ERP-Wechsel · Navision-Nachfolge 2026

Navision Alternative 2026

Microsoft Dynamics NAV, besser bekannt unter seinem ursprünglichen Namen Navision, verliert schrittweise jeden Herstellersupport: Der Extended Support für NAV 2016 endete bereits am 15. April 2026, für NAV 2017 endet er am 12. Januar 2027 und für NAV 2018 am 12. Januar 2028 (Microsoft Lifecycle, 2026). Für den DACH-Mittelstand mit Bestandssystem auf Dynamics NAV vergleichen wir 6 echte ERP-Nachfolger für den Wechsel von on-premise auf eine zukunftsfähige Cloud- oder Hybrid-Plattform, inklusive Datenmigration aus dem Altsystem, Kosten, Compliance-Anforderungen und einem strukturierten Auswahlprozess.

15.04.26
Extended Support NAV 2016, bereits beendet (Microsoft Lifecycle)
2027
Extended-Support-Ende NAV 2017, 12. Januar 2027
2028
Extended-Support-Ende NAV 2018, 12. Januar 2028
4–9
Monate typische Projektdauer bei einer NAV-Migration, Praxiswerte 2026
ERP-WechselNavision-NachfolgeBusiness CentralDACH-Mittelstand
Einordnung

Warum der Support-Ausstieg jetzt Konsequenzen hat

Anders als bei einem gewöhnlichen Systemwechsel ist die Ausgangslage bei Navision klar: Microsoft stellt die Weiterentwicklung des on-premise-Produkts schrittweise ein und hat Dynamics NAV bereits 2018 durch Dynamics 365 Business Central als Cloud-Nachfolger abgelöst. Zwei Situationen helfen bei der ehrlichen Einordnung des eigenen Zeitdrucks.

Risiko bei Weiternutzung

Diese Folgen drohen ohne Herstellersupport

  • Neu entdeckte Sicherheitslücken bleiben dauerhaft ungepatcht, sobald der Extended Support einer NAV-Version endet, da Microsoft danach keine Hotfixes mehr veröffentlicht.
  • Die Pflicht zum Versand elektronischer B2B-Rechnungen ab 2027 beziehungsweise 2028 lässt sich in einem eingefrorenen NAV-Stand technisch nicht mehr nachrüsten.
  • Zertifizierte Implementierungspartner reduzieren ihren NAV-Support schrittweise, wodurch Consultants und Spezialwissen für Altversionen zunehmend knapp und teuer werden.
  • Neue GoBD-Anforderungen und steuerliche Meldepflichten laufen ins Leere, weil das System keine Compliance-Updates mehr erhält.
  • Wirtschaftsprüfer und Cyber-Versicherer bewerten ein ungepatchtes Kernsystem bei Prüfungen zunehmend als dokumentationspflichtiges Risiko.
  • Mit jedem weiteren Jahr Weiterbetrieb wächst zudem der technologische Abstand zum Zielsystem, was die spätere Migration selbst tendenziell aufwendiger macht.
Übergangsoption

Wann eine befristete Weiternutzung vertretbar ist

  • Ihre NAV-Version befindet sich noch im Extended Support, etwa NAV 2018 bis 12. Januar 2028, und ein Wechselprojekt lässt sich realistisch in diesem Zeitfenster abschließen.
  • Ein zertifizierter NAV-Partner bietet befristeten Drittanbieter-Support mit eigenen Sicherheitspatches an, bis die Migration abgeschlossen ist.
  • Das System läuft weitgehend isoliert, ohne dass in den nächsten 12 bis 18 Monaten neue regulatorische Pflichten entstehen, die eine Anpassung erfordern.
  • Eine Migration ist bereits budgetiert, ausgeschrieben oder befindet sich in der Umsetzungsphase mit einem Partner.
  • Eine formale Risikoabwägung mit IT-Sicherheit und Geschäftsführung wurde dokumentiert und regelmäßig aktualisiert.

Anders als bei einem freiwilligen Anbieterwechsel gibt es bei Navision kein "einfach weiter so ohne Konsequenzen": Jede NAV-Version durchläuft nach ihrem Marktstart einen festen, von Microsoft öffentlich dokumentierten Lebenszyklus aus Mainstream- und Extended Support, an dessen Ende Sicherheitsupdates vollständig eingestellt werden. Für IT-Verantwortliche im Mittelstand bedeutet das planbare Fixpunkte, an denen spätestens ein produktives Nachfolgesystem laufen sollte, nicht nur eine vage Empfehlung zur Modernisierung.

Realistischer Zeitrahmen für die Auswahl

Eine ERP-Migration aus Navision dauert in der Praxis 4 bis 9 Monate, hinzu kommen 1 bis 3 Monate für die Anbieterauswahl. Für Unternehmen auf NAV 2017, dessen Extended Support am 12. Januar 2027 endet, bedeutet das: Die Anbieterauswahl sollte spätestens im ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein, damit die eigentliche Migration rechtzeitig vor Supportende startet und nicht unter Zeitdruck in Produktion geht.

