E-Rechnung Software Kosten.
Preise je Rechnung, Monat und Nutzer.
E-Rechnung Software kostet zwischen 0 € für wenige Rechnungen im Monat, etwa im kostenlosen Tarif von sevdesk, und 2.065 € im Monat für 3.000 Eingangsrechnungen bei d.velop invoices. In ERP-Systemen wie weclapp oder Business Central ist die Funktion oft schon im Tarif enthalten; teuer machen es vor allem Rechnungsvolumen, Versand über Peppol und Schnittstellen. Lassen Sie sich Angebote für Ihr echtes Jahresvolumen rechnen, nicht nur den Einstiegstarif.
Was die E-Rechnung kostet,
entscheidet Ihr vorhandenes System.
Empfangen müssen alle inländischen Unternehmen E-Rechnungen seit dem 1. Januar 2025, ausstellen müssen sie ab dem 1. Januar 2027 bei mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz und ab dem 1. Januar 2028 fast alle übrigen. Wer bereits ein aktuelles ERP oder eine Cloud-Buchhaltung nutzt, zahlt für das Format oft nichts extra, sondern nur für Einrichtung, Tests mit Geschäftspartnern und Schulung. Teuer wird es, wenn Eingangsrechnungen in großer Zahl geprüft und freigegeben werden müssen oder das alte System die Formate gar nicht beherrscht. Die Fristen im Detail stehen in unserem Ratgeber E-Rechnung Software.
Teuer wird es, wenn …
- das ERP keine XRechnung oder ZUGFeRD erzeugt und deshalb ein Zusatzmodul oder ein Systemwechsel nötig wird.
- jede Eingangsrechnung von Hand geprüft, kontiert und freigegeben wird, obwohl das XML alle Daten liefert.
- Rechnungen aus Fremdsoftware über eine Plattform versendet werden, die je Beleg abrechnet.
- das Paket nach Rechnungen pro Monat bemessen ist und das Volumen im Jahresverlauf stark schwankt.
- Schnittstellen zu ERP, DATEV oder DMS als eigene Lizenz und als Projektleistung hinzukommen.
Günstig bleibt es, wenn …
- die E-Rechnung im bestehenden Tarif enthalten ist, wie laut Preisliste bei weclapp ERP Starter oder in allen orgaMAX-Plänen.
- Empfang und Ausstellung in einem Programm laufen, das Buchhaltung und Archiv mitbringt.
- der Versand aus der eigenen Rechnungsschreibung kommt, die DATEV ohne Gebühr je Beleg überträgt.
- Sie das Format je Kunde einmal hinterlegen und Testrechnungen vor dem Stichtag austauschen.
- Validierung und Archiv Teil des Standards sind und nicht als Zusatzleistung berechnet werden.
Quellen: § 14 UStG, § 27 Abs. 38 UStG, BMF-FAQ zur E-Rechnung, Abruf 29.10.2026. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Fünf Wege zur E-Rechnung.
Jeder rechnet anders ab.
Wie die Kosten entstehen, hängt am Lösungsweg. Rechnungsprogramme berechnen einen festen Monatsbetrag, ERP-Systeme meist je Nutzer, Lösungen für den Rechnungseingang nach Rechnungsvolumen und Netzwerkdienste nach Paket oder je Beleg. Der sechste Weg ist kostenlos, aber eng begrenzt. Die vier fachlichen Lösungswege beschreibt der Hub E-Rechnung Software ausführlich, hier geht es um ihre Preislogik.
Buchhaltung für Kleine
Cloud-Buchhaltungen schreiben E-Rechnungen, lesen eingehende Dateien und übergeben die Daten an die Steuerkanzlei. Abgerechnet wird ein fester Monatsbetrag je Tarif. Lexware Office verlangt nach eigener Preisliste 7,90 Euro im Monat für Version S mit Belegerfassung und 12,90 Euro für Version M mit E-Rechnungen, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Mehr zu diesen Programmen in unserem Ratgeber Buchhaltungssoftware.
- Abrechnung: Monatspauschale je Tarif
- Prüfen: Welcher Tarif kann ausstellen, welcher nur empfangen?
- Rabatte gelten oft nur in den ersten Monaten
E-Rechnung im ERP
Das ERP erzeugt die Rechnung direkt aus Auftrag und Lieferschein. Bei weclapp ist die E-Rechnung laut Preisliste im Tarif ERP Starter für 39 Euro je Nutzer und Monat enthalten, Business Central Essentials kostet 69,30 Euro je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Volumenbasierte Systeme wie Xentral berechnen im Tarif Launch ab 99 Euro im Monat plus 0,30 Euro je Auftrag, begrenzt auf 100 Aufträge im Monat und 500.000 Euro Jahresumsatz.
