Requirement Intelligence.
KI schlägt Anforderungen vor und deckt Lücken auf.
Requirement Intelligence ist die KI Funktion im Anforderungsmanagement des Selection Portals von Find-Your-Software, dem Werkzeug für die Softwareauswahl im DACH Mittelstand. Sie schlägt Anforderungen für Ihr Unternehmen vor und deckt mit dem Deep Check Lücken in Ihrer Auswahl auf. Das hilft, wenn Sie ein ERP, CRM, HR System oder eine andere Fachsoftware auswählen und nicht sicher sind, ob Ihr Katalog vollständig ist. Diese Seite erklärt, was die Funktion leistet, in welchen sechs Schritten Sie von Vorschlägen zu einem geprüften Katalog kommen, wie Sie KI Vorschläge mit einer anklickbaren Checkliste bewerten, welche Lückenarten typisch sind und wo die Grenzen liegen, auch rechtlich nach EU KI Verordnung und DSGVO. Die Vorschläge sind Entwürfe: Fachleute prüfen und entscheiden. Die Seite ersetzt keine Rechtsberatung.
Requirement Intelligence:
Vorschläge und Lückencheck für Ihren Katalog.
Requirement Intelligence ist die KI App für das Anforderungsmanagement im Selection Portal. Sie schlägt Anforderungen für Ihr Unternehmen vor und zeigt mit dem Deep Check Lücken in Ihrer Auswahl auf. Die Vorschläge sind Entwürfe: Fachleute aus Fachbereich, IT, Einkauf und Datenschutz prüfen, passen an und entscheiden. Warum das nötig ist, zeigt die NaPiRE Umfrage (Naming the Pain in Requirements Engineering): In der Replikation 2014/15 mit 228 Unternehmen aus 10 Ländern waren unvollständige Anforderungen das am häufigsten genannte Problem. Requirement Intelligence ist eine App im Marketplace des Selection Portals. Sie priorisiert Software Anforderungen für die aktuelle Auswahl und ergänzt fehlende Domänen, damit nichts übersehen wird. Find-Your-Software setzt dafür ausschließlich eigene, lokal betriebene Modelle ein. Ihre Daten bleiben bei uns. Wie der Anforderungsmanager insgesamt arbeitet, steht auf der Seite Anforderungsmanagement im Selection Portal, wie Menschen Anforderungen sammeln, im Leitfaden Anforderungen sammeln. Diese Seite behandelt nur die KI Funktion.
Ohne KI Unterstützung
- Der Katalog enthält, was den Beteiligten beim Workshop eingefallen ist, und nicht mehr
- Nichtfunktionale Punkte, Schnittstellen und rechtliche Pflichten fehlen, bis ein Anbieter in der Demo nachfragt
- Alte Kataloge oder Muster aus dem Internet werden kopiert und tragen ihre Lücken weiter
- Niemand weiß, ob der Katalog vollständig ist, weil eine zweite Sicht fehlt
- Lücken fallen spät auf, wenn Änderungen am teuersten sind
Mit Requirement Intelligence als Entwurfshilfe
- Die KI schlägt zusätzliche Anforderungen für Ihr Unternehmen vor, die Sie einzeln prüfen
- Der Deep Check macht Lücken in Ihrer Auswahl sichtbar, bevor Sie Anbieter ansprechen
- Fehlende Bereiche werden ergänzt, die Entscheidung über jede Anforderung bleibt bei Ihnen
- Übernommene Vorschläge laufen wie eigene Anforderungen durch Priorisierung und Prüfkriterium
- Änderungen bleiben im Anforderungsmanagement nachvollziehbar, nach Aussage der Audit Trail Seite des Portals
Quellen: NaPiRE, Supporting Requirements Engineering Research that Industry Needs, Stand Oktober 2026 (Prozentwerte der Umfrage stehen im veröffentlichten Text nicht). Funktionsbeschreibung nach den eigenen Seiten von Find-Your-Software: Selection Portal und Audit Trail und Revisionssicherheit, Stand Oktober 2026. Die Gegenüberstellung ist eine Zusammenfassung von Find-Your-Software.
Sechs Gründe,
warum Anforderungskataloge Lücken haben.
Ein Anforderungskatalog entsteht unter Zeitdruck, aus Erfahrung und aus dem, was Beteiligten gerade einfällt. Das ist normal, hat aber Folgen. In der NaPiRE Befragung, einer internationalen Umfrageinitiative zum Requirements Engineering, nannten die Unternehmen unvollständige Anforderungen am häufigsten als Problem, an zweiter Stelle standen Kommunikationsmängel zwischen Projektteam und Kunde. Die Fachliteratur verlangt von einem Satz von Anforderungen deshalb, dass er vollständig, konsistent, machbar und verständlich ist, und von einzelnen Anforderungen, dass sie notwendig, angemessen und eindeutig sind. Vollständigkeit lässt sich nie beweisen, aber die häufigsten Verletzungen lassen sich benennen. Die sechs Karten zeigen, woher Lücken in der Softwareauswahl typischerweise kommen und welche davon eine zweite, maschinelle Sicht erkennen kann.
Man beschreibt, was man kennt
Fachbereiche formulieren, was das heutige System kann. Was dort nie nötig war, fehlt im Katalog: Funktionen, die am Markt Standard sind, oder Abläufe, die heute nur per Excel und Zuruf laufen.
- Das Altsystem dient unbewusst als Vorlage
- Neue Standardfunktionen werden nicht gesehen
- Manuelle Umwege tauchen nicht auf
Jeder liefert seinen Ausschnitt
Vertrieb, Lager, Buchhaltung und IT schreiben jeweils ihren Teil. Übergaben zwischen den Bereichen gehören niemandem und fallen deshalb heraus.
- Schnittstellen zwischen Bereichen
- Bereichsübergreifende Auswertungen
- Verantwortung für Stammdaten
Qualität wird selten gefragt
Menschen beschreiben gern Funktionen. Leistung, Betrieb, Sicherheit und Bedienbarkeit kommen kaum von selbst. ISO/IEC 25010:2023 nennt neun Qualitätsmerkmale, darunter Performance Efficiency, Security und Maintainability, und taugt als Prüfraster.
