KI-Telefonassistent.
Voice Agents für den Mittelstand.
Ein KI-Telefonassistent (Voice Agent, Callbot, KI-Rezeption) führt Telefonate frei gesprochen, antwortet mit synthetischer Stimme und greift auf Ihre Systeme zu, anders als ein Sprachmenü (IVR) mit festen Pfaden. Cognigy, Parloa, BOTfriends, sipgate und Retell unterscheiden sich bei Betrieb, Minutenpreis und Telefonanbindung, seit 2. August 2026 gilt zudem der KI-Hinweis nach Art. 50 der KI-Verordnung. Praxistipp: Lassen Sie sich in der Demo fünf echte Anrufe aus Ihrem Alltag vorführen.
Mehr als ein Sprachmenü.
Was ein Voice Agent anders macht.
Ein KI-Telefonassistent ist eine Software, die Anrufe annimmt und führt: Spracherkennung wandelt Sprache in Text, ein Sprachmodell erfasst das Anliegen, eine Sprachausgabe antwortet, und Schnittstellen verbinden den Agenten mit CRM, ERP, Ticket- und Terminsystem. Damit schließt er Fälle ab, die ein Sprachmenü nur weiterleitet. Der Unterschied zum Textchat liegt im Medium: Am Telefon zählen Pausen, Verständlichkeit und die Übergabe an einen Menschen. Das Schwesterthema zum Schreiben finden Sie im Ratgeber KI-Chatbot, Agenten mit eigenen Aufgaben beschreibt der Ratgeber KI-Agenten.
Sprachmenü und einfacher Voicebot
- Anrufer wählen per Tastendruck oder Stichwort aus einem festen Menü
- Jede erlaubte Frage ist vorab als Pfad angelegt, Abweichungen führen ins Leere
- Antworten sind aufgenommene oder vorgeschriebene Ansagen
- Systemzugriff beschränkt sich auf feste Abfragen, etwa eine Kundennummer prüfen
- Pflege heißt: Pfade und Ansagen von Hand ändern
KI-Telefonassistent (Voice Agent)
- Anrufer sprechen frei, auch mit Umwegen, Nachfragen und Themenwechsel
- Ein Sprachmodell erfasst das Anliegen und wählt die passende Aktion
- Die Antwort wird formuliert und mit synthetischer Stimme gesprochen
- Der Agent liest und schreibt in Ihren Systemen, etwa Termin buchen oder Auftragsstatus abfragen
- Pflege heißt: Wissensquellen, Regeln und Testanrufe laufend prüfen
Quelle: Bitkom, Presseinformation vom 14.09.2026, Befragung von 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, KW 28 bis KW 33 2026. Die Gegenüberstellung ist eine Einordnung von Find-Your-Software.
Sechs Anrufarten.
Was der Agent übernimmt und wo ein Mensch.
Am Telefon lohnt sich ein Agent dort, wo dieselben Anliegen oft kommen und die Antwort in Ihren Systemen steht. Cognigy nennt als Beispiel die Salzburg AG mit 30.000 eingesparten Anrufen im Jahr, das ist eine Angabe des Anbieters. Starten Sie mit einer Anrufart und ihrer Auswertung über einen Monat, bevor Sie weitere freigeben. Jede Karte nennt, wann der Agent an einen Menschen übergibt.
Termine buchen, ändern und absagen
Der Agent fragt Wunschtermin und Anliegen, prüft den Kalender, bucht und bestätigt. sipgate bindet dafür den Kalender über cal.com an. Passend für Praxen, Werkstätten, Handwerk und Serviceeinsätze.
- Mensch übernimmt: Sonderwünsche, Serien von Terminen, dringende Fälle
- Prüfen: Doppelbuchungen und Zeitzonen im Kalender
Standardfragen und Ticket mit Zusammenfassung
Öffnungszeiten, Anfahrt, Rückfragen zu Rechnungen: Der Agent beantwortet, was in Ihren Quellen steht, und legt sonst ein Ticket mit Gesprächsverlauf an. So landet der Fall nicht ohne Kontext beim Team.
- Mensch übernimmt: Beschwerden, Eskalationen, Wiederholungsanrufe
- Prüfen: Antwort nur aus freigegebenen Quellen
Bestell- und Statusauskunft
Auftragsstatus, Liefertermin und Sendungsnummer liest der Agent aus ERP oder Shop. Vorher muss er den Anrufer erkennen, etwa mit Kundennummer und einem zweiten Merkmal.
- Mensch übernimmt: Reklamationen, Änderungen mit finanzieller Folge
- Prüfen: Zahlen kommen aus dem System, nie aus dem Sprachmodell
Rückrufwunsch aufnehmen und einplanen
Der Agent erfasst Name, Nummer, Anliegen und Dringlichkeit und legt eine Aufgabe im CRM an. Das spart Notizzettel und Mailboxen. Ausgehende Rückrufe an Neukontakte unterliegen § 7 UWG.