- Abrechnung: je Nutzer oder nach Aufträgen
- Prüfen: Version, Zusatzmodul, Empfangsweg
- Mehr in unseren Ratgebern zu Xentral Kosten und Business Central Kosten
Plattform für Eingangsrechnungen
Lösungen für den Rechnungseingang prüfen eingehende Dateien, steuern die Freigabe und archivieren das Original. d.velop invoices staffelt nach Rechnungen pro Monat: 340 Euro für 250, 680 Euro für 750, 1.145 Euro für 1.500 und 2.065 Euro für 3.000 Rechnungen. Wer im Vertragsjahr mehr als die zwölffache Monatsmenge verarbeitet, zahlt 0,69 Euro je weiterer Rechnung. Was ein DMS darüber hinaus leistet, lohnt einen eigenen Blick.
- Abrechnung: Paket nach Rechnungsvolumen
- Prüfen: Nutzerzahl, Speicher, Schnittstellen
- Zusätzlicher Buchhaltungsnutzer bei d.velop 17 Euro im Monat
Netzwerkdienst für Versand und Empfang
Ein Peppol-Zugangspunkt stellt Rechnungen über das europäische Netz zu und empfängt sie. Im Inland besteht keine Peppol-Pflicht, viele Konzernkunden und der Bund nutzen es aber als Kanal. Banqup berechnet für E-Invoicing mit Peppol, E-Mail und Archiv 20 Euro im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer bei bis zu 100 Rechnungen und Transaktionen, drei Nutzer sind enthalten. ecosio und andere Dienste für größere Volumen kalkulieren auf Anfrage.
- Abrechnung: Volumenpaket oder je Beleg
- Prüfen: Peppol-ID je Rechtseinheit, Anbindung ans ERP
- Lohnt sich bei Kunden im EU-Ausland
Der Weg über die Kanzlei
Wer mit einer Steuerkanzlei und DATEV Unternehmen online arbeitet, kann die DATEV E-Rechnungsplattform nutzen. Registrierung und Empfang sind nach den Preisangaben von DATEV kostenfrei, ebenso der Versand aus DATEV-Rechnungsschreibungslösungen. Hochgeladene oder aus externer Software versendete Rechnungen kosten 0,50 Euro je Ausgangsrechnung, die DATEV E-Rechnungsschreibung pauschal 5 Euro im Kalenderjahr. Passende Kanzleisoftware zeigt unser Ratgeber Software für Kanzleien.
- Abrechnung: kostenfrei oder je Ausgangsrechnung
- Prüfen: Wer zahlt die Kanzleileistung?
- Versand über TRAFFIQX, Peppol oder E-Mail
Freie Werkzeuge mit Grenzen
Kostenlose Wege decken einzelne Schritte ab, selten den ganzen Prozess. sevdesk bietet einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit drei E-Rechnungen im Monat, JTL-Wawi die Edition JTL Start ab 0 Euro. Die Verwaltung stellt die Weberfassung der OZG-RE bereit, allerdings nur für Rechnungen an Behörden. Viewer und Prüfwerkzeuge wie ELSTER E-Rechnung ansehen oder der KoSIT Validator ersetzen keine Buchhaltung und kein Archiv.
- Abrechnung: 0 Euro mit Mengen- oder Funktionsgrenze
- Prüfen: Archiv nach § 14b UStG bleibt Ihre Aufgabe
- OZG-RE nur für Rechnungen an Behörden
Quellen: Anbieter- und Referenzdatenbank von Find-Your-Software, Lexware, Preise, weclapp, Preise, Microsoft, Business Central Preise, Xentral, Preise, d.velop, Preise und Pläne, Banqup, Preise, DATEV, E-Rechnungsplattform, sevdesk, Preise, JTL, Preise und Tarife, alle Stand 10/2026, Abruf 29.10.2026. Die Einteilung in fünf Wege plus kostenlose Werkzeuge ist eine Einschätzung von Find-Your-Software.
Preis je Rechnung, Monat und Nutzer.
Die Abrechnungsmodelle im Vergleich.
Anbieter rechnen E-Rechnung auf fünf Arten ab. Welche für Sie günstiger ist, hängt an zwei Zahlen: wie viele Rechnungen im Monat anfallen und wie viele Personen mit dem System arbeiten. Ein Tarif je Nutzer lohnt sich bei hohem Volumen und wenigen Nutzern, ein Paket nach Rechnungen bei vielen Freigebern und mittlerem Volumen. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer, soweit der Anbieter netto ausweist.