- Antwortzeiten und Datenmengen
- Betrieb, Backup und Wiederanlauf
- Bedienbarkeit für Gelegenheitsnutzer
Pflichten ändern sich laufend
Bei der E-Rechnung gilt der Empfang strukturierter Rechnungen seit dem 1. Januar 2025, die Ausstellung wird für größere Unternehmen ab 2027 und für Unternehmen unter 800.000 Euro Jahresumsatz spätestens ab 2028 Pflicht. Ein Katalog, der vor Jahren als Vorlage diente, kennt solche Punkte nicht.
- Gesetzesänderungen seit der letzten Auswahl
- Branchenregeln und Nachweise
- Datenschutz und Informationssicherheit
Alte Listen tragen alte Lücken weiter
Wer den Katalog des letzten Projekts oder ein Muster aus dem Internet übernimmt, erbt dessen blinde Flecken. Die Seite Anforderungsmanagement im Selection Portal nennt das Kopieren alter Anforderungslisten als einen von sechs Fallstricken.
- Fremde Prioritäten werden übernommen
- Veraltete Technikvorgaben bleiben stehen
- Neue Themen fehlen
Der Katalog soll schnell fertig sein
Je später eine Lücke auffällt, desto teurer wird sie. Die Seite Was eine Änderung kostet nennt für Änderungen in der Konzeption das 3 bis 8 fache der Kosten in der Anforderungsphase und im Test das 21 bis 78 fache. Die Werte stammen aus Softwareentwicklung, für die Auswahl sind sie eine Analogie.
- Lücken werden erst in der Demo sichtbar
- Nachträge verändern Angebote
- Vergleichbarkeit leidet
Quellen: NaPiRE und Qualitätsmerkmale für Anforderungen, Wikipedia, ISO/IEC 25010:2023 im Überblick, E-Rechnung nach dem BMF Schreiben vom 15. Oktober 2025, wiedergegeben von der IHK Köln, Stand Oktober 2026. Das Original des BMF war für uns nicht abrufbar. Die Zuordnung der Ursachen: Erfahrungswerte von Find-Your-Software. Keine Rechtsberatung.
Vorschläge und Deep Check:
zwei Hilfen für einen vollständigeren Katalog.
Nach der Beschreibung von Find-Your-Software schlägt die KI Anforderungen für Ihr Unternehmen vor und deckt Lücken in Ihrer Auswahl auf. Das sind zwei Hilfen, die zusammenwirken: Die Vorschläge erweitern den Katalog, der Deep Check prüft, ob Bereiche fehlen. Requirement Intelligence ist eine App im Marketplace des Portals: Sie priorisiert Software Anforderungen für die aktuelle Auswahl und ergänzt fehlende Domänen. Find-Your-Software setzt dafür ausschließlich eigene, lokal betriebene Modelle ein. Ihre Daten bleiben bei uns. Welche Angaben genau in die Vorschläge einfließen und wie genau die Ergebnisse sind, klären Sie in der Demo oder im Erstgespräch.
KI Vorschläge für Ihr Unternehmen
- Schlägt Anforderungen vor, die zu Ihrem Unternehmen passen können
- Ergänzt fehlende Domänen, damit nichts übersehen wird (Beschreibung auf der Produktseite)
- Liefert Entwürfe, die Sie einzeln annehmen, ändern oder verwerfen
- Genutzte Angaben und Genauigkeit: in der Demo prüfen
Deep Check auf Lücken
- Deckt Lücken in Ihrer Auswahl auf
- Macht sichtbar, wo der Katalog dünn ist, damit Sie mit den Fachbereichen nachfragen
- Sinnvoll vor der Anbieteransprache und nach größeren Änderungen am Katalog
- Prüftiefe und Bewertungslogik: in der Demo prüfen
Was Fachleute entscheiden
- Ob eine Anforderung für Ihr Unternehmen gilt
- Ob sie Muss, Soll oder Kann ist und ob sie zum Ausschlusskriterium wird
- Das Prüfkriterium: Das Portal verlangt dafür bei jeder Anforderung ein eigenes Feld
- Wer die Anforderung im Unternehmen verantwortet
Wo die Funktion im Portal steht
- Gehört zum Anforderungsmanagement, das Anforderungen anlegt, priorisiert und Ausschlusskriterien markiert
- Vorlagen und Anforderungsassistent helfen beim Start mit vorformulierten Anforderungen
- Ranking, Szenarien und Präsentationen bauen auf dem fertigen Katalog auf
- Find-Your-Software erhält keine Zahlung für Platzierungen
Quellen: Funktionsbeschreibungen von Find-Your-Software auf der Seite Selection Portal und in Anforderungsmanagement im Selection Portal, Stand Oktober 2026. Zu Datengrundlage und Genauigkeit machen wir hier keine Angaben, klären Sie sie in der Demo. Die KI nutzt ausschließlich eigene, lokal betriebene Modelle von Find-Your-Software, Ihre Daten bleiben bei uns.
Sechs Schritte vom Unternehmenskontext
zum geprüften Katalog.
Der Ablauf unten ist ein empfohlener Arbeitsablauf von Find-Your-Software und kein Abbild einzelner Bildschirme. Er zeigt, an welcher Stelle der Projektarbeit KI Vorschläge sinnvoll sind und wo Menschen entscheiden. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst entsteht ein eigener Grundstock, dann kommen Vorschläge, dann der Lückencheck. Wer die KI zuerst einsetzt, bekommt Vorschläge für ein Unternehmen, das er selbst noch nicht beschrieben hat, und prüft sie ohne Maßstab. Wie Sie den Grundstock mit Menschen erheben, beschreibt der Leitfaden Anforderungen sammeln.
- 01Vorbereitung
Unternehmenskontext und Zielbild festhalten
Beschreiben Sie in wenigen Sätzen, welche Software ersetzt oder neu eingeführt wird, welche Bereiche betroffen sind, welche Systeme daneben laufen und welche Vorgaben gelten. Je klarer der Kontext, desto leichter beurteilen Sie später, ob ein Vorschlag passt.
