Low-Code-Plattformen im Vergleich.
Formulare, Freigaben und Fachanwendungen schneller bauen.
Low-Code-Plattformen bauen interne Anwendungen wie Formulare, Freigaben und Fachanwendungen aus fertigen Bausteinen, Anmeldung, Rollen und Protokoll sind schon dabei. Über die Wahl entscheiden die Lizenz je Nutzer, der Betrieb in der EU oder im eigenen Rechenzentrum und der Ausstieg: Power Apps kostet 17,30 € je Nutzer und Monat, Intrexx und Mendix laufen auch auf eigenen Servern. Bauen Sie im Proof of Concept dieselbe Freigabe-App auf zwei Plattformen und lassen Sie sich danach den Export der Daten zeigen.
Low-Code und No-Code.
Bausteine statt Programmcode.
Eine Low-Code-Plattform ist ein Baukasten für Geschäftsanwendungen. Masken, Datenmodell und Abläufe entstehen per Ziehen und Konfigurieren, Programmcode braucht es nur für Sonderfälle. Anmeldung, Rollen, Protokoll und Betrieb liefert die Plattform mit. No-Code geht einen Schritt weiter und verzichtet ganz auf Code, dafür sind die Grenzen enger. Laut Bitkom nutzten 2022 bereits 35 % der Unternehmen mit Automatisierungslösungen Low-Code oder No-Code, am häufigsten für Workflows.
Low-Code-Plattform
- Fachbereich und IT bauen gemeinsam, Entwickler ergänzen Code für Schnittstellen und Sonderlogik
- Anbindung an ERP, CRM und Datenbanken über Konnektoren und APIs
- Umgebungen für Test und Betrieb, Versionen und Freigaben
- Beispiele: Microsoft Power Apps, Mendix, OutSystems, Intrexx, Appian
No-Code-Baukasten
- Fachbereich baut allein, ohne eine Zeile Code
- Stark bei Listen, Formularen und kleinen Datenbanken, schwächer bei komplexen Schnittstellen
- Start in Tagen, oft mit kostenloser Einstiegsversion
- Beispiele: Ninox, Zoho Creator
Quelle: Bitkom, Digital Office Index 2022, Unternehmen ab 20 Beschäftigten mit Automatisierungslösungen, n = 419, Abruf 02.11.2026. Für Low-Code in der Produktion gibt unser Ratgeber Low-Code und No-Code im MES einen eigenen Überblick.
Fünf Wege zur internen Anwendung.
Wann welcher passt.
Low-Code steht zwischen Kaufen und Programmieren. Für Buchhaltung, Lohn oder Dokumentenablage gibt es fertige Produkte, für einen Prozess, der Ihr Geschäft trägt, lohnt sich oft eigene Entwicklung. Dazwischen liegen Formulare, Freigaben und Fachanwendungen, die kein Produkt genau trifft. Grün heißt: Ihr Team baut selbst. Gelb heißt: selbst bauen mit Profis an der Seite. Blau heißt: kaufen oder beauftragen. Die Empfehlung ist eine Einschätzung von Find-Your-Software. Preise und Datenstandort der KI-Werkzeuge vergleicht unser Ratgeber Vibe Coding Tools im Vergleich.
| Weg | Wer baut | Kosten laut Anbieter oder Beispiel | Rechte und Bindung | Empfehlung |
|---|---|---|---|---|
| No-Code-Baukastenzum Beispiel Ninox oder Zoho Creator | Fachbereich allein | Zoho Creator Standard 8 €, Ninox Team 25 € je Nutzer und Monat, jährlich | ≈ Daten exportierbar, App läuft nur auf der Plattform | ✓Selbst bauenListen, Formulare, kleine Datenbanken statt Excel |
| Low-Code-Plattformzum Beispiel Power Apps, Mendix, Intrexx | Fachbereich mit IT, Entwickler für Schnittstellen | Power Apps Premium 17,30 € je Nutzer und Monat, jährlich, zzgl. MwSt. | ≈ App bei Ihnen, Betrieb an die Plattform gebunden | ✓Selbst bauen mit LeitplankenFreigaben und Fachanwendungen mit Rollen |
| Vibe CodingCode per KI, zum Beispiel Lovable oder Cursor | Fachbereich mit KI, Entwickler prüft | Klickdummy rund 2.700 € im Rechenbeispiel | ✓ freier Code, Sicherheit liegt bei Ihnen | ≈Prototyp selbst, Betrieb mit Profisinterne Anwendungen, die Daten nur lesen |
| IndividualsoftwareEntwicklung durch Dienstleister | Entwicklerteam | 30.000 bis 80.000 € für eine kleine Fachanwendung im Rechenbeispiel | ✓ ausschließliche Nutzungsrechte vertraglich vereinbar | ✕BeauftragenProzesse, die Sie vom Wettbewerb unterscheiden |
| StandardsoftwareKauf oder Abo | Hersteller | Lizenz oder Abo je Nutzer, dazu Einführung | – Code beim Hersteller, Updates inklusive | ✕KaufenBuchhaltung, Lohn, Dokumente, Tickets |
Quellen: Anbieter- und Referenzdatenbank von Find-Your-Software, Microsoft, Power Apps Preisliste, Ninox, Preise, Zoho Creator, Preise, Abruf 02.11.2026. Werte für Vibe Coding und Individualsoftware mit 900 € je Personentag wie in unseren Ratgebern Vibe Coding im Unternehmen und Individualsoftware entwickeln lassen. Angaben laut Anbieter, ohne Gewähr.
