Produkt

Selection Portal: Anforderungen

Selection Portal: Entscheidung

Selection Portal: Mehr zum Portal

Software-Kategorien

Kategorien

Weitere Kategorien

Vergleiche 2026

Anbietervergleiche

Beliebte Alternativen

Abgrenzungen

Wissen

Auswahlmethodik

IT-Transformation & Kosten

Branchen
Field Service Software · Vergleich für Deutschland, Österreich, Schweiz

Field Service Software Vergleich.
10 Anbieter im Auszug, mit Preisen und ERP-Anbindung.

Field Service Software (Field Service Management, FSM) plant Serviceeinsätze, disponiert Techniker, steuert Ersatzteile und dokumentiert den Auftrag beim Kunden. Für den Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt: Zuerst das FSM Angebot des führenden ERP oder CRM Systems prüfen, denn Integration kostet meist mehr als Lizenz. Grundlagen erklärt der Field Service Software Hub.

Zuletzt geprüft: Oktober 2026Auszug mit 10 AnbieternRechenbeispiel für 10, 30, 100 TechnikerERP-KompatibilitätHerstellerquellen
91 bis 175 €
je Nutzer und Monat: Microsoft Dynamics 365 Field Service (91 €) bis Salesforce Dispatcher oder Technician (175 €), Jahresabrechnung, nach Angaben der Hersteller, Stand Oktober 2026
15 bis 18 %
weniger Kilometer pro Jahr durch effizientere Touren, Kundenaussage laut Solvares, kein Durchschnittswert, Stand Oktober 2026
8 bis 16 Wochen
typische Dauer einer Softwareauswahl, Erfahrungswert von Find-Your-Software, Stand Oktober 2026
Kurzantwort · Mit und ohne FSM

Was Field Service Software
im Einsatzalltag ändert.

Field Service Software ist die Anwendung, die einen Serviceauftrag vom Eingang bis zum unterschriebenen Servicebericht steuert. Der Field Service Software Hub erklärt die Grundlagen, hier geht es um Anbieter, Module, Recht und Kosten. Die Gegenüberstellung zeigt, wo Telefon, Excel und ein reines ERP bei Außendienst und Servicetechnikern an Grenzen kommen. Alle Systeme stammen aus dem Software-Kategorien Bereich von Find-Your-Software.

Ohne Field Service Software

  • Disposition per Telefon, Excel oder Kalender: Qualifikation, Standort und Teilebestand der Techniker liegen nicht in einer gemeinsamen Sicht vor.
  • Mobile Zugriffe nur mit Netz: In Kellern, Hallen und Anlagen fehlen Auftragsdaten und Historie genau dann, wenn der Techniker sie braucht.
  • Papierberichte und Nacherfassung im Büro verzögern die Fakturierung und erzeugen Übertragungsfehler.
  • Fehlende Ersatzteile fallen erst vor Ort auf, ein zweiter Einsatz wird nötig und der Kunde wartet erneut.
  • SLA Fristen und Wartungstermine hängen an einzelnen Personen, Auswertungen nach Fehlerbild oder Anlage sind Handarbeit.
  • Standort und Arbeitszeitdaten liegen verteilt in Telematik, Zeiterfassung und Tabellen, eine einheitliche Regel mit dem Betriebsrat fehlt.

Mit Field Service Software

  • Einsatzplanung nach Fähigkeit, Zeitfenster, Fahrzeit und Priorität, bei einigen Produkten mit Optimierungsmodul (Microsoft Resource Scheduling Optimization: 30 $ je Ressource und Monat).
  • Mobile App mit Offline-Modus: Arbeitsauftrag, Checkliste, Foto und Unterschrift werden vor Ort erfasst und später synchronisiert (Salesforce Technician, Praxedo).
  • Ersatzteile und Fahrzeugbestand sind im Auftrag sichtbar, Bestandsbewegungen laufen ins ERP zurück.
  • Wartungsverträge erzeugen Einsätze automatisch (Microsoft: planned maintenance agreements, ServiceNow: Planned Maintenance).
  • Kennzahlen wie Erstlösungsquote, Reaktionszeit und Kilometer kommen aus dem System. Solvares zitiert einen Kunden mit 15 bis 18 % weniger Kilometern pro Jahr durch effizientere Touren, ein Einzelfall und kein Durchschnittswert.
  • Standort und Zeitdaten folgen einer dokumentierten Regel, die mit Betriebsrat und Datenschutz abgestimmt ist.

Quellen: Anbieter- und Referenzdatenbank von Find-Your-Software, Microsoft Dynamics 365 Field Service, Salesforce Field Service, ServiceNow Field Service Management, Praxedo, Kundenaussage laut Solvares Field Service, Stand Oktober 2026. Die linke Spalte beschreibt typische Erfahrungswerte von Find-Your-Software, keine Messwerte.

Anbietertabelle · Auszug

Field Service Software Anbieter
im Auszug.

10 von vielen Anbietern stehen alphabetisch. Auswahlprinzip: Abdeckung der Gruppen (Plattformen, ERP-nahe Systeme, spezialisierte Anbieter, Mittelstandslösungen), Bezug zu Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie belegte Herstellerangaben. Die Tabelle ist kein vollständiger Marktüberblick und enthält weder Sterne noch Punkte. Preise nach Angaben der Hersteller, sonst gilt auf Anfrage.

