Software-Kategorie · Product Information Management

PIM Software für konsistente Produktdaten.

PIM-Software (Product Information Management) zentralisiert alle Produktinformationen, reichert sie an und spielt sie konsistent an Shop, Marktplätze, Print und Vertrieb aus. Dieser Leitfaden erklärt Funktionen, Standards wie GDSN und eCl@ss, Anbieter, Kosten und Auswahl für den DACH-Raum.

Datenanreicherung
Omnichannel-Ausspielung
DAM & Medien
eCl@ss / ETIM / GDSN
1x
pflegen, in alle Kanäle ausspielen
~14%
jährliches Marktwachstum PIM (CAGR)
GS1
GDSN-Standard für Produktstammdaten
PXM
Product Experience als Weiterentwicklung
Was ist PIM?

Eine Quelle für alle Produktinhalte

Produktdaten liegen verstreut in ERP, Excel, Mails der Lieferanten und Bildordnern. Ein PIM bündelt sie an einem Ort, sichert ihre Qualität und spielt sie konsistent in jeden Kanal aus, vom Onlineshop bis zum Katalog.

Typische Probleme ohne PIM
📄
Excel-Wildwuchs & Doppelpflege
Dieselben Daten werden für Shop, Katalog und Marktplatz mehrfach gepflegt. Änderungen erreichen nicht alle Kanäle, Fehler schleichen sich ein.
🛒
Inkonsistente Inhalte je Kanal
Im Shop steht etwas anderes als im Marktplatz. Unvollständige oder widersprüchliche Daten kosten Conversion und führen zu Retouren.
🌐
Sprachen & Märkte skalieren nicht
Jede neue Sprache oder jeder neue Marktplatz vervielfacht den Pflegeaufwand. Internationalisierung wird zur Bremse.
Langsamer Time-to-Market
Bis ein neues Produkt überall sauber gelistet ist, vergehen Wochen. Schnelle Sortimentswechsel sind kaum möglich.
Was ein gutes PIM leistet
Single Source of Truth für Produkte
Einmal pflegen, überall konsistent ausspielen
Anreicherungs-Workflows
Aufgaben, Status und Freigaben je Team
Vollständigkeit & Datenqualität
Regeln und Quoten je Kanal sichtbar
Schnelle Kanal- & Markt-Ausweitung
Neue Sprachen und Marktplätze ohne Mehrfacharbeit
Standards & Klassifikation
eCl@ss, ETIM, GDSN out of the box
Markt 2026
Der PIM-Markt wächst laut Marktanalysen mit rund 14 Prozent jährlich, getrieben von E-Commerce, Marktplätzen und Internationalisierung. Führende Anbieter entwickeln sich vom reinen PIM zur Product-Experience-Plattform (PXM).
Datenfluss

Wie ein PIM arbeitet: vier Stufen

Ein PIM ist die Drehscheibe zwischen Datenquellen und Ausgabekanälen. Es sammelt, reichert an, sichert Qualität und verteilt. Wer den Fluss versteht, bewertet Anbieter realistischer.

Stufe 01

Sammeln

Import von Basisdaten aus ERP, Lieferanten-Feeds, Excel und Klassifikationskatalogen in eine zentrale Plattform.

Stufe 02

Anreichern

Marketingtexte, Bilder, Varianten, Übersetzungen und Beziehungen werden in Workflows ergänzt und freigegeben.

Stufe 03

Qualität sichern

Regeln prüfen Vollständigkeit und Konsistenz je Kanal. Erst freigegebene, vollständige Daten werden ausgespielt.

Stufe 04

Verteilen

Kanalgerechte Ausspielung an Shop, Marktplätze, Print und Vertrieb, jeweils im passenden Format und Datenstandard.

Wichtig bei der Bewertung: Der größte Hebel liegt in den Stufen Anreichern und Qualität. Achten Sie weniger auf die reine Datenhaltung als auf Workflow-Fähigkeit, Regelwerke für Datenqualität und die kanalgerechte Ausspielung, dort entscheidet sich der spätere Nutzen.

