WMS Software · Kosten

WMS Kosten.
Was ein Lagerverwaltungssystem wirklich kostet.

Ein Warehouse Management System (WMS, Lagerverwaltungssystem) steuert Wareneingang, Lagerplätze, Kommissionierung und Versand. Was es kostet, hängt weniger am Listenpreis als an Hardware, Schnittstellen, Einführung und Betrieb. Diese Seite richtet sich an Mittelständler, Onlinehändler, Großhändler und Logistikdienstleister (3PL) im DACH-Raum. Sie zeigt die Preismodelle, Listenpreise von zehn Systemen, ein Rechenbeispiel über fünf Jahre und welche Förderung 2026 noch offen ist.

SaaSLizenzHardwareSchnittstellenFörderung3PL
0 €
JTL-WMS Start für bis zu 500 Bestellungen im Monat (Herstellerpreis)
590 €
PULPO Power Plan pro Monat inklusive 3 Nutzern (Herstellerpreis)
15 bis 20 %
jährliche Wartung auf On-Premise-Lizenzen laut proLogistik
1 Jahr
Nutzungsdauer für Software laut BMF-Schreiben vom 26.02.2021
Die Ausgangslage

Der Listenpreis ist
nur ein Teil der Rechnung.

Viele Angebote zeigen nur den Monatspreis der Software. Der BVL beschreibt WMS-Einführungen als typischerweise sechsstellige Projekte. Der Unterschied liegt in Hardware, Schnittstellen, Einführung und interner Arbeitszeit.

Was im Angebot steht

  • Monatspreis pro Nutzer, Standort oder Paket
  • Enthaltene Nutzer, Lager und Bestellungen
  • Standard-Support und Updates
  • Bei On-Premise die einmalige Lizenz

Was zusätzlich anfällt

  • MDE-Geräte, Scanner und Etikettendrucker
  • WLAN-Ausleuchtung der Halle
  • Schnittstellen zu ERP, Shop und Versanddienstleistern
  • Einführung, Customizing und Schulung
  • Interne Projektstunden, laut Destatis 45 € Arbeitskosten pro Stunde im Schnitt 2025
  • Wartung von 15 bis 20 % pro Jahr bei Kauflizenzen

Quellen: BVL, Destatis Arbeitskosten, proLogistik, Stand 2026.

Preismodelle

Vier Wege, wie
WMS-Anbieter abrechnen.

Welches Modell günstiger ist, hängt an Nutzerzahl, Bestellvolumen und Wachstum. Vergleichen Sie Angebote deshalb immer über fünf Jahre und mit Ihrem erwarteten Volumen.

01 · Kauflizenz

Lizenz plus Wartung

Einmalige Lizenz für den Betrieb im eigenen Rechenzentrum. proLogistik nennt rund 2.000 bis 4.000 € pro Nutzer plus 15 bis 20 % Wartung im Jahr.

  • Hohe Einmalkosten, planbarer Betrieb
  • Abschreibung nach BMF über 1 Jahr möglich
02 · Paket

SaaS pro Paket oder Standort

Pauschalpreis mit festem Umfang an Nutzern, Lagern oder Bestellungen. JTL-WMS etwa staffelt nach Tarif, PULPO enthält im Power Plan 3 Nutzer und unbegrenzt Lager.

  • Einfach zu kalkulieren
  • Grenzen im Tarif prüfen
03 · Nutzer

SaaS pro Nutzer

Preis je benanntem Nutzer und Monat. Dynamics 365 Supply Chain Management kostet laut Microsoft 182 € pro Nutzer und Monat, PULPO berechnet jeden weiteren Nutzer mit 225 €.

  • Teuer bei vielen Lagermitarbeitenden
  • Gerätelizenzen als Alternative prüfen
04 · Volumen

Nach Bestellungen oder Transaktionen

Abrechnung nach Bestellungen, Picks oder Umsatz. Xentral staffelt nach Umsatz und Versandvolumen, COSYS rechnet bei 3PL je Mandant nach Lagergeld, Picks und Mehrwertleistungen ab.

  • Günstig beim Start
  • Kosten wachsen mit dem Geschäft

Quellen: proLogistik, JTL, PULPO, Microsoft, xentral, COSYS 3PL, Stand Oktober 2026.

Preise im Vergleich

10 WMS-Systeme
und was sie kosten.

Listenpreise laut Herstellerseite, Stand Oktober 2026. Wo der Anbieter keine Preise veröffentlicht, steht auf Anfrage. Einführung, Hardware und Schnittstellen kommen bei allen Systemen hinzu.