AnbieterSegmentPreis abKernstärke laut HerstellerERP und CRMMobile AppGrenzen und Prüfpunkte
coresuiteCoresystems AG (gegründet 2006), ERP-Toolbox für SAP Business OneKMUauf AnfrageServicemodule für SAP Business One: Serviceabwicklung und Abrechnung✓ Aufsatz auf SAP Business One≈ Digitale Werkzeuge für Techniker, Umfang in der Demo prüfenKeine eigenständige FSM Plattform: Das FSM Produkt vertreibt SAP als SAP Field Service Management
IFS Field ServiceIFS, Planning and Scheduling Optimization (PSO)Enterpriseauf AnfragePlanung über Ressourcen, Fähigkeiten, Teile, Fahrzeit, SLAs und Kosten✓ PSO läuft neben vorhandenen FSM, EAM und ERP Systemen oder als Erweiterung von IFS Cloud≈ Mobile Funktionen auf der PSO Seite nicht beschrieben, in der Demo prüfenPreise, Rechner und Demo auf Anfrage
L-mobile serviceL-mobile, Sulzbach an der MurrMittelstandauf AnfrageAuftragserfassung, digitale Plantafel und mobile Service App nach Angaben des Herstellers≈ ERP-Anbindung in der Demo prüfen≈ Offline-Fähigkeit in der Demo prüfenPreis, Zielgröße und Funktionstiefe auf Anfrage, in der Demo prüfen
mfr Mobile Field ReportSimplias GmbH, LeipzigKMUauf AnfrageFunktionsumfang und Lizenzstufen in der Demo prüfen≈ ERP-Anbindung in der Demo prüfen≈ Offline-Fähigkeit in der Demo prüfenPreise und Zielgröße beim Hersteller auf Anfrage erfragen
Microsoft Dynamics 365 Field ServiceMicrosoft, Sitz RedmondEnterprise91 €Einsatzplanung, Wartungsverträge, Guides und Remote Assist, Copilot Funktionen≈ SAP Integration in Microsoft Learn dokumentiert, Umfang in der Demo prüfen≈ Zugriff web, mobil und Microsoft 365, Offline im Angebot klärenOptimierung kostet extra (RSO 30 $ je Ressource und Monat), Scheduling Agent in Preview mit Copilot Credits
PraxedoPraxedo, gegründet 2005, Sitz ChicagoMittelstandauf AnfragePlanung, intelligentes Dispatching, Kunden- und Terminportal✓ Konnektoren und APIs für ERP, CRM und Buchhaltung, Business Central seit Juli 2024✓ Mobile App mit Offline-Modus und Echtzeit-SynchronisierungPreise auf Anfrage, deutschsprachige Länderseiten vorhanden, Support und Hosting in der Demo klären
Salesforce Field ServiceSalesforce, Sitz San FranciscoEnterprise175 € (Dispatcher, Technician)KI gestützte Terminplanung und Routenoptimierung, Disponenten-Konsole im CRM≈ Konsole direkt im Salesforce CRM, ERP über Schnittstelle in der Demo prüfen✓ Technician mit Arbeitsaufträgen im Offline-ModusMindestens eine Service Cloud Lizenz nötig, Scheduling Agent braucht Flex Credits, Jahresvertrag
SAP Field Service ManagementSAP SE, Walldorf, Produkt aus der Coresystems Übernahme 2018Enterpriseauf AnfrageStandardangebot im SAP Portfolio, Herkunft Coresystems≈ Integrationsszenarien mit SAP S/4HANA in SAP Learning und SAP Blog beschrieben, Umfang in der Demo prüfen≈ Mobile Funktionen in der Demo prüfenPreis, Lizenzmodell und Funktionsumfang auf Anfrage und in der Demo klären
ServiceNow Field Service ManagementServiceNow, Pakete FSM Advanced und FSM PrimeEnterpriseauf AnfrageDispatcher Workspace, Teile und Bestand, Planned Maintenance, in FSM Prime zusätzlich Schedule und Workforce Optimization≈ CMDB und CSDM als Plattformfunktionen, ERP-Anbindung nicht beschrieben≈ Mobile Technician Experience, Offline in der Demo prüfenKeine Listenpreise (Custom Quote), Serviceverträge nicht ausdrücklich genannt, nächste Entsprechung Planned Maintenance
Solvares Field ServiceSolvares FSM GmbH, Heikendorf bei KielMittelstandauf AnfrageRoutenoptimierung, Kundenaussage laut Hersteller: 15 bis 18 % weniger Kilometer pro Jahr≈ ERP-Anbindung in der Demo prüfen≈ Offline-Fähigkeit in der Demo prüfenPreis auf Anfrage, die Kundenaussage ist kein Durchschnittswert und nicht unabhängig bestätigt

Auszug, keine Bewertung. Segment ist eine grobe Einordnung von Find-Your-Software, keine Herstellerangabe. Preise: Listenpreise je Nutzer und Monat bei Jahresabrechnung, Stand Oktober 2026. Quellen: Microsoft, Salesforce, ServiceNow, IFS, Praxedo, Coresystems. Microsoft nennt nur US Dollar, der Euro Wert ist eine Umrechnung von Find-Your-Software mit dem EZB Referenzkurs 1,1253 vom 16.10.2026 (EZB). Für L-mobile, mfr und Solvares nennen wir keine Preise (auf Anfrage), zu Solvares siehe Quelle, zu L-mobile die Quelle. Comarch und ServiceMax stehen im Field Service Software Hub, dieser Auszug enthält sie nicht.