Low-Code-Plattformen im Auszug.
Vom Datenbank-Baukasten bis zur Enterprise-Plattform.
Der Auszug umfasst 13 Plattformen, alphabetisch sortiert, ohne Rangfolge. Auswahlprinzip: häufig angefragte Plattformen, darunter Anbieter, die zum Gartner Magic Quadrant 2025 eine Einstufung als Leader melden, dazu Anbieter mit Sitz in Deutschland wie Intrexx, Ninox und Simplifier. Die Plakette zeigt, wer typischerweise baut. Grün: der Fachbereich selbst. Gelb: Fachbereich und IT oder eigene Entwickler. Blau: die IT mit Partner. Preise stehen nur dort, wo der Anbieter einen Listenpreis nennt. Weitere Systeme finden Sie über das Matching.
| Anbieter | Art | Preis ab | Betrieb und Datenstandort | Sitz | Passt für |
|---|---|---|---|---|---|
| AppianAppian Corporation | Enterprise-Plattform | auf Anfrage, je Nutzer, Monat und App | Appian Cloud oder selbst betrieben auf Kubernetes | McLean, Virginia, USA | ✕IT mit PartnerProzesse mit Fallbearbeitung und Dokumenten |
| IntrexxIntrexx GmbH | Plattform für den Mittelstand | auf Anfrage, 30 Tage Test | Betrieb durch den Anbieter im deutschen Rechenzentrum oder On-Premises unter Windows und Linux | Freiburg | ≈Fachbereich und ITPortale, Intranet und Workflows |
| MendixSiemens | Enterprise-Plattform | ab 918 € im Monat für eine App, Cloud-Ressourcen extra | Mendix Cloud, eigene Kubernetes-Cloud, SAP BTP, StackIT oder eigene Server | Niederlande, Teil von Siemens | ✕IT mit PartnerFachanwendungen bis Kernsysteme, auch in der Industrie |
| Microsoft Power AppsMicrosoft | Fachbereichs-Baukasten | 17,30 € je Nutzer und Monat, jährlich, zzgl. MwSt. | Microsoft Cloud, EU Data Boundary bei Region EU und Rechnungsadresse in der EU | Redmond, USA | ✓Fachbereich mit IT-LeitplankenFormulare und Freigaben rund um Microsoft 365 |
| NinoxNinox, gegründet 2014 | Datenbank-Baukasten | 25 € je Nutzer und Monat, jährlich (Team) | Cloud, Daten in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland | Berlin | ✓FachbereichDatenbank-Apps für Teams statt Excel-Listen |
| OutSystemsOutSystems | Enterprise-Plattform | auf Anfrage, kostenloser Einstieg | OutSystems Cloud, Private Cloud oder On-Premises je nach Plan | Boston, USA | ✕IT mit PartnerUnternehmensanwendungen mit vielen Nutzern |
| PegaPegasystems | Enterprise-Plattform | auf Anfrage | Pega Cloud oder vom Kunden verwaltete Cloud | Waltham, Massachusetts, USA | ✕IT mit Partnerkomplexe Fallbearbeitung und Kundenprozesse |
| RetoolRetool Inc. | Interne Tools | 9 € je Entwickler plus 5 € je internem Nutzer und Monat, jährlich | Cloud oder im eigenen Netz selbst betrieben (Enterprise) | San Francisco, USA | ≈Eigene EntwicklerVerwaltungsoberflächen auf eigenen Datenbanken und APIs |
| Salesforce PlatformSalesforce | Plattform am CRM | 25 € je Nutzer und Monat, jährlich (Platform Starter) | Salesforce Cloud, Rechenzentrumsregion beim Anbieter erfragen | San Francisco, USA | ≈IT und AdminsApps rund um Vertrieb und Service in Salesforce |
| SAP BuildSAP | Plattform am ERP | auf Anfrage | SAP Business Technology Platform | Walldorf | ≈IT und SAP-PartnerErweiterungen von SAP, ohne in den Kern einzugreifen |
| ServiceNow App EngineServiceNow | Plattform am Service-Management | auf Anfrage | ServiceNow Cloud, Rechenzentrumsregion beim Anbieter erfragen | Santa Clara, USA | ≈ITWorkflows auf der ServiceNow-Plattform |
| SimplifierSimplifier AG | Plattform für den Mittelstand | auf Anfrage | On-Premises, hybrid oder Sovereign Cloud | Würzburg | ≈IT und Fachbereichmobile Apps und Workflows auf SAP-Daten |
| Zoho CreatorZoho | Fachbereichs-Baukasten | 8 € je Nutzer und Monat, jährlich (Standard) | Zoho Cloud, Rechenzentren in Amsterdam und Dublin für Konten auf zoho.eu | Chennai, Indien | ✓Fachbereicheinfache Datenbank-Apps und Formulare |
Auszug, keine Rangfolge, Abruf 02.11.2026. Quellen: Appian, Intrexx Impressum, Intrexx Betrieb, Mendix, Microsoft Power Apps, Microsoft Learn, Makroregionen, Ninox, OutSystems, Pega, Pressemitteilung vom 14.07.2026, Retool, Retool Self-hosting, Salesforce, SAP Build, ServiceNow Investor Relations, Simplifier Impressum, Zoho Creator, Zoho Rechenzentren. In diesem Auszug nennen sechs Anbieter einen Listenpreis. Angaben laut Anbieter, ohne Gewähr. Verbindlich ist nur das Angebot des Anbieters.