AnbieterSegmentPreis abPreismodellEnthaltenBetriebZielgruppeProfil
JTL WMSJTL-Software, HückelhovenKMUab 0 €/MoPaketStart bis 500 Bestellungen, Advanced 119 €, Pro 349 €Lokal und CloudOnlinehandel mit JTL-WawiZum Portal →
PULPO WMSCloud-WMSKMUab 590 €/MoPaket plus Nutzer3 Nutzer, unbegrenzt Lager, weiterer Nutzer 225 €CloudE-Commerce und 3PLZum Portal →
Xentral ERP (WMS)Xentral, AugsburgKMUab 99 €/MoVolumenLager in allen Tarifen, unbegrenzte NutzerCloudHändler mit ERP-BedarfZum Portal →
COSYS WMSLagerverwaltung für KMUKMUab 68,50 €/MoPaketKMU Basis mit 1 App-Lizenz und 1 WebDesk-NutzerCloudKMU und 3PLZum Portal →
Access MintsoftCloud-WMS für FulfillmentKMUab 159 £/MoNutzer und Volumen3PL-Paket ab 375 £CloudFulfillment und 3PLZum Portal →
proLogistik pL WMSWMS für den MittelstandMittelstandauf AnfrageLizenz oder CloudLaut Hersteller 2.000 bis 4.000 € je Nutzer bei KaufOn-Premise und CloudMittelstand und GroßhandelZum Portal →
PSIwmsWMS von PSIMittelstandauf AnfrageEditionen GO, FLEX, PROFlexibles PreismodellSaaS, Hosting, On-PremiseMittelstand bis KonzernZum Portal →
EPG WMSEhrhardt + Partner, LFSEnterpriseauf AnfrageProjektLaut EPG über 1.600 KundenOn-Premise und CloudAutomatisierte LogistikzentrenZum Portal →
SAP Extended Warehouse ManagementSAP SE, WalldorfEnterpriseauf AnfrageLizenz oder SubscriptionEmbedded EWM Basic in S/4HANA kostenfreiOn-Premise und CloudSAP-AnwenderZum Portal →
Manhattan Active WMManhattan AssociatesEnterpriseauf AnfrageSubscriptionPreis nur nach DemoCloudKonzerne und große 3PLZum Portal →

Preise netto laut Herstellerseiten, Stand Oktober 2026: JTL, PULPO, xentral, COSYS, Mintsoft, proLogistik, PSI, EPG. Bei PULPO und COSYS ist netto oder brutto auf der Preisseite nicht angegeben. Bewertungen und Schätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht.

Kostenblöcke

Sechs Blöcke, aus denen
die Gesamtkosten bestehen.

Jeder Block hat eigene Treiber. Wer sie einzeln abfragt, erkennt Lücken im Angebot und kann Anbieter fair vergleichen.

01 · Software

Lizenz oder Abo

Der Preis aus der Tabelle oben, abhängig von Nutzern, Lagern, Bestellungen oder Mandanten.

  • Tarifgrenzen prüfen
  • Preisbindung bei Verlängerung
02 · Hardware

Geräte und Drucker

Ein Zebra TC53 kostet bei Bechtle 1.649 bis 2.019 € netto, ein Honeywell CT45 1.445 bis 1.843 €, ein Etikettendrucker Zebra ZD421 rund 379 €.

  • Ersatzgeräte einplanen
  • Ladeschalen und Halterungen
03 · Infrastruktur

WLAN und Netz

Ohne stabile WLAN-Ausleuchtung funktionieren mobile Geräte nicht. Der Aufwand hängt an Hallengröße, Regalhöhe und Materialien.

  • Ausleuchtung vor dem Projekt messen
  • Kühlhallen gesondert prüfen
04 · Schnittstellen

ERP, Shop, Versand

proLogistik nennt 5.000 bis 20.000 € je Schnittstelle. Typisch sind ERP, Shop, Versanddienstleister und bei 3PL die Systeme der Mandanten.

  • Standardkonnektoren bevorzugen
  • Jede Schnittstelle einzeln anfragen
05 · Einführung

Projekt und Schulung

Konfiguration, Datenmigration, Tests und Schulung. proLogistik nennt 500 bis 2.000 € je Schulung und 6 bis 12 Monate Projektdauer im Mittelstand.

  • Festpreis oder Aufwand
  • Parallelbetrieb einplanen
06 · Betrieb

Wartung, Hosting, Personal

Bei Kauflizenzen 15 bis 20 % Wartung im Jahr, dazu Hosting oder eigener Server und interne Stunden für Administration.

  • Support-Level vertraglich festlegen
  • Updates im Preis?