Module · Funktionsumfang

Sieben Module und zwei Zusätze,
die Sie im Vergleich prüfen sollten.

Ein Modul ist ein abgegrenzter Funktionsblock der Field Service Software. Welche Module Sie brauchen, hängt davon ab, ob Aufträge aus Ticketing, CRM oder ERP kommen und ob der Techniker Teile, Verträge und Abrechnung im selben Auftrag braucht. Die Karten nennen je Modul, was Hersteller öffentlich beschreiben und was Sie in der Demo prüfen sollten.

01 · Auftragsannahme

Aus der Anfrage wird ein Arbeitsauftrag

Aufträge kommen aus Ticketing, CRM, ERP, Telefon oder Kundenportal. Die Software legt daraus einen Arbeitsauftrag mit Kunde, Anlage, Fehlerbild und SLA an. Microsoft nennt Copilot für das Anlegen und Aktualisieren von Arbeitsaufträgen, ServiceNow die Erstellung aus Text und Bildern.

  • Pflichtfelder: Anlage, Standort, Priorität, SLA Frist
  • Übergabe aus dem Ticketing: Ticket wird zum Vor-Ort-Einsatz
  • Prüfen: Dubletten, Anhänge und Rückmeldung an den Kunden
02 · Einsatzplanung und Disposition

Der richtige Techniker zur richtigen Zeit

Einsatzplanung weist Aufträge nach Qualifikation, Zeitfenster, Fahrzeit und Priorität zu. IFS beschreibt die Bewertung über Ressourcen, Fähigkeiten, Teile, Fahrzeit, SLAs und Kosten, ServiceNow Territory Planning und Kapazitätsreservierung, Salesforce eine Disponenten-Konsole im CRM.

  • Manuell, regelbasiert oder optimiert: Optimierung ist oft ein Zusatzmodul
  • Notfalleinsätze und Umplanung am selben Tag testen
  • Prüfen: Wie viele Vorschläge übernimmt der Disponent unverändert?
03 · Mobile App offline

Arbeiten ohne Netz

Die mobile App ist die Oberfläche des Technikers. Salesforce beschreibt das Bearbeiten von Arbeitsaufträgen im Offline-Modus, Praxedo einen Offline-Modus mit Echtzeit-Synchronisierung. Bei Microsoft und ServiceNow nennen die ausgewerteten Seiten Offline nicht ausdrücklich, das gehört in die Demo.

  • Checkliste, Foto, Unterschrift und Teileverbrauch ohne Netz erfassen
  • Synchronisierung nach Funkloch und Konfliktregeln testen
  • Geräte: Smartphone, Tablet oder robustes Gerät, Anforderungen an die Geräteverwaltung
04 · Ersatzteile und Lager

Teile im Fahrzeug, im Lager, im Auftrag

Ersatzteile und Lager verbinden Auftrag und Bestand. ServiceNow nennt Inventory Management für Lager, Fahrzeuge und Außenstandorte, Microsoft die Retourenabwicklung. Im Maschinenbau sollten Teile aus der Stückliste der gelieferten Maschine abgeleitet werden, das gehört in die Demo.

  • Fahrzeugbestand, Lagerplatz und Reservierung je Auftrag
  • Rückgabe defekter Teile, Garantie und Seriennummern
  • Prüfen: Welches System führt den Bestand, FSM oder ERP?
05 · Serviceverträge und Wartung

Planbare Einsätze aus Verträgen

Serviceverträge legen Leistung, Intervall und Reaktionszeit fest. Microsoft nennt planned maintenance agreements, ServiceNow Planned Maintenance für wiederkehrende Servicepläne. Die Software erzeugt daraus Einsätze, Fristen und Erinnerungen und überwacht die vereinbarten SLA Zeiten.

  • Intervalle nach Zeit, Betriebsstunden oder Zählerstand
  • Verknüpfung von Vertrag, Anlage und Preisregel
  • Prüfen: Verlängerung und Preisanpassung im FSM oder im ERP?
06 · Abrechnung

Leistung erfassen, Rechnung auslösen

Abrechnung bedeutet hier die Erfassung abrechenbarer Zeit, Teile und Pauschalen, die Fakturierung bleibt meist im ERP. Coresuite richtet sich mit Servicemodulen für SAP Business One an Serviceabwicklung und Abrechnung. Klären Sie, wann ein Auftrag als abrechenbar gilt und wer ihn freigibt.