Wie Analysten den Markt sehen.
Low-Code wird KI-Plattform.
Gartner bewertete im Magic Quadrant for Enterprise Low-Code Application Platforms vom 28.07.2025 nach Angaben von Salesforce 12 Anbieter. Seit September 2026 heißt der Bericht Magic Quadrant for AI-Augmented Low-Code Application Platforms. Der neue Name zeigt, wohin die Plattformen gehen: Apps per Beschreibung erzeugen und KI-Agenten in Abläufe einbauen. Für Ihre Auswahl heißt das, Analystenberichte geben eine Vorauswahl, die Prüfung an Ihrem Anwendungsfall ersetzen sie nicht.
Leader laut Herstellern
- Appian, Microsoft, OutSystems und Salesforce melden eine Einstufung als Leader
- Microsoft nach eigener Angabe zum siebten Mal in Folge, OutSystems zum neunten Mal
Neuer Name, neue Kriterien
- Magic Quadrant for AI-Augmented Low-Code Application Platforms vom 28.09.2026
- Mendix und OutSystems melden erneut eine Einstufung als Leader
AppGen statt nur Low-Code
- The Forrester Wave AppGen and Low-Code Platforms, Q4 2026, umfasst 13 Anbieter
- Pega meldet die Einstufung als Leader und volle Punktzahl in 8 von 21 Kriterien
- Intrexx aus Freiburg ist nach eigener Mitteilung im Landscape Report zum selben Markt gelistet
Quellen: Salesforce, Mitteilung vom 05.08.2025, Microsoft, Mitteilung 2025, OutSystems, Pressemitteilung vom 30.07.2025, Appian, Pressemitteilung vom 30.07.2025, OutSystems, Mitteilung vom 30.09.2026, Mendix zum Magic Quadrant 2026, Pega, Pressemitteilung vom 22.10.2026, Intrexx, Mitteilung vom 26.05.2026, Abruf 02.11.2026.
Wo Low-Code teuer wird.
Bindung, Lizenzen, Wildwuchs.
Low-Code spart Zeit beim Bauen. Die Risiken zeigen sich im zweiten und dritten Jahr: wenn mehr Menschen die App nutzen, wenn niemand mehr weiß, wer welche App gebaut hat, oder wenn Sie die Plattform wechseln wollen. Laut Microsoft lassen sich verwaltete Lösungen in Power Apps nicht exportieren, und exportierte Pakete laufen nur in einer anderen Power-Platform-Umgebung. Planen Sie die sechs Punkte vor dem ersten Rollout ein. Wie Sie selbst gebaute Anwendungen freigeben, zeigt unsere Vibe Coding Richtlinie mit Checkliste.
Die App gehört zur Plattform
- Masken und Logik laufen nur auf der Plattform, auf der sie gebaut wurden
- OutSystems gibt an, Standardcode zu erzeugen, prüfen Sie das an einem Export
- Vertraglich festhalten: Datenexport in offenem Format, Frist und Kosten
Kosten wachsen mit jedem Nutzer
- Bei Power Apps kostet jeder weitere Nutzer 207,60 € im Jahr (17,30 € × 12)
- Mendix rechnet je App, Retool je Entwickler plus Nutzer, Salesforce zusätzlich mit Credits
- Preis bei heutiger und bei geplanter Nutzerzahl anbieten lassen
Citizen Developer brauchen Regeln
- Citizen Developer sind Beschäftigte aus dem Fachbereich, die Apps selbst bauen
- In der Power Platform steuern Datenrichtlinien, welche Konnektoren erlaubt sind
- Für jede App eine verantwortliche Person und eine Vertretung benennen
Apps, von denen die IT nichts weiß
- Ohne Freigabeprozess entstehen Apps mit Kundendaten außerhalb jeder Prüfung
- Eigene Umgebungen für Test und Betrieb trennen Experimente von Echtdaten
- Ein Verzeichnis aller Apps mit Datenquelle und Nutzerzahl führen
Auch Low-Code altert
- Plattform-Updates, neue Konnektoren und geänderte Schnittstellen im ERP verlangen Pflege
- Im Rechenbeispiel von Find-Your-Software rechnen wir 6 Entwicklertage im Jahr je App
- Pflege fest einplanen, sonst fällt die App beim nächsten Update aus
Auftragsverarbeitung und Region
- Für personenbezogene Daten in der Cloud braucht es einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO
- Die EU Data Boundary von Microsoft greift nur mit Region EU und Rechnungsadresse in der EU
- Datenstandort und Unterauftragnehmer im Angebot schriftlich bestätigen lassen
Quellen: Microsoft Learn, Lösungen exportieren, Microsoft Learn, Datenrichtlinien, Microsoft Learn, Makroregionen, OutSystems, Preise und FAQ, Art. 28 DSGVO, Abruf 02.11.2026. Einschätzungen geben die Meinung von Find-Your-Software wieder.