Anbietervergleich 2026

6 echte Navision-Nachfolger im Überblick

Die Tabelle vergleicht sechs realistische Nachfolgesysteme für Unternehmen, die von Dynamics NAV wechseln, von der direkten Microsoft-Cloud-Migration bis zu spezialisierten Mittelstands- und Fertigungs-ERPs. Alle sechs unterstützen den Empfang elektronischer B2B-Rechnungen und sind für den DACH-Mittelstand qualifiziert. Drei der sechs Anbieter, SAP Business One, proALPHA und Infor, verkaufen ausschließlich über zertifizierte Partner und veröffentlichen deshalb keinen Listenpreis, was in der DACH-Mittelstands-ERP-Welt eher die Regel als die Ausnahme ist. Preise Stand 2026, zuzüglich Mehrwertsteuer. Vollständiger Marktüberblick im ERP-Vergleich 2026. Die Auswahl deckt bewusst beide Wechselrichtungen ab, den einfachen In-Family-Umstieg auf das Microsoft-Ökosystem und den vollständigen Anbieterwechsel zu einem europäischen oder US-amerikanischen Spezialisten, damit Sie beide Optionen fundiert gegeneinander abwägen können.

AnbieterSegmentDeploymentPreis ab (Nutzer/Monat)E-RechnungNAV-MigrationStärken
Dynamics 365 Business CentralMicrosoft, seit 2018, direkter NAV-NachfolgerMittelstandCloud (SaaS)80 $
Essentials, jährlich (Microsoft, Aug. 2026)
✓ NativNativer Migrationsassistent, gleiche Objektlogik wie NAV
SAP Business OneSAP SE, Walldorf, seit 2002, Mittelstands-ERPMittelstandCloud / On-Premiseauf Anfrage
kein öffentlicher Listenpreis (SAP, 2026)
Über PartnerFertigung, Handel, internationale Konzernanbindung
proALPHAproALPHA Group, Weilerbach, Kernprodukt seit 1994MittelstandOn-Premise / Cloudauf Anfrage
individuelles Angebot (proALPHA, 2026)
Über PartnerFertigungstiefe, deutsche Branchenlösungen
Infor CloudSuite IndustrialInfor, Atlanta/USA, gegr. 2002, seit 2020 bei Koch IndustriesFertigung / KonzernCloud (CloudSuite)auf Anfrage
kein öffentlicher Listenpreis (Infor, 2026)
Über PartnerTiefe Fertigungs- und Supply-Chain-Funktionen
OdooOdoo S.A., Ramillies/Belgien, gegr. 2005, Open SourceKMUCloud / On-Premise24,90 $
Standard, jährlich (Odoo, 2026)
Über PartnerGünstigster Einstieg, hochmodular
weclappweclapp GmbH, Kitzingen, gegr. 2008, seit 2022 im Verbund mit ExactKMUCloud39 €
ERP Starter, jährlich (weclapp, 2026)
Über PartnerSchnelle Einführung, Handel und Dienstleistung

Segment-Kennzeichnung: "Mittelstand" richtet sich an Unternehmen mit typischerweise 20 bis 500 Nutzern, "KMU" an kleinere Teams bis etwa 50 Nutzern, "Fertigung / Konzern" an produzierende Unternehmen mit komplexer, internationaler Struktur. Die Einordnung dient der Orientierung und ersetzt keine individuelle Bedarfsanalyse.

Detailprofile

Drei Nachfolger im Detail

Drei Anbieter bilden das Spektrum realistischer NAV-Nachfolger ab: der native Microsoft-Migrationspfad, der etablierte Mittelstands-Benchmark und die schnelle, günstige Cloud-Alternative. Die übrigen drei Anbieter aus der Vergleichstabelle, proALPHA, Infor CloudSuite Industrial und Odoo, lohnen sich vor allem dann näher zu prüfen, wenn Fertigungstiefe beziehungsweise ein sehr kleines Budget im Vordergrund stehen.

NAV-Nachfolger

Dynamics 365 Business Central

2018 · Redmond, USA

Dynamics 365 Business Central (Cloud-ERP von Microsoft, seit 2018 offizieller Nachfolger von Dynamics NAV, Redmond/USA) übernimmt viele Tabellen- und Objektstrukturen von NAV nahezu unverändert. Für Unternehmen, die den Umstieg so reibungslos wie möglich gestalten wollen, ist es der naheliegendste Schritt: Microsoft bietet mit dem Cloud Migration Tool einen nativen Weg direkt aus der NAV-Datenbank. Der Umstieg erfordert dennoch die Umstellung auf das neue Abo-Lizenzmodell und die Einarbeitung in den neuen Web-Client. Auch Add-ons und Individualentwicklungen aus dem NAV-Bestand müssen einzeln geprüft und teils neu für die Cloud-Erweiterungsarchitektur aufgesetzt werden. Für Unternehmen, die primär Finanzbuchhaltung, Einkauf und Vertrieb ohne tiefe Fertigungslogik abbilden, ist dieser Aufwand meist überschaubar.

