Business Central Kosten:
Lizenzen, Apps, Einführung und Betrieb
Microsoft Dynamics 365 Business Central ist das Cloud-ERP von Microsoft für den Mittelstand und der Nachfolger von Dynamics NAV (Navision). Was Business Central im deutschsprachigen Raum kostet, setzt sich aus Lizenzen nach der Preisliste von Microsoft, Apps aus AppSource, der Einführung über einen Partner und dem Hosting als SaaS oder On-Premises zusammen. Ein Rechenbeispiel über drei Jahre zeigt die Größenordnung. Wo Microsoft keine Preise nennt, kalkulieren Sie mit dem Angebot eines Partners. Wie sich das System im Alltag bewährt, lesen Sie unter Business Central Erfahrungen.
Was kostet
Business Central?
Business Central kostet laut Microsoft 69,30 € (Essentials) oder 95,30 € (Premium) je Benutzer und Monat, Team Members 6,90 €, jeweils netto bei jährlicher Abrechnung (Stand 20.10.2026). Hinzu kommen Apps, Einführung über einen Partner und Betrieb. Dafür veröffentlicht Microsoft keine Preise, sie sind auf Anfrage.
Im Lizenzpreis enthalten
- Der Funktionsumfang der Lizenz: Essentials deckt Finanzen, Vertrieb und Geschäftsprozesse einschließlich Microsoft Copilot ab, Premium ergänzt Serviceauftragsmanagement und Fertigung.
- Eine Produktivumgebung und drei Sandbox-Umgebungen ohne Aufpreis (Microsoft Learn).
- Datenbankkapazität von 80 GB je Mandant plus 2 GB je Essentials und 3 GB je Premium Lizenz.
- Jährliche Abrechnung: Eine monatliche Variante nennt die Preisliste nicht.
Kommt zusätzlich dazu
- Einführung, Datenmigration, Anpassung und Schulung durch einen Partner: auf Anfrage.
- Apps aus AppSource, deren Preis der jeweilige Herausgeber festlegt.
- Zusätzliche Umgebungen und Datenbankkapazität als Add-on: Preis auf Anfrage.
- Copilot Credits und ein Azure Abonnement, wenn Sie Agenten nutzen.
- Betrieb, Support und die interne Projektzeit Ihres Teams.
Quellen: Anbieter- und Referenzdatenbank von Find-Your-Software, Microsoft Preisliste Deutschland und Microsoft Learn zu Kapazität und Umgebungen, abgerufen am 20.10.2026. Preise zuzüglich Mehrwertsteuer.
Alle Kostenblöcke
in einer Tabelle.
Die Tabelle trennt, was Microsoft selbst angibt, von dem, was nur Partner und App-Hersteller beziffern. Nur Zeilen mit einem Betrag beruhen auf Angaben eines Herstellers.
| Kostenblock | Rechnung von | Preis | Abrechnung | Quelle und Stand |
|---|---|---|---|---|
| EssentialsVollnutzer für Finanzen, Vertrieb, Einkauf und Lager | Microsoft über Partner | 69,30 € je Benutzer und Monat | Jährlich, netto | Microsoft Preisliste, 20.10.2026 |
| PremiumEssentials plus Service und Fertigung | Microsoft über Partner | 95,30 € je Benutzer und Monat | Jährlich, netto | Microsoft Preisliste, 20.10.2026 |
| Team MembersGelegenheitsnutzer mit begrenztem Zugriff | Microsoft über Partner | 6,90 € je Benutzer und Monat | Jährlich, netto | Microsoft Preisliste, 20.10.2026 |
| Apps aus AppSourceErweiterungen von Herausgebern | Herausgeber der App | Beispiel ab 39 €, sonst auf Anfrage | Je App verschieden, Einheit prüfen | AppSource, 20.10.2026 |
| Umgebungen und DatenbankkapazitätAdd-ons über den Inklusivrahmen hinaus | Microsoft über Partner | auf Anfrage | Add-ons zu 1 GB und 100 GB | Microsoft Learn, 20.10.2026 |
| Copilot Credits für AgentenVerkaufsauftragsagent, Kreditoren-Agent | Microsoft | separat verkauft | Vorauszahlung oder nutzungsbasiert | Microsoft Preisliste, 20.10.2026 |
| EinführungAnalyse, Einrichtung, Migration, Schulung | Partner | auf Anfrage | Nach Angebot | Kein Listenpreis |
| Betrieb und SupportLaufende Betreuung nach dem Start | Partner | auf Anfrage | Nach Vertrag | Kein Listenpreis |
Lizenzpreise netto zuzüglich Mehrwertsteuer. Microsoft weist darauf hin, dass Preise je Währung, Land und Region abweichen können und der Warenkorb den tatsächlichen Preis zeigt. Die Preisliste trägt kein Datum, daher gilt der Abruf am 20.10.2026 als Stand.