Was in den Plattformvertrag gehört.
Mit Fundstelle im Gesetz.
Eine Low-Code-Plattform ist ein Cloud-Dienst mit Ihren Anwendungen darauf. Der Vertrag entscheidet, ob Sie später wechseln können und wer für Daten haftet. Seit 12.09.2025 gilt der Data Act, ab 12.01.2027 dürfen Anbieter für den Wechsel keine Entgelte mehr verlangen. Stand November 2026, keine Rechtsberatung.
Data Act nutzen
Die Verordnung (EU) 2023/2854 verpflichtet Cloud-Anbieter, den Wechsel zu einem anderen Dienst zu ermöglichen. Bis 12.01.2027 dürfen sie nur die Kosten des Wechsels berechnen, danach keine Wechselentgelte mehr, auch nicht für die Datenübertragung (Art. 29).
- Exportformat, Frist und Unterstützung beim Wechsel im Vertrag beschreiben
Vertrag nach Art. 28 DSGVO
Verarbeitet die Plattform personenbezogene Daten, etwa Namen in einer Urlaubs- oder Bestellfreigabe, brauchen Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit Liste der Unterauftragnehmer.
- Unterauftragnehmer und deren Standorte vorlegen lassen
Übermittlung außerhalb der EU
Liegen Daten oder Support außerhalb der EU, gelten Art. 44 ff. DSGVO. Für zertifizierte US-Anbieter gibt es seit 10.07.2023 den Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework.
- Region für Daten, Sicherungen und Support getrennt abfragen
Wem die App gehört
Apps, die Beschäftigte im Rahmen ihrer Arbeit bauen, stehen nach § 69b UrhG dem Arbeitgeber zu. Baut ein Partner die App, regeln Sie die Nutzungsrechte nach § 31 UrhG im Vertrag.
- Nutzungsrechte an Apps, Datenmodell und Dokumentation festhalten
Mitbestimmung bei Protokollen
Protokolliert eine App, wer wann was freigegeben hat, kann sie Leistung oder Verhalten auswerten. Dann hat der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitzubestimmen.
- Betriebsrat vor dem Rollout einbinden, Auswertungen begrenzen
Preise und Kündigung
Für die meisten Salesforce-Produkte gelten nach Angaben von Salesforce Jahresverträge, Microsoft rechnet Power Apps Premium jährlich ab. Preisanpassungen und Mindestmengen bestimmen die Kosten über die Laufzeit mehr als der Einstiegspreis.
- Deckel für Preiserhöhungen und Reduzierung der Nutzerzahl vereinbaren
Quellen: EU-Kommission, Data Act explained, Art. 28 DSGVO, Art. 44 DSGVO, § 31 UrhG, § 69b UrhG, § 87 BetrVG, Salesforce, Preise, Abruf 02.11.2026. Checklisten für die Vertragsphase bietet Softwarevertrag prüfen.
Wie Low-Code-Plattformen abrechnen.
Vier Preismodelle im Überblick.
Der Einstiegspreis sagt wenig über die Kosten nach drei Jahren. Entscheidend ist, wonach der Anbieter rechnet: je Nutzer, je App, je Entwickler oder nach Verbrauch. Ein Modell je Nutzer ist günstig bei wenigen Nutzern und vielen Apps, ein Modell je App bei vielen Nutzern und wenigen Apps. Rechnen Sie deshalb mit Ihrer geplanten Nutzerzahl, nicht mit der heutigen.