- Branche, Größe, Standorte
- Betroffene Prozesse und Bereiche
- Bestehende Systeme und Schnittstellen
- 02Basis
Eigenen Grundstock anlegen
Legen Sie zuerst die Anforderungen an, die Ihre Fachbereiche aus der Praxis kennen, und nutzen Sie bei Bedarf Vorlagen oder den Anforderungsassistenten für vorformulierte Anforderungen. Der Grundstock ist Ihr Maßstab für alles, was die KI danach ergänzt.
- Anforderungen aus Workshops und Interviews
- Vorlagen einzeln oder als Paket
- Erste Einordnung in Muss, Soll und Kann
- 03KI Entwurf
Vorschläge einholen und sichten
Lassen Sie sich Anforderungen für Ihr Unternehmen vorschlagen und lesen Sie die Liste als Ideengeber. Sortieren Sie grob: passt, passt nach Anpassung, passt nicht. Entscheiden Sie in diesem Schritt noch nicht über Prioritäten.
- Vorschläge nach Bereichen gruppieren
- Offensichtliche Dubletten markieren
- Unklare Punkte an Fachbereiche geben
- 04Entscheidung
Jeden Vorschlag einzeln entscheiden
Übernehmen, anpassen oder verwerfen: Jede Entscheidung trifft eine Person mit Fachwissen. Notieren Sie bei Ablehnung kurz den Grund, damit später klar ist, warum ein Punkt nicht im Katalog steht. Die Prüfliste im nächsten Abschnitt unterstützt diesen Schritt.
- Eindeutig formulieren, lösungsneutral halten
- Prüfkriterium und Verantwortliche ergänzen
- Begründung für verworfene Vorschläge festhalten
- 05Lückencheck
Deep Check ausführen und Lücken schließen
Lassen Sie den Katalog auf Lücken prüfen und gehen Sie jede genannte Lücke mit dem passenden Fachbereich durch. Eine Lücke ist erst geschlossen, wenn eine Anforderung angelegt oder bewusst entschieden wurde, dass sie entfällt.
- Lücken nach Bereich zuordnen
- Zuständige Rollen befragen
- Neue Anforderungen wie alle anderen prüfen
- 06Freigabe
Priorisieren, Verteilung prüfen, freigeben
Prüfen Sie die Verteilung von Muss, Soll und Kann, begründen Sie Ausschlusskriterien und lassen Sie den Katalog von der Projektleitung freigeben. Erst danach bauen Ranking, Szenarien und Anbieteransprache darauf auf.
- Muss Anteil kritisch ansehen
- Ausschlusskriterien begründen
- Freigabe mit Datum festhalten
Der Ablauf ist eine Empfehlung von Find-Your-Software. Nach den eigenen Seiten des Portals erfasst das Anforderungsmanagement Anforderungen mit Priorität und Prüfkriterium, Vorlagen und Anforderungsassistent liefern vorformulierte Anforderungen, Stand Oktober 2026: Selection Portal. Für die Gewichtung: Nutzwertanalyse und Bewertungsraster. Wie die Bedienung im Portal genau aussieht, zeigt die Demo.
KI Vorschläge prüfen:
16 Punkte in vier Gruppen.
Klicken Sie jeden Punkt an, den Sie für einen Vorschlag geprüft haben. Der Ring zeigt Ihren Fortschritt. Die Gruppen folgen der Reihenfolge, in der Fachleute einen Vorschlag üblicherweise beurteilen: Zuerst Inhalt und Relevanz, dann Prüfbarkeit und Quelle, danach Konsistenz und Umfang, am Ende Recht, Daten und Verantwortung. Die Punkte nehmen die Qualitätsmerkmale auf, die die Fachliteratur für Anforderungen nennt: notwendig, angemessen und eindeutig für einzelne Anforderungen, vollständig und konsistent für den ganzen Katalog. Die Liste gilt für jeden Vorschlag, egal ob er von der KI oder von einem Kollegen stammt. Sie ersetzt keine juristische Prüfung.
Punkte geprüft
Punkte anklicken, um sie abzuhaken.
Alles geprüft. Der Vorschlag kann als Anforderung in den Katalog. Halten Sie Entscheidung, Verantwortliche und Prüfkriterium im Portal fest.
Als CSV Datei für Excel. Ihr Stand wird mit exportiert.Inhalt und Relevanz
Prüfbarkeit und Quelle
Konsistenz und Umfang
Recht, Daten und Verantwortung
Qualitätsmerkmale nach Software Requirements Specification, Wikipedia und ISO/IEC/IEEE 29148:2018 (ISO), Stand Oktober 2026. Prüfkriterium, Prioritäten und Änderungsverlauf nach den Seiten Anforderungsmanagement im Selection Portal und Audit Trail. DSGVO: Verordnung (EU) 2016/679, EUR-Lex. KI-Verordnung: Verordnung (EU) 2024/1689 in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744, EUR-Lex. Gruppierung der Punkte: Find-Your-Software. Keine Rechtsberatung.
Acht typische Lücken:
Bereich, Beispiel und Folge.
Der Deep Check deckt Lücken in Ihrer Auswahl auf. Damit Sie die Ergebnisse einordnen können, hilft ein Raster der Lücken, die in Softwareauswahlen immer wieder auftauchen. Die Tabelle zeigt acht Lückenarten mit einem Beispiel aus dem Katalog, der typischen Folge im Projekt, dem Anzeichen im Katalog und der Rolle, die die Antwort kennt. Sie ersetzt nicht die Prüfung Ihrer Situation, sondern liefert Fragen, die Sie dem jeweiligen Fachbereich stellen. Welche dieser Lücken die KI im Einzelfall erkennt, entscheidet die Funktion selbst, das können wir nicht zusagen. Die Tabelle taugt deshalb auch als Gegenprobe: Wenn der Katalog eine dieser Lücken zeigt und kein Vorschlag sie berührt, fragen Sie gezielt nach.