Essentials, Premium
und Team Members.
Business Central wird je benanntem Benutzer lizenziert. Microsoft verkauft die Lizenzen laut Microsoft Learn ausschließlich über Partner, also über das Cloud Solution Provider Programm. Die Jahreswerte rechnen wir aus den Monatspreisen der Preisliste.
| Lizenz | Für wen | Preis je Benutzer und Monat | Je Benutzer und Jahr | Enthalten | Grenzen |
|---|---|---|---|---|---|
| EssentialsStandardlizenz | Vollnutzer mit Buchen, Einkauf, Vertrieb und Lager | 69,30 € | 831,60 € | Finanzmanagement, Vertrieb, Einkauf, Inventar, Lagerverwaltung, Projektmanagement, Copilot | Kein Serviceauftragsmanagement, keine Fertigung |
| PremiumErweiterte Lizenz | Vollnutzer mit Service oder Fertigung | 95,30 € | 1.143,60 € | Alles aus Essentials plus Serviceauftragsmanagement und Fertigung | 26,00 € je Benutzer und Monat mehr als Essentials |
| Team MembersZusatzlizenz | Gelegenheitsnutzer | 6,90 € | 82,80 € | Eingeschränkter Lesezugriff, Workflow-Genehmigungen, Erstellen oder Aktualisieren ausgewählter Informationen | Zugriff nur auf Objekte der Team-Member-Berechtigung |
| DeviceGerätelizenz | Geteilte Geräte, zum Beispiel im Lager | auf Anfrage | auf Anfrage | Mehrere Benutzer an einem lizenzierten Gerät | Eingeschränkter Zugriff auf einen Teil der Funktionen |
| External AccountantZugang für Externe | Externe Buchhaltung oder Steuerberatung | auf Anfrage | auf Anfrage | Als Lizenzart in Microsoft Learn genannt | Preis steht nicht in der Preisliste |
Quellen: Microsoft Preisliste, Microsoft Learn Lizenzierung und Microsoft Licensing Guidance, abgerufen am 20.10.2026. Die Jahreswerte sind eine Rechnung von Find-Your-Software (Monatspreis mal zwölf).
Sechs Posten,
die ein Angebot enthalten sollte.
Lizenzen sind nur ein Teil der Gesamtkosten. Ein belastbares Angebot nennt alle sechs Posten getrennt, damit Sie Partner miteinander vergleichen können. Eine allgemeine Einordnung finden Sie unter ERP Kosten.
Monatspreis mal Benutzer mal Laufzeit
Der einzige Posten mit Listenpreis. Zählen Sie Vollnutzer und Gelegenheitsnutzer getrennt.
- Essentials 69,30 €, Premium 95,30 €, Team Members 6,90 € je Benutzer und Monat
- Lizenzen dürfen laut Microsoft nicht innerhalb von 90 Tagen nach der Zuweisung kurzfristig neu zugewiesen werden
- Preisänderungen während der Laufzeit im Vertrag regeln
Erweiterungen aus AppSource
Branchenfunktionen und Schnittstellen kommen oft als App. Jeder Herausgeber legt Preis und Abrechnung selbst fest.