| Preismodell | Beispiel laut Anbieter | Was die Kosten treibt | Worauf Sie achten |
|---|---|---|---|
| Je Nutzerverbreitet | Power Apps 17,30 €, Salesforce Platform Starter 25 €, Ninox Team 25 €, Zoho Creator Standard 8 € je Nutzer und Monat, jährlich | Zahl der Nutzer, die eine App öffnen | Power Apps Premium deckt beliebig viele Apps je Nutzer ab, eine zweite App kostet keine weitere Lizenz |
| Je Appfür viele Nutzer | Mendix Standard ab 918 € im Monat für eine App, 2.295 € für beliebig viele Apps | Zahl der Apps, dazu Cloud-Ressourcen | Bei Mendix sind Rechenleistung und Speicher nicht im Lizenzpreis enthalten |
| Je Entwickler und Nutzerinterne Tools | Retool Team 9 € je Entwickler plus 5 € je internem Nutzer und Monat, jährlich | Zahl der Entwickler, die im Monat bauen | Externe Nutzer kosten bei Retool ab 51 Personen extra |
| Nach Verbrauchzusätzlich | Salesforce 1.000 € je 10.000 Credits, Ninox 11 € je 5.000 Credits, Power Apps nutzungsbasiert über Azure | Anmeldungen, KI-Aufrufe, Automatisierungen | Verbrauch der letzten Monate im Pilot messen und im Angebot deckeln |
| Auf AnfrageEnterprise | Appian je Nutzer, Monat und App; OutSystems nach Nutzern, Umgebungen und Rechenleistung; Intrexx, Pega, SAP Build, ServiceNow, Simplifier | Umgebungen, Verfügbarkeit, Betrieb | Preis bei 50 und bei 200 Nutzern getrennt anbieten lassen |
Quellen: Microsoft, Salesforce, Ninox, Zoho Creator, Mendix, Retool, Appian, OutSystems, Listenpreise, Abruf 02.11.2026. Angaben laut Anbieter, Stand November 2026, ohne Gewähr. Einschätzungen geben die Meinung von Find-Your-Software wieder. Verbindlich ist nur das Angebot des Anbieters.
Eine Freigabe-App für 50 Nutzer.
Low-Code gegen Individualentwicklung über drei Jahre.
Annahme: eine App für Investitions- und Bestellfreigaben mit drei Freigabestufen, Anmeldung über das Firmenkonto, Protokoll und Anbindung an das ERP. 50 Beschäftigte nutzen sie. Der Entwicklertag ist mit 900 € angesetzt wie in unserem Ratgeber Individualsoftware entwickeln lassen, der Beratertag für den Prozessworkshop mit 1.200 €. Bei Low-Code bringt die Plattform Anmeldung, Rollen und Protokoll mit, bei der Individualentwicklung baut das Team sie selbst.
| Position | Low-Code mit Power Apps | Individualentwicklung | Annahme |
|---|---|---|---|
| Konzepteinmalig | 3.600 € | 3.600 € | Prozessworkshop, 3 Beratertage zu 1.200 € |
| Aufbau der Appeinmalig | 10.800 € | 31.500 € | 12 gegen 35 Entwicklertage zu 900 €, individuell mit Anmeldung, Rollen und Protokoll |
| Test, Schulung, Rollouteinmalig | 3.600 € | 7.200 € | 4 gegen 8 Entwicklertage |
| Einmalig gesamtStart | 18.000 € | 42.300 € | Individual in der Spanne einer kleinen Fachanwendung |
| Lizenz oder Hostingje Jahr | 10.380 € | 1.200 € | 50 × 17,30 € × 12; Hosting als Annahme |
| Pflegeje Jahr | 5.400 € | 10.800 € | 6 gegen 12 Entwicklertage für Updates und kleine Änderungen |
| Drei Jahre gesamt50 Nutzer | 65.340 € | 78.300 € | netto, ohne Preisanpassung |
| Drei Jahre gesamt150 Nutzer | 127.620 € | 78.300 € | Lizenz wächst je Nutzer, Individualentwicklung bleibt gleich |
| Gleichstandeine App | bei rund 71 Nutzern | bei rund 71 Nutzern | je Nutzer 622,80 € Lizenz in drei Jahren |
| Zweite Appdieselben 50 Nutzer | 34.200 € in drei Jahren | rund 78.300 € | keine weitere Lizenz, nur Aufbau und Pflege |
Rechenbeispiel von Find-Your-Software, Stand 02.11.2026, netto, kein Angebot. Lizenz laut Microsoft, Power Apps Preisliste, Abruf 02.11.2026; alle Personentage, Hosting und Tagessätze sind Annahmen von Find-Your-Software. Rechnung Gleichstand: (78.300 € minus 34.200 € feste Kosten Low-Code) geteilt durch 622,80 € je Nutzer. Die Spanne für Individualsoftware stammt aus unserem Ratgeber Individualsoftware entwickeln lassen. Verbindlich ist nur das Angebot des Anbieters.
So wählen Sie die Plattform aus.
Vier Stationen und ein Test.
Eine Plattform trägt später viele Apps. Wählen Sie sie deshalb nicht nach der ersten App aus, sondern nach den drei bis fünf Apps, die in den nächsten zwei Jahren kommen. Bei 13 Plattformen allein in unserem Auszug lohnt eine kurze Liste mit K.-o.-Kriterien, bevor Sie Demos vereinbaren. Wie Sie Abläufe vorher sauber beschreiben, zeigt unser Ratgeber Prozessanalyse.