| Abrechnung | Beispiele im Auszug | Preis laut Anbieter | Was abgedeckt ist | Im Angebot klären |
|---|---|---|---|---|
| Kostenlosmit Grenze | sevdesk Kostenlos, JTL Start, DATEV-Empfang, OZG-RE | 0 € | 3 E-Rechnungen im Monat bei sevdesk, bis 500 Artikel bei JTL Start, OZG-RE nur für Behörden | Ab wann wird ein Tarifwechsel fällig? |
| MonatspauschaleKleinbetriebe | Lexware Office, sevdesk Rechnung, orgaMAX | 7,90 € bis 49 € im Monat | Lexware S 7,90 €, M 12,90 €, sevdesk Rechnung 11,90 € bei monatlicher Abrechnung, orgaMAX AUFTRAG 49 € bei jährlicher Zahlung | Enthält der Tarif Ausstellen und Empfangen? |
| Je NutzerCloud-ERP | weclapp, Business Central | 39 € bis 69,30 € je Nutzer und Monat | Ganzes ERP, E-Rechnung laut Anbieter enthalten | Lizenz für Leser, Freigeber und Steuerberater |
| MindestbetragERP mit Mindestbuchung | Haufe X360, Scopevisio | 449 € bzw. 665 € im Monat | Haufe X360 ab 449 € Mindestbuchung, Scopevisio Beispielkonfiguration für 10 Named User | Implementierung kommt zusätzlich |
| Je AuftragHandel und E-Commerce | Xentral Launch, JTL | 0,22 € bis 0,30 € je Auftrag | Xentral ab 99 € plus 0,30 € je Auftrag, JTL ab 0,22 € je weiterem Auftrag | Grenzen bei Aufträgen und Umsatz |
| Je RechnungPlattform und Überhang | DATEV E-Rechnungsplattform, d.velop invoices | 0,50 € bzw. 0,69 € je Rechnung | DATEV je Ausgangsrechnung aus Fremdsoftware, d.velop je Rechnung über dem Paketvolumen | Zählt jede Gutschrift und jede Korrektur? |
| VolumenpaketEingang und Peppol | Banqup, d.velop invoices | 20 € bis 2.065 € im Monat | Banqup 20 € bis 100 Rechnungen, d.velop 340 € bis 2.065 € für 250 bis 3.000 Rechnungen | Preis des nächsten Pakets und Überhangpreis |
| Auf AnfrageSAP und Mittelstands-ERP | Sage 100, SAP Business One, DocuWare, xSuite | auf Anfrage | Lizenz, Partnerleistung, Wartung | Festpreis für Einrichtung und Formatupdates |
Quellen: Lexware Preise, sevdesk Preise, orgaMAX Preise, weclapp Preise, Business Central Preise, Haufe X360 Preise, Scopevisio Preise, Xentral Preise, JTL Preise, DATEV E-Rechnungsplattform, d.velop Preise, Banqup Preise, Stand 10/2026, Abruf 29.10.2026. Angaben laut Anbieter, ohne Gewähr. Verbindlich ist nur das Angebot des Anbieters.
Preise im Auszug.
15 Lösungen und ihr Preismodell.
Der Auszug umfasst 15 Lösungen, alphabetisch sortiert, ohne Bewertung und ohne Rangfolge. Auswahlprinzip: alle fünf Lösungswege abgedeckt, Bezug zum DACH-Raum und eine Preisliste oder eine Produktbeschreibung zur E-Rechnung beim Anbieter. Wo kein Preis veröffentlicht ist, steht „auf Anfrage“. Über „Zum Profil“ öffnen Sie das Katalogprofil auf Find-Your-ERP, weitere Systeme finden Sie im ERP-Katalog und über das Matching.
| Anbieter | Typ | Preis ab | Preismodell | E-Rechnung im Preis | Zusätzlich berechnet | Profil |
|---|---|---|---|---|---|---|
| BanqupBanqup Group, Peppol-Dienst | Peppol-Dienst | 20 € im Monat bis 100 Rechnungen | Volumenpaket, monatlich oder jährlich | ✓ Peppol, E-Mail, Archiv, 3 Nutzer | weiterer Nutzer 5 € im Monat | |
| DATEV E-RechnungsplattformDATEV eG, Nürnberg | Plattform | Empfang kostenfrei | kostenfrei oder je Ausgangsrechnung | ✓ Empfang, Validierung, Versand aus DATEV-Rechnungsschreibung | 0,50 € je Rechnung aus Fremdsoftware | |
| d.velop invoicesd.velop AG, Gescher | Rechnungseingang | ab 340 € im Monat (250 Rechnungen) | Paket nach Rechnungen pro Monat | ✓ Validierung, Freigabe, Archiv | 0,69 € je Rechnung über Volumen, Schnittstellen | |
| DocuWareDocuWare Europe GmbH, Germering | DMS | auf Anfrage | auf Anfrage | ≈ Versand über E-Invoicing Service, nur Cloud | beim Anbieter erfragen | |
| Haufe X360Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg | ERP | ab 449 € im Monat Mindestbuchung | je Benutzer und Modul, Mindestbetrag | ✓ XRechnung, ZUGFeRD | Implementierung je nach Branche | Zum Profil → |
| JTL-WawiJTL-Software-GmbH, Hückelhoven | Warenwirtschaft | 0 € (JTL Start) | Edition plus Auftragspakete | ≈ Ausstellen ja, Eingang über Partnerlösungen | ab 0,22 € je weiterem Auftrag | Zum Profil → |