- Einheit klären: je Benutzer, je Mandant oder einmalig
- Testversion und Laufzeit vor dem Kauf prüfen
- Mehr dazu im Abschnitt zu Apps weiter unten
Speicher und Testsysteme
Im Preis stecken eine Produktivumgebung, drei Sandboxes und ein gemeinsamer Datenspeicher.
- 80 GB je Mandant plus 2 GB je Essentials und 3 GB je Premium Lizenz
- Zusätzliche Produktivumgebung bringt drei Sandboxes und 4 GB
- Zusatzkapazität gibt es in Einheiten zu 1 GB und 100 GB: Preis auf Anfrage
Projekt über den Partner
Microsoft nennt keine Einführungspreise. Das Angebot des Partners ist die einzige belastbare Zahl.
- Analyse, Einrichtung, Datenübernahme, Schnittstellen, Anpassungen
- Festpreis oder Aufwand im Angebot unterscheiden
- Betrag: auf Anfrage
Nach dem Go-live
Laufende Betreuung, Updates und Anwenderhilfe gehören zum Betrieb, nicht zur Lizenz.
- Zwei Releases pro Jahr: Updates und App-Kompatibilität einplanen
- Supportumfang und Reaktionszeiten schriftlich festhalten
- Betrag: auf Anfrage
Der unterschätzte Posten
Key User binden Zeit in Tests, Datenprüfung und Schulung. Das taucht in keinem Angebot auf.
- Interne Projektzeit als eigene Zeile im Budget führen
- Schulung der Anwender getrennt vom Projekt ausweisen
- Einschätzung von Find-Your-Software, keine Herstellerangabe
Quellen: Microsoft Learn zu Kapazität und Microsoft Learn Lizenzierung, abgerufen am 20.10.2026.
Erweiterungen kosten extra
und unterschiedlich.
Business Central lässt sich über Apps erweitern, die Herausgeber auf Microsoft AppSource anbieten. Eine einheitliche Preisliste gibt es nicht. Die beiden Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Angaben ausfallen.
Jede App hat ein eigenes Modell
- AppSource zeigt je Listing einen Einstiegspreis, eine Testversion oder den Hinweis auf eine Anfrage
- Möglich sind Preise je Benutzer, je Mandant oder einmalig: Das legt der Herausgeber fest
- Verlangen Sie im Angebot die Abrechnungseinheit schriftlich
365Performance DATEV
- AppSource nennt „ab 39 €“, die Abrechnungseinheit steht nicht dabei
- Weitere Informationen erhalten Sie über „Get it now“ beim Herausgeber Business Systemhaus AG
- Stand der Angabe: 20.10.2026
SIEVERS DATEV
- Auf AppSource steht kein Preis, nur der Hinweis auf eine kostenlose Testversion mit eingeschränktem Export
- Der Preis ist auf Anfrage beim Herausgeber SIEVERS-GROUP
- Stand der Angabe: 20.10.2026
Fünf Fragen vor dem Kauf
- Welche Einheit gilt: Benutzer, Mandant oder einmalig?
- Welche Laufzeit und Kündigungsfrist gelten?
- Zieht der Herausgeber die App bei jedem Release nach (April und Oktober)?
- Zählen die Daten der App zur Datenbankkapazität? Laut Microsoft Learn bleiben Daten deinstallierter Erweiterungen im Speicher, bis Sie sie löschen
- Welche Schnittstellen gehören zur ERP Schnittstellen Planung?
Quellen: AppSource Listings 365Performance DATEV und SIEVERS DATEV, abgerufen am 20.10.2026. Die Beispiele sind keine Empfehlung.
SaaS oder
On-Premises betreiben.
Business Central läuft als Cloud-Dienst von Microsoft (SaaS) oder auf eigenen Servern. Für Neukunden hat Microsoft den Kauf von On-Premises-Lizenzen eingeschränkt. Die Grundsatzfrage behandelt Cloud vs. On-Premise.