Einstiegspreisab 80 $/Nutzer mtl. (Essentials, jährlich, Microsoft, Aug. 2026)
ZielgruppeBestehende NAV-Kunden, Mittelstand
HostingMicrosoft Azure, EU-Regionen wählbar
StärkeNativer NAV-Migrationspfad
MigrationsaufwandGering bis mittel, abhängig vom Customizing-Grad
Einsatzschwerpunkt: direkte NAV-Ablösung ohne Systemwechsel
Mittelstands-Benchmark

SAP Business One

2002 · Walldorf, Deutschland

SAP Business One (Mittelstands-ERP von SAP SE, seit 2002 im Portfolio, Hauptsitz Walldorf) ist der etablierte Benchmark für produzierende und handelnde Mittelständler, die aus NAV in ein größeres Partner-Ökosystem mit tieferer Fertigungs- und Finanzfunktionalität wechseln wollen. Für international tätige Unternehmen stehen Mehrmandantenfähigkeit und lokalisierte Versionen für zahlreiche Länder zur Verfügung. Einführung und Preisgestaltung laufen ausschließlich über zertifizierte SAP-Partner, was Projektbudget und Zeitplan von der Verhandlung mit dem jeweiligen Partner abhängig macht, gleichzeitig aber tiefe Branchenexpertise ins Projekt bringt. Für Unternehmen mit Auslandsniederlassungen zahlt sich die breite internationale Partnerbasis von SAP häufig langfristig aus.

Einstiegspreisauf Anfrage über SAP-Partner (SAP, 2026)
ZielgruppeMittelstand, produzierendes Gewerbe
HostingCloud oder On-Premise, EU-Rechenzentren verfügbar
StärkeFertigungstiefe, internationales Partnernetz
MigrationsaufwandMittel bis hoch, Partnerprojekt mit eigener Timeline
Einsatzschwerpunkt: produzierender Mittelstand mit internationalem Bezug
Budget und Tempo

weclapp

2008 · Kitzingen, Deutschland

weclapp (deutsche Cloud-ERP- und CRM-Plattform, gegründet 2008 als Tochterunternehmen der börsennotierten 3U HOLDING, Sitz Kitzingen, seit 2022 im Verbund mit der niederländischen Exact-Gruppe) richtet sich an kleinere und mittlere Handels- und Dienstleistungsunternehmen, die schnell und günstig aus NAV in eine reine Cloud-Lösung wechseln wollen. Fertigungstiefe und Branchenlogik erreichen nicht das Niveau von SAP Business One oder proALPHA, dafür ist die Einführungszeit deutlich kürzer, da Standardprozesse ohne umfangreiche Anpassung übernommen werden können. Wachsende Teams profitieren zusätzlich davon, dass sich Nutzerlizenzen monatlich flexibel nach oben oder unten anpassen lassen.

Einstiegspreisab 39 €/Nutzer mtl. (ERP Starter, jährlich, weclapp, 2026)
ZielgruppeKMU, Handel und Dienstleistung
HostingCloud, deutsche Rechenzentren
StärkeSchnelle Einführung, niedriger Einstiegspreis
MigrationsaufwandGering, meist ohne größere Individualentwicklung
Einsatzschwerpunkt: schneller Wechsel für Handel und Dienstleister

Als Faustregel gilt: Wer den Migrationsaufwand minimieren will, bleibt im Microsoft-Ökosystem bei Business Central. Wer Fertigungstiefe über alles stellt, prüft SAP Business One, proALPHA oder Infor. Wer vor allem Budget und Tempo priorisiert, vergleicht weclapp und Odoo direkt gegeneinander.

Auswahlkriterien

Sechs Kriterien für die richtige Nachfolge

Diese sechs Kriterien entscheiden im DACH-Mittelstand darüber, ob ein NAV-Nachfolger langfristig trägt. Jede Karte nennt die zentralen Prüfpunkte für den Wechsel aus Navision und lässt sich direkt als Checkliste für interne Auswahlgespräche verwenden.

01

Datenmigration aus NAV

Der Umzug bestehender Debitoren, Kreditoren, Artikelstämme und offener Posten aus der NAV-Datenbank ist der aufwendigste Teil des Wechsels. Prüfen Sie vor der Auswahl, welche Migrationswerkzeuge für Ihre NAV-Version existieren. Je älter die NAV-Version und je mehr Customizing über die Jahre entstanden ist, desto größer wird der manuelle Nacharbeitsaufwand.