  • Zeit, Material, Fahrtpauschale und Zuschläge pro Auftrag
  • Übergabe an ERP und Buchhaltung ohne Doppelerfassung
  • Prüfen: Freigabe durch den Disponenten oder automatisch
07 · Berichte

Kennzahlen direkt aus dem Auftrag

Berichte zeigen Erstlösungsquote, Reaktionszeit, Auslastung, Kilometer und SLA Einhaltung. Microsoft nennt eine Leistungsanalyse für Techniker, ServiceNow Workforce Optimization im Paket FSM Prime, Praxedo Arbeitsauftragsberichte. Entscheidend ist, ob Kennzahlen direkt aus den Aufträgen kommen und exportierbar sind.

  • Erstlösungsquote, Reaktionszeit, Auslastung und Kilometer
  • SLA Berichte für Kunden und interne Steuerung
  • Prüfen: Export in BI Werkzeuge und Berechtigungen je Rolle
Zusatz A · Kundenkommunikation

Termin, Status, Rückmeldung

Praxedo nennt Kundenportal, Terminportal und automatische Statusbenachrichtigungen, IFS eine Appointment Booking Engine für erreichbare Terminangebote. Für den Kunden zählt ein verlässliches Zeitfenster, für den Service sinkt der Aufwand für Rückfragen am Telefon.

  • Terminbestätigung und Ankunftsfenster
  • Statusmeldungen per E-Mail oder SMS
  • Prüfen: Sprache, Branding und Datenschutz des Portals
Zusatz B · KI und Optimierung

Agenten, Credits und Grenzen

Microsoft nennt Copilot und einen Scheduling Operations Agent als Preview, der Copilot Credits benötigt. Salesforce beschreibt einen Scheduling Agent mit Flex Credits, ServiceNow AI Agents für Zuweisung und Disposition. KI kann also eigene Verbrauchskosten auslösen, die Sie im Angebot getrennt ausweisen lassen sollten.

  • Credits, Limits und Preis je Verbrauch schriftlich festhalten
  • Datenverarbeitung und Standort der Modelle klären
  • Prüfen: Läuft die Planung auch ohne KI Modul vollständig?

Quellen: Microsoft Dynamics 365 Field Service, Salesforce Field Service, ServiceNow Field Service Management, IFS Planning and Scheduling Optimization, Praxedo, Coresystems, Stand Oktober 2026. Angebote ändern sich, bestätigen Sie den Funktionsumfang vor Vertragsabschluss in der Demo.

Integrationen · Systemlandschaft

ERP, CRM und Ticketing:
So hängt Field Service dran.

Die Kompatibilität mit dem ERP ist die häufigste Frage in der Auswahl. Der Grund: Die Integrationstiefe ist nach Erfahrung von Find-Your-Software in den meisten Projekten der größte Kostentreiber, nicht die Lizenz. Prüfen Sie je Schnittstelle Datenobjekte, führendes System und Aufwand, bevor Sie Angebote anfragen.

ERP-Anbindung

Aufträge, Teile, Fakturierung

  • Datenobjekte: Kunde, Anlage, Artikel, Bestand, Auftrag, Zeiten
  • Führendes System je Objekt festlegen, zum Beispiel den Artikelstamm im ERP System
  • Laut Hersteller: IFS PSO neben vorhandenem ERP, Praxedo mit Konnektoren und APIs, Coresuite für SAP Business One
  • Aufwand laut Integrationskosten: Standard-Konnektor 2 bis 5 Personentage, einfache API 5 bis 10, komplexe Schnittstelle 20 bis 40
CRM

Kunde, Vertrag, Anfrage

  • Salesforce bindet die Disponenten-Konsole direkt ins CRM, Voraussetzung ist mindestens eine Service Cloud Lizenz
  • Stammdatenabgleich: Kunde, Ansprechpartner, Vertrag und Anlage
  • Vertrieb sieht den Serviceverlauf, der Service sieht Angebote und Verträge, mehr in unserem Ratgeber CRM Software
Ticketing

Vom Ticket zum Einsatz

  • Das Ticket bleibt im Helpdesk, der Vor-Ort-Einsatz wird zum Arbeitsauftrag
  • Laut Ticketing Software übernimmt Field Service Software Disposition, Routenplanung und mobilen Servicebericht
  • ServiceNow nennt CMDB und CSDM als Plattformfunktionen, die Kopplung an FSM klären Sie in der Demo
IoT und Maschinendaten

Die Störung meldet sich selbst

  • Sensor oder Maschinenmeldung erzeugt ein Ticket oder einen Arbeitsauftrag
  • EU Data Act, Verordnung (EU) 2023/2854, anwendbar seit 12.09.2025: Kunden können Zugriff auf Daten vernetzter Produkte verlangen
  • Prüfen: Schnittstelle zur Maschinenplattform, Ereignisregeln, Datenhoheit
GPS und Telematik

Standort nur mit Zweck

  • Navigation, Ankunftszeit und Disposition brauchen Positionsdaten, Dauerortung meist nicht
  • Im Fall des VG Lüneburg war die dauerhafte Ortung mit 150 Tagen Speicherung nicht erforderlich
  • Zweck, Intervall und Löschfrist in der Betriebsvereinbarung festlegen
DMS

Berichte und Nachweise ablegen

  • Servicebericht, Prüfprotokoll und Unterschrift gehen revisionssicher ins DMS
  • Verknüpfung mit Anlage, Vertrag und Auftrag
  • Aufbewahrungsfristen je Branche klären, zum Beispiel im Maschinenbau, in der Energie oder in der Medizintechnik

Quellen: Integrationskosten (Rechenbeispiel von Find-Your-Software, Stand Oktober 2026), ERP-Schnittstellen, Praxedo, IFS PSO, Microsoft Learn: Field Service und SAP, EU Data Act, Stand Oktober 2026.