Business Central Online
- Lizenzen laufen über den Partner, Umgebungen und Speicher sind im Lizenzrahmen enthalten
- Zusatzkapazität und zusätzliche Umgebungen kaufen Sie als Add-on
- Zwei große Releases pro Jahr, jeweils im April und Oktober
Subskription statt Kauf
- Seit 01.04.2025 können Neukunden On-Premises-Lizenzen laut Microsoft nur noch als Subskription erwerben
- Bestandskunden mit aktivem Enhancement Plan sind von der Änderung ausgenommen
- Preis der Subskription: auf Anfrage beim Partner
Support je Version on-premises
- Version 26.x: Ende am 14.10.2026
- Version 27.x: Ende am 06.04.2027
- Version 28.x: Ende am 13.10.2027 (Microsoft Lifecycle, Modern Policy)
Betrieb durch einen Dienstleister
- Preis und Leistungsumfang: auf Anfrage
- Zuständigkeit für Updates, Backups und Server schriftlich festlegen
- Serverstandort prüfen: DSGVO und Serverstandort
Quellen: Microsoft Lifecycle für Business Central on-premises, Microsoft Techcommunity zur Lizenzvereinfachung (Beitrag vom 28.04.2023), abgerufen am 20.10.2026.
Business Central Kosten
über drei Jahre.
Drei Beispielfälle mit offengelegten Annahmen (Einschätzung von Find-Your-Software, keine Herstellerangabe). Lizenzen: Microsoft Listenpreise vom 20.10.2026, drei Jahre unverändert, jährliche Abrechnung, netto. Apps: pauschal 40 € je App und Monat, angelehnt an den AppSource Einstiegspreis ab 39 €, der dort ohne Abrechnungseinheit steht. Einführung: Beratertage zu 1.000 € netto je Tag, weil Partnerpreise auf Anfrage sind. Nicht enthalten sind Betrieb, Hosting, Zusatzkapazität, Copilot Credits und interne Kosten.
| Lizenz je Jahr | Lizenz 3 Jahre | Apps 3 Jahre (Annahme) | Einführung (Annahme) | Summe 3 Jahre | |
|---|---|---|---|---|---|
| Kleiner Handel12 Essentials, 6 Team Members, 2 Apps, 30 Beratertage | 10.476 € | 31.428 € | 2.880 € | 30.000 € | 64.308 € |
| Mittelstand mit Fertigung25 Premium, 10 Team Members, 3 Apps, 70 Beratertage | 29.418 € | 88.254 € | 4.320 € | 70.000 € | 162.574 € |
| Größerer Mittelstand40 Essentials, 20 Team Members, 4 Apps, 90 Beratertage | 34.920 € | 104.760 € | 5.760 € | 90.000 € | 200.520 € |
Rechenweg Fall 1: 12 mal 831,60 € plus 6 mal 82,80 € gleich 10.476 € je Jahr. Der Lizenzanteil an der Summe liegt in den drei Fällen bei rund 49 bis 54 Prozent. Im ersten Jahr übersteigt die Einführung in allen drei Fällen die Lizenz. Lesehilfe: Die Summe der drei Jahre ist kein Preis, sondern ein Budgetrahmen für das Gespräch mit dem Partner; die Lizenzspalte ist die einzige, die auf Angaben des Herstellers beruht. Ihre Zahlen weichen ab, sobald Partnerangebote vorliegen. Quelle der Lizenzpreise: Microsoft Preisliste, 20.10.2026.
Was die Einführung
teurer oder günstiger macht.
Microsoft veröffentlicht keine Einführungspreise, Lizenzen und Projekt laufen über Partner. Konkrete Beträge sind deshalb auf Anfrage. Die drei Projekttypen beschreiben, wovon die Höhe abhängt. Die Einordnung ist eine Einschätzung von Find-Your-Software.
Standardprozesse, wenige Benutzer
Typisch für kleine Handels- und Dienstleistungsbetriebe
Der Partner richtet Finanzen, Einkauf und Verkauf nach Standard ein. Der Aufwand hängt vor allem an der Datenübernahme und der Schulung.