- Mensch übernimmt: Kunden mit offenem Angebot, wichtige Konten
- Prüfen: Nummer wird zur Bestätigung zurückgelesen
Annahme nachts, an Feiertagen und bei Andrang
sipgate beschreibt, dass Sie festlegen, wann der Agent rangeht: außerhalb der Öffnungszeiten, an Feiertagen oder bei belegten Leitungen. Wer sonst auf die Mailbox spricht, landet so in einem Gespräch.
- Mensch übernimmt: Notfälle über eine feste Weiterleitung an die Bereitschaft
- Prüfen: Notfallwörter sind definiert und getestet
Zentrale Nummer: fragen, filtern, verbinden
Der Agent fragt, wer anruft und wohin der Anruf soll, filtert Werbeanrufe und verbindet mit der richtigen Person. Das entlastet die Zentrale, vor allem in Betrieben mit wenigen Köpfen am Empfang.
- Mensch übernimmt: Geschäftsleitung, Presse, unbekannte Anliegen
- Prüfen: Wer erreichbar ist, kommt aus dem Telefonbuch, nicht aus dem Modell
Quellen: Bitkom, 14.09.2026; Cognigy, sipgate, Stand 11/2026. Mehr zum Einsatz im Service steht im Ratgeber Ticketing-Software.
Fünf Stationen.
Vom Klingeln bis zur Übergabe.
Ein Anruf läuft durch fünf Bausteine. Jeder kann zu Fehlern oder Pausen führen, und oft stecken mehrere Dienstleister dahinter. Cognigy nennt als Modelle Anthropic, Azure OpenAI und Google, dazu Deepgram für die Spracherkennung und ElevenLabs für die Stimme. Fragen Sie deshalb jeden Anbieter, wer welchen Baustein betreibt.
- 1
Telefonie
Der Anruf kommt über Ihre Rufnummer und wird per SIP-Trunk oder Weiterleitung an den Agenten geleitet. Retell nennt Rufnummer, SIP-Trunk oder Web als Eingang, bestehende Nummern behalten Sie per SIP-Trunking. Bei sipgate hinterlegen Sie in anderen Telefonanlagen die Rufnummer des Agenten als Weiterleitungsziel.
✓PrüfpunktRufnummer, Weiterleitung und Weg zum Menschen sind getestet. - 2
Spracherkennung
Sie wandelt Sprache in Text. Namen, Zahlen, Adressen, Dialekt und Hintergrundlärm sind die Stellen, an denen sie scheitert. Ein Fehler hier wird im Modell nicht mehr erkannt.
✓PrüfpunktZehn Testanrufe mit Namen, Zahlen und Straßen sind richtig erkannt. - 3
Sprachmodell
Das Modell erfasst das Anliegen, wählt eine Aktion und formuliert die Antwort. Regeln und Quellen legen fest, was es sagen darf. Preise, Fristen und Zusagen gehören nicht in freie Antworten, sondern kommen aus Ihren Systemen.
✓PrüfpunktDer Agent antwortet nur aus freigegebenen Quellen und nennt keine Zusagen. - 4
Sprachausgabe
Eine synthetische Stimme spricht den Text. Prüfen Sie Tempo, Betonung und die Aussprache Ihrer Eigennamen. ElevenLabs nennt für seine Agenten 31 Sprachen. Da die Stimme künstlich erzeugt ist, spielt auch die Kennzeichnung nach Art. 50 der KI-Verordnung hinein.
✓PrüfpunktStimme, Firmenname und Produktnamen klingen richtig. - 5
Systeme und Übergabe
Über Schnittstellen liest und schreibt der Agent in CRM, ERP, Ticket- und Terminsystem. Bei der Übergabe an einen Menschen soll das Team die Zusammenfassung sehen. Retell beschreibt dafür den Warm Transfer. Zwischen dem Ende eines Satzes und der Antwort liegt eine Pause aus Erkennung, Modell, Stimme und Netz, lange Pausen führen zu Unterbrechungen und zum Auflegen.
✓PrüfpunktÜbergabe kommt mit Zusammenfassung an, Pausen stören im Testgespräch nicht.
Schreibzugriff mit engen Rechten
Legen Sie ein eigenes Dienstkonto an, das nur die nötigen Felder ändert. Lassen Sie den Agenten vor einer Buchung die Angaben vom Anrufer bestätigen und protokollieren Sie jede Änderung.
Lesen und Notiz
Starten Sie lesend: Der Agent holt Status und Termine und hinterlässt Notiz oder Ticket für Menschen. Schreibzugriff geben Sie frei, wenn die Testanrufe sauber laufen.
