alternative passt, hängt von Teamgröße, Vertriebsmodell und vorhandenem ERP ab. Preise, Serverstandort und Sitz der Anbieter finden Sie in der Tabelle dieser Seite. Prüfen Sie die engere Auswahl anschließend in einer Demo mit eigenen Daten. Eine Übersicht mit Auswahlkriterien bietet der Artikel HubSpot-Alternativen.

Welches CRM eignet sich für kleine Teams, Freelancer oder Solo-Selbstständige?

Für kleine Teams und Selbstständige eignen sich Tarife mit kostenlosem Einstieg: HubSpot CRM ist laut Hersteller bis 2 Nutzer kostenlos, Zoho CRM bietet einen Free-Tarif für 3 Nutzer, Brevo einen Sales-Tarif für 0 Euro. Die Grenzen der Free-Tarife bei Automatisierung, Berichten und Rechten sollten Sie vor dem Start prüfen. Als schlanke deutsche Alternative eignet sich zusätzlich CentralStationCRM aus Köln, das bewusst auf Marketing-Automation und KI verzichtet und sich auf einfaches Kontakt- und Aufgabenmanagement konzentriert.

Ist CRM-Software noch als On-Premise-Installation verfügbar, oder nur als Cloud/SaaS?

Die sechs Cloud-Plattformen aus dem Detailteil, Brevo, HubSpot, monday CRM, Pipedrive, Salesforce und Zoho CRM, werden 2026 als Cloud-Software im Software-as-a-Service-Modell betrieben. In der Tabelle bieten cobra CRM, combit CRM, TecArt CRM und Odoo CRM laut Hersteller auch On-Premise an. Reine On-Premise-CRM-Installationen sind im modernen CRM-Markt die Ausnahme, weil Vertriebsteams mobilen Zugriff, häufige Funktions-Updates und geringe IT-Vorlaufkosten benötigen. Wer On-Premise zwingend braucht, klärt das vor der Vorauswahl und prüft außerdem, in welcher Region der Anbieter die Daten speichert. Die allgemeinen Vor- und Nachteile von Cloud gegenüber On-Premise erläutert der Leitfaden Cloud vs. On-Premise: Grundsatzentscheidungen in der Softwareauswahl.

Warum zeigt die Vergleichstabelle nur einen Auszug und keine Bewertungen?

Die Tabelle zeigt 15 Systeme als Auszug aus einem Markt mit sehr vielen Anbietern. Sie ist alphabetisch sortiert, damit keine Rangfolge entsteht, und enthält keine Bewertungen. Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl und kein Bewertungsportal, Anbieter zahlen nicht für Platzierungen. Die Angaben zu Preis, Betriebsmodell, Serverstandort und Sitz stammen von den Herstellerseiten und tragen ein Prüfdatum. Eine längere Übersicht finden Sie auf der Seite CRM Anbieter, eine begründete Shortlist für Ihr Unternehmen erhalten Sie im Selection Portal.

Welches CRM passt zu welcher Unternehmensgröße?

Eine feste Zuordnung gibt es nicht, aber Erfahrungswerte von Find-Your-Software helfen. Bis etwa 10 Vertriebsnutzer zählen schneller Start und niedrige Fixkosten, deshalb sind Tarife mit kostenlosem Einstieg interessant. Zwischen etwa 11 und 100 Nutzern gewinnen Rollen, Berichte, Automatisierung und ERP-Schnittstellen an Gewicht. Darüber sind Governance, Test-Umgebungen und Partnerverfügbarkeit wichtig. Der Abschnitt Welches CRM für welche Situation auf dieser Seite fasst die Regeln zusammen und ergänzt sie um Vertriebsmodell und vorhandenes ERP.

Worauf ist bei einem CRM zu achten, wenn bereits ein ERP im Einsatz ist?

Entscheidend sind die Schnittstelle und der Übergabepunkt zwischen Angebot und Auftrag. Prüfen Sie, ob der ERP-Hersteller ein CRM-Modul anbietet und ob dessen Umfang für den Vertrieb reicht. weclapp nennt CRM zum Beispiel als Einzellizenz ab 68 Euro pro Nutzer und Monat (Stand Oktober 2026). Bei einem eigenständigen CRM brauchen Sie einen Standardkonnektor oder eine dokumentierte API sowie abgestimmte Kundenstammdaten. Vermeiden Sie doppelte Pflege von Adressen, indem Sie festlegen, welches System führend ist.

Wie aktuell sind Preise und Serverstandorte in der Tabelle?

Alle Angaben tragen ein Prüfdatum, derzeit den 9. Oktober 2026, für neu aufgenommene Systeme den 14. Oktober 2026. Preise sind Listenpreise laut deutscher Herstellerseite, Rabatte und individuelle Angebote sind nicht enthalten. Serverstandorte sind Herstellerangaben und können sich ändern. Bei manchen Anbietern richtet sich die Region nach dem Land der Anmeldung. Verlassen Sie sich daher nicht allein auf die Tabelle, sondern lassen Sie sich Preis, Region und Unterauftragnehmer vor dem Vertrag schriftlich bestätigen. Tarife mit Stand finden Sie zusätzlich auf der Seite CRM Preise.

Quellen

Primärquellen für
Preise und Kennzahlen.

Alle Preisangaben, Sitzangaben, Serverstandorte und Kennzahlen auf dieser Seite basieren auf den folgenden offiziellen Herstellerseiten und Statistikquellen, Abruf am 9. Oktober 2026.

Bereitstellungsmodell

CRM heißt 2026
fast immer Cloud.

CRM-Software wird 2026 nahezu ausschließlich als Cloud-Lösung im Software-as-a-Service-Modell (SaaS) betrieben: Die sechs Cloud-Plattformen aus dem Detailteil, Brevo, HubSpot, monday CRM, Pipedrive, Salesforce und Zoho CRM, liefern Cloud-Varianten (siehe Anbieterprofile und Quellen). Ausnahmen in der Tabelle sind cobra CRM, combit CRM, TecArt CRM und Odoo CRM, die laut Hersteller auch On-Premise anbieten. Echte On-Premise-CRM-Installationen sind im modernen Markt die Ausnahme, weil Vertriebsteams mobilen Zugriff von unterwegs, häufige Funktions-Updates ohne eigenes IT-Projekt und geringe IT-Vorlaufkosten benötigen, drei strukturelle Vorteile der Cloud gegenüber On-Premise. Relevant bleibt die Grundsatzfrage trotzdem für Unternehmen mit strengen Datenresidenz-Vorgaben oder einer engen Anbindung an ein bestehendes On-Premise-ERP-System.

Die allgemeinen Vor- und Nachteile von Cloud gegenüber On-Premise, unabhängig von der Softwarekategorie, erklärt der Leitfaden zu Grundsatzentscheidungen in der Softwareauswahl im Detail, inklusive Entscheidungskriterien für Datenschutz, Kostenstruktur und IT-Ressourcen. Cloud vs. On-Premise: zum Leitfaden

Weiterführend

Drei Seiten,
drei Blickwinkel.

Dieser Vergleich zeigt einen Auszug mit 15 Systemen, sechs davon im Detail. Grundlagen, Funktionen, Cloud und DSGVO: CRM Software. Wer sonst noch anbietet: CRM Anbieter. Was es kostet: CRM Preise. Alle drei Seiten stehen in der Kategorie CRM Software. Am Hub steht Auswahl und Abgrenzung, am Vergleich der direkte Blick auf wenige Systeme.

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