| Lexware OfficeHaufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg | Buchhaltung | ab 7,90 € im Monat | Monatspauschale je Version | ✓ Ausstellen ab Version M für 12,90 € | weitere Module wie Lohn | |
| Microsoft Dynamics 365 Business CentralMicrosoft Deutschland GmbH, München | ERP | ab 69,30 € je Nutzer und Monat | je Nutzer, jährliche Abrechnung | ✓ E-Belege ab Version 26.3 | E-Belegdienste, Partnerleistung | Zum Profil → |
| orgaMAXdeltra Business Software GmbH & Co. KG, Detmold | Buchhaltung und Auftrag | ab 49 € im Monat bei jährlicher Zahlung | Plan mit 1 Nutzer, Add-ons | ✓ Empfangen und Versenden in allen Plänen | weiterer Nutzer 20 €, API 30 € im Monat | Zum Profil → |
| Sage 100Sage GmbH, Frankfurt am Main | ERP | ab 56 € je Nutzer und Monat | je Nutzer, Modul und Edition | ✓ im Standard, Komfortpaket erweitert | Edition, Module und Partnerleistung erfragen | Zum Profil → |
| SAP Business OneSAP SE, Walldorf | ERP | auf Anfrage | über Partner | ✓ XRechnung, ZUGFeRD | Partnerleistung und Wartung | Zum Profil → |
| ScopevisioScopevisio AG, Bonn | ERP | 665 € im Monat bei 10 Named User | Named User, Beispielkonfiguration | ✓ XRechnung, ZUGFeRD | Konfiguration je Branche | Zum Profil → |
| sevdesksevDesk GmbH, Offenburg | Buchhaltung | 0 € (3 Rechnungen im Monat) | Monatspauschale nach Laufzeit | ✓ ZUGFeRD und XRechnung ab Tarif Kostenlos | unbegrenzte Rechnungen ab 11,90 € im Monat | |
| weclappweclapp GmbH, Kitzingen | Cloud-ERP | ab 39 € je Nutzer und Monat | je Nutzer, ERP Starter nur monatlich | ✓ E-Rechnung im Tarif ERP Starter | Einzellizenzen wie Buchhaltung ab 39 € | Zum Profil → |
| XentralXentral ERP Software GmbH, Augsburg | ERP | ab 99 € im Monat plus 0,30 € je Auftrag | Monatspreis plus Aufträge | ✓ XRechnung 3.0.2, ZUGFeRD 2.3.2 | Launch nur bis 100 Aufträge und 500.000 € Umsatz | Zum Profil → |
Quellen: Banqup, DATEV, d.velop, DocuWare, Haufe X360, JTL, Lexware, Microsoft, orgaMAX, Sage, SAP, Scopevisio, sevdesk, weclapp und Xentral, jeweils Preisliste oder Produktbeschreibung zur E-Rechnung, Stand 10/2026, Abruf 29.10.2026. Preise zuzüglich Mehrwertsteuer, soweit netto ausgewiesen. Angaben laut Anbieter, ohne Gewähr.
E-Rechnung kostenlos.
Was geht und wo die Grenze liegt.
Eine E-Rechnung Software kostenlos zu nutzen ist möglich, aber jeder freie Weg deckt nur einen Teil ab. Für den Empfang genügt laut BMF ein E-Mail-Postfach, die Pflicht zur Aufbewahrung des XML für acht Jahre nach § 14b Abs. 1 UStG bleibt trotzdem bestehen. Wer regelmäßig ausstellt, stößt schnell an Mengengrenzen oder an fehlende Buchungsfunktionen.
| Weg | Was kostenlos ist | Grenze | Passt für |
|---|---|---|---|
| sevdesk Kostenlos | Dauerhaft 0 Euro, ZUGFeRD und XRechnung schreiben | 3 Rechnungen im Monat, keine Buchhaltung | Nebenberuf und Gründung mit wenigen Rechnungen |
| JTL Start | Edition ab 0 Euro mit Basis-ERP und Shop | bis 500 Artikel, Eingang über Partnerlösungen | Kleine Onlinehändler |
| DATEV E-Rechnungsplattform | Registrierung, Empfang und Versand aus DATEV-Rechnungsschreibung | 0,50 Euro je Rechnung aus Fremdsoftware | Mandanten einer Kanzlei mit DATEV Unternehmen online |
| OZG-RE Weberfassung | Registrierung kostenfrei, Rechnung im Browser erfassen | nur Rechnungen an die Bundesverwaltung und einige Länder | Gelegentliche Rechnungen an öffentliche Auftraggeber |
| ELSTER E-Rechnung ansehen | XML lesbar darstellen | nur Anzeige, keine Buchung, kein Archiv | Einzelne Eingangsrechnungen prüfen |
| KoSIT Validator und Mustang | Open-Source-Prüfung und Visualisierung | technisches Werkzeug, Betrieb durch die eigene IT | IT-Abteilungen und Eigenlösungen |
Quellen: sevdesk Preise, JTL Preise, E-Rechnung Bund FAQ, ELSTER E-Rechnung, KoSIT Validator, Mustang, Abruf 29.10.2026. Viewer und Validatoren vergleicht unser Ratgeber XRechnung vs ZUGFeRD.
Sechs Faktoren
bestimmen den Preis.
Zwei Angebote mit demselben Einstiegspreis können im Jahr mehrere Tausend Euro auseinanderliegen. Der Grund sind sechs Faktoren, die in Preislisten oft nur im Kleingedruckten stehen. Klären Sie jeden davon mit Zahlen aus Ihrem eigenen Rechnungsbestand, bevor Sie Angebote vergleichen.