  • Business Central: natives Cloud Migration Tool ab NAV 2016
  • SAP, proALPHA, Infor: Migration über zertifizierte Partner
  • Testmigration mit Teildatensatz vor dem Produktivumzug
  • Parallelbetrieb für 2 bis 4 Wochen zur Absicherung einplanen
02

On-Premise oder Cloud

NAV lief in den meisten Installationen on-premise. Der Wechsel ist der richtige Moment, um Cloud, Hybrid oder eine weitere On-Premise-Lösung neu zu bewerten, statt die bisherige Infrastrukturentscheidung unreflektiert fortzuschreiben.

  • Cloud: geringerer Wartungsaufwand, automatische Updates
  • On-Premise: volle Kontrolle über den Serverstandort
  • Hybrid-Modelle bei SAP Business One und proALPHA verfügbar
  • Datenhoheit und interne IT-Kapazität gegen Wartungsaufwand abwägen
03

Fertigungstiefe und Branchenlogik

Viele NAV-Bestandskunden stammen aus Fertigung, Großhandel oder Projektgeschäft. Prüfen Sie, ob die Alternative Ihre Stücklisten-, Produktions- und Chargenlogik ohne Zusatzentwicklung abdeckt, denn nachträgliches Customizing treibt Budget und Projektlaufzeit schnell in die Höhe.

  • Tiefe Fertigungsfunktionen: proALPHA, Infor, SAP Business One
  • Handel und Dienstleistung: weclapp, Odoo
  • Branchenpakete oft nur über Partner verfügbar
  • Musterprozesse aus Ihrer Branche in der Demo konkret durchspielen lassen
04

Lizenzmodell und Nutzerzahl

NAV wurde meist als Einmallizenz verkauft. Fast alle Nachfolger arbeiten mit Abo-Modellen pro Nutzer und Monat, teils mit Mindestlaufzeiten oder Mindestnutzerzahlen. Kalkulieren Sie deshalb über eine Vertragslaufzeit von mindestens drei Jahren, um Angebote realistisch zu vergleichen.

  • Business Central: gestaffelte Essentials- und Premium-Lizenzen
  • Odoo: kostenlose Einzel-App-Version als Einstieg
  • SAP, proALPHA, Infor: individuelle Vertragsgestaltung über Partner
  • Preisänderungsklauseln und Verlängerungsfristen im Vertrag genau prüfen
05

Partner-Ökosystem und NAV-Erfahrung

Ein Implementierungspartner mit nachweisbarer NAV-Historie kennt typische Altdaten-Fallstricke und beschleunigt die Migration erheblich, weil er ähnliche Projekte bereits mehrfach durchgeführt hat.

  • Nach abgeschlossenen NAV-Migrationsprojekten der letzten 24 Monate fragen
  • Regionale Partner mit deutschsprachigem Support bevorzugen
  • Referenzen aus der eigenen Branche einholen
  • Projektteam und Ansprechpartner beim Partner namentlich klären
06

GoBD- und E-Rechnungs-Konformität

Jede Alternative muss die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoBD) und die deutsche E-Rechnungspflicht erfüllen, sonst drohen bei der nächsten Betriebsprüfung Beanstandungen und im Zweifel Zuschätzungen durch das Finanzamt. Lassen Sie sich die Konformität schriftlich vom jeweiligen Anbieter oder Implementierungspartner bestätigen.

  • Empfang elektronischer Rechnungen ist seit 1. Januar 2025 für alle Unternehmen Pflicht
  • Revisionssichere Archivierung und Verfahrensdokumentation prüfen
  • Ausstellungspflicht greift stufenweise 2027 und 2028
  • Verfahrensdokumentation für das neue System frühzeitig erstellen
Integrationen

Anbindung an Ihr bestehendes Ökosystem

Ein ERP-Wechsel betrifft selten nur ein System. Vier Integrationsfelder entscheiden, wie reibungslos sich ein NAV-Nachfolger in bestehende Prozesse und Werkzeuge einfügt, ohne dass zusätzliche Schnittstellenprojekte den Zeitplan sprengen.

Warenwirtschaft und Lager

Bestandsführung

Alle sechs Alternativen bilden Einkauf, Lager und Bestandsführung nativ ab. Business Central und SAP Business One übernehmen dabei viele Konzepte, die NAV-Anwender bereits kennen, etwa Artikelverfolgung und Chargennummern. Mobile Lager-Apps und Barcode-Scanning sind bei weclapp und Odoo direkt in der Standardlizenz enthalten, während sie bei den Enterprise-Systemen häufig als separates Modul dazugebucht werden.