Quellen: Bechtle Zebra TC53, Bechtle Honeywell CT45, Bechtle Zebra ZD421, proLogistik, Stand Oktober 2026.

Rechenbeispiel

Was drei WMS
über fünf Jahre kosten.

Rechenbeispiel von Find-Your-Software aus Listenpreisen, netto, Stand Oktober 2026. Annahme: 5 Nutzer, 5 mobile Geräte Zebra TC53 zu je 1.649 € und 2 Etikettendrucker zu je 378,99 €. Nicht enthalten sind Einführung, Schnittstellen, WLAN und interner Aufwand.

SzenarioSoftware pro MonatSoftware 5 JahreHardware einmaligSumme 5 Jahre
JTL-WMS ProOnlinehandel mit JTL-Wawi349 €20.940 €9.003 €29.943 €
Dynamics 365 SCM5 Nutzer zu je 182 €910 €54.600 €9.003 €63.603 €
PULPO Power Plan3 Nutzer inklusive, 2 weitere zu je 225 €1.040 €62.400 €9.003 €71.403 €

Eigene Rechnung aus Listenpreisen: JTL, Microsoft, PULPO, Bechtle. Mit Einführung und Schnittstellen liegt ein Mittelstandsprojekt laut BVL typischerweise im sechsstelligen Bereich.

Nach Lagertyp

Welches Kostenniveau
zu welchem Lager passt.

Die Kosten skalieren mit Lagerkomplexität, Automatisierungsgrad und Zahl der Standorte. Die Einordnung beruht auf den Herstellerangaben oben und Erfahrungswerten von Find-Your-Software.

01 · Einstieg

Kleines Lager im Onlinehandel

Ein Standort, manuelle Kommissionierung

Paketpreise ab 0 € bei JTL oder ab 68,50 € bei COSYS machen den Start günstig. Die größten Posten sind hier oft Geräte und Drucker, nicht die Software.

  • Paket-SaaS
  • Wenige Geräte
  • Standardschnittstelle zum Shop

Software ab 0 € im Monat

02 · Mittelstand

Großhandel und Mehrlager

Mehrere Standorte, ERP-Anbindung

Hier zählen Nutzerzahl und Schnittstellen. Mit Einführung, Schnittstellen zu je 5.000 bis 20.000 € laut proLogistik und Schulung wird das Projekt laut BVL typischerweise sechsstellig.

  • SaaS pro Nutzer oder Kauflizenz
  • ERP und Versand anbinden
  • 6 bis 12 Monate Projekt

Beispiele: proLogistik, PSIwms, PULPO

03 · Automatisiert

Logistikzentrum mit Fördertechnik

AKL, Shuttle, Materialflussrechner

Automatisierte Lager brauchen Materialflusssteuerung und tiefe Integration in die Anlagentechnik. Preise gibt es nur projektbezogen auf Anfrage.

  • Enterprise-Lizenz oder Projekt
  • Materialflussrechner
  • Mehrere Werke

Beispiele: EPG, SAP EWM, Manhattan

Quellen: JTL, COSYS, proLogistik, BVL, Stand 2026.

Versteckte Kosten

Sechs Posten, die in
kaum einem Angebot stehen.

In fast jedem WMS-Projekt tauchen dieselben Posten auf, die im ersten Angebot fehlen. Wer sie kennt, fragt sie gezielt ab und plant sie von Anfang an ein.

01 · Daten

Datenbereinigung und Migration

Artikelstammdaten, Lagerplätze und Bestände aus dem Altsystem sind selten sauber. Maße, Gewichte und Verpackungseinheiten fehlen oft und müssen nachgepflegt werden.

  • Stammdaten vor dem Projekt prüfen
  • Inventur zum Stichtag
02 · Anpassung

Customizing

Jede individuelle Anpassung kostet einmal im Projekt und später bei jedem Update wieder. Standardprozesse des Systems sind fast immer günstiger.

  • Prozesse an den Standard anlehnen
  • Anpassungen im Vertrag festhalten
03 · Parallelbetrieb

Alt und neu gleichzeitig

Während der Umstellung laufen beide Systeme. Lager und IT arbeiten doppelt, die Kommissionierleistung sinkt in den ersten Wochen.

  • Go-live außerhalb der Saison
  • Zusatzpersonal einplanen
04 · Wachstum

Tarifsprünge

Bei Paket- und Volumenmodellen steigt der Preis mit Bestellungen, Nutzern oder Umsatz. Ein Tarifsprung kann die Monatskosten vervielfachen.