Quellen: Retell, Dokumentation, ElevenLabs, Dokumentation, Cognigy, sipgate, Stand 11/2026. Die Stationen sind eine Arbeitshilfe von Find-Your-Software.
Vier Systeme.
Ohne sie bleibt der Agent ein Anrufbeantworter.
Ein Agent ist so nützlich wie die Systeme, auf die er zugreift. Planen Sie die Anbindung wie jede Schnittstelle: Wer darf was lesen und schreiben, wo liegen Protokolle, was passiert bei einem Ausfall. Die Systemlandschaft halten Sie im Selection Portal in der IT-Systemlandschaft fest.
Anrufer erkennen, Historie nutzen
Der Agent erkennt Anrufer an der Nummer, liest die Historie und legt Notiz und Aufgabe an. sipgate nennt HubSpot, Zoho und Pipedrive, BOTfriends HubSpot und Salesforce. Mehr zur Auswahl im Ratgeber CRM Software.
- Zugriff nur auf nötige Felder
- Gesprächsnotiz mit Datum
Status und Lieferzeit lesen
Aufträge, Rechnungsstand und Liefertermine liest der Agent über eine Schnittstelle. sipgate nennt Shopify. Zahlen und Termine nennt er nur aus dem System. Ob Ihr ERP eine passende Schnittstelle hat, klären Sie vorab.
- Lesend starten
- Anrufer vor Auskunft prüfen
Fall mit Zusammenfassung anlegen
Wenn der Agent übergibt oder nicht weiterkommt, entsteht ein Ticket mit Gesprächsverlauf und Kategorie. Zendesk wird von sipgate genannt. Wie Helpdesks Anfragen steuern, zeigt der Ratgeber Ticketing-Software.
- Kategorie und Dringlichkeit
- Verweis auf Aufzeichnung nur bei Einwilligung
Kalender und Ressourcen
Für Terminvergabe braucht der Agent Zugriff auf Kalender und Ressourcen wie Räume oder Techniker. sipgate bindet cal.com an, andere Systeme laufen über offene Schnittstellen wie API, MCP und Webhooks.
- Pufferzeiten und Feiertage
- Bestätigung per SMS oder Mail
Quellen: sipgate, BOTfriends, Stand 11/2026. Die Hinweise zur Anbindung sind Empfehlungen von Find-Your-Software.
KI-Telefonassistenten im Vergleich.
Auszug: Plattform, Mittelstand, Eigenbau.
Der Auszug zeigt neun Anbieter in drei Gruppen: Plattformen für Contact Center, Angebote für den Mittelstand und Plattformen für den Eigenbau mit Entwicklerteam. Innerhalb der Gruppen alphabetisch, kein Ranking, nicht der ganze Markt. Aufgenommen sind Anbieter, die im DACH-Raum angeboten werden und deren Betrieb oder Preis sich belegen lässt. Ein Haken heißt: Der Anbieter sagt das zu. Das Zeichen ≈ heißt: mit Einschränkung oder beim Anbieter zu erfragen. Die Plakette ist eine Einschätzung von Find-Your-Software: grün für Betrieb in Deutschland oder der EU, gelb für Datenstandort vorab klären, blau für Eigenbau.
| Anbieter | Gruppe | Preis ab | Betrieb und Datenstandort | Telefonanbindung | Sprachen | Passt für |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Plattformen für Contact Centerbetreute Einführung, Preis auf Anfrage | ||||||
| CognigyCognigy GmbH, Düsseldorf, Teil von NiCE | Plattform | auf Anfrage | ≈ SaaS-Plattform, Datenstandort beim Anbieter erfragen | ✓ Anbindung an Genesys, Avaya, Amazon Connect, NiCE CXone, Routing über SIP-Header | ✓ über 100 Sprachen | ≈Konzern, Contact CenterDatenstandort vorab klären |
| ParloaParloa GmbH, Berlin | Plattform | auf Anfrage, Voice je Minute, Chat je Interaktion | ≈ Betrieb und Datenstandort beim Anbieter erfragen | ≈ Anbindung in der Demo prüfen | ≈ Sprachen beim Anbieter erfragen | ≈Hohes AnrufvolumenDaten und Anbindung klären |
| PolyAIPolyAI Ltd. | Plattform | auf Anfrage, Abrechnung je Minute | ✓ Region wählbar (US, UK, EU, APAC), keine Übertragung zwischen Regionen | ≈ SIP/TLS und SRTP, Integrationen mit Twilio, NICE, Zoom, Teams, Zendesk | ≈ mehrsprachig, Liste beim Anbieter erfragen | ≈Konzern, mehrsprachigRegion EU festlegen |