Fertigung und MES

Produktionssteuerung

proALPHA, Infor CloudSuite Industrial und SAP Business One bieten native Fertigungsmodule mit Stücklisten, Arbeitsplänen und Kapazitätsplanung. Für tiefere Shopfloor-Anbindung lassen sich MES-Systeme über offene Schnittstellen andocken, etwa zur Maschinendatenerfassung oder für Betriebsdatenerfassung an Fertigungsarbeitsplätzen. Planen Sie diese Anbindung frühzeitig ein, da sie in vielen NAV-Bestandsinstallationen historisch gewachsen und wenig dokumentiert ist.

Buchhaltung und DATEV

Finanzprozesse

Für den deutschen Mittelstand ist eine DATEV-Schnittstelle für Finanzbuchhaltung und Lohn zentral. weclapp, SAP Business One und Business Central bieten native oder über Partner realisierte DATEV-Anbindungen. Auch proALPHA und Infor lassen sich über zertifizierte Schnittstellenpartner an DATEV-Rechenzentren anbinden, sodass der Steuerberater weiterhin mit gewohnten Auswertungen arbeiten kann.

EDI und Lieferkette

Lieferantenanbindung

Wer mit Automobilzulieferung oder Großhandel arbeitet, benötigt EDI-Anbindungen zu Kunden und Lieferanten. Infor und SAP Business One bringen breite EDI-Konnektoren mit, bei den übrigen Anbietern übernehmen spezialisierte EDI-Dienstleister die Anbindung an Kunden- und Lieferantenportale. Bestehende EDI-Verbindungen aus NAV lassen sich in der Regel nicht direkt übernehmen und müssen im neuen System neu eingerichtet werden.

Erstellen Sie vor der Entscheidung eine vollständige Liste aller aktuell an NAV angebundenen Systeme, von der Zeiterfassung bis zum Onlineshop. Erfahrungsgemäß tauchen hier auch Alt-Schnittstellen auf, die im Tagesgeschäft kaum noch auffallen, im Migrationsprojekt aber zusätzlichen Aufwand verursachen können.

Datenschutz und Compliance

GoBD, DSGVO und Cloud-Souveränität

Beim Wechsel aus einem on-premise-System in die Cloud zählen sechs Compliance-Fragen. Sie entscheiden, ob der neue ERP-Betrieb im DACH-Raum rechtssicher und prüfungsfest ist, und sollten bereits während der Anbieterauswahl geklärt sein, nicht erst nach dem Go-Live.

01 · DSGVO und AVV

Auftragsverarbeitung

Jeder Cloud-Anbieter muss einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO bereitstellen. Prüfen Sie ihn vor Vertragsschluss auf Subunternehmer und die tatsächlichen Serverstandorte, insbesondere wenn Support-Teams außerhalb der EU eingebunden sind.

02 · Serverstandort

EU- oder US-Cloud

Business Central läuft auf Microsoft-Azure-Rechenzentren mit wählbaren EU-Regionen, Infor und SAP Business One bieten ebenfalls EU-Hosting an, was für exportorientierte Mittelständler mit sensiblen Konstruktions- oder Kundendaten oft ausschlaggebend ist. weclapp und proALPHA hosten standardmäßig in deutschen Rechenzentren, was die Abstimmung mit Betriebsrat und Datenschutzbeauftragtem oft vereinfacht.

03 · GoBD

Revisionssichere Archivierung

Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung verlangen eine unveränderbare, nachvollziehbare Archivierung aller Geschäftsvorfälle über die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen hinweg, auch nach einem Systemwechsel. Das betrifft insbesondere Buchungsbelege und Rechnungen aus dem alten NAV-System, die weiterhin lesbar und auswertbar bleiben müssen. Klären Sie frühzeitig, ob das NAV-Altsystem dafür in ein separates Archivsystem exportiert oder als Read-only-Instanz weiterbetrieben wird.

04 · E-Rechnung

Pflicht 2025 bis 2028

Seit 1. Januar 2025 müssen alle deutschen Unternehmen elektronische B2B-Rechnungen empfangen können. Die Versandpflicht greift ab 1. Januar 2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz und ab 1. Januar 2028 für alle übrigen (DATEV, 2026). Prüfen Sie schon bei der Anbieterauswahl, ob XRechnung und ZUGFeRD als Formate nativ unterstützt werden.

05 · Datenmigration

Sauberer Umzug aus NAV

Bei der Migration aus NAV sind offene Posten, Chargen- und Seriennummern sowie historische Belege besonders sorgfältig zu prüfen. Eine unvollständige Übernahme kann bei der nächsten Betriebsprüfung zu Nachfragen führen und im schlimmsten Fall die Beweiskraft der Buchführung schwächen.