Compliance · Recht

DSGVO, Betriebsrat
und Arbeitszeit.

Field Service Software verarbeitet Beschäftigtendaten wie Standort, Zeiten und Leistung. Das löst Pflichten aus. Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung, klären Sie Einzelfälle mit Ihrem Datenschutzbeauftragten, dem Betriebsrat und Ihrer Rechtsberatung. Stand der Rechtslage: Oktober 2026.

01 · DSGVO Standortdaten

Ortung nur, wenn erforderlich

Beschäftigtendaten dürfen nach Art. 88 Abs. 1 DSGVO in Verbindung mit § 26 Abs. 1 BDSG verarbeitet werden, soweit das für das Beschäftigungsverhältnis erforderlich ist. Das VG Lüneburg bestätigte im Teilurteil vom 19.03.2019 (Az. 4 A 12/19) eine Anordnung gegen die GPS Ortung von Firmenfahrzeugen, weil sie nicht erforderlich war.

  • Zweck benennen: Disposition, Navigation oder Nachweis
  • Ortung außerhalb der Arbeitszeit abschalten, wenn Privatnutzung geduldet ist
  • Einwilligung allein trägt selten: Art. 7 DSGVO und § 26 Abs. 2 BDSG stellen strenge Anforderungen
02 · Betriebsrat

Mitbestimmung ab dem ersten Pilot

Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG hat der Betriebsrat mitzubestimmen bei der Einführung technischer Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, Verhalten oder Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen. Eine Field Service App mit Zeit, Standort und Auftragsdauer fällt typischerweise darunter.

  • Betriebsvereinbarung vor dem Pilot, nicht nach dem Rollout
  • Auswertungen auf Teamebene statt Einzelranking vereinbaren
  • Berechtigungskonzept und Löschfristen als Anlage festschreiben
03 · Arbeitszeit

Zeiten sauber erfassen

Der EuGH verlangte am 14.05.2019 (C-55/18) ein System zur Erfassung der täglichen Arbeitszeit, das BAG entschied am 13.09.2022 (1 ABR 22/21), dass Arbeitgeber nach § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit erfassen müssen, der Betriebsrat aber kein Initiativrecht für ein elektronisches System hat. § 3 ArbZG begrenzt die werktägliche Arbeitszeit, § 5 ArbZG verlangt eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden.

  • Beginn, Ende, Pausen und Fahrten in der App erfassbar machen
  • Zeitarten trennen: Fahrzeit, Arbeitszeit, Bereitschaft, Pause
  • Regeln aus Arbeitsvertrag, Tarifvertrag und Betriebsvereinbarung abbilden
04 · Serverstandort und Cloud

Wo laufen Daten und Support?

Die meisten Systeme in der Tabelle sind Cloud Dienste. Fragen Sie nach Rechenzentrum, Unterauftragsverarbeitern und Supportzugriff. Hintergrund liefern die Seiten zu DSGVO und Serverstandort und zu BSI C5, C3A und ES3.

  • Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO
  • Standort der Daten und der Supportzugriffe schriftlich festhalten
  • Prüfen: Übermittlung in Drittländer bei Anbietern mit Sitz außerhalb der EU
05 · EU Data Act

Maschinendaten und Zugriff

Die Verordnung (EU) 2023/2854 (Data Act) gilt seit dem 12.09.2025. Kunden können Zugriff auf Daten vernetzter Produkte verlangen und sie Dritten bereitstellen, zum Beispiel unabhängigen Reparaturdiensten. Hersteller mit eigenem Service planen den Datenfluss deshalb von Anfang an mit.

  • Welche Maschinendaten fließen in Auftrag und Diagnose?
  • Wer darf Daten einsehen, exportieren und weitergeben?
  • Prüfen: Export- und Schnittstellenfunktionen im Angebot
06 · Branchen

Maschinenbau, Energie, Medizintechnik

Branchen setzen eigene Schwerpunkte. Im Maschinenbau gilt die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 ab dem 20.01.2027, Service steht dort laut VDMA für rund 20 % des Umsatzes (ohne Jahresangabe). Die Anforderungen für Energie und Medizintechnik beschreiben unsere Branchenseiten.

Quellen: Art. 88 DSGVO i. V. m. § 26 BDSG, § 87 BetrVG, § 5 ArbZG, § 3 ArbZG, EuGH C-55/18, Data Act, VG Lüneburg, 4 A 12/19, Stand Oktober 2026. BAG, 1 ABR 22/21. Maschinenverordnung und VDMA Anteil laut Software für Maschinenbau.

Kosten · Rechenbeispiel

Was Field Service Software kostet:
10, 30 und 100 Techniker.