Kernfunktionen

Was eine PIM Software können muss

Diese sechs Funktionsbereiche bilden den Kern moderner PIM-Software. Je nach Sortiment, Branche und Kanalstrategie werden sie unterschiedlich stark gewichtet.

01

Datenmodell & Klassifikation

Flexible Attribute, Kategorien, Varianten und Beziehungen. Unterstützung für Klassifikationsstandards wie eCl@ss und ETIM für technische Produkte.

  • Attribute, Varianten, Bundles
  • eCl@ss / ETIM / GPC
  • Kategorien & Beziehungen
02

Anreicherung & Workflows

Aufgabenbasierte Anreicherung mit Status, Verantwortlichkeiten und Freigaben. Mehrere Teams arbeiten parallel an vollständigen Produkten.

  • Workflow & Aufgaben
  • Rollen & Freigaben
  • Vollständigkeits-Status
03

Digital Asset Management

Verwaltung von Bildern, Videos und Dokumenten direkt am Produkt. Varianten, Formate und Rechte zentral gepflegt und mit ausgespielt.

  • Medien am Produkt
  • Formate & Renditions
  • Rechte & Versionen
04

Kanäle & Syndication

Kanalgerechte Ausspielung an Shop, Marktplätze, Print und Vertrieb. Mapping auf die Anforderungen von Amazon, Google und Handelspartnern.

  • Channel-Mapping
  • Marktplatz-Syndication
  • Print- & Katalog-Output
05

Datenqualität & Governance

Regeln für Pflichtfelder, Formate und Konsistenz. Qualitäts- und Vollständigkeitsquoten machen den Reifegrad je Kanal sichtbar.

  • Validierungsregeln
  • Vollständigkeits-Scores
  • Audit-Trail & Historie
06

Mehrsprachigkeit & Lokalisierung

Übersetzungs-Workflows, Sprach- und Marktvarianten. Inhalte werden pro Land und Sprache differenziert gepflegt und ausgespielt.

  • Übersetzungs-Workflows
  • Markt- & Sprachvarianten
  • Anbindung an Übersetzungstools
Anbieterüberblick

12 PIM-Systeme im DACH-Überblick 2026

Eingeordnet nach Segment, Schwerpunkt, Deployment, Open-Source-Option und DAM. Akeneo (PXM, Frankreich), Contentserv (DE), Stibo Systems (STEP, Dänemark), inriver (Schweden) und Pimcore (Open Source, Österreich) zählen zu den führenden Plattformen. Kein Anbieter hat für Platzierung bezahlt.

Anbieter Segment Schwerpunkt Deployment Open Source DAM
AkeneoPXM, Frankreich
Mittelstand+ PXM, breite Adoption Cloud / On-Prem Community ○ Add-on
ContentservRohrbach, DE
Mittelstand+ Product Experience Cloud
Stibo Systems STEPDänemark
Enterprise Multidomain-MDM/PIM Cloud / On-Prem
inriverSchweden
Enterprise Syndication & Digital Shelf Cloud
PimcoreSalzburg, AT
Mittelstand+ PIM + MDM + DAM Cloud / On-Prem GPL
SalsifyUSA
Enterprise PXM & Commerce Cloud
SyndigoUSA (ex-Riversand)
Enterprise Content & GDSN Cloud
ViamediciEttlingen, DE
Mittelstand+ Technische Produkte Cloud / On-Prem
PerfionDänemark, MS-basiert
Mittelstand Dynamics-365-Umfeld Cloud / On-Prem
ProductsupBerlin, DE
Mittelstand+ Feed & Syndication Cloud
Bluestone PIMNorwegen
Mittelstand+ Headless / API-first Cloud (SaaS)
PlytixSpanien/DK
KMU Günstiger Einstieg Cloud (SaaS)

○ = eingeschränkt / modulabhängig, – = nicht im Fokus. PIM wird meist als Jahres-SaaS bepreist, Open-Source-Editionen sind lizenzfrei (Hosting/Implementierung separat). Stand Juni 2026, anbieterneutral.