06 · Nachweispflicht

Support-Ende dokumentieren

Dokumentieren Sie das Datum des Extended-Support-Endes Ihrer NAV-Version und den Migrationszeitplan. Das erleichtert die Begründung gegenüber Wirtschaftsprüfern und Cyber-Versicherern und zeigt, dass der Wechsel geplant und nicht überstürzt erfolgt ist. Ein einfaches internes Memo mit Datum, Version und geplantem Zielsystem reicht dafür in der Regel bereits aus.

Kosten und TCO

Was der Navision-Wechsel wirklich kostet

Vier Kostenblöcke bestimmen den Gesamtaufwand einer Migration aus Navision. Die Bandbreiten basieren auf Projekterfahrungen im DACH-Mittelstand, Stand 2026, und variieren stark mit Nutzerzahl, Fertigungstiefe und dem Umfang an Individualentwicklung im bestehenden NAV-System. Details im Leitfaden ERP-Datenmigration 2026.

KostenblockBandbreiteWichtigste Einflussfaktoren
Datenmigration aus NAV15.000–80.000 €Datenmenge, Datenqualität im Altsystem, Systemkomplexität, Zielplattform
Lizenzenab 80 $/Nutzer/MonatBusiness Central Essentials, jährlich (Microsoft, Aug. 2026); KMU-Alternativen wie weclapp bereits ab 39 €/Nutzer/Monat
Einführung und Customizing20.000–150.000 €Branchenanpassungen, Schnittstellenentwicklung, Projektlaufzeit
Schulung und Change Management10.000–40.000 €Nutzerzahl, Schulungsformat, interne vs. externe Trainer
Interne Projektressourcen0,3–1,5 VollzeitstellenProjektleitung, Fachbereichsvertreter und IT-Ansprechpartner über die gesamte Laufzeit
Gesamtkosten und Break-Even

In Summe liegen die Gesamtkosten eines Navision-Wechsels je nach Komplexität zwischen rund 50.000 und 270.000 Euro. Navision beziehungsweise Dynamics NAV wurde ursprünglich als Einmallizenz für 1.500 bis 4.000 Euro pro Nutzer verkauft, zuzüglich jährlicher Wartungskosten von 16 bis 20 Prozent des Lizenzwerts. Cloud-Abonnements wie Business Central Essentials mit 80 US-Dollar pro Nutzer und Monat erreichen nach etwa 4 bis 5 Jahren einen vergleichbaren Gesamtbetrag, dafür sind Updates, Infrastruktur und Sicherheitspatches durchgehend im Preis enthalten, wodurch das Risiko eines erneuten unkontrollierten Support-Endes entfällt. Rechnen Sie zusätzlich einen Puffer von 10 bis 15 Prozent des Projektbudgets für unvorhergesehenen Migrationsaufwand ein, insbesondere bei stark individualisierten NAV-Bestandssystemen (Preise: Herstellerangaben, 2026).

Auswahlprozess

In sechs Schritten aus Navision migrieren

Ein strukturierter Migrationsprozess senkt das Risiko einer Fehlentscheidung und hält den Zeitplan vor dem jeweiligen Support-Enddatum ein.

1

Bestandsaufnahme

Erfassen Sie das Extended-Support-Enddatum Ihrer NAV-Version, den Umfang an Customizing und die Qualität der Stammdaten als Ausgangspunkt der Planung. Ein kurzer interner Workshop mit IT, Fachbereichen und Geschäftsführung schafft hier meist schnell Klarheit.

2

Anforderungen definieren

Legen Sie Muss- und Kann-Kriterien fest, etwa Fertigungstiefe, DATEV-Anbindung, EU-Hosting und die Zahl der benötigten Nutzerlizenzen, und gewichten Sie diese nach Relevanz für Ihr Geschäftsmodell.

3

Shortlist bilden

Reduzieren Sie auf drei bis vier Kandidaten und bewerten Sie diese anhand der Kriterien aus Abschnitt vier sowie der verfügbaren NAV-Migrationswerkzeuge. Holen Sie zu jedem Kandidaten ein unverbindliches Erstangebot ein, um die Preisspanne früh zu kennen.

4

Testmigration durchführen

Exportieren Sie einen Teildatensatz aus NAV und validieren Sie Feldzuordnung, offene Posten und Chargennummern im Zielsystem, bevor Sie sich endgültig festlegen. Auftretende Feldkonflikte lassen sich in dieser Phase noch mit überschaubarem Aufwand korrigieren.

5

Pilotbetrieb und Schulung

Lassen Sie ein Kernteam zentrale Prozesse im neuen System parallel zu NAV testen und schulen Sie Endanwender rechtzeitig vor dem Produktivstart, damit der Go-Live nicht an fehlender Systemkenntnis scheitert.

6

Go-Live und Archivierung

Starten Sie den Produktivbetrieb im neuen ERP und archivieren Sie das NAV-Altsystem GoBD-konform, statt es sofort vollständig abzuschalten, damit historische Belege bei Bedarf weiterhin nachvollziehbar bleiben.