| Angebote für den MittelstandFestpreis oder Minutenpakete, Betrieb in Europa | ||||||
| BOTfriendsBOTfriends GmbH, Würzburg | Mittelstand | ab 2.490 € im Monat (Starter) für Chat, Telefon und Workflows | ✓ nur Cloud auf europäischen Servern, Webhook auf Wunsch im eigenen Haus | ✓ SIP und PSTN, Telefon, Chat und Mail in einer Plattform | ✓ über 100 Sprachen, über 500 Stimmen | ✓Mittelstand bis KonzernCloud in Europa |
| OnlimOnlim, Wien | Mittelstand | Basic ab 149 € im Monat mit 500 Minuten, danach 0,30 €, Setup ab 1.450 €, ab 3 Monaten Laufzeit | ✓ EU-Hosting, ISO 27001 | ≈ SIP beim Anbieter erfragen | ≈ Sprachen beim Anbieter erfragen | ✓Kleine Teams, feste MinutenpaketeCRM-Anbindung erst ab Business (499 €) |
| sipgate sonasipgate GmbH, Düsseldorf | Mittelstand | Starter 69,95 € im Monat mit 1.000 Minuten, danach 0,12 € je Minute, monatlich kündbar, netto | ✓ Modelle auf eigener Infrastruktur in deutschen Rechenzentren, Auftragsverarbeitung mit sipgate | ✓ eigene Rufnummer des Agenten, bei anderen Telefonanlagen per Weiterleitung | ✓ 9 Sprachen ab Starter, Free-Tarif mit einer | ✓Kleine Betriebe, TermineRufnummer und Kalender enthalten |
| Telekom Conversational AI SuiteTelekom Deutschland GmbH, Bonn | Mittelstand | auf Anfrage, betreute Lösung | ✓ Aufbau und Betrieb durch Telekom in deutschen Rechenzentren | ≈ Sprachkanal und API-Anbindung an CRM, Standard beim Anbieter erfragen | ≈ Sprachen beim Anbieter erfragen | ✓Betreute LösungBetrieb in Deutschland |
| Plattformen für den EigenbauAbrechnung je Minute, Entwicklerteam nötig | ||||||
| ElevenLabs AgentsEleven Labs Inc., New York | Eigenbau | 0,08 US-Dollar je Zusatzminute, Pläne ab 6 US-Dollar im Monat, Sprachmodell zusätzlich | ≈ EU-Datenresidenz vor Vertrag klären | ✓ SIP-Trunk und Twilio | ✓ 31 Sprachen, 10.000 Stimmen | ✕Eigenbau mit EntwicklerteamDatenstandort klären |
| Retell AIRetell AI, Inc. | Eigenbau | 0,07 bis 0,31 US-Dollar je Minute je nach Modell, Telefonie in Deutschland 0,015 US-Dollar, sekundengenau | ≈ Datenstandort in der Demo prüfen, SOC 2 und DSGVO laut Anbieter | ✓ SIP-Trunk, Rufnummern über Twilio oder Telnyx, eigene Nummern bleiben | ≈ Sprachen beim Anbieter erfragen | ✕Eigenbau mit EntwicklerteamDatenstandort klären |
Anbieter- und Referenzdatenbank von Find-Your-Software, Preislisten und Unternehmensdarstellungen: BOTfriends, Cognigy, ElevenLabs, Onlim, Parloa, PolyAI, Retell, sipgate, Telekom, Stand 11/2026. Preise netto, soweit der Anbieter das angibt. Angaben laut Anbieter, Stand November 2026, ohne Gewähr. Einschätzungen geben die Meinung von Find-Your-Software wieder. Verbindlich ist nur das Angebot des Anbieters. Vertragspartner, Rechenzentrum und Unterauftragnehmer erfragen Sie vor dem Vertrag.
Sechs Pflichten.
Bevor der erste Anrufer spricht.
Rechtsstand 03.11.2026, keine Rechtsberatung. Die Verordnung (EU) 2026/1744, der Digital Omnibus zur KI, ist seit 27. Juli 2026 in Kraft und ändert die KI-Verordnung (EU) 2024/1689. Art. 50 hat sie nicht verschoben. Klären Sie die Punkte mit Ihrer Datenschutzbeauftragten, bevor ein Anbieter live geht. Interne Regeln zur Nutzung halten Sie in einer KI-Richtlinie fest.
KI-Hinweis am Anfang des Gesprächs
Nach Art. 50 Abs. 1 der KI-Verordnung müssen Anbieter Systeme für die direkte Interaktion mit Menschen so gestalten, dass diese erkennen, dass sie mit einer KI sprechen, außer es ist offensichtlich. Die Information kommt spätestens bei der ersten Interaktion (Abs. 5). Am Telefon heißt das: eine Ansage im ersten Satz.