Nach Profil

Welches PIM für welches Geschäft?

Konsumgüter brauchen andere PIM-Funktionen als technische B2B-Produkte. Diese Einordnung zeigt bewährte Systeme je Profil als Ausgangspunkt für die Vorauswahl.

Profil Kritische Anforderungen Bewährte Systeme
Hersteller technischer ProdukteIndustrie, B2B
eCl@ss/ETIM, Varianten, Datenblätter, BMEcat Viamedici, Contentserv, Pimcore
Konsumgüter / MarkenherstellerFMCG, Retail
GDSN, Digital Shelf, Marken-Content Salsify, Syndigo, inriver, Akeneo
Händler & MarktplätzeE-Commerce
Syndication, Feed-Management, viele Kanäle Productsup, Akeneo, Salsify
Mittelstand mit Microsoft-StackDynamics 365
Enge ERP-Integration, schlanke Einführung Perfion, Contentserv
Open-Source-orientiertvolle Datenhoheit
Anpassbarkeit, On-Premise, kein Lizenz-Lock-in Pimcore, Akeneo Community
KMU / Einstiegkleines Sortiment
Schnelle Einführung, geringe Kosten Plytix, Bluestone PIM

Orientierung nach typischen Profilen, keine abschließende Eignungsaussage. Stand Juni 2026, anbieterneutral.

Integration-Ökosystem

Das PIM in der Commerce-Landschaft

Ein PIM entfaltet seinen Wert über die Anbindung an Quellsysteme und Ausgabekanäle. Standardkonnektoren und offene APIs entscheiden, wie schnell neue Kanäle erschlossen werden.

Quellen & ERP
SAP, Dynamics, NetSuite
Artikelstammdaten, Preise
Lieferanten-Feeds
BMEcat, CSV, Excel
E-Commerce
Shopware, Shopify
Onlineshop-Anbindung
Adobe Commerce, commercetools
Headless-Commerce
Medien & Content
DAM-Systeme
Bynder, Cloudinary
Übersetzung
DeepL, TMS-Anbindung
Kanäle & Syndication
Amazon, Google, eBay
Marktplatz-Feeds
Print & GDSN
Kataloge, Datenpools

Wichtig bei der Evaluierung: Prüfen Sie, ob für Ihr ERP und Shopsystem fertige Konnektoren existieren und wie die Marktplatz-Syndication abgebildet wird. Eine dokumentierte REST-API und vorhandene Standard-Schnittstellen entscheiden über Aufwand, Geschwindigkeit und spätere Flexibilität.

Standards & Datenqualität

Worauf es bei Produktdaten ankommt

Produktdaten sind nur wertvoll, wenn sie standardkonform, vollständig und austauschbar sind. Diese sechs Punkte entscheiden über die Eignung eines PIM, gerade im DACH-Raum.

Konsumgüter

GS1 & GDSN

Das Global Data Synchronization Network (GDSN) auf Basis von GS1-Standards (GTIN) ist der Standard für den Stammdatenaustausch zwischen Herstellern und Handel, vor allem bei Konsumgütern.

  • GTIN & GS1-Identifikation
  • Datenpool-Anbindung (z. B. 1WorldSync)
  • Pflichtattribute des Handels
Technische Produkte

eCl@ss & ETIM

eCl@ss und ETIM sind Klassifikationsstandards für technische und industrielle Produkte. Sie beschreiben Kategorien und Merkmale einheitlich und sind im B2B-Handel oft Pflicht.

  • Einheitliche Merkmalleisten
  • Branchenspezifische Klassen
  • B2B-Marktplatz-Anforderung
Katalogaustausch

BMEcat

BMEcat ist das verbreitete XML-Format für den elektronischen Austausch von Produktkatalogen im B2B. Ein PIM sollte BMEcat im- und exportieren können.

  • BMEcat 1.2 / 2005
  • Im- und Export
  • Kombination mit eCl@ss/ETIM
Qualität

Datenqualität & Vollständigkeit

Regeln für Pflichtfelder, Formate und Konsistenz sowie Vollständigkeits-Scores je Kanal. Schlechte Produktdaten sind der häufigste Grund für PIM-Projekte.