In Summe nehmen diese sechs Schritte je nach Unternehmensgröße und Systemkomplexität zwischen 5 und 12 Monaten in Anspruch, von der ersten Bestandsaufnahme bis zum stabilen Regelbetrieb im neuen ERP-System.

FAQ

Häufige Fragen zur Navision-Ablösung

Die wichtigsten Fragen rund um Support-Enddaten, Wechselpflicht, Kosten, Migrationsaufwand und Compliance beim Wechsel von Dynamics NAV.

Wann endet der Support für meine Navision-Version?

Der Extended Support für Dynamics NAV 2016 endete bereits am 15. April 2026, für NAV 2017 endet er am 12. Januar 2027 und für NAV 2018 am 12. Januar 2028 (Microsoft Lifecycle, 2026). Noch ältere Versionen wie NAV 2015, 2013 R2 und 2013 sind bereits seit 2025 beziehungsweise 2023 vollständig ohne Microsoft-Support. Der Mainstream Support mit neuen Funktionen ist für alle NAV-Versionen schon seit mehreren Jahren beendet, aktuell relevant ist nur noch das Ende des Extended Support mit Sicherheitspatches.

Bin ich verpflichtet, auf Dynamics 365 Business Central zu wechseln?

Nein, es gibt keine rechtliche Verpflichtung zum Wechsel auf Business Central. Business Central ist der direkte Nachfolger von NAV und bietet den einfachsten Migrationspfad, ist aber nicht die einzige Option. SAP Business One, proALPHA, Infor, weclapp und Odoo sind vollwertige Alternativen für den DACH-Mittelstand mit jeweils eigenen Stärken.

Wie funktioniert die Datenübernahme aus Navision?

Die Datenmigration umfasst vier Phasen: Export der Stammdaten wie Debitoren, Kreditoren, Artikel und offene Posten, Transformation in das Zielformat, Import und Validierung im neuen ERP sowie abschließende Datenpflege. Business Central bietet mit dem Cloud Migration Tool einen nativen Migrationsassistenten, bei den übrigen Systemen übernehmen Implementierungspartner die Migration. Typische Projektdauer für die reine Datenübernahme: 2 bis 4 Monate. Eine sorgfältige Bereinigung der Altdaten vor dem Export reduziert dabei spürbar den Aufwand für Nacharbeiten im Zielsystem.

Was kostet ein Navision-Wechsel insgesamt?

Die Gesamtkosten liegen je nach Komplexität zwischen rund 50.000 und 270.000 Euro. Die Datenmigration kostet 15.000 bis 80.000 Euro, die Einführung 20.000 bis 150.000 Euro, Schulung 10.000 bis 40.000 Euro, hinzu kommen laufende Lizenzkosten ab 80 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei Business Central Essentials (Microsoft, Aug. 2026) oder bereits ab 39 Euro bei KMU-Alternativen wie weclapp. Für kleinere Teams unter 15 Nutzern sind Gesamtkosten unter 80.000 Euro realistisch, während produzierende Mittelständler mit über 50 Nutzern und komplexer Fertigungslogik eher am oberen Ende der Spanne kalkulieren sollten.

Wie lange dauert eine Navision-Migration?

Typisch sind 4 bis 9 Monate reine Projektlaufzeit, zuzüglich 1 bis 3 Monate für die Anbieterauswahl. Einfache Cloud-Migrationen zu Business Central oder weclapp sind oft in 4 bis 6 Monaten abgeschlossen. Komplexe Projekte mit vielen Schnittstellen oder Fertigungsprozessen benötigen 7 bis 9 Monate, wobei Anforderungsanalyse, Schulungen und Tests den größten Zeitanteil beanspruchen.

Wie unterscheiden sich die Preise von Business Central und Navision?

Dynamics NAV wurde als Einmallizenz für 1.500 bis 4.000 Euro pro Nutzer verkauft, zuzüglich jährlicher Wartungskosten von 16 bis 20 Prozent des Lizenzwerts. Business Central kostet bei jährlicher Zahlung 80 US-Dollar pro Nutzer und Monat in der Essentials-Edition oder 110 US-Dollar in der Premium-Edition (Microsoft Licensing Guide, Aug. 2026). Der Break-Even liegt nach etwa 4 bis 5 Jahren, danach sind die Cloud-Abonnements in Summe teurer, dafür sind Updates und Infrastruktur durchgehend inklusive.

Welche Navision-Alternative eignet sich für kleine Unternehmen?

Für Unternehmen mit bis zu 20 Nutzern empfehlen sich weclapp (deutsche Cloud-ERP-Plattform, ab 39 Euro pro Nutzer und Monat, weclapp 2026) und Odoo, dessen kostenlose Einzel-App-Version einen risikofreien Einstieg erlaubt. Business Central ist ebenfalls geeignet, aber mit 80 US-Dollar pro Nutzer und Monat etwas teurer als die klassischen KMU-Alternativen.