  • Volumen in drei Jahren schätzen
  • Preisstaffel schriftlich geben lassen
05 · Mandanten

Onboarding bei 3PL

Jeder neue Mandant braucht Schnittstellen, Abrechnungsregeln und Tests. Dieser Aufwand wiederholt sich mit jedem Kunden.

  • Onboarding als Festpreis
  • Standardschnittstellen der Mandanten
06 · Automatisierung

Spätere Nachrüstung

Wer Fördertechnik, Pick-by-Light oder RFID später ergänzt, braucht Materialflusssteuerung und neue Schnittstellen. Das ist teurer als eine Planung von Anfang an.

  • Ausbaupfad im Lastenheft
  • Materialflussrechner mitdenken

Einordnung nach Erfahrungswerten von Find-Your-Software.

Förderung und Steuer

Was 2026 gefördert wird
und was nicht mehr.

Viele Förderprogramme für Digitalisierung sind ausgelaufen oder wurden umgebaut. Diese Übersicht zeigt den Stand im Herbst 2026. Prüfen Sie die Bedingungen vor dem Antrag, denn bei den meisten Programmen muss der Antrag vor Projektbeginn gestellt werden.

01 · Offen

BAFA Unternehmensberatung

Gefördert wird die Beratung, nicht die Software. Laut IHK 50 % der Kosten in den alten Bundesländern, höchstens 1.750 € Zuschuss je Beratung, Richtlinie gültig bis 31.12.2026.

  • Antrag vor Beratungsbeginn
  • Maximal 5 Beratungen, 2 pro Jahr
02 · Offen

Digitalbonus Bayern

Laufzeit 01.07.2024 bis 31.12.2027 mit monatlichen Kontingenten. Bis 50 % Zuschuss, Standard höchstens 7.500 €, Plus höchstens 30.000 €.

  • Mindestkosten 4.000 €
  • Förderfähigkeit vorab prüfen
03 · Geändert

MID Digitalisierung NRW

Seit 01.01.2026 entfällt der Bereich Digitale Prozesse. Gefördert wird nur noch die Entwicklung marktfähiger digitaler Produkte, eine WMS-Einführung im eigenen Betrieb nicht mehr.

  • Nicht für interne Software
  • Losverfahren
04 · Beendet

Digital Jetzt und go-digital

Digital Jetzt endete am 31.12.2023, go-digital am 31.12.2024. Für beide gibt es keinen direkten Nachfolger.

  • Keine Anträge mehr möglich
  • Ältere Angebote kritisch prüfen
05 · Kredit

KfW ERP-Förderkredit Digitalisierung (511)

Finanziert Erwerb und Einführung von Hard- und Software einschließlich Personal- und Beraterkosten, für KMU nach EU-Definition.

  • Laufzeit 2 bis 10 Jahre
  • Antrag über die Hausbank
06 · Steuer

Abschreibung und GoBD

Nach BMF-Schreiben vom 26.02.2021 kann Software zur Dateneingabe und Verarbeitung über 1 Jahr abgeschrieben werden. Die GoBD verlangen maschinell auswertbare Daten und eine Verfahrensdokumentation, auch für Bestände und Inventur.

  • Wahlrecht mit Steuerberater klären
  • Altdaten beim Wechsel sichern

Quellen: BAFA, IHK Bochum, Digitalbonus Bayern, NRW.BANK, BMWE Digital Jetzt, KfW 511, BMF Nutzungsdauer, IHK zu GoBD, Stand 2026.

Vorgehen

Das WMS-Budget
in sechs Schritten.

So ermitteln Sie realistische Gesamtkosten über fünf Jahre, bevor Sie Anbieter anfragen.

01

Lager und Volumen erfassen

Standorte, Lagerplätze, Bestellungen pro Tag, Schichten und Wachstum der nächsten fünf Jahre aufschreiben.

02

Preismodell wählen

Paket, Nutzer, Volumen oder Kauflizenz mit dem eigenen Volumen durchrechnen.

03

Schnittstellen auflisten

ERP, Shop, Versanddienstleister, Buchhaltung und bei 3PL die Mandantensysteme einzeln bewerten.

04

Hardware kalkulieren

Geräte, Drucker, WLAN und Reserve für Ersatz und Wachstum einplanen.

05

Einführung und Betrieb ergänzen

Projekt, Schulung, Wartung, Hosting und interne Stunden zu den Lizenzkosten addieren.

06

Förderung und Puffer prüfen

Offene Programme wie BAFA oder Digitalbonus Bayern prüfen und einen Puffer für Unvorhergesehenes einplanen.

Vorgehen nach Erfahrungswerten von Find-Your-Software.