- Wenige Schnittstellen, kaum Anpassungen
- Stammdaten aus dem Altsystem sauber übernehmen
- Standardprozesse akzeptieren statt Sonderlösungen bauen
Einführung: auf Anfrage
Mehrere Bereiche, Schnittstellen, Migration
Typisch für wachsende Unternehmen mit Lager und Buchhaltung
Hier kommen Lager, Buchhaltung und Schnittstellen zu DATEV oder zum Onlineshop dazu. Jede Schnittstelle ist ein eigener Kostenpunkt.
- Apps für DATEV, Versand oder Shop einplanen
- Datenmigration aus mehreren Quellen mit Testläufen
- Schulung nach Rollen statt für alle gleich
Einführung: auf Anfrage
Premium, mehrere Gesellschaften, Anpassungen
Typisch für Hersteller und Unternehmensgruppen
Fertigung und Service gehören zur Premium Lizenz. Mehrere Gesellschaften und eigene Erweiterungen verlängern Analyse, Test und Abnahme.
- Fertigungsprozesse und Stücklisten vor dem Start klären
- Eigene Erweiterungen als Projektposten ausweisen
- Release-Fähigkeit eigener Erweiterungen vertraglich sichern
Einführung: auf Anfrage
Hinweis: Preise der Partner gibt es nur auf Anfrage, und Microsoft verkauft die Lizenzen ausschließlich über Partner, sodass Lizenz und Projekt oft aus einer Hand angeboten werden. Holen Sie mindestens drei Angebote mit gleichem Leistungsumfang ein. Hilfe bei der Planung bietet ERP Einführung und zur Datenübernahme ERP Datenmigration.
Von Navision auf
Business Central wechseln.
Wer Dynamics NAV einsetzt, muss die Support-Termine kennen. Sie stehen auf den Lifecycle-Seiten von Microsoft. Welche Nachfolger neben Business Central infrage kommen, zeigt die Navision Alternative. Läuft Ihr NAV On-Premises auf Windows Server 2016, kommt ein zweiter Termin hinzu, den wir gesondert behandeln.
NAV 2017 und NAV 2018
Der erweiterte Support endet für NAV 2017 am 12.01.2027 und für NAV 2018 am 12.01.2028 (Microsoft Lifecycle, abgerufen am 20.10.2026).
- Der erweiterte Support gilt je Version, nicht für Business Central
- Lifecycle-Seiten geben die Zeit mit 6:59:59 Uhr an
Vom Kauf zur Subskription
Cloud-Abonnements von Microsoft gewähren keine dauerhaften Nutzungsrechte. Wer bisher mit einer Kauflizenz arbeitet, zahlt künftig laufend.
- Laufende Kosten statt einmaliger Kauf
- Benutzer in Vollnutzer und Team Members aufteilen
Was mitkommt und was nicht
Stammdaten, offene Posten und Bewegungsdaten werden geprüft und bereinigt. Der Aufwand hängt vom Datenbestand ab.
- Betrag: auf Anfrage beim Partner
- Altdaten nicht ungeprüft kopieren
Individuelle Lösungen neu bewerten
Anpassungen in NAV müssen im neuen System als Erweiterung oder App neu entstehen oder entfallen. Jede Lösung ist ein eigener Kostenpunkt.
- Prüfen, ob eine App aus AppSource die Anpassung ersetzt
- Betrag: auf Anfrage
SaaS oder eigener Server
Die Cloud-Variante entlastet den Serverbetrieb. Wer On-Premises bleibt, muss Versionsstände und Betriebssystem im Blick halten.
- Version 28.x wird bis 13.10.2027 unterstützt
- Server und Betriebssystem gehören ins Budget
Doppelte Kosten einplanen
Während der Migration laufen altes und neues System parallel. Das ist eine Einschätzung von Find-Your-Software, keine Herstellerangabe.
- Lizenzen und Wartung des alten Systems bis zur Abschaltung
- Zeitpuffer für Tests und Abschlussarbeiten
Quellen: Microsoft Lifecycle NAV 2017, Microsoft Lifecycle NAV 2018 und Microsoft Licensing Guidance, abgerufen am 20.10.2026.