Was passiert, wenn ich Navision nach dem Support-Ende weiter nutze?

Neu entdeckte Sicherheitslücken bleiben dauerhaft ungepatcht, sobald der Extended Support Ihrer NAV-Version endet. Die B2B-E-Rechnungspflicht lässt sich in einem eingefrorenen Systemstand nicht mehr nachrüsten, und Implementierungspartner stellen ihren NAV-Support schrittweise ein. Bei Betriebsprüfungen und Datenschutz-Audits kann ein veraltetes, ungepatchtes System zunehmend als Compliance-Risiko bewertet werden. Auch Cyber-Versicherungen schließen Schäden durch bekannte, ungepatchte Schwachstellen in der Regel explizit aus.

Welche Alternative eignet sich am besten für produzierende Unternehmen?

Für tiefe Fertigungsprozesse bieten proALPHA, Infor CloudSuite Industrial und SAP Business One die umfangreichste native Funktionalität, darunter Stücklisten, Arbeitspläne und Kapazitätsplanung. Business Central deckt Fertigung in der Premium-Edition ebenfalls ab, allerdings mit geringerer Branchentiefe. weclapp und Odoo eignen sich eher für Handel, Dienstleistung und einfache Fertigung.

Ist Odoo eine ernstzunehmende Alternative zu Navision?

Odoo (Open-Source-ERP aus Ramillies, Belgien, gegründet 2005) ist für kleinere Teams und Unternehmen mit begrenztem Budget eine ernstzunehmende Option. Die Standard-Version kostet ab 24,90 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, eine kostenlose Einzel-App-Version steht zusätzlich zur Verfügung (Odoo, 2026). Für tiefe Fertigungsprozesse reicht der Funktionsumfang meist nicht an proALPHA oder SAP Business One heran, für Handel, Projektgeschäft und einfachere Fertigung ist es jedoch gut geeignet. Der modulare Aufbau erlaubt zudem, zunächst nur einzelne Bereiche wie Buchhaltung oder Lager abzulösen und schrittweise zu erweitern.

Bietet Business Central EU-Hosting und DSGVO-Konformität?

Ja, Microsoft betreibt Business Central auf Azure-Rechenzentren mit wählbaren EU-Regionen und stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO bereit. Für Unternehmen mit besonders hohen Anforderungen an Datenhoheit sind weclapp und proALPHA mit standardmäßigem Hosting in deutschen Rechenzentren eine Alternative. Klären Sie in beiden Fällen vor Vertragsschluss, welche Subunternehmer im Auftragsverarbeitungsvertrag genannt sind.

Muss mein neues ERP-System die E-Rechnungspflicht erfüllen?

Ja. Seit 1. Januar 2025 müssen alle deutschen Unternehmen elektronische B2B-Rechnungen empfangen können, die Pflicht zum Versand folgt gestaffelt ab 1. Januar 2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz und ab 1. Januar 2028 für alle übrigen Unternehmen (DATEV, 2026). Alle sechs in diesem Vergleich genannten Systeme unterstützen den Rechnungsempfang bereits heute.

Wie finde ich den richtigen Implementierungspartner für die Migration?

Achten Sie auf nachweisbare NAV-Migrationsprojekte der letzten 24 Monate, deutschsprachigen Support und Referenzen aus Ihrer eigenen Branche. Bei SAP Business One, proALPHA und Infor läuft die Einführung ausschließlich über zertifizierte Partner, bei Business Central, weclapp und Odoo können Sie zwischen Herstellersupport und einem breiteren Partnernetzwerk wählen. Lassen Sie sich in jedem Fall mindestens zwei bis drei Referenzprojekte konkret nennen und, wenn möglich, direkt mit dortigen Ansprechpartnern sprechen.

Lohnt sich eine befristete Verlängerung des NAV-Betriebs?

Eine befristete Weiternutzung ist vertretbar, wenn Ihre Version noch im Extended Support läuft, ein Migrationsprojekt bereits konkret terminiert ist oder ein zertifizierter Partner befristeten Drittanbieter-Support mit eigenen Sicherheitspatches anbietet. Ohne einen dieser drei Faktoren steigt das Risiko durch ungepatchte Sicherheitslücken und fehlende Compliance-Updates spürbar an. Eine unbefristete Weiternutzung ohne diese Absicherung ist in aller Regel keine tragfähige langfristige Strategie mehr.

Quellen

Primärquellen für Fristen und Preise

Alle Support-Enddaten, Preisangaben und rechtlichen Fristen auf dieser Seite basieren auf den folgenden offiziellen Herstellerseiten und Rechtsquellen, Stand 2026.

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