Rechnungen pro Monat
- Pakete wie bei d.velop staffeln nach 250 bis 3.000 Rechnungen im Monat
- Überhang kostet 0,69 Euro je Rechnung über der Jahresmenge
- Spitzenmonate wie Jahresabschluss einrechnen
XRechnung, ZUGFeRD, Peppol BIS
- Business Central erzeugt XRechnung nur in UBL
- Xentral schreibt ZUGFeRD und XRechnung nur in CII
- Fehlt eine Syntax, braucht es einen Konverter
Netzzugang und Zustellung
- Keine Pflicht im Inland, oft Kundenwunsch
- Banqup ab 20 Euro im Monat bis 100 Rechnungen
- Peppol-ID je Gesellschaft einplanen
Acht Jahre unverändert
- XML unversehrt nach § 14b Abs. 1 UStG
- Speicher bei d.velop 50 bis 600 GB je Paket
- Kosten nach Vertragsende klären
Workflow und Nutzer
- Lizenz je Prüfer und Freigeber oder unbegrenzt
- d.velop: Freigabenutzer beliebig, Buchhaltung je weiterer 17 Euro
- ERP-Lizenzen für Leser erfragen
ERP, DATEV, DMS
- d.velop berechnet Produktschnittstellen zu ERP und DATEV extra
- orgaMAX API 30 Euro im Monat
- Mehr in unserem Ratgeber Integrationskosten
Quellen: d.velop, Preise und Pläne, Banqup, Preise, orgaMAX, Preise, Microsoft Learn, E-Rechnung in Business Central, Xentral, Hilfe zur E-Rechnung, § 14b UStG, Stand 10/2026, Abruf 29.10.2026.
Drei Unternehmen, drei Rechnungen.
Rechenbeispiele von Find-Your-Software.
Die drei Rechenbeispiele von Find-Your-Software nutzen nur Listenpreise der Anbieter und legen alle Annahmen offen. Für interne Arbeit setzen wir 60 Euro je Stunde an, das ist eine Annahme und kein Marktwert. Leistungen von Partnern, Schnittstellen und Schulungen ohne veröffentlichten Preis stehen als „auf Anfrage“ und sind in den Summen nicht enthalten. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen nach, etwa im TCO-Rechner.
| Unternehmen | Annahmen | Laufend im Jahr | Einmalig intern | Summe Jahr 1 |
|---|---|---|---|---|
| KleinbetriebDienstleister, 1 Nutzer | 25 Ausgangs- und 30 Eingangsrechnungen im Monat, Lexware Office M zum Listenpreis von 12,90 Euro im Monat ohne Rabatt | 154,80 € | 6 Stunden für Vorlagen, Kundendaten und Tests, also 360 € | 514,80 € netto |
| Mittelstand40 Beschäftigte, ERP plus DATEV | 300 Ausgangsrechnungen aus dem ERP über die DATEV E-Rechnungsplattform zu 0,50 Euro, 500 Eingangsrechnungen in d.velop invoices Medium für 680 Euro im Monat, 8 Buchhaltungsnutzer | 9.960 € (1.800 € Versand, 8.160 € Eingang) | 40 Stunden für Workflow, Stammdaten und Tests, also 2.400 €, Schnittstelle auf Anfrage | 12.360 € netto plus Schnittstelle |
| Größerer Mittelstandmehrere Standorte | 2.500 Eingangsrechnungen im Monat, 25 Buchhaltungsnutzer, d.velop invoices Large für 1.145 Euro im Monat mit 18.000 Rechnungen im Jahr, 12.000 Rechnungen Überhang zu 0,69 Euro, 5 Nutzer zusätzlich zu 17 Euro | 23.040 € (13.740 € Paket, 8.280 € Überhang, 1.020 € Nutzer) | 120 Stunden für Freigabematrix, Kontierung und Tests, also 7.200 €, Peppol und Schnittstellen auf Anfrage | 30.240 € netto plus Projekt |
Rechenbeispiele von Find-Your-Software auf Basis der Listenpreise von Lexware, DATEV und d.velop, Stand 10/2026. Im dritten Beispiel wäre das Paket Enterprise mit 2.065 Euro im Monat, 3.000 Rechnungen und 30 Nutzern mit 24.780 Euro im Jahr teurer als Large mit Überhang. Rabatte, Staffeln und Partnerpreise verändern das Ergebnis. Verbindlich ist nur das Angebot des Anbieters.
Was im Angebot fehlt.
Sechs Posten, die später kommen.
Die Lizenz ist bei der E-Rechnung selten der größte Posten. Teuer werden Einrichtung, Validierung, Archiv und Schnittstellen, die in Einstiegspreisen nicht enthalten sind. Haufe X360 weist zum Beispiel ausdrücklich darauf hin, dass zur Lizenz ab 449 Euro im Monat Implementierungskosten hinzukommen, die je nach Branche variieren.