- Bußgeld bis 15 Mio. € oder 3 % des Umsatzes (Art. 99 Abs. 4)
- Vertraglich klären, wer die Pflicht erfüllt, Anbieter oder Sie
Verordnung (EU) 2026/1744
Die Verordnung vom 8. Juli 2026 wurde am 24. Juli 2026 im Amtsblatt veröffentlicht. Art. 50 Abs. 1 gilt ohne Übergangsfrist. Anbieter generativer Systeme, die vor dem 2. August 2026 am Markt waren, haben für die maschinenlesbare Kennzeichnung synthetischer Inhalte nach Art. 50 Abs. 2 Zeit bis 2. Dezember 2026 (Art. 111 Abs. 4). Das betrifft auch erzeugtes Audio.
- Anbieter fragen, wie die Sprachausgabe gekennzeichnet wird
- Kennzeichnung der Sprachausgabe als Vertragspunkt aufnehmen
Information, Auftragsverarbeitung, Drittland
Anrufer informieren Sie nach Art. 13 DSGVO über Zweck, Rechtsgrundlage und Speicherdauer, kurz in der Ansage und ausführlich im Datenschutzhinweis. Der Anbieter braucht einen Vertrag nach Art. 28 samt Liste der Unterauftragnehmer. Erkennung, Modell, Stimme und Telefonie liegen oft bei verschiedenen Firmen. Übermittlungen in Drittländer prüfen Sie nach Art. 44 ff.
- Stimme zur Identifizierung ist biometrisch (Art. 9 Abs. 1 und Art. 4 Nr. 14)
- Löschfrist für Audio und Transkript festlegen (Art. 5 Abs. 1 Buchst. e)
§ 201 StGB und Einwilligung
Wer unbefugt ein nicht für die Allgemeinheit bestimmtes Gespräch auf einen Tonträger aufnimmt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft (§ 201 Abs. 1 Nr. 1 StGB). Eine Aufzeichnung braucht deshalb die Einwilligung des Anrufers vor Beginn. Das gilt auch für Beschäftigte, die an einem Gespräch beteiligt sind.
- Ansage mit Wahl: Gespräch ohne Aufzeichnung ist möglich
- Ob ein Transkript ohne Tonspeicherung anders zu behandeln ist, klären Sie vorab
§ 7 UWG und Einwilligung
Werbung per Telefonanruf ist gegenüber Verbrauchern nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung erlaubt, gegenüber sonstigen Marktteilnehmern mit zumindest mutmaßlicher Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 1). Für Werbung mit einer automatischen Anrufmaschine ist stets die vorherige ausdrückliche Einwilligung nötig (Nr. 2). Planen Sie ausgehende KI-Anrufe nach dieser strengeren Regel.
- Einwilligung dokumentieren und fünf Jahre aufbewahren (§ 7a UWG)
- Bußgeld bis 300.000 € (§ 20 Abs. 2 UWG)
Beschäftigte und Mitbestimmung
Der Betriebsrat bestimmt mit bei technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, Verhalten oder Leistung der Beschäftigten zu überwachen (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG). Das greift, wenn Gespräche von Teammitgliedern aufgezeichnet oder ausgewertet werden. Beim Einsatz von KI muss der Arbeitgeber ihn rechtzeitig unterrichten (§ 90 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG).
- Beschäftigtendaten: § 26 BDSG beachten
- Qualitätsauswertung nur mit Vereinbarung
Quellen: KI-Verordnung (EU) 2024/1689 Art. 3, 50, 99, 111; Verordnung (EU) 2026/1744; DSGVO (EU) 2016/679; § 201 StGB; § 7 UWG; § 7a UWG; § 20 UWG; § 87 BetrVG; § 90 BetrVG; § 26 BDSG, Stand 11/2026. Mehr zu Datenstandorten im Ratgeber DSGVO und Serverstandort.
Agent oder interne Bearbeitung?
Rechenbeispiel für einen Monat.
Der Rechner stellt die Kosten eines Monats mit und ohne Agent gegenüber. Setzen Sie Ihr Anrufvolumen, die Gesprächsdauer und den Minutenpreis Ihres Favoriten ein. Enthält der Tarif Freiminuten, tragen Sie als Minutenpreis die Gesamtkosten geteilt durch die Minuten ein. Entwicklertag 900 €, Beratertag 1.200 €, alle Werte sind angenommen. Mehr zu Kostentreibern bei KI im Ratgeber KI Kosten.
- Entwicklertag: 900 €, Beratertag: 1.200 €.
- Anrufe: 1.000 im Monat, Anteil ohne Mensch 60 %, Gesprächsdauer 4 Minuten gerundet.
- Übergebene Anrufe bearbeitet ein Mensch in voller Gesprächsdauer, der Agent spricht vorher 1 Minute(n) gerundet.