| Lückenart | Bereich | Typische Folge | Beispiel im Katalog | Woran Sie die Lücke erkennen | Wer kennt die Antwort |
|---|---|---|---|---|---|
| Nichtfunktionale AnforderungenQualitätsmerkmale nach ISO/IEC 25010 | Qualität | System läuft, ist aber zu langsam oder schwer zu betreiben | Antwortzeit bei 200 gleichzeitigen Nutzern, Wiederanlaufzeit nach Ausfall | Der Katalog besteht fast nur aus Funktionen | IT Leitung und Betrieb |
| Schnittstellen und SystemlandschaftAnbindung an Nachbarsysteme | Integration | Doppelte Datenpflege und Zusatzkosten für Anbindungen | Anbindung an Buchhaltung, Lohn, Webshop oder Produktion | Keine Anforderung nennt ein Nachbarsystem | IT Leitung und Fachbereiche |
| Datenschutz und InformationssicherheitPflichten nach DSGVO und Sicherheitskonzept | Compliance | Späte Einwände, Verzögerung kurz vor dem Vertrag | Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, Löschkonzept, Berechtigungen | Der Datenschutz wurde nicht befragt | Datenschutz und IT Sicherheit |
| Gesetzliche PflichtenFristen und Nachweise | Recht | System erfüllt eine Pflicht zum Stichtag nicht | E-Rechnung, Aufbewahrung, Branchennachweise | Anforderungen stammen aus einem alten Muster | Recht, Finanzen und Fachbereich |
| Datenübernahme und MigrationAltdaten und Historie | Einführung | Hoher Aufwand wird erst nach Vertragsschluss sichtbar | Stammdatenbereinigung, Historie, Archiv für Altdaten | Kein Eintrag zu Altdaten | Fachbereich und IT |
| Betrieb, Support und AusstiegLebenszyklus nach dem Go-live | Betrieb | Abhängigkeit vom Anbieter, schwieriger Wechsel | Supportzeiten, Datenexport bei Kündigung, Release Rhythmus | Der Katalog endet beim Go-live | Einkauf, IT und Recht |
| Rollen, Rechte und NachvollziehbarkeitBerechtigungen und Protokolle | Governance | Kein tragfähiges Rechtekonzept, Streit mit dem Betriebsrat | Rollenmodell, Protokollierung, Freigaben | Zugriffe werden erst im Test diskutiert | Betriebsrat, Datenschutz und Revision |
| Auswertungen und ReportingKennzahlen für Steuerung | Daten | Nutzer exportieren weiter nach Excel | Kennzahlen, Dashboards und Berichte für die Geschäftsführung | Der Wunsch Reporting steht ohne konkrete Auswertung im Katalog | Geschäftsführung und Controlling |
Qualitätsmerkmale: ISO/IEC 25010:2023, Stand Oktober 2026. E-Rechnung: BMF Schreiben vom 15. Oktober 2025, wiedergegeben von der IHK Köln. Auftragsverarbeitung: Art. 28 DSGVO, Verordnung (EU) 2016/679. Zuordnung von Beispielen, Folgen und Rollen: Erfahrungswerte von Find-Your-Software, kein Maßstab für Ihren Einzelfall.
Muss, Soll, Kann nach KI Vorschlägen:
ein Beispiel mit 70 Anforderungen.
Das Beispiel stammt von Find-Your-Software und ist ein Rechenbeispiel, keine Messung. Ein Mittelständler mit 200 Beschäftigten wählt ein ERP und startet mit 50 eigenen Anforderungen: 14 Muss, 26 Soll und 10 Kann. Die KI schlägt 30 weitere Anforderungen vor. Das Team übernimmt nach Prüfung 20, davon 4 als Muss, 10 als Soll und 6 als Kann, und verwirft 10 als Dubletten oder nicht passend. Danach hat der Katalog 70 Anforderungen. Der Muss Anteil sinkt von 28 auf 26 Prozent, weil die neuen Punkte überwiegend Soll und Kann sind. Das ist die Idee dahinter: Die KI soll Lücken füllen, nicht die Prioritäten verschieben. Die Balken zeigen die Verteilung nach der Prüfung und die Übernahmequote.
18 von 70 Anforderungen, davon 4 aus den Vorschlägen. Ohne sie ist ein System ungeeignet. Ein Teil wird als Ausschlusskriterium geführt.
36 von 70 Anforderungen, davon 10 aus den Vorschlägen. Wichtig, aber mit Workaround lösbar. Sie werden gewichtet und tragen den größten Teil der Bewertung.
16 von 70 Anforderungen, davon 6 aus den Vorschlägen. Wünschenswert und verzichtbar. Sie entscheiden zwischen zwei fast gleichen Anbietern.
20 von 30 Vorschlägen wurden übernommen, 10 verworfen. Die Quote hängt von Ihrem Katalog ab. Eine Quote von 100 Prozent wäre ein Warnsignal für zu wenig Prüfung.
Alle Zahlen sind ein Rechenbeispiel von Find-Your-Software und keine Messwerte aus dem Portal. Zur Einordnung: Die Seite RFP erstellen nennt als Richtwert höchstens 20 bis 30 Prozent Muss Anforderungen, das Agile Business Consortium empfiehlt bei MoSCoW höchstens 60 Prozent des Aufwands auf Must Haves (Quelle), Stand Oktober 2026. Das Portal führt Muss, Soll und Kür, hier steht Kann für Kür.
Wie viel Zeit kostet es,
KI Vorschläge zu prüfen?