In sechs Schritten
zum belastbaren Budget.
Benutzer nach Rollen zählen
Trennen Sie Vollnutzer, die täglich buchen, einkaufen oder fakturieren, von Gelegenheitsnutzern. Nur für die erste Gruppe sind Essentials oder Premium nötig, die zweite kann mit Team Members auskommen.
Funktionsbedarf festlegen
Brauchen Sie Fertigung oder Serviceauftragsmanagement, ist Premium Pflicht. Halten Sie Ihre Anforderungen schriftlich fest, zum Beispiel mit dem Anforderungsmanager im Selection Portal.
Apps und Schnittstellen sammeln
Listen Sie jede nötige Schnittstelle auf, etwa DATEV, Versand oder Shop, und fragen Sie je App Preis, Einheit und Laufzeit ab.
Partnerangebote vergleichbar machen
Fordern Sie von mindestens drei Partnern Angebote mit gleichem Leistungsumfang und getrennten Posten für Lizenz, Einführung, Betrieb und Schulung an.
Rechenbeispiel mit eigenen Zahlen füllen
Ersetzen Sie die Annahmen aus dem Rechenbeispiel oben durch die Zahlen aus den Angeboten und rechnen Sie über drei Jahre. Vergleichen Sie das Ergebnis mit Odoo Kosten.
Puffer und Vertrag prüfen
Planen Sie einen Puffer für Unvorhergesehenes ein und prüfen Sie Laufzeit, Preisanpassung und Ausstieg mit der Hilfe zu Softwarevertrag prüfen.
Business Central prüfen,
bevor Sie unterschreiben.
Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl, kein Bewertungsportal: Es erfasst Anforderungen, erstellt eine begründete Shortlist, unterstützt Demos und Verträge und dokumentiert alles nachvollziehbar. Im Selection Portal prüfen Sie Business Central gegen Ihre Anforderungen. Die Matching Engine liefert die erste Shortlist.
Schnittstellen sichtbar machen
- Halten Sie fest, welche Systeme Business Central anbinden muss
- So erkennen Sie Kosten für Apps und Schnittstellen früh
- Mehr zur IT-Systemlandschaft →
Anforderungen sammeln und gewichten
- Aus Anforderungen wird die Grundlage für vergleichbare Angebote
- Muss und Kann trennen, bevor Partner anbieten
- Mehr zum Anforderungsmanager →
Anbieter gleich prüfen lassen
- Gleiche Szenarien für alle Anbieter und Partner
- Antworten bleiben dokumentiert und vergleichbar
- Mehr zu Anbieterszenarien →
Häufige Fragen
direkt beantwortet.
Was kostet Business Central pro Benutzer und Monat?
Laut Microsoft kostet Essentials 69,30 € und Premium 95,30 € je Benutzer und Monat, Team Members kosten 6,90 €, jeweils netto bei jährlicher Abrechnung (Preisliste Deutschland, abgerufen am 20.10.2026). Microsoft weist darauf hin, dass Preise je Währung, Land und Region abweichen können und der Warenkorb den tatsächlichen Preis zeigt. Gekauft wird über einen Partner, der Ihnen ein Angebot erstellt. Die Lizenz ist nur ein Teil der Gesamtkosten, wie das Rechenbeispiel zeigt.
Was ist der Unterschied zwischen Essentials und Premium?
Premium enthält alles aus Essentials und zusätzlich Serviceauftragsmanagement und Fertigung, und kostet 26,00 € je Benutzer und Monat mehr. Beide Lizenzen decken laut Microsoft Finanzmanagement, Vertrieb, Einkauf, Inventar, Lagerverwaltung und Projektmanagement ab. Brauchen nur wenige Mitarbeitende die Fertigung, fragen Sie den Partner, ob Premium für alle Benutzer nötig ist oder nur für diese Gruppe. Der Aufpreis beträgt damit 312 € je Benutzer und Jahr. Für 20 Benutzer ergibt das 16.632 € im Jahr mit Essentials und 22.872 € mit Premium (Rechnung von Find-Your-Software aus den Listenpreisen).