- 1
Apps und Nutzer sammeln
Schreiben Sie die geplanten Apps auf: Zweck, Zahl der Nutzer, Datenquellen, Schutzbedarf. Eine Bestellfreigabe mit ERP-Anbindung stellt andere Fragen als eine Liste für Werkzeuge.
✓PrüfpunktListe mit Apps, Nutzerzahl, Datenquellen und Schutzbedarf - 2
Leitplanken festlegen
Legen Sie K.-o.-Kriterien fest: Betrieb in der EU oder On-Premises, Anmeldung über Ihr Firmenkonto, Anbindung an Ihr ERP, Datenexport. Wer schon mit Microsoft 365 oder SAP arbeitet, prüft die Plattform des Herstellers zuerst.
✓PrüfpunktK.-o.-Kriterien schriftlich und mit der IT abgestimmt - 3
Proof of Concept auf zwei Plattformen
Lassen Sie dieselbe Freigabe-App auf zwei Plattformen bauen, mit echtem Rollenmodell und Testdaten aus dem ERP. Fünf bis zehn Personentage je Plattform reichen nach Einschätzung von Find-Your-Software für ein belastbares Bild.
✓PrüfpunktFreigabe läuft mit Rollen, Protokoll und ERP-Testdaten - 4
Drei Jahre rechnen
Holen Sie Angebote bei heutiger und bei geplanter Nutzerzahl ein, dazu Pflege, Partner und Verbrauch. Legen Sie die Summe neben eine Individualentwicklung wie im Rechenbeispiel oben.
✓PrüfpunktAngebot mit Preis bei 50 und bei 200 Nutzern
Einführen mit Regeln
Starten Sie mit einer App, einer verantwortlichen Person je App und getrennten Umgebungen für Test und Betrieb. Die Anforderungen halten Sie in unserer Lastenheft-Vorlage für die Softwareauswahl fest.
Anderen Weg prüfen
Fehlt Tiefe, ist eine Eigenentwicklung oft der bessere Weg, die Kriterien stehen in Standardsoftware vs Individualsoftware. Ist der Prozess branchenüblich, prüfen Sie zuerst ein fertiges Produkt.
Einschätzung von Find-Your-Software, Stand November 2026. Die Abwägung über die Laufzeit beschreibt unser Ratgeber Make or Buy in der IT.
Wer die App baut.
Vier Wege mit klaren Grenzen.
Low-Code verspricht, dass der Fachbereich selbst baut. Das stimmt für einfache Apps. Sobald Schnittstellen, Rollen über Abteilungen hinweg oder Daten von Kunden ins Spiel kommen, braucht es IT oder einen Partner. Laut Bitkom fehlen in Deutschland 79.000 IT-Fachkräfte, viele Mittelständler teilen die Arbeit deshalb zwischen Fachbereich, IT und Partner auf.
Citizen Developer mit Leitplanken
Beschäftigte aus dem Fachbereich bauen Apps in Ninox, Zoho Creator oder Power Apps selbst, die IT gibt den Rahmen vor.
- Wer den Prozess kennt, baut ihn
- Start in Tagen statt Monaten
- Kosten je Nutzer ab 8 € im Monat bei Zoho Creator
Plattformteam in der IT
Die IT betreibt die Plattform, baut Konnektoren zu Kernsystemen und gibt Apps des Fachbereichs frei.
- Einheitliche Anmeldung und Rechte
- Konnektoren werden einmal gebaut und oft genutzt
- Freigabe vor dem Echtbetrieb
Implementierungspartner der Plattform
Bei Mendix, OutSystems, Appian oder Intrexx bauen oft zertifizierte Partner, Ihr Team übernimmt danach die Pflege.
- Erfahrung mit der Plattform von Tag eins
- Feste Ansprechpartner für Architektur
- Übergabe an Ihr Team planbar
Fertiges Produkt kaufen
Viele Freigaben gibt es schon als Produkt. Was Standardsoftware ausmacht, erklärt unser Ratgeber Was ist Standardsoftware, Freigaben für Belege bieten etwa Systeme aus unserem Überblick DMS Software.
- Updates und Gesetzesänderungen vom Hersteller
- Referenzen bei vergleichbaren Firmen
- Kein eigenes Plattformteam nötig
Quellen: Bitkom, Pressemitteilung vom 03.09.2026, Zoho Creator, Preise, Abruf 02.11.2026. Einschätzungen geben die Meinung von Find-Your-Software wieder.
Auswahl mit Werkzeug.
Find-Your-Software im Einsatz.
Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl: Es sammelt Anforderungen, erzeugt eine begründete Shortlist und begleitet Demos und Vertrag. Vor der Wahl einer Low-Code-Plattform prüfen Sie damit, ob ein Standardprodukt reicht.