Kostentreiber sind Nutzerrollen (Disponent, Techniker, Contractor), Optimierungsmodul, KI Credits, Integrationstiefe, Datenmigration, Endgeräte und Betrieb. Das Rechenbeispiel von Find-Your-Software zeigt die Spanne mit zwei Listenpreisen: Microsoft mit 91 € und Salesforce mit 175 € je Nutzer und Monat. Es ist kein Angebot. Eigene Annahmen testen Sie im TCO-Rechner.

GrößenklasseAnnahmenLizenz pro MonatEinführung einmaligSchnittstellen laufend, 3 JahreTCO 3 Jahre
10 Techniker1 Disponent, 1 ERP-Schnittstelle einfach11 Nutzer, 23 Personentage1.001 bis 1.925 €41.400 €13.500 €rund 91.000 bis 124.000 €
30 Techniker3 Disponenten, ERP mittel, eine weitere Schnittstelle einfach33 Nutzer, 58 Personentage3.003 bis 5.775 €104.400 €31.500 €rund 244.000 bis 344.000 €
100 Techniker10 Disponenten, ERP komplex, CRM mittel, Ticketing einfach110 Nutzer, 143 Personentage10.010 bis 19.250 €257.400 €58.500 €rund 676.000 bis 1.009.000 €

Rechenbeispiel von Find-Your-Software, Stand 30.10.2026, mit eigenen Annahmen: 1 Disponent je 10 Techniker. Lizenz 36 Monate, untere Grenze Microsoft 91 € (Euro-Listenpreis bei jährlicher Abrechnung, ohne Optimierungsmodul), obere Grenze Salesforce 175 € je Nutzer und Monat. Grundkonfiguration mit Rollen, Formularen und Schulung 15, 35 und 90 Personentage. Schnittstellen einfach 8, mittel 15, komplex 30 Personentage einmalig, laufend 3, 4 und 6 Personentage je Jahr. Tagessatz 1.500 € netto, 20 % Zuschlag für Test und Projektleitung auf die einmaligen Tage. Nicht enthalten: Endgeräte, interne Personalkosten, SAP, ServiceNow, IFS und Praxedo (Preis auf Anfrage), Microsoft Optimierungsmodul (plus 10.800 $, 32.400 $ und 108.000 $ in 3 Jahren bei 30 $ je Ressource und Monat für 10, 30 und 100 Ressourcen), KI Credits und die Salesforce Service Cloud Lizenz. Quellen: Microsoft (91,00 € je Nutzer und Monat, jährliche Abrechnung, zzgl. MwSt.), Salesforce, Aufwand je Schnittstelle laut Integrationskosten, Stand Oktober 2026.

Einführung · 6 Schritte

In sechs Schritten zur
passenden Field Service Software.

Eine Auswahl dauert nach Erfahrung von Find-Your-Software typisch 8 bis 16 Wochen, je nach Teamgröße und Zahl der Schnittstellen. Das Selection Portal unterstützt beim Sammeln der Anforderungen und beim Dokumentieren der Entscheidung.

01

Prozess und Anforderungen erfassen

Beschreiben Sie den Ist-Prozess von Auftragseingang bis Rechnung, die Zahl der Techniker, Disponenten, Standorte und Fahrzeuge. Sammeln Sie Anforderungen strukturiert, zum Beispiel mit Anforderungen sammeln, und trennen Sie Muss von Kann.

02

Systemlandschaft klären

Legen Sie fest, welches System ERP, CRM und Ticketing führt. Prüfen Sie zuerst das FSM Angebot der vorhandenen SAP, Microsoft oder Salesforce Plattform, weil der Integrationsaufwand den Lizenzvorteil eines Drittanbieters aufzehren kann.

03

Longlist zur Shortlist

Aus der Longlist wird eine begründete Shortlist mit drei bis fünf Anbietern, wie in unserem Leitfaden Longlist und Shortlist beschrieben. Nutzen Sie die Anbietertabelle als Startpunkt, nicht als Ranking.

04

Demo mit eigenem Szenario

Lassen Sie Anbieter einen echten Einsatz durchspielen: Auftrag, Planung, Offline-App, Ersatzteil, Servicebericht und Rückgabe ins ERP. Die Anbieterszenarien und Präsentationen helfen, die Demos vergleichbar zu halten.

05

Betriebsrat, Datenschutz, Vertrag

Klären Sie Betriebsvereinbarung, Auftragsverarbeitung, Datenstandort sowie Preisklauseln für Credits und Nutzerrollen, bevor Sie unterschreiben. Beim Prüfen hilft Softwarevertrag prüfen.

06

Pilot und Rollout

Starten Sie mit einem Team oder einer Region und messen Sie Erstlösungsquote, Reaktionszeit, Kilometer und Nacherfassungsaufwand. Rollen Sie danach in Wellen aus und planen Sie Schulung, Gerätebereitstellung und Betreuung nach dem Start ein.

Quellen: Erfahrungswerte von Find-Your-Software, Field Service Software Hub, Stand Oktober 2026.

FAQ

Häufige Fragen
direkt beantwortet.

Was ist Field Service Software?