KI Vorschläge sparen Schreibarbeit, aber nicht die Prüfung. Die Tabelle zeigt ein Rechenbeispiel für den Zeitbedarf, wenn Fachleute jeden Vorschlag einzeln beurteilen. Er ist gering gegenüber dem Aufwand, eine Lücke später im Vertrag oder in der Einführung zu schließen. Die Seite Was eine Änderung kostet nennt für Änderungen in der Konzeption das 3 bis 8 fache der Kosten in der Anforderungsphase. Als Annahme gilt: 10 Minuten Einarbeitung vorab, danach drei bis sechs Minuten je Vorschlag für Lesen, Abgleich und Entscheidung. Rückfragen an Fachbereiche kommen dazu und stehen nicht in der Tabelle.
| Projektgröße | Eigene Anforderungen | Vorschläge zur Prüfung (Annahme) | Prüfzeit je Vorschlag | Prüfaufwand gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Kleinbis 50 Beschäftigte, Prüfung durch Projektleitung | 30 bis 50 | 10 bis 20 | 3 bis 5 Minuten | 0,5 bis 1,7 Stunden |
| Mittel50 bis 250 Beschäftigte, Prüfung durch Projektleitung und IT | 50 bis 100 | 30 bis 60 | 3 bis 5 Minuten | 1,5 bis 5 Stunden |
| Größer250 bis 1.000 Beschäftigte, Prüfung je Fachbereich | 100 bis 250 | 60 bis 120 | 4 bis 6 Minuten | 4 bis 12 Stunden |
| Konzernnahüber 1.000 Beschäftigte oder mehrere Standorte | 250 oder mehr | 120 bis 250 | 4 bis 6 Minuten | 8 bis 25 Stunden |
Alle Zahlen sind Erfahrungswerte und Annahmen von Find-Your-Software, keine Messwerte aus dem Portal. Die Anzahl der Vorschläge hängt von Ihrem Katalog und der Funktion ab und ist hier gesetzt. Kostenverhältnis nach der FYS Seite, die NASA Audits und Analysen von Capers Jones zitiert, Stand Oktober 2026. Die Werte stammen aus Softwareentwicklung.
Sechs Fehler im Umgang
mit KI Vorschlägen.
Die meisten Probleme mit KI Vorschlägen entstehen nicht in der Technik, sondern im Umgang. Die Arbeitspsychologie kennt das Muster seit Jahren: Parasuraman und Manzey fassten 2010 in Human Factors die Forschung zu Automation Bias zusammen. Wenn Entscheidungshilfen nicht perfekt sind, führt Automation Bias zu Auslassungs- und Begehungsfehlern, er tritt bei Laien und Experten auf und lässt sich nicht allein durch Training oder Anweisung verhindern. Für Requirement Intelligence heißt das: Die Gefahr ist, dass ein Vorschlag richtig wirkt, weil er von einer Maschine kommt. Die sechs Karten zeigen die häufigsten Fehler und die einfachste Gegenmaßnahme.
Alle Vorschläge sind plausibel, also gültig
Gut formulierte Vorschläge wirken überzeugend. Wer alles übernimmt, bläht den Katalog auf und verwässert die Prioritäten.
- Gegenmaßnahme: Übernahmequote beobachten
- Jede Übernahme mit Namen und Grund festhalten
- Stichproben durch eine zweite Person
Die KI hat geprüft, also ist alles abgedeckt
Ein Lückencheck zeigt Lücken auf, er garantiert keine Vollständigkeit. Vollständigkeit lässt sich nicht beweisen, nur durch Hinweise und Gegenproben besser absichern.
- Gegenmaßnahme: Raster der Lückenarten als Gegenprobe
- Fachbereiche bestätigen ihre Bereiche
- Datenschutz und Betriebsrat gezielt fragen
Der Vorschlag bleibt eine Behauptung
Ein Vorschlag ohne Prüfkriterium lässt sich in der Demo nicht kontrollieren. Das Portal verlangt deshalb bei jeder Anforderung ein Feld dafür, ein reines Adjektiv reicht nicht aus.
- Gegenmaßnahme: erst Kriterium, dann Priorität
- Zahl, Fall oder Beispiel ergänzen
- Unprüfbare Punkte streichen oder schärfen
Neue Punkte landen alle bei Muss
Was neu und wichtig klingt, wird gern zu Muss. Dann bleibt keine Auswahl mehr, weil kein Anbieter alle Muss Punkte erfüllt. Das Portal macht die Verteilung sichtbar, sodass eine Überladung auffällt.
- Gegenmaßnahme: Richtwert 20 bis 30 Prozent Muss
- Ausschlusskriterien einzeln begründen
- Soll Gewichte in der Nutzwertanalyse klären
Der Lückencheck läuft nur am Anfang
Kataloge ändern sich bis zur Freigabe. Neue Anforderungen können neue Lücken erzeugen, etwa wenn ein zusätzlicher Standort dazukommt.
- Gegenmaßnahme: Check nach größeren Änderungen wiederholen
- Vor Versand an Anbieter erneut prüfen
- Version und Datum festhalten
Die KI ersetzt die Workshops
Vorschläge ersetzen nicht das Gespräch mit Anwendern und Entscheidern. Sie können Ideen liefern, aber nicht aushandeln, was Ihr Unternehmen wirklich braucht.
- Gegenmaßnahme: Vorschläge als Agenda für Workshops
- Fachbereiche über Änderungen informieren
- Konflikte offen klären statt wegzufiltern
Quelle zum Automation Bias: Parasuraman, Manzey (2010), Complacency and Bias in Human Use of Automation, Human Factors 52(3), 381 bis 410, Stand Oktober 2026. Prüfkriterium und Verteilung nach der Seite Anforderungsmanagement im Selection Portal. Richtwert Muss Anteil: RFP erstellen. Gegenmaßnahmen: Erfahrungswerte von Find-Your-Software.
Sechs Grenzen,
die Sie vor dem Einsatz kennen sollten.
KI Vorschläge sind Hilfen, keine Entscheidungen. Das Portal beschreibt das selbst so: Die KI soll die Entscheidung unterstützen, nicht ersetzen. Rechtlich und organisatorisch bleibt die Verantwortung bei Ihrem Unternehmen. Die folgenden Punkte nennen die wichtigsten Grenzen, mit Normen und Stand. Sie geben keine Rechtsberatung. Ob und wie eine Vorschrift für Ihre Nutzung gilt, klären Sie mit Ihrer Rechtsberatung und Ihrem Datenschutzbeauftragten.