Stammdaten und Vorlagen
Je Kunde müssen Format, Kanal und bei Behörden die Leitweg-ID hinterlegt werden. Rechnungslayouts, Nummernkreise und Steuerschlüssel brauchen eine Prüfung.
- Festpreis statt Stundenschätzung verlangen
- Testrechnungen mit Top-Kunden einplanen
Fehlerbehandlung im Alltag
Laut BMF ist eine Datei mit Formatfehler keine E-Rechnung. Wer Fehler manuell klärt, zahlt mit Arbeitszeit, nicht mit Lizenz.
- Prüfprotokoll je Rechnung im Standard?
- Rücksendung an den Lieferanten automatisiert?
Speicher und Vertragsende
Das XML muss nach § 14b UStG acht Jahre unverändert vorliegen. Pakete begrenzen den Speicher, und nach einer Kündigung muss der Zugriff weiter möglich sein.
- Exportformat und Kosten nach Vertragsende
- Zusätzlicher Speicher je GB
ERP, DATEV und Bank
Produktschnittstellen zu ERP oder DATEV sind bei Lösungen für den Rechnungseingang oft eigene Lizenzen. Individuelle Anbindungen kommen als Projektleistung hinzu.
- Standardschnittstelle oder Eigenentwicklung?
- Wartung bei ERP-Updates
Buchhaltung, Einkauf, Vertrieb
d.velop berechnet Administrator- und Anwenderschulungen gesondert. Bei ERP-Systemen schult meist der Partner, auch das steht selten im Einstiegspreis.
- Schulungstage je Rolle
- E-Learning im Preis enthalten?
XRechnung 4.0 und ViDA
XRechnung 3.0 gilt mindestens bis 31. Juli 2027, Version 4.0 ist für das Frühjahr 2027 angekündigt. Ab dem 1. Juli 2030 kommen nach Richtlinie (EU) 2025/516 Meldepflichten für EU-Umsätze.
- Updates im Wartungsvertrag zugesagt?
- Roadmap bis 2030 erfragen
Quellen: Haufe X360 Preise, d.velop Preise, BMF-Schreiben vom 15.10.2025, XRechnung Versionen, Richtlinie (EU) 2025/516 im Amtsblatt der EU, Abruf 29.10.2026.
Sechs Fragen
an jedes Angebot.
Mit diesen sechs Fragen machen Sie Angebote vergleichbar. Halten Sie die Antworten schriftlich fest, am besten in einer Lastenheft-Vorlage, und lassen Sie sie in den Vertrag übernehmen. Worauf es dort ankommt, zeigt Softwarevertrag prüfen.
Volumen festlegen
Nennen Sie Ausgangs- und Eingangsrechnungen pro Monat, den Spitzenmonat und das erwartete Wachstum. Fragen Sie nach dem Preis bei 20 Prozent mehr Volumen und nach dem Überhangpreis je Rechnung.
Abrechnungseinheit klären
Klären Sie, ob je Nutzer, je Rechnung, je Auftrag oder pauschal abgerechnet wird. Fragen Sie, ob Gutschriften, Korrekturen und abgelehnte Rechnungen mitzählen und ob Leser und Freigeber eine Lizenz brauchen.
Formate und Kanäle
Lassen Sie bestätigen, welche Syntax und welche ZUGFeRD-Profile das System erzeugt und liest. Klären Sie, ob Peppol enthalten ist oder als Dienst eines Partners extra kostet.
Einmalkosten trennen
Verlangen Sie Einrichtung, Schnittstellen, Datenübernahme und Schulung als eigene Positionen mit Festpreis oder Stundenkontingent. Fragen Sie, wer die Testrechnungen mit Kunden und Lieferanten begleitet.
Archiv und Ausstieg
Klären Sie Speicher, Aufbewahrung über acht Jahre und den Export aller XML-Dateien samt Prüfprotokoll bei Kündigung. Ohne Exportzusage zahlen Sie im Zweifel jahrelang weiter.
Laufzeit und Updates
Prüfen Sie Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und Preisanpassungen nach der Rabattphase. Lassen Sie Formatupdates wie XRechnung 4.0 ausdrücklich in den Wartungsumfang schreiben.
Angebote vergleichen
mit Werkzeug statt Bauchgefühl.
Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl: Es sammelt Anforderungen, erzeugt eine begründete Shortlist, unterstützt Demos und Verträge und dokumentiert alles nachvollziehbar. Das hilft, wenn die E-Rechnung den Anstoß für ein neues ERP, eine Buchhaltung oder eine Lösung für den Rechnungseingang gibt.
Kostentreiber als Kriterien
- Volumen, Formate und Archiv im Anforderungsmanager festhalten.
- Muss- und Soll-Kriterien gewichten.
Schnittstellen vorher sehen
- ERP, DATEV, DMS und Peppol-Dienst in der IT-Systemlandschaft abbilden.
- Direkter Kontakt zu Anbietern im Portal.
Angebote nebeneinander
- Preise und Leistungen im Anbieter-Ranking gegenüberstellen.
- Entscheidung nachvollziehbar dokumentieren.