Field Service Software ist eine Anwendung zur Planung, Steuerung und Dokumentation von Serviceeinsätzen beim Kunden, auch Field Service Management (FSM) genannt. Sie verbindet Auftragsannahme, Einsatzplanung, eine mobile App für Techniker, Ersatzteile, Serviceverträge und Berichte. Der Unterschied zum ERP: Techniker arbeiten unterwegs, oft ohne stabiles Netz, und brauchen Auftragsdaten, Historie und Teile vor Ort. Typische Nutzer sind Unternehmen mit eigenem Außendienst und Servicetechnikern, zum Beispiel im Maschinenbau. Die Grundlagen erklärt der Field Service Software Hub.

Was kostet Field Service Software?

Die Listenpreise liegen bei Microsoft bei 91 € und bei Salesforce bei 175 € je Nutzer und Monat bei Jahresabrechnung, Stand Oktober 2026. SAP, ServiceNow, IFS, Praxedo, L-mobile, mfr und Solvares nennen wir ohne geprüfte Herstellerangabe nur mit Preis auf Anfrage. Für 30 Techniker ergibt das Rechenbeispiel von Find-Your-Software über drei Jahre rund 244.000 bis 344.000 € inklusive Einführung und Schnittstellen. Maßgeblich sind Nutzerrollen, Optimierungsmodul, KI Credits und Integrationstiefe. Eigene Werte rechnen Sie im TCO-Rechner.

Welche Field Service Software passt zu meinem ERP?

Das hängt vom führenden System ab. Wer SAP nutzt, prüft zuerst SAP Field Service Management, bei Microsoft Dynamics gilt das für Dynamics 365 Field Service, bei Salesforce für Salesforce Field Service, weil Integrationsaufwand einen Lizenzvorteil aufzehren kann. Praxedo nennt Konnektoren und APIs für ERP, IFS PSO läuft neben vorhandenem ERP, Coresuite zielt auf SAP Business One. Halten Sie je Schnittstelle Datenobjekte, führendes System und Aufwand schriftlich fest. Fragen Sie nach Release-Zyklen, weil jede Aktualisierung im ERP die Schnittstelle berühren kann. Mehr dazu bei den Integrationskosten.

Was ist der Unterschied zwischen Field Service Software und Ticketing Software?

Ticketing Software nimmt Anfragen an und steuert SLA und Eskalation, Field Service Software führt den Vor-Ort-Einsatz aus. Aus einem Ticket wird bei Bedarf ein Arbeitsauftrag mit Disposition, Routenplanung und mobilem Servicebericht. Beide Systeme brauchen eine Schnittstelle, sonst entstehen doppelte Stammdaten. ServiceNow beschreibt eine einheitliche Plattform für Betrieb und Service Management, bei anderen Anbietern koppeln Sie zwei Produkte. Klären Sie vorab, welches System Kunden, Anlagen und Verträge führt und wer den Status an den Kunden zurückmeldet. Vertiefung bietet die Seite Ticketing Software.

Wie unterscheidet sich Field Service Software von CRM und ERP?

Ein CRM verwaltet Kunden und Vertrieb, ein ERP führt Artikel, Bestand, Finanzen und Fakturierung, Field Service Software steuert den Einsatz beim Kunden. Salesforce bindet die Disponenten-Konsole direkt ins CRM. Kleine Firmen lösen Service teils im ERP, größere nutzen laut der Branchenseite zum Maschinenbau meist ein eigenes FSM System. Wichtig ist die Rollenverteilung: Das ERP bleibt führend für Artikel und Fakturierung, das FSM für Einsatz und Servicebericht. Hintergründe finden Sie bei ERP Software und CRM Software.

Muss die mobile App für Servicetechniker offline funktionieren?

Ja, sobald Einsätze in Kellern, Hallen, Anlagen oder ländlichen Gebieten stattfinden. Salesforce beschreibt den Offline-Modus der Technician Lizenz, Praxedo einen Offline-Modus mit Echtzeit-Synchronisierung. Microsoft und ServiceNow nennen Offline nicht ausdrücklich, deshalb gehört es in die Demo: Auftrag öffnen, Flugmodus, Foto, Unterschrift, Teileverbrauch, Synchronisierung. Testen Sie auch den Fall, dass zwei Personen offline denselben Auftrag ändern. Planen Sie zudem Speicherplatz für Fotos und Anhänge auf dem Gerät ein, sonst entsteht wieder Nacherfassung im Büro.

Wie funktioniert die Einsatzplanung bei Field Service Software?

Die Einsatzplanung (Disposition) ordnet Aufträge Technikern nach Qualifikation, Zeitfenster, Fahrzeit und Priorität zu. Das geschieht manuell, regelbasiert oder optimiert. Optimierung ist oft ein eigenes Modul, bei Microsoft Resource Scheduling Optimization für 30 $ je Ressource und Monat, bei ServiceNow im Paket FSM Prime. IFS PSO bewertet Ressourcen, Fähigkeiten, Teile, Fahrzeit, SLAs und Kosten. Testen Sie in der Demo die Umplanung am selben Tag und Notfalleinsätze. Beachten Sie, dass Optimierung nur so gut ist wie die Stammdaten zu Fähigkeiten, Arbeitszeiten und Standorten.

Ist GPS Ortung von Servicetechnikern erlaubt?