  • Validierungsregeln
  • Vollständigkeits-Quoten
  • Freigabe-Workflows
Abgrenzung

PIM vs. MDM

PIM fokussiert produktbezogene, vertriebsnahe Daten. MDM verwaltet alle Stammdaten-Domänen unternehmensweit. Manche Plattformen (Stibo, Pimcore) decken beides ab.

  • PIM: Produkt-Content
  • MDM: alle Stammdaten
  • Multidomain-Plattformen
Architektur

Headless, API & PXM

Moderne PIM sind API-first und headless, damit Inhalte flexibel in beliebige Frontends fließen. Die Weiterentwicklung zum PXM stellt das Produkterlebnis in den Mittelpunkt.

  • REST/GraphQL-APIs
  • Headless-Auslieferung
  • Product Experience (PXM)
Kosten & TCO

Was PIM-Software wirklich kostet

PIM-Software wird meist als Jahres-SaaS bepreist, abhängig von Sortimentsgröße, Nutzern und Kanälen. Der größere Aufwand steckt oft in Datenmodellierung und Bereinigung. Diese Übersicht zeigt realistische Größenordnungen für 2026.

Szenario Typische Systeme Lizenz p.a. Einführung
KMU / Einstieg
kleines Sortiment, ein Kanal
Plytix, Bluestone, Akeneo Community 0–15.000 € 5.000–25.000 €
Mittelstand
mehrere Kanäle & Sprachen
Akeneo, Contentserv, Pimcore, Perfion 15.000–60.000 € 25.000–120.000 €
Enterprise
Multidomain, viele Märkte
Stibo STEP, inriver, Salsify, Syndigo 60.000–250.000 €+ 100.000–500.000 €+

Wichtige Kostentreiber: Datenmodellierung und Bereinigung der Bestandsdaten, Anzahl der angebundenen Kanäle und Sprachen, Schnittstellen zu ERP, Shop und DAM sowie Schulung der Redaktionsteams. Open-Source-Editionen sparen Lizenzkosten, verlagern den Aufwand aber auf Hosting und Implementierung.

Auswahlprozess

In 6 Schritten zur richtigen PIM Software

PIM-Projekte scheitern selten an der Software und oft an unklaren Datenmodellen und schlechter Datenqualität. Dieser Prozess führt vom Sortiment bis zum produktiven, sauberen PIM.

01

Produktdaten & Kanäle aufnehmen

Bestehende Datenquellen, Sortimentsgröße, Attributtiefe und alle Ausgabekanäle wie Shop, Marktplätze, Print und Vertrieb erfassen.

02

Anforderungen & Datenmodell klären

Funktionen wie Anreicherungs-Workflows, DAM, Mehrsprachigkeit und Klassifikation (eCl@ss, ETIM) priorisieren und das Zieldatenmodell skizzieren.

03

Integrationen prüfen

Anbindung an ERP, Shopsystem, DAM und Syndication-Kanäle bewerten. Offene APIs und vorhandene Konnektoren reduzieren den Aufwand erheblich.

04

Longlist & Demo

5 bis 8 Anbieter vorauswählen und mit eigenem Sortiment und echten Use Cases testen, etwa Anreicherung und Ausspielung in einen Kanal.

05

Datenqualität & Governance bewerten

Prüfen, wie das System Datenqualität, Vollständigkeit und Freigabe-Workflows sicherstellt. Schlechte Produktdaten sind der häufigste Projektgrund.

06

Einführung & Datenmigration

Datenmodell aufsetzen, Bestandsdaten migrieren und bereinigen, Workflows etablieren und schrittweise weitere Kanäle anbinden.

FAQ

Häufige Fragen zur PIM Software

Die wichtigsten Fragen zu Funktionen, Abgrenzung, Standards, Kosten und Auswahl von Product-Information-Management-Software im DACH-Raum.