Art. 4 KI-Verordnung
Art. 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI Systemen, Maßnahmen zur KI Kompetenz ihres Personals zu ergreifen. Seit der Änderung durch die Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit dem 27. Juli 2026, geht es darum, die Entwicklung der KI Kompetenz zu unterstützen. Wer im Team Vorschläge prüft, sollte wissen, was die Funktion kann und was nicht.
- Kurze Einweisung für alle, die prüfen
- Regel: Vorschläge sind Entwürfe
- Dokumentation, wer eingewiesen wurde
Art. 50 KI-Verordnung
Art. 50 regelt Transparenzpflichten, etwa Hinweise bei der Interaktion mit KI Systemen und die Kennzeichnung KI erzeugter Inhalte. Nach den Änderungen gelten die Pflichten weiter ab dem 2. August 2026, für die maschinenlesbare Kennzeichnung gilt für ältere generative Systeme eine Übergangsfrist bis zum 2. Dezember 2026. Ob eine Pflicht Ihre Nutzung betrifft, ist eine Einzelfallfrage.
- KI Vorschläge intern als solche kennzeichnen
- Herkunft jeder Anforderung festhalten
- Rechtliche Einordnung einholen
Hochrisiko Fristen
Nach Erwägungsgrund 40 der Verordnung (EU) 2026/1744 gelten die Hochrisiko Pflichten für Systeme nach Anhang III ab dem 2. Dezember 2027 und für Systeme nach Anhang I ab dem 2. August 2028. Ob ein konkreter Einsatz unter solche Regeln fällt, ist eine Rechtsfrage. Hier beantworten wir sie nicht, wir nennen nur die Fristen.
- Einstufung gehört in die Rechtsprüfung
- Fristen im Blick behalten
- Anbieter nach seiner Einstufung fragen
DSGVO und Datenminimierung
Anforderungen sind meist keine personenbezogenen Daten. Freitextfelder und Beispiele verleiten aber dazu, Namen, Kundendaten oder Mitarbeiterdaten einzutragen. Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO verlangt Datenminimierung, Art. 28 DSGVO regelt die Auftragsverarbeitung. Welche Angaben in die Vorschläge einfließen, beschreiben die Portal Seiten nicht, das klären Sie vorab.
- Keine Personendaten in Anforderungstexte
- Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter prüfen
- Datenschutzbeauftragte früh einbinden
Halluzination und Automation Bias
Sprachmodelle können Text erzeugen, der überzeugend klingt, aber nicht belegt ist. Die Übersichtsarbeit von Ji und anderen beschreibt diese Neigung zu unbeabsichtigtem Text als Halluzination. Hinzu kommt der Automation Bias nach Parasuraman und Manzey. Beides spricht für feste Prüfschritte statt Vertrauen im Einzelfall.
- Rechtliche und technische Aussagen belegen lassen
- Vorschläge mit Quelle und Prüfer versehen
- Stichproben durch eine zweite Person
Entscheidung bleibt dokumentiert
Die Seite zum Audit Trail beschreibt, dass jede spätere Anpassung an Anforderungen, Gewichtungen oder Bewertungen sichtbar bleibt. Für KI Vorschläge ist das nützlich, weil später erkennbar bleibt, was übernommen wurde. Den Grund für Ablehnungen halten Sie selbst fest.
- Begründung für verworfene Vorschläge
- Freigabe mit Datum und Person
- Änderungen nach der Freigabe offenlegen
Rechtsquellen, Stand Oktober 2026: Verordnung (EU) 2024/1689 und Änderungsverordnung (EU) 2026/1744 vom 8. Juli 2026 (Amtsblatt 24. Juli 2026) auf EUR-Lex. Zu Art. 50 und den Terminen zusätzlich die Zusammenfassungen von USD und Heuking, den Normtext von Art. 50 haben wir nicht geprüft. DSGVO: Verordnung (EU) 2016/679. Halluzination: Ji et al., Survey of Hallucination in Natural Language Generation. Audit Trail: Seite des Portals. Keine Rechtsberatung.
Vorlagen, Ranking, Szenarien:
wie Requirement Intelligence im Projekt eingebettet ist.
Requirement Intelligence arbeitet nicht für sich. Sie ergänzt den Katalog, auf dem die weiteren Schritte des Auswahlprojekts aufbauen. Die Matching Engine liefert die erste Orientierung, das Selection Portal begleitet danach durch das gesamte Auswahlprojekt. Wer unsicher ist, was überhaupt in den Katalog gehört, startet mit dem Anforderungsmanager und den Vorlagen und lässt danach die KI ergänzen. Wie der Katalog zum Werkzeug wird und Anbieter nicht bewertet, sondern an Ihren Anforderungen gemessen werden, beschreibt die Seite Werkzeug statt Bewertungsportal.
Vorlagen und Anforderungsassistent
- Vorformulierte Anforderungen einzeln oder als Paket übernehmen, statt mit einer leeren Liste zu starten
- Gibt der KI einen Rahmen, an dem Vorschläge gemessen werden
- Methodik zum Dokument: Lastenheft Vorlage
Ranking
- Anbieter anhand Ihrer Anforderungen vergleichen, bewerten und Notizen festhalten
- Das Ranking arbeitet mit dem, was Sie freigeben, Details auf Anbieter Ranking
- Find-Your-Software erhält keine Zahlung für Platzierungen
Szenarien und Präsentationen
- Szenarien leiten sich nach der Seite des Portals aus den wichtigsten Anforderungen ab
- Praxisnahe Anwendungsfälle definieren, Präsentationen planen und live bewerten
- Mehr dazu: Anbieterszenarien und Präsentationen
IT Systemlandschaft und Amatus
- Vorhandene Systeme und Schnittstellen erfassen, damit Integration von Anfang an mitgedacht ist: IT Systemlandschaft
- Fragen im Auswahlprojekt klärt der KI Assistent: Amatus
- Verträge: Softwarevertrag prüfen
Funktionsbeschreibungen nach den eigenen Seiten von Find-Your-Software: Selection Portal, Stand Oktober 2026. Die Seiten zu Ranking, IT Systemlandschaft und Amatus erscheinen gemeinsam mit dieser Seite. Zur Abgrenzung: Der Leitfaden Anforderungen sammeln erklärt das Sammeln mit Menschen, diese Seite nur die KI Funktion.