K.-o.-Kriterien mit Struktur
- Anforderungen an Plattform und erste Apps mit Wichtigkeit A, B oder C und K.O.-Kennzeichen im Anforderungsmanager erfassen
Plattformen nebeneinander
- Antworten der Anbieter, Präsentationen und Ihre Einschätzung aus dem Proof of Concept im Anbieter-Ranking nebeneinanderstellen
Schnittstellen im Blick
- ERP, CRM und Datenquellen in der IT-Systemlandschaft abbilden, bevor Konnektoren gewählt werden
Ausstieg und Datenschutz prüfen
- Datenexport, Auftragsverarbeitung und Preisdeckel mit der Checkliste in Softwarevertrag prüfen durchgehen
Häufige Fragen
direkt beantwortet.
Was ist eine Low-Code-Plattform?
Eine Low-Code-Plattform ist ein Baukasten, mit dem Unternehmen Geschäftsanwendungen per Konfiguration statt Programmierung bauen. Masken, Datenmodell und Abläufe entstehen grafisch, Code braucht es nur für Sonderfälle wie besondere Schnittstellen. Anmeldung, Rollen, Protokoll und Betrieb liefert die Plattform mit. Typische Einsätze im Mittelstand sind Formulare, Freigaben, Fachanwendungen und Portale, die kein fertiges Produkt genau abdeckt. Bekannte Plattformen sind Microsoft Power Apps, Mendix, OutSystems und Appian, aus Deutschland etwa Intrexx aus Freiburg und Simplifier aus Würzburg.
Was ist der Unterschied zwischen Low-Code und No-Code?
No-Code kommt ganz ohne Programmcode aus, Low-Code erlaubt Code für Sonderfälle. No-Code-Baukästen wie Ninox oder Zoho Creator richten sich an den Fachbereich und eignen sich für Listen, Formulare und kleine Datenbanken. Low-Code-Plattformen wie Mendix, OutSystems oder Power Apps verbinden sich tiefer mit ERP und CRM und tragen auch größere Fachanwendungen. Die Grenze ist fließend, viele Anbieter bieten beides. Entscheidend ist, ob Ihre geplanten Apps Schnittstellen und Sonderlogik brauchen, die nur mit Code gehen.
Was kostet eine Low Code Plattform?
Die Preise reichen nach Angaben der Anbieter von 8 € je Nutzer und Monat bei Zoho Creator Standard über 17,30 € bei Power Apps Premium bis 25 € bei Salesforce Platform Starter, jeweils bei jährlicher Abrechnung. Mendix rechnet je App ab 918 € im Monat, Retool je Entwickler plus Nutzer. Appian, OutSystems, Pega, SAP Build, ServiceNow, Intrexx und Simplifier kalkulieren auf Anfrage. Im Rechenbeispiel von Find-Your-Software kostet eine Freigabe-App für 50 Nutzer mit Power Apps 65.340 € über drei Jahre, einschließlich Aufbau und Pflege.
Welche Low-Code-Plattformen kommen aus Deutschland?
Aus Deutschland kommen unter anderem Intrexx aus Freiburg, Ninox aus Berlin und Simplifier aus Würzburg. Intrexx bietet Betrieb im deutschen Rechenzentrum oder On-Premises unter Windows und Linux, Ninox hält die Daten nach eigenen Angaben in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland, Simplifier läuft On-Premises, hybrid oder in einer Sovereign Cloud und setzt stark auf SAP. Mit SAP Build kommt eine weitere Plattform aus Walldorf. Mendix gehört zu Siemens und läuft auf Wunsch auch auf StackIT oder eigenen Servern.
Low-Code oder Vibe Coding: was passt wann?
Low-Code passt, wenn eine App Rollen, Anmeldung und Betrieb braucht, Vibe Coding passt für schnelle Prototypen. Bei Low-Code bringt die Plattform Rechte und Protokoll mit, die App bleibt aber an die Plattform gebunden. Vibe Coding erzeugt freien Code per KI, für Sicherheit und Betrieb sorgen Sie selbst. Im Rechenbeispiel von Find-Your-Software kostet ein Klickdummy per Vibe Coding rund 2.700 €. Wann der Eigenbau reicht, zeigt unser Ratgeber Vibe Coding im Unternehmen.
Low-Code oder Individualsoftware: was rechnet sich?
Bei wenigen Nutzern rechnet sich meist Low-Code, bei vielen Nutzern und einer einzigen App oft die Individualentwicklung. Im Rechenbeispiel von Find-Your-Software kostet eine Freigabe-App für 50 Nutzer über drei Jahre mit Power Apps 65.340 € und als Individualentwicklung 78.300 €. Der Gleichstand liegt bei rund 71 Nutzern, weil jeder weitere Nutzer 207,60 € Lizenz im Jahr kostet. Nutzen dieselben Beschäftigten mehrere Apps, verschiebt sich die Rechnung zugunsten von Low-Code, denn die Lizenz deckt alle Apps ab.