FAQ

Häufige Fragen
zu WMS Kosten.

Was kostet ein WMS pro Monat?

Das hängt am Preismodell. JTL-WMS startet laut Preisseite bei 0 € für bis zu 500 Bestellungen, Advanced kostet 119 € und Pro 349 € im Monat. PULPO kostet im Power Plan 590 € inklusive 3 Nutzern. Dynamics 365 Supply Chain Management liegt bei 182 € pro Nutzer. Enterprise-Systeme wie SAP EWM oder Manhattan gibt es nur auf Anfrage.

Was kostet ein WMS als Kauflizenz?

Der Hersteller proLogistik nennt für On-Premise rund 2.000 bis 4.000 € pro Nutzer plus 15 bis 20 % Wartung im Jahr. Dazu kommen Server oder Hosting, Einführung und Schnittstellen. Kauflizenzen lohnen sich eher bei stabilen Nutzerzahlen und eigenem IT-Betrieb.

Welche versteckten Kosten gibt es?

Am häufigsten unterschätzt werden Schnittstellen, Hardware, WLAN und interne Projektstunden. proLogistik nennt 5.000 bis 20.000 € je Schnittstelle. Ein mobiles Gerät wie der Zebra TC53 kostet bei Bechtle ab 1.649 € netto. Dazu kommen Parallelbetrieb, Datenbereinigung und Schulung.

Was kostet die Hardware für ein WMS?

Ein MDE-Gerät wie Zebra TC53 kostet bei Bechtle 1.649 bis 2.019 € netto, ein Honeywell CT45 1.445 bis 1.843 €. Ein Etikettendrucker Zebra ZD421 liegt bei rund 379 € netto. Für fünf Geräte und zwei Drucker sind das gut 9.000 €. Die WLAN-Ausleuchtung der Halle kommt hinzu und sollte vor dem Projekt gemessen werden.

Wie lange dauert eine WMS-Einführung?

proLogistik nennt für Mittelstandsprojekte 6 bis 12 Monate. Paket-SaaS für den Onlinehandel ist oft in wenigen Wochen startklar, automatisierte Logistikzentren brauchen deutlich länger. Den größten Einfluss haben Schnittstellen, Datenqualität und die Verfügbarkeit des eigenen Teams.

Gibt es 2026 noch Förderung für ein WMS?

Teilweise. Die BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen ist bis 31.12.2026 offen, fördert aber nur Beratung. Der Digitalbonus Bayern läuft bis 31.12.2027 mit bis zu 50 % Zuschuss. MID Digitalisierung NRW fördert seit 2026 keine internen Prozesse mehr. Digital Jetzt und go-digital sind beendet. Für die Finanzierung gibt es den KfW-Kredit 511.

Wie wird WMS-Software abgeschrieben?

Nach dem BMF-Schreiben vom 26.02.2021 kann Software zur Dateneingabe und Verarbeitung mit einer Nutzungsdauer von 1 Jahr abgeschrieben werden, das gilt auch für Lagerverwaltung. Es handelt sich um ein Wahlrecht. SaaS-Abos sind in der Regel laufender Aufwand. Klären Sie die Behandlung mit Ihrem Steuerberater.

Was kostet ein WMS für einen 3PL?

Bei Logistikdienstleistern kommt die Abrechnung je Mandant hinzu. Access Mintsoft bietet ein 3PL-Paket ab 375 £ im Monat, PULPO den 3PL Plan für 1.290 € mit 5 Nutzern. COSYS rechnet Mandanten nach Lagergeld, Picks und Mehrwertleistungen ab. Jeder neue Mandant bringt Aufwand für Schnittstellen und Onboarding.

Ist ein WMS im ERP günstiger?

Oft beim Start. Xentral enthält das Lager in allen Tarifen, JTL-WMS ergänzt JTL-Wawi, SAP S/4HANA bringt Embedded EWM Basic kostenfrei mit. Bei vielen Lagerplätzen, Schichtbetrieb oder Automatisierung stoßen diese Lösungen an Grenzen, dann ist ein eigenständiges WMS wirtschaftlicher.

Wie vergleiche ich WMS-Angebote fair?

Rechnen Sie alle Angebote über fünf Jahre mit Ihrem erwarteten Volumen. Fragen Sie Schnittstellen, Hardware, Einführung, Schulung und Wartung einzeln ab. Achten Sie auf Tarifgrenzen bei Nutzern, Lagern und Bestellungen. Bewertungen und Schätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir dafür nicht.

Grundlagen zu Lagerverwaltung, Funktionen und Auswahl nach Lagergröße: WMS Software im Überblick.

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