- Interne Kosten, Tage und Anteil automatisierter Anrufe sind Annahmen dieses Rechenbeispiels.
- Nicht enthalten: Telefonie-Gebühren, Unzufriedenheit durch schlechte Gespräche, Datenschutzprüfung über die Beratertage hinaus.
| Kostenblock | Ohne Agent | Mit Agent |
|---|---|---|
| Agent, Grundgebühr und Minuten | 0 € | 850 € |
| Pflege und Auswertung | 0 € | 450 € |
| Menschen, Gespräche und Übergaben | 3.200 € | 1.280 € |
| Summe im Monat | 3.200 € | 2.580 € |
Rechenbeispiel von Find-Your-Software, keine Zusage und kein Nutzenversprechen. Tarifbeispiele laut Anbieter wie in der Tabelle, Stand 11/2026. Mehrjährige Rechnungen erledigt der TCO-Rechner.
Fünf Anrufe und sieben Fragen.
Für jeden Anbieter gleich.
Stellen Sie jedem Anbieter dieselben Aufgaben. Nehmen Sie echte Anrufe aus Ihrem Alltag, keine Vorführbeispiele, und halten Sie die Ergebnisse in einer Tabelle fest. Im Selection Portal legen Sie die Fragen mit Anforderungen sammeln an, gewichten sie mit A, B oder C und markieren K.O.-Kriterien.
| Frage oder Test | Warum es zählt | Gute Antwort |
|---|---|---|
| Fünf echte Anrufemit Ihrem Material vorführen lassen | ||
| StandardanliegenIhr häufigster Fall | Zeigt, ob der Agent Ihren Alltag abschließt, nicht nur einen Musterfall | Fall wird ohne Mensch gelöst, Ergebnis steht im System |
| Namen, Zahlen, StraßenDiktat am Telefon | Fehler in der Erkennung ziehen sich durch das ganze Gespräch | Daten werden zurückgelesen und bestätigt, Fehler korrigiert |
| Dialekt und LärmHandy, Baustelle, Auto | Echte Anrufer sprechen nicht im Studio | Agent fragt nach, statt zu raten |
| Unterbrechen und ThemenwechselMitten im Satz | Menschen reden dazwischen und ändern ihr Anliegen | Agent hört auf zu sprechen und folgt dem neuen Anliegen |
| Fall, den der Agent nicht lösen darfBeschwerde, Notfall | Die Übergabe ist der kritischste Moment | Übergabe sofort, mit Zusammenfassung im Ticket |
| Sieben Fragen an den Anbieterschriftlich beantworten lassen | ||
| Übergabe und AbbruchKennzahlen | Abbruchquote und Übergabequote zeigen, wo Anrufer verloren gehen | Zahlen aus Kundenprojekten, nicht Mittelwerte aus dem Prospekt |
| Pausen im GesprächLatenz | Lange Pausen führen zu Doppelsprechen und Auflegen | Pausen im Testanruf, auch bei hoher Last, werden vorgeführt |
| DatenstandortWo laufen Audio, Text, Modell | Spracherkennung, Modell, Stimme und Telefonie laufen oft an vier Orten | Liste aller Standorte und Unterauftragnehmer je Baustein |
| KI-Hinweis und AufzeichnungArt. 50, § 201 StGB | Der Hinweis ist Pflicht, die Aufzeichnung braucht Einwilligung | Ansage einstellbar, Aufzeichnung abschaltbar, Löschfristen einstellbar |
| Preis in SpitzenMinuten, parallele Anrufe | Viele Preise steigen, wenn mehr Anrufe gleichzeitig laufen | Preis je Minute, Grenzen paralleler Anrufe und Aufschläge schriftlich |
| Eigene SystemeSchnittstellen | Ohne Schreibzugriff schließt der Agent keinen Fall | Referenz mit Ihrem CRM oder ERP, Rechte nach Feldern |
| AusstiegExport bei Vertragsende | Gesprächsdaten und Regeln sollen mitgehen | Export von Regeln, Wissen und Protokollen in offenem Format |
Die Prüfpunkte sind eine Arbeitshilfe von Find-Your-Software. Den Vertrag prüfen Sie mit Softwarevertrag prüfen.
Häufige Fragen
zum KI-Telefonassistenten.
Was ist ein KI-Telefonassistent?
Ein KI-Telefonassistent (Voice Agent, Callbot) ist eine Software, die Telefonate führt. Spracherkennung wandelt das Gesprochene in Text, ein Sprachmodell erfasst das Anliegen, eine synthetische Stimme antwortet. Über Schnittstellen greift er auf CRM, ERP, Ticket- oder Terminsystem zu und bucht etwa einen Termin oder liest einen Auftragsstatus. Was er nicht löst, übergibt er mit Zusammenfassung an einen Menschen. Im Mittelstand startet man meist mit einer Anrufart, zum Beispiel Terminvergabe oder Annahme außerhalb der Geschäftszeiten.