Wann ist Standardsoftware besser als Low-Code?
Standardsoftware ist besser, wenn der Prozess in vielen Firmen gleich abläuft, etwa Urlaubsanträge, Rechnungseingang, Tickets oder Dokumentenablage. Dort pflegt der Hersteller Funktionen, Updates und Gesetzesänderungen, und es gibt Referenzen bei vergleichbaren Firmen. Low-Code lohnt sich für Abläufe, die kein Produkt genau trifft, zum Beispiel eine Freigabe mit hauseigenen Regeln oder ein Prüfprotokoll für die eigene Fertigung. Fragen Sie vor jeder neuen App, ob ein System, das Sie bereits nutzen, die Funktion schon mitbringt.
Wie groß ist der Lock-in bei Low-Code-Plattformen?
Der Lock-in ist hoch, denn Masken und Logik laufen meist nur auf der Plattform, auf der sie gebaut wurden. Bei Power Apps lassen sich verwaltete Lösungen laut Microsoft nicht exportieren, exportierte Pakete laufen nur in Power-Platform-Umgebungen. OutSystems gibt an, Standardcode zu erzeugen. Daten lassen sich bei den meisten Plattformen exportieren, prüfen Sie das im Proof of Concept. Der Data Act hilft beim Wechsel: Ab 12.01.2027 dürfen Cloud-Anbieter keine Wechselentgelte mehr verlangen (Art. 29 Verordnung (EU) 2023/2854).
Sind Low-Code-Plattformen DSGVO-konform nutzbar?
Ja, wenn Vertrag, Region und Rechte stimmen. Verarbeitet die Plattform personenbezogene Daten, brauchen Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Liegen Daten oder Support außerhalb der EU, gelten Art. 44 ff. DSGVO. Microsoft sagt die EU Data Boundary für die Power Platform nur zu, wenn die Umgebung in der Region EU liegt und die Rechnungsadresse in der EU ist. Wer Daten im eigenen Haus halten will, findet mit Intrexx, Mendix, OutSystems, Appian oder Simplifier Plattformen mit eigenem Betrieb.
Was ist ein Citizen Developer?
Ein Citizen Developer ist eine Person aus dem Fachbereich, die Apps auf einer Low-Code- oder No-Code-Plattform selbst baut, ohne Entwickler zu sein. Das spart Abstimmung, denn wer den Prozess kennt, baut ihn direkt. Damit daraus keine Schatten-IT wird, gibt die IT den Rahmen vor: erlaubte Datenquellen, getrennte Umgebungen für Test und Betrieb und eine Freigabe vor dem Echtbetrieb. In der Power Platform steuern Datenrichtlinien, welche Konnektoren erlaubt sind. Jede App braucht eine verantwortliche Person und eine Vertretung.
Wie verhindert man Schatten-IT bei Low-Code?
Schatten-IT verhindern Sie mit einem erlaubten Weg statt mit Verboten. Stellen Sie eine Plattform bereit, legen Sie erlaubte Datenquellen fest und trennen Sie Umgebungen für Experimente und Echtdaten. Führen Sie ein Verzeichnis aller Apps mit verantwortlicher Person, Datenquelle, Nutzerzahl und Datum der letzten Prüfung. Apps mit Kundendaten oder Schreibzugriff auf das ERP gehen erst nach Freigabe durch die IT in Betrieb. Protokolliert eine App Freigaben einzelner Personen, binden Sie den Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG ein.
Wie wählt man eine Low-Code-Plattform aus?
Wählen Sie die Plattform nach den Apps der nächsten zwei Jahre, nicht nach der ersten. Sammeln Sie drei bis fünf geplante Apps mit Nutzerzahl und Datenquellen, legen Sie K.-o.-Kriterien wie Betrieb in der EU, Anmeldung über das Firmenkonto und Datenexport fest und bauen Sie dieselbe Freigabe-App im Proof of Concept auf zwei Plattformen. Danach rechnen Sie drei Jahre mit Lizenz, Pflege und Partner. Fünf bis zehn Personentage je Plattform reichen nach Einschätzung von Find-Your-Software für den Test.
Können Low-Code-Plattformen KI-Agenten bauen?
Ja, die großen Plattformen bauen KI-Funktionen und Agenten ein. Gartner nennt den Markt seit dem Bericht vom 28.09.2026 AI-Augmented Low-Code Application Platforms, Forrester bewertet AppGen and Low-Code Platforms. Pega rechnet bei Pega Infinity 26 nach eigenen Angaben mit einem festen Preis je gelöstem Fall statt je Token. Prüfen Sie bei KI-Funktionen, welches Modell läuft, wo die Daten verarbeitet werden und wie der Verbrauch abgerechnet wird. Wie Agenten auf Systeme zugreifen, erklärt unser Ratgeber KI-Agenten.
Die passende Low-Code-Plattform
für Ihre Anwendungen.
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