Mit Experten sprechen
- Kostenloses Erstgespräch vereinbaren.
- Erste Shortlist im Matching starten.
Angaben laut Anbieter, Stand Oktober 2026, ohne Gewähr. Einschätzungen geben die Meinung von Find-Your-Software wieder. Verbindlich ist nur das Angebot des Anbieters.
Häufige Fragen
direkt beantwortet.
Was kostet E-Rechnung Software?
E-Rechnung Software kostet laut Preislisten der Anbieter (Stand 10/2026) zwischen 0 Euro und rund 2.065 Euro im Monat. Kostenlose Tarife wie sevdesk Kostenlos erlauben drei E-Rechnungen im Monat, Cloud-Buchhaltungen wie Lexware Office beginnen bei 7,90 Euro, mit Ausstellen bei 12,90 Euro im Monat. In Cloud-ERP wie weclapp für 39 Euro oder Business Central für 69,30 Euro je Nutzer und Monat ist die Funktion enthalten. Lösungen für den Rechnungseingang wie d.velop invoices kosten 340 bis 2.065 Euro im Monat. Hinzu kommen Einrichtung, Schnittstellen und Schulung.
Gibt es E-Rechnung Software kostenlos?
Ja, aber nur mit Grenzen. sevdesk bietet einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit drei E-Rechnungen im Monat in ZUGFeRD und XRechnung, JTL-Wawi die Edition JTL Start ab 0 Euro für bis zu 500 Artikel. Die DATEV E-Rechnungsplattform empfängt kostenfrei, die Weberfassung der OZG-RE gilt nur für Rechnungen an die Bundesverwaltung und einige Länder. Viewer wie ELSTER E-Rechnung ansehen zeigen Rechnungen nur an. Archiv nach § 14b UStG und Buchung bleiben in allen Fällen Ihre Aufgabe.
Was kostet die E-Rechnung mit DATEV?
Über die DATEV E-Rechnungsplattform sind Registrierung und Empfang nach den Preisangaben von DATEV (Stand 10/2026) kostenfrei, ebenso der Versand aus DATEV-Rechnungsschreibungslösungen wie DATEV Auftragswesen next. Rechnungen, die hochgeladen oder aus externer Software versendet werden, kosten 0,50 Euro je Ausgangsrechnung und werden monatlich abgerechnet. Die DATEV E-Rechnungsschreibung kostet pauschal 5 Euro im Kalenderjahr. Kosten für DATEV Unternehmen online und die Leistung der Steuerkanzlei kommen hinzu und sind mit der Kanzlei zu klären.
Ist die E-Rechnung im ERP schon im Preis enthalten?
Bei vielen Cloud-ERP ja. weclapp nennt die E-Rechnung in der Preisliste als Teil des Tarifs ERP Starter für 39 Euro je Nutzer und Monat, orgaMAX in allen Plänen, und Business Central bringt E-Belege ab Version 26.3 mit. Sage 100 erzeugt XRechnung und ZUGFeRD nach Angaben von Sage schon im Standard, das Komfortpaket E-Rechnung erweitert die Ansicht und die Stammdaten. Ältere On-Premise-Versionen brauchen oft ein Update oder ein Zusatzmodul. Fragen Sie deshalb schriftlich nach Version, Modul und Empfangsweg, bevor Sie eine Zusatzlösung kaufen.
Was kostet eine Lösung für Eingangsrechnungen?
Lösungen für den Rechnungseingang rechnen meist nach Volumen ab. d.velop invoices kostet laut Preisliste (Stand 10/2026) 340 Euro im Monat für 250 Rechnungen, 680 Euro für 750, 1.145 Euro für 1.500 und 2.065 Euro für 3.000 Rechnungen. Über der zwölffachen Monatsmenge im Vertragsjahr kostet jede weitere Rechnung 0,69 Euro, jeder weitere Buchhaltungsnutzer 17 Euro im Monat. Schnittstellen zu ERP oder DATEV werden zusätzlich gebucht. DocuWare und xSuite kalkulieren auf Anfrage.
Was kostet Peppol für die E-Rechnung?
Peppol ist im Inland keine Pflicht, kostet aber je nach Dienst unterschiedlich viel. Banqup berechnet laut Preisliste (Stand 10/2026) 20 Euro im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer für bis zu 100 Rechnungen und Transaktionen über Peppol und E-Mail, drei Nutzer sind enthalten. Die DATEV E-Rechnungsplattform versendet aus DATEV-Programmen über Peppol ohne Gebühr je Beleg. Bei ERP-Systemen wie Business Central läuft Peppol über Konnektoren von Partnern, deren Preise Sie beim Anbieter erfragen. Planen Sie je Gesellschaft eine eigene Peppol-ID ein.
Welche Kosten entstehen neben der Lizenz?