Drei Situationen,
in denen sich die Funktion lohnt.
Nicht jede Auswahl braucht KI Vorschläge. Bei einer sehr kleinen Auswahl mit klar abgegrenztem Umfang und einem erfahrenen Team reichen Vorlagen und ein Workshop oft aus. Deutlich nützlicher ist die Funktion, wenn der Katalog noch unscharf ist, wenn er aus alten Beständen kommt oder wenn mehrere Auswahlen parallel laufen. Laut Bitkom nutzen 41 Prozent der Unternehmen ab 20 Beschäftigten KI, 48 Prozent planen oder diskutieren den Einsatz. Die Situationen unten sind Einschätzungen von Find-Your-Software und keine Anforderungen an das Portal.
Sie wissen noch nicht, was Sie brauchen
Neues Systemfeld, keine Vorerfahrung im Team
Wenn Sie zum ersten Mal ein Systemfeld auswählen, fehlen Ihnen oft die Wörter für Ihre Anforderungen. Vorlagen geben den Rahmen, Vorschläge zeigen, welche Themen andere Unternehmen bedenken, und der Deep Check zeigt, wo Ihr Katalog dünn ist.
- Mit Vorlagen und Assistent starten
- Vorschläge als Ideengeber lesen
- Fachbereiche früh einbinden
Sie haben einen Katalog aus dem letzten Projekt
Ersatzbeschaffung, Katalog älter als zwei Jahre
Alte Kataloge tragen alte Annahmen. Ein Deep Check hilft zu sehen, was seitdem dazugekommen ist, etwa neue gesetzliche Pflichten oder Schnittstellen. Gleichzeitig sollten Sie prüfen, was nicht mehr gilt und gestrichen werden kann.
- Katalog zuerst bereinigen
- Lückencheck mit aktuellem Kontext
- Gesetzesstände neu belegen
Sie begleiten Projekte als Beraterin oder Berater
Wechselnde Branchen und Kundenwünsche
Wer mehrere Projekte begleitet, kennt nicht jede Branche gleich gut. Vorschläge sind eine zweite Sicht, die auf blinde Flecken hinweist. Das Urteil über Branchenregeln bleibt Ihre Expertise, die KI liefert Material zum Prüfen.
- Vorschläge als Prüfliste für Gespräche
- Branchenregeln gegenprüfen
- Dokumentation für den Kunden
Bitkom Pressemitteilung vom 11. März 2026: 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, Telefonbefragung in den Kalenderwochen 2 bis 6 2026, Quelle. Destatis meldete im November 2024 für Unternehmen ab zehn Beschäftigten einen KI Einsatz von 20 Prozent nach 12 Prozent im Vorjahr, Quelle. Die Zielgruppen: Einschätzung von Find-Your-Software. Wie Sie die App im Marketplace nutzen, klären Sie im Erstgespräch.
Häufige Fragen
direkt beantwortet.
Was ist Requirement Intelligence im Selection Portal?
Requirement Intelligence ist die KI App für Anforderungen im Selection Portal von Find-Your-Software. Sie schlägt Anforderungen für Ihr Unternehmen vor und deckt mit dem Deep Check Lücken in Ihrer Auswahl auf. Sie ist eine App im Marketplace des Selection Portals und priorisiert Software Anforderungen für die aktuelle Auswahl und ergänzt fehlende Domänen. Die Vorschläge sind Entwürfe. Fachleute aus Ihrem Unternehmen prüfen sie, passen sie an und entscheiden über Priorität und Prüfkriterium.
Was ist der Deep Check?
Der Deep Check ist der Teil der Funktion, der Lücken in Ihrer Auswahl aufdeckt. Er soll sichtbar machen, wo Ihr Katalog dünn ist, damit Sie gezielt bei den Fachbereichen nachfragen können. Er garantiert keine Vollständigkeit, denn die lässt sich bei Anforderungen nie beweisen. Wie tief er prüft und nach welcher Logik, beschreiben die Portal Seiten nicht, das sollten Sie in der Demo klären. Sinnvoll ist er vor der Anbieteransprache und nach größeren Änderungen am Katalog.
Ersetzt Requirement Intelligence die Arbeit mit den Fachbereichen?
Nein. Die KI kann Ideen und Hinweise auf Lücken liefern, aber nicht aushandeln, was Ihr Unternehmen braucht. Die Fachbereiche kennen Abläufe, Ausnahmen und Zwänge, die in keiner Vorlage stehen. Deshalb empfehlen wir, zuerst einen eigenen Grundstock aus Workshops und Gesprächen aufzubauen und die Vorschläge danach als zweite Sicht zu nutzen. Der Leitfaden Anforderungen sammeln beschreibt, wie Stakeholder eingebunden werden. Die Entscheidung über jede Anforderung bleibt bei Menschen. Planen Sie dafür feste Termine mit den Bereichen ein.
Welche Daten fließen in die Vorschläge ein?
Find-Your-Software setzt für diese KI ausschließlich eigene, lokal betriebene Modelle ein, und Ihre Daten bleiben bei uns. Welche Angaben zu Ihrem Unternehmen genau verwendet werden, wie lange sie gespeichert werden und wie die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO geregelt ist, lassen Sie sich im Erstgespräch oder in der Demo schriftlich bestätigen. Unabhängig davon gilt die Datenminimierung: Tragen Sie in Anforderungstexte keine Namen, Kundendaten oder Mitarbeiterdaten ein, wenn sie für die Anforderung nicht nötig sind.
Wie genau sind die Vorschläge?
Dazu gibt es keine belegte Genauigkeitsangabe, und wir erfinden keine. Rechnen Sie damit, dass ein Teil der Vorschläge passt, ein Teil angepasst werden muss und ein Teil nicht zu Ihrem Unternehmen gehört. Sprachmodelle können Text erzeugen, der überzeugend klingt, aber nicht belegt ist. Deshalb ist die Prüfung kein Zusatz, sondern Teil des Verfahrens. Eine Übernahmequote von 100 Prozent wäre ein Warnsignal. Wie hoch sie bei Ihnen liegt, sehen Sie nach den ersten Anforderungen.