Wofür brauche ich Team Members und was können sie?
Team Members kosten 6,90 € je Benutzer und Monat und eignen sich für Mitarbeitende, die Daten lesen, Workflows genehmigen oder ausgewählte Informationen anlegen und ändern. Der Zugriff ist auf die Objekte der Team-Member-Berechtigung begrenzt, auch mit SUPER-Berechtigung (Microsoft Learn). Wer täglich bucht, einkauft oder fakturiert, braucht Essentials oder Premium. Zehn Gelegenheitsnutzer kosten 828 € im Jahr. Ein Team mit zehn Vollnutzern und zehn Gelegenheitsnutzern kommt mit Essentials und Team Members auf 9.144 € im Jahr (Rechnung von Find-Your-Software aus den Listenpreisen).
Was kosten Apps aus AppSource?
Es gibt keine einheitliche Preisliste, jeder Herausgeber legt Preis und Abrechnung seiner App selbst fest. Die App 365Performance DATEV zeigt auf AppSource „ab 39 €“ ohne Abrechnungseinheit, bei SIEVERS DATEV steht nur eine kostenlose Testversion (Stand 20.10.2026). Klären Sie vor dem Kauf Einheit, Laufzeit und Update-Zusage für die zwei Releases pro Jahr. Die Daten einer App zählen außerdem zur Datenbankkapazität. Führen Sie Apps im Budget als eigene Zeile, damit eine spätere Preisänderung sichtbar bleibt.
Was kostet die Einführung von Business Central über einen Partner?
Das hängt vom Projekt ab: Microsoft nennt keine Einführungspreise, die Beträge sind auf Anfrage bei Partnern. Kostentreiber sind der Prozessumfang, die Zahl der Gesellschaften, die Datenmigration, Schnittstellen wie DATEV oder Shop, Anpassungen und die Schulung. Vergleichen Sie mindestens drei Angebote mit gleichem Leistungsumfang und prüfen Sie, ob Festpreis oder Aufwand gilt. Für die Planung nutzen Sie das Rechenbeispiel mit Ihren eigenen Zahlen.
Gibt es Business Central mit monatlicher Abrechnung?
Die Microsoft Preisliste für Deutschland nennt für alle drei Pläne ausschließlich die jährliche Abrechnung, eine monatliche Variante steht dort nicht (abgerufen am 20.10.2026). Ob Ihr Partner davon abweichende Zahlungsmodelle anbietet, klären Sie im Angebot. Beachten Sie zudem, dass Lizenzen laut Microsoft nicht kurzfristig, also innerhalb von 90 Tagen nach der letzten Zuweisung, neu zugewiesen werden dürfen. Das wirkt sich bei Personalwechseln auf die Planung aus.
Was kostet Business Central On-Premises?
Preise für On-Premises-Lizenzen veröffentlicht Microsoft nicht, sie sind auf Anfrage beim Partner. Neukunden können On-Premises-Lizenzen seit dem 01.04.2025 nur noch als Subskription erwerben, Bestandskunden mit aktivem Enhancement Plan sind ausgenommen. Zusätzlich fallen Server, Betrieb und Updates an: Version 28.x wird laut Lifecycle-Seite bis 13.10.2027 unterstützt. Die Grundsatzfrage klärt Cloud vs. On-Premise. Rechnen Sie deshalb mit Partnerangeboten für Subskription, Server und Betrieb und stellen Sie sie der Cloud-Variante gegenüber.
Wann endet der Support für Dynamics NAV 2017 und NAV 2018?
Der erweiterte Support endet für Dynamics NAV 2017 am 12.01.2027 und für NAV 2018 am 12.01.2028, so zeigen es die Lifecycle-Seiten von Microsoft (abgerufen am 20.10.2026). Das Mainstream-Ende lag für beide Versionen bereits in den Jahren 2022 und 2023. Planen Sie den Umstieg mit mehreren Monaten Vorlauf, weil Datenübernahme, Tests und Schulung Zeit brauchen. Nachfolger neben Business Central zeigt die Navision Alternative.