Neben der Lizenz fallen vor allem Einrichtung, Schnittstellen, Schulung, Archiv und Tests an. Haufe X360 nennt zusätzlich zur Mindestbuchung von 449 Euro im Monat Implementierungskosten je nach Branche, d.velop berechnet Produktschnittstellen und Schulungen gesondert. Intern kosten Stammdatenpflege, Formatabsprachen mit Kunden und Testrechnungen Zeit. In den Rechenbeispielen von Find-Your-Software machen diese Einmalkosten im ersten Jahr zwischen rund einem Fünftel und mehr als zwei Dritteln der Summe aus. Lassen Sie sich jede Position mit Festpreis ausweisen.
Wie rechne ich die Kosten für mein Unternehmen?
Starten Sie mit drei Zahlen: Ausgangsrechnungen, Eingangsrechnungen und Nutzer pro Monat. Multiplizieren Sie das Volumen mit dem Preis je Rechnung oder ordnen Sie es dem passenden Paket zu, rechnen Sie Nutzerlizenzen dazu und prüfen Sie den Überhang im Spitzenmonat. Danach kommen Einmalkosten für Einrichtung, Schnittstellen und Schulung. Ein Kleinbetrieb mit Lexware Office M liegt im Rechenbeispiel von Find-Your-Software bei 514,80 Euro im ersten Jahr, ein Mittelständler mit 500 Eingangsrechnungen bei 12.360 Euro plus Schnittstelle.
Ist ein Preis je Rechnung oder je Nutzer günstiger?
Das hängt vom Verhältnis zwischen Volumen und Nutzern ab. Wenige Nutzer mit vielen Rechnungen fahren mit einem Tarif je Nutzer oft günstiger, etwa im ERP. Viele Prüfer und Freigeber bei mittlerem Volumen sprechen für ein Paket nach Rechnungen, bei d.velop invoices sind Freigabenutzer zum Beispiel unbegrenzt enthalten. Preise je Beleg wie 0,50 Euro bei DATEV für Rechnungen aus Fremdsoftware lohnen sich bei kleinem Volumen. Rechnen Sie beide Modelle mit Ihren echten Zahlen durch.
Lohnt sich ein größeres Paket gegenüber dem Überhang?
Nicht immer. Im Rechenbeispiel von Find-Your-Software mit 2.500 Eingangsrechnungen im Monat kostet d.velop invoices Large mit 12.000 Rechnungen Überhang zu 0,69 Euro und fünf zusätzlichen Nutzern 23.040 Euro im Jahr. Das Paket Enterprise mit 3.000 Rechnungen und 30 Nutzern kostet 24.780 Euro. Erst wenn das Volumen weiter steigt, kippt die Rechnung zugunsten des größeren Pakets. Prüfen Sie diese Schwelle jährlich und lassen Sie sich einen Wechsel zwischen den Paketen ohne Strafgebühr vertraglich zusichern.
Muss ich für XRechnung und ZUGFeRD doppelt zahlen?
In der Regel nicht, die meisten Anbieter erzeugen beide Formate im selben Tarif. Unterschiede gibt es bei der Syntax: Business Central erzeugt XRechnung laut Microsoft nur in UBL, Xentral schreibt beide Formate nur in CII. Verlangt ein Kunde die jeweils andere Syntax, braucht es einen Konverter oder einen Dienstleister, was zusätzliche Kosten verursacht. Welche Profile zählen, erklärt unser Ratgeber XRechnung vs ZUGFeRD. Klären Sie die Formatwünsche Ihrer wichtigsten Kunden vor dem Angebot.
Ab wann muss ich für die E-Rechnung Geld ausgeben?
Empfangen müssen alle inländischen Unternehmen seit dem 1. Januar 2025, dafür genügt laut BMF ein E-Mail-Postfach. Ausstellen müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz ab dem 1. Januar 2027, alle übrigen ab dem 1. Januar 2028 nach § 27 Abs. 38 UStG. Spätestens dann braucht es eine Software, die XRechnung oder ZUGFeRD erzeugt. Wer vorher wechselt, verteilt Einrichtung und Tests auf ruhigere Monate. Kleinbeträge bis 250 Euro und Kleinunternehmer bleiben ausgenommen.
Ist Find-Your-Software ein Vergleichsportal?
Nein. Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl: Es sammelt Anforderungen, erzeugt eine begründete Shortlist, unterstützt Demos und Verträge und dokumentiert alles nachvollziehbar. Die Anbietertabelle ist ein Auszug ohne Bewertung und ohne Rangfolge, die Preise folgen den Preislisten der Anbieter mit Abrufdatum. Bewertungen und Schätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht. Im Selection Portal bilden Sie Ihre IT-Systemlandschaft ab, verwalten Anforderungen und sprechen direkt mit Anbietern. Das Matching liefert eine erste Shortlist aus Ihren eigenen Anforderungen.
Die passende Lösung
für Ihre E-Rechnung.
Wenn Ihr System die E-Rechnung nicht oder nur gegen Aufpreis kann, ist vor dem Stichtag der richtige Zeitpunkt für eine strukturierte Auswahl. Im Selection Portal von Find-Your-Software sammeln Sie Anforderungen, bilden Ihre IT-Systemlandschaft ab, sprechen direkt mit Anbietern und dokumentieren die Entscheidung nachvollziehbar.