Wie prüfe ich KI Vorschläge richtig?
Prüfen Sie jeden Vorschlag einzeln anhand fester Kriterien: Gilt er für uns, ist er notwendig, eindeutig und lösungsneutral, hat er ein Prüfkriterium, eine Quelle und eine verantwortliche Person, ist er eine Dublette, passt die Priorität, sind rechtliche Aussagen belegt und ist die Entscheidung dokumentiert. Die anklickbare Checkliste auf dieser Seite fasst 16 Punkte in vier Gruppen zusammen und lässt sich als CSV Datei exportieren. Wichtig ist, dass eine Person mit Fachwissen entscheidet, nicht die Funktion selbst.
Wann im Projekt setze ich die Funktion ein?
Am besten nach dem eigenen Grundstock und vor der Anbieteransprache. Dann haben Sie einen Maßstab für die Vorschläge und können Lücken schließen, bevor Anbieter denselben Katalog beantworten. Wiederholen Sie den Lückencheck, wenn sich der Umfang ändert, etwa wenn ein Standort, ein Fachbereich oder eine rechtliche Vorgabe dazukommt, und vor dem Versand des Katalogs. Wer zu früh startet, prüft Vorschläge ohne Maßstab, wer zu spät startet, findet Lücken, wenn Angebote schon vorliegen.
Was ist der Unterschied zu Vorlagen und dem Anforderungsassistenten?
Vorlagen und der Anforderungsassistent liefern vorformulierte Anforderungen, die Sie einzeln oder als Paket übernehmen, statt mit einer leeren Liste zu starten. Sie sind der feste Rahmen. Requirement Intelligence schlägt dagegen Anforderungen für Ihr Unternehmen vor und deckt Lücken in Ihrer Auswahl auf, geht also vom konkreten Katalog aus. In der Praxis ergänzen sich beide: erst Vorlagen und eigene Anforderungen, dann KI Vorschläge und Lückencheck, danach Priorisierung und Freigabe. Beides endet in einem Katalog, den Menschen freigeben.
Fällt die Funktion unter die EU KI Verordnung?
Das hängt von der Einordnung der Funktion und Ihrer Rolle als Betreiber ab und ist eine Rechtsfrage, die wir nicht beantworten. Bekannt ist: Art. 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 verlangt Maßnahmen zur KI Kompetenz des Personals und lautet seit der Änderung durch die Verordnung (EU) 2026/1744 auf Unterstützung der KI Kompetenz. Art. 50 regelt Transparenzpflichten und gilt ab dem 2. August 2026. Lassen Sie Einordnung und Pflichten von Ihrer Rechtsberatung prüfen.
Darf ich Unternehmensdaten in die Anforderungen schreiben?
Anforderungen enthalten meist Geschäftsprozesse und keine personenbezogenen Daten. Das ist unproblematisch, solange sie keine Namen, Kundendaten oder Mitarbeiterdaten enthalten. Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO verlangt Datenminimierung, deshalb sollten Beispiele neutral formuliert sein. Geschäftsgeheimnisse wie Preise, Margen oder Strategien gehören ebenfalls nicht in Freitexte, die eine externe Verarbeitung berühren könnten. Klären Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten, was für Ihr Unternehmen gilt, und mit Find-Your-Software, wie das Portal die Daten verarbeitet.
Wie verhindere ich, dass nach den Vorschlägen alles Muss ist?
Legen Sie vorab Regeln fest: Ein Vorschlag wird nur Muss, wenn ohne ihn kein Betrieb möglich ist und die Folge benannt werden kann. Als Richtwert nennt die Seite RFP erstellen höchstens 20 bis 30 Prozent Muss Anforderungen. Das Portal macht die Verteilung von Muss, Soll und Kann sichtbar, sodass eine Überladung auffällt. Ausschlusskriterien begründen Sie einzeln. Im Rechenbeispiel auf dieser Seite landen von 20 übernommenen Vorschlägen nur 4 bei Muss, der Rest bei Soll und Kann.
Wie unterscheidet sich Requirement Intelligence von Amatus?
Beide gehören zum KI Angebot des Selection Portals, haben aber verschiedene Aufgaben. Requirement Intelligence ist auf den Anforderungskatalog ausgerichtet: Sie schlägt Anforderungen vor und deckt Lücken auf. Amatus ist der KI Assistent, mit dem Sie Fragen im Auswahlprojekt direkt im Portal klären, mit klaren Hinweisen zu den Grenzen der KI. Auf der Seite zu Amatus finden Sie die Details. Für beide gilt: Die KI macht Vorschläge, die Verantwortung für die Entscheidung bleibt bei Ihrem Team.
Beeinflusst die Funktion, welcher Anbieter im Ranking vorn liegt?
Das Ranking vergleicht Anbieter anhand Ihrer Anforderungen, also anhand dessen, was Sie freigegeben haben. Requirement Intelligence wirkt davor: Sie kann den Katalog erweitern und Lücken zeigen. Welche Anforderungen am Ende zählen, entscheiden Sie. Find-Your-Software erhält keine Zahlung für Platzierungen, Matching und Ranking sind rein inhaltlich. Wenn ein Vorschlag einen Anbieter bevorzugt, weil er eine bestimmte Produktfunktion beschreibt, streichen oder neutralisieren Sie ihn, damit der Katalog lösungsneutral bleibt. So bleibt der Vergleich nachvollziehbar und fair.
Anforderungen ergänzen lassen,
bevor Sie Anbieter einladen.
Sie wollen wissen, wo Ihr Anforderungskatalog Lücken hat, oder die Funktion in einer Demo sehen? Starten Sie mit dem Matching, um passende Systemkategorien und Anbieter zu sehen, oder besprechen Sie Ihr Vorgehen im Erstgespräch. Im Selection Portal führen Sie Katalog, Rollen und Anbieterantworten gemeinsam an einem Ort. Die Vorschläge bleiben Entwürfe, die Ihr Team prüft und freigibt.