Wie unterscheidet sich ein Voice Agent von einem Chatbot?
Ein Voice Agent führt dieselbe Art Dialog wie ein Chatbot, aber gesprochen und in Echtzeit. Dadurch kommen Anforderungen hinzu, die im Textchat fehlen: Spracherkennung mit Namen und Zahlen, eine natürliche Stimme, kurze Pausen und die Übergabe an einen Menschen am laufenden Anruf. Dazu gelten Regeln für Aufzeichnung und Telefonwerbung. Chatbots für Kundenportal und Shop beschreibt der Ratgeber KI-Chatbot, viele Plattformen bieten beide Kanäle an, zum Beispiel BOTfriends, Cognigy und Parloa.
Was ist der Unterschied zwischen Sprachmenü, Voicebot und Voice Agent?
Ein Sprachmenü (IVR) leitet Anrufer per Tastendruck oder Stichwort durch feste Pfade. Ein einfacher Voicebot erkennt gesprochene Sätze und folgt vorgegebenen Abläufen. Ein Voice Agent versteht freie Sprache, führt das Gespräch mit einem Sprachmodell und handelt in Ihren Systemen. Die Begriffe sind nicht einheitlich: Callbot, Voicebot und KI-Rezeption nennen Anbieter oft dasselbe. Fragen Sie in der Demo nach dem, was der Agent tut: Versteht er Umwege, und schließt er Fälle im System ab?
Was kostet ein KI-Telefonassistent?
Die Preise reichen von einem Free-Tarif bis zu Plattformen mit Mindestbetrag. sipgate nennt für Starter 69,95 € im Monat mit 1.000 Minuten, darüber 0,12 € je Minute. Onlim beginnt bei 149 € mit 500 Minuten, BOTfriends bei 2.490 € im Monat. Retell nennt 0,07 bis 0,31 US-Dollar je Minute, ElevenLabs 0,08 US-Dollar je Zusatzminute zuzüglich Sprachmodell. Cognigy, Parloa, Telekom und PolyAI kalkulieren auf Anfrage. Dazu kommen Einrichtung, Anbindung und Pflege, die der Rechner oben als Rechenbeispiel zeigt. Den Telefonassistenten im Vergleich mit anderen Vorhaben, auch mit Gegenbeispielen, rechnet der KI-ROI-Rechner.
Ist ein KI-Anruf erlaubt?
Eingehende Anrufe von einem KI-Telefonassistenten annehmen zu lassen, ist erlaubt, wenn Sie die Pflichten erfüllen: KI-Hinweis nach Art. 50 der KI-Verordnung, Information nach Art. 13 DSGVO und eine Einwilligung vor jeder Aufzeichnung. Bei ausgehenden Anrufen gilt zusätzlich § 7 UWG: Werbung per Telefon braucht gegenüber Verbrauchern die vorherige ausdrückliche Einwilligung, für automatische Anrufmaschinen auch gegenüber anderen Marktteilnehmern. Planen Sie ausgehende KI-Anrufe nach der strengeren Regel. Das ist keine Rechtsberatung, klären Sie den Fall mit Ihrer Datenschutzbeauftragten.
Muss ich Anrufer informieren, dass sie mit einer KI sprechen?
Ja, in der Regel. Art. 50 Abs. 1 der KI-Verordnung verlangt, dass Systeme für die direkte Interaktion mit Menschen so gestaltet sind, dass diese erkennen, dass sie mit einer KI sprechen, außer es ist aus den Umständen offensichtlich. Nach Abs. 5 muss die Information spätestens bei der ersten Interaktion kommen. Die Pflicht gilt seit 2. August 2026, die Verordnung (EU) 2026/1744 hat sie nicht verschoben. Am Telefon genügt ein erster Satz wie „Sie sprechen mit dem KI-Assistenten von …“. Klären Sie mit dem Anbieter, wer die Pflicht erfüllt.
Darf ein KI-Telefonassistent Gespräche aufzeichnen?
Nur mit Einwilligung. Wer unbefugt ein nicht für die Allgemeinheit bestimmtes Gespräch auf einen Tonträger aufnimmt, macht sich nach § 201 StGB strafbar. Zusätzlich verlangt die DSGVO eine Rechtsgrundlage, Information nach Art. 13 und eine Löschfrist. Praktisch heißt das: Ansage am Gesprächsanfang, Möglichkeit, ohne Aufzeichnung weiterzusprechen, und Einstellungen beim Anbieter, die Aufzeichnung und Transkript abschalten oder befristen. Wie ein Transkript ohne gespeichertes Audio zu behandeln ist, klären Sie mit Ihrer Datenschutzbeauftragten vorab.