Was ist PIM-Software und wofür wird sie eingesetzt?
PIM-Software (Product Information Management) zentralisiert alle Produktinformationen wie Attribute, Texte, Bilder und technische Daten in einem System. Sie reichert die Daten an, sichert ihre Qualität und spielt sie konsistent an alle Kanäle aus, etwa Onlineshop, Marktplätze, Print und Vertrieb. So entsteht eine einheitliche, kanalübergreifende Produktkommunikation statt verstreuter Excel-Listen.
Was ist der Unterschied zwischen PIM, MDM und DAM?
PIM verwaltet produktbezogene Informationen für die Ausspielung in Vertriebs- und Marketingkanäle. MDM (Master Data Management) verwaltet alle Stammdaten eines Unternehmens domänenübergreifend, also auch Kunden, Lieferanten und Standorte. DAM (Digital Asset Management) verwaltet Medien wie Bilder, Videos und Dokumente. Moderne Plattformen wie Pimcore oder Stibo kombinieren PIM, MDM und DAM in einem System.
Welche PIM-Anbieter sind 2026 führend?
Zu den führenden PIM-Systemen 2026 zählen Akeneo, Contentserv, Stibo Systems, inriver und Pimcore. Im Mittelstand sind außerdem Viamedici und Perfion verbreitet, für Syndication und Marktplätze Salsify, Syndigo und Productsup. Akeneo und Pimcore bieten Open-Source-Editionen, Contentserv und inriver positionieren sich als Product-Experience-Plattformen.
Was kostet PIM-Software?
PIM-Software wird meist als Jahres-SaaS bepreist und richtet sich nach Datenmenge, Nutzern und Kanälen. Für KMU und den Mittelstand liegen die Lizenzkosten typischerweise zwischen rund 10.000 und 60.000 Euro pro Jahr, Open-Source-Editionen wie Akeneo Community oder Pimcore sind lizenzkostenfrei, verursachen aber Hosting- und Implementierungsaufwand. Enterprise-Plattformen kosten deutlich mehr. Hinzu kommen Einführung und Datenbereinigung.
Was sind GDSN, eCl@ss und ETIM bei PIM?
Das sind Standards für Produktdaten. GDSN (Global Data Synchronization Network) ist ein GS1-Netzwerk zum Austausch von Stammdaten, vor allem in Konsumgütern und Handel. eCl@ss und ETIM sind Klassifikationsstandards für technische und industrielle Produkte, die Attribute und Kategorien einheitlich beschreiben. Ein PIM sollte die für die eigene Branche relevanten Standards unterstützen, um Daten korrekt austauschen zu können.
Braucht mein Unternehmen ein PIM oder reicht das ERP?
Das ERP verwaltet logistik- und abrechnungsrelevante Artikeldaten wie Preise, Bestände und Maße. Ein PIM ergänzt die vertriebs- und marketingrelevanten Informationen wie Marketingtexte, Bilder, Varianten und kanalspezifische Inhalte. Sobald viele Artikel über mehrere Kanäle und Sprachen ausgespielt werden, stößt das ERP an Grenzen und ein PIM lohnt sich. Beide Systeme werden über eine Schnittstelle verbunden.
Wie lange dauert die Einführung eines PIM?
Die Einführung eines PIM dauert je nach Komplexität typischerweise 2 bis 9 Monate. Ein schlankes Setup mit einem Kanal kann in wenigen Monaten produktiv sein, ein komplexes Projekt mit vielen Quellen, Sprachen, Klassifikationen und Syndication-Kanälen dauert länger. Größter Aufwand ist meist nicht die Software, sondern die Modellierung und Bereinigung der Produktdaten.
Welches PIM eignet sich für den Mittelstand?
Für den Mittelstand im DACH-Raum eignen sich Contentserv, inriver, Akeneo, Viamedici und Perfion, letzteres besonders im Microsoft-Dynamics-Umfeld. Open-Source-orientierte Unternehmen greifen zu Akeneo oder Pimcore. Entscheidend sind die Branchenpassung (Konsumgüter vs. technische Produkte), die benötigten Klassifikationsstandards und die Integration in Shop und ERP.
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