Nur, wenn sie für das Beschäftigungsverhältnis erforderlich ist und der Zweck dokumentiert wird. Maßstab sind Art. 88 Abs. 1 DSGVO und § 26 Abs. 1 BDSG. Das VG Lüneburg bestätigte am 19.03.2019 (Az. 4 A 12/19) eine Anordnung gegen die GPS Ortung von Firmenfahrzeugen, weil sie nicht erforderlich war. Zusätzlich hat der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht. Beschränken Sie die Ortung auf Arbeitszeiten und dokumentierte Zwecke. Das ist keine Rechtsberatung, Stand Oktober 2026.

Muss der Betriebsrat der Einführung zustimmen?

Der Betriebsrat hat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitzubestimmen, wenn die Software dazu bestimmt ist, Verhalten oder Leistung der Beschäftigten zu überwachen. Eine Field Service App mit Zeiten, Standort und Auftragsdauer fällt typischerweise darunter. Beteiligen Sie den Betriebsrat vor dem Pilot, regeln Sie Zweck, Auswertungen und Löschfristen in einer Betriebsvereinbarung und vermeiden Sie Einzelrankings. So sinkt das Risiko, dass der Rollout nachträglich gestoppt wird. Eine Betriebsvereinbarung schafft zudem Klarheit für die Beschäftigten.

Wie lange dauern Auswahl und Einführung?

Die Auswahl dauert nach Erfahrung von Find-Your-Software typisch 8 bis 16 Wochen. Die Einführung hängt von Teamgröße und Schnittstellen ab: Im Rechenbeispiel entstehen für 10 Techniker 23 Personentage, für 30 Techniker 58 und für 100 Techniker 143 Personentage Aufwand. Üblich ist ein Pilot mit einem Team und danach ein Rollout in Wellen. Einen verbindlichen Zeitplan nennt erst der Implementierungspartner nach einem Anforderungsworkshop. Verzögerungen entstehen nach Erfahrung von Find-Your-Software häufig bei Schnittstellen und Datenmigration, planen Sie für Schulung und Betriebsrat zusätzliche Wochen ein.

Wie wähle ich Field Service Software aus?

Mit einer dokumentierten Anforderungsliste, einer begründeten Shortlist von drei bis fünf Anbietern und Demos mit eigenen Szenarien. Das Selection Portal unterstützt Anforderungen sammeln, Shortlist, Demos und Verträge und dokumentiert alles nachvollziehbar. Das Matching liefert einen schnellen Startpunkt. Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl und kein Bewertungsportal, die Tabelle oben ist ein Auszug ohne Ranking. Erst danach folgen Angebote, Vertragsverhandlung und die Planung des Piloten. Eine einheitliche Auswahlmatrix hält die Entscheidung nachvollziehbar.

Welche Anbieter gibt es für Field Service Software in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Der Markt reicht von Plattformen wie Microsoft, Salesforce, ServiceNow, SAP und IFS über spezialisierte Anbieter wie Praxedo bis zu Mittelstandslösungen wie L-mobile, mfr und Solvares. Coresuite ergänzt SAP Business One um Servicemodule. Die Anbietertabelle ist ein Auszug mit zehn Systemen, alphabetisch und ohne Bewertung, weitere Anbieter wie Comarch und ServiceMax nennt der Hub. Prüfen Sie Sprache, Support, Hosting und Referenzen in Ihrer Branche. Konzerne mit SAP, Microsoft oder Salesforce prüfen zuerst das jeweilige Angebot, kleinere Teams achten stärker auf Preis und Einführungsaufwand.

Welche Rolle spielt KI in Field Service Software?

KI unterstützt Auftragsanlage, Zuweisung, Zusammenfassung und Technikerführung, verursacht aber oft eigene Kosten. Microsoft nennt Copilot und einen Scheduling Operations Agent (Preview, Copilot Credits), Salesforce einen Scheduling Agent mit Flex Credits, ServiceNow AI Agents im Paket FSM Advanced. Lassen Sie Credits, Limits und Datenverarbeitung im Angebot getrennt ausweisen und klären Sie, ob Auftragsdaten das EU-Rechenzentrum verlassen. Prüfen Sie außerdem, ob die Einsatzplanung auch ohne KI Modul vollständig funktioniert, und rechnen Sie KI Kosten zusätzlich zu den Nutzerlizenzen ein.

Matching starten

Die passende Field Service Software
für Ihr Serviceteam.

Sie kennen jetzt Anbieter, Module, Kosten und rechtliche Punkte. Im nächsten Schritt prüfen Sie, welche Systeme zu Ihrem ERP, Ihrer Teamgröße und Ihren Prozessen passen. Das Matching liefert eine begründete Shortlist, im Erstgespräch klären wir Ihre Anforderungen. Grundlagen und Begriffe stehen weiter im Field Service Software Hub.

Unabhängige Softwareauswahl Brandenburger Innovationspreis·Datenbasis aus über 200.000 Referenzprojekten
Wir werten Ihr Firmenprofil aus und zeigen passende Anbieter. Ohne Anmeldung. Bitte eine gültige URL eingeben, zum Beispiel ihre-firma.de Demo-URL ausprobieren