Ist ein KI-Telefonassistent DSGVO-konform?
Das hängt von Anbieter, Vertrag und Einrichtung ab, nicht vom Produkt. Sie brauchen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO samt Liste der Unterauftragnehmer, denn Erkennung, Modell, Stimme und Telefonie laufen oft bei verschiedenen Firmen. Prüfen Sie den Datenstandort und Drittlandübermittlungen nach Art. 44 ff. sipgate nennt Modelle auf eigener Infrastruktur in deutschen Rechenzentren, BOTfriends Server in Europa. Bei Anbietern ohne Standortangabe fragen Sie vor dem Vertrag. Mehr im Ratgeber DSGVO und Serverstandort.
Wie wird ein KI-Telefonassistent an CRM und ERP angebunden?
Über Schnittstellen. Der Agent ruft die API Ihres Systems auf, oder ein Webhook übergibt Daten, sipgate nennt zusätzlich MCP. Üblich sind CRM wie HubSpot oder Salesforce, Ticketsysteme wie Zendesk und Kalender wie cal.com. Starten Sie lesend, geben Sie Schreibrechte nur für die nötigen Felder frei und legen Sie ein Dienstkonto an. Bei einem ERP ohne offene Schnittstelle brauchen Sie meist eine Zwischenschicht. Die Systeme halten Sie im Selection Portal in der IT-Systemlandschaft fest.
Wie gut versteht ein KI-Telefonassistent Dialekt und Namen?
Das schwankt je Anbieter und Anrufqualität, einen verlässlichen Mittelwert gibt es nicht. Schwierig sind Eigennamen, Straßen, Telefonnummern und Dialekt, besonders über Mobilfunk oder bei Lärm. Ein Fehler in der Spracherkennung zieht sich durch das ganze Gespräch. Lassen Sie sich deshalb zehn echte Aufnahmen mit Namen und Zahlen vorführen und achten Sie darauf, ob der Agent Angaben zurückliest und bestätigen lässt. Gute Agenten fragen nach, statt zu raten, und übergeben bei mehrfachen Missverständnissen an einen Menschen.
Wann übergibt ein KI-Telefonassistent an einen Menschen?
Sie legen es fest. Üblich sind Beschwerden, Notfälle, rechtlich wichtige Aussagen, Kunden mit offenem Angebot, mehrfache Missverständnisse und der Wunsch des Anrufers. Technisch geschieht das per Weiterleitung, Retell beschreibt dafür einen Warm Transfer mit vorherigem Briefing. Wichtig ist, dass der Mensch die Zusammenfassung sieht und der Anrufer nichts wiederholen muss. Testen Sie die Übergabe in der Demo mit einem Fall, den der Agent nicht lösen darf, und prüfen Sie, wie lange der Anrufer wartet.
Kann ein KI-Telefonassistent ausgehende Anrufe führen?
Technisch ja, etwa für Terminerinnerungen, Rückrufe und Umfragen. Rechtlich ist es heikel, weil das Telefon besonders streng geregelt ist. Werbeanrufe sind nach § 7 Abs. 2 UWG gegenüber Verbrauchern nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung erlaubt, für automatische Anrufmaschinen gilt das auch gegenüber anderen Marktteilnehmern. Die Einwilligung müssen Sie nach § 7a UWG dokumentieren und fünf Jahre aufbewahren, Verstöße kosten bis 300.000 €. Starten Sie deshalb mit eingehenden Anrufen und prüfen Sie ausgehende nur mit einer belegten Einwilligung.
Wie finde ich den passenden Anbieter?
Legen Sie erst eine Anrufart und ein messbares Ziel fest, zum Beispiel den Anteil der Terminanrufe, die ohne Mensch laufen. Schreiben Sie Datenstandort, KI-Hinweis, Übergabe, Schnittstellen und Preis je Minute als Anforderungen auf und lassen Sie drei Anbieter dieselben fünf Anrufe führen. Das Matching von Find-Your-Software gleicht Ihre Anforderungen mit über 16.000 Systemen und über 200.000 Referenzprojekten ab. Im Anbieter-Ranking im Selection Portal halten Sie danach die Begründung für Ihre Entscheidung nachvollziehbar fest.
KI, die an Ihre Systeme anschließt.
Klarheit in wenigen Tagen.
Sectorlens berät Unternehmen mit 50 bis 5.000 Mitarbeitenden bei KI, Digitalisierung und Softwareauswahl. Wir klären in wenigen Tagen statt Wochen, was sich lohnt, und bauen auf Ihrer Systemlandschaft auf.
Potenzialfindung
Wir bewerten Ihre Prozesse auf KI-Potenzial und ordnen die Use-Cases nach Aufwand, Datenlage