Was kostet der Umstieg von NAV auf Business Central?
Eine Pauschale gibt es nicht, die Kosten für Datenübernahme, Anpassungen, Apps und Schulung sind auf Anfrage beim Partner. Lizenzseitig wechseln Sie von der Kauflizenz in ein Abonnement, denn Cloud-Abonnements gewähren laut Microsoft keine dauerhaften Nutzungsrechte. Rechnen Sie die Lizenzen mit der Tabelle oben und ergänzen Sie die Projektkosten aus den Angeboten. Wie sich das System im Betrieb bewährt, steht unter Business Central Erfahrungen. Wichtig ist ein Festpreis oder eine Obergrenze für die Datenübernahme, damit das Budget planbar bleibt.
Welche Zusatzkosten werden oft vergessen?
Häufig fehlen zusätzliche Umgebungen, Datenbankkapazität über den Inklusivrahmen, Copilot Credits samt Azure Abonnement für Agenten, Schnittstellen-Apps und die interne Projektzeit. Inklusive sind 80 GB je Mandant plus 2 GB je Essentials und 3 GB je Premium Lizenz, geteilt über alle Umgebungen. Bei Überschreitung laufen Transaktionen weiter, neue Umgebungen und Kopien sind aber gesperrt, bis Sie Kapazität kaufen oder Daten reduzieren. Führen Sie diese Posten als eigene Zeilen im Partnerangebot, damit sie später nicht als Nachtrag auftauchen.
Welche Vertragsregeln sollte ich vor der Unterschrift prüfen?
Prüfen Sie zuerst, was das Partnerangebot festschreibt: Zahl der Lizenzen, Laufzeit, Abrechnung, Preisanpassung während der Laufzeit, den Umgang mit zusätzlichen oder wegfallenden Benutzern, den Leistungsumfang der Einführung, Supportzeiten und den Ausstieg mit Datenexport. Fragen Sie, welche Bedingungen von Microsoft und welche vom Partner stammen, denn Microsoft verkauft die Lizenzen ausschließlich über Partner. Die Checkliste unter Softwarevertrag prüfen hilft bei der Struktur. Rechtliche Fragen klären Sie mit einer Anwältin oder einem Anwalt.
Wie hilft Find-Your-Software bei der Auswahl von Business Central?
Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl, kein Vergleichsportal: Es erfasst Ihre Anforderungen, erstellt eine begründete Shortlist, unterstützt Demos und Verträge und dokumentiert alles nachvollziehbar. Für Business Central heißt das: Sie legen im Selection Portal Anforderungen und IT-Systemlandschaft fest und holen vergleichbare Angebote ein. Bewertungen und Schätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht. Einen Direktvergleich bieten Odoo vs. Business Central und SAP Business One vs. Business Central.
Wofür Sie
andere Seiten brauchen.
Es geht ausschließlich um die Kosten von Business Central. Die folgenden Seiten decken verwandte Fragen ab, die wir hier nicht nachbauen.
Nicht konkurrieren mit
- Erfahrungen, Stärken und Grenzen im Einsatz: Business Central Erfahrungen
- Systemvergleich mit Odoo: Odoo vs. Business Central
- Systemvergleich mit SAP: SAP Business One vs. Business Central
- Nachfolger für Dynamics NAV: Navision Alternative
Allgemeine Kostenfragen
- Kosten eines ERP-Systems allgemein: ERP Kosten
- Kostenaufbau eines anderen ERP: Odoo Kosten
- Preise über Kategorien hinweg: Software Preise
- Gesamtübersicht der Kategorie: ERP Software
Zuletzt geprüft: 20.10.2026. Lizenzpreise und Termine stammen von Microsoft (Preisliste, Learn, Lifecycle) und sind mit Abrufdatum genannt. Bewertungen und Schätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht.
Passt Business Central
zu Ihren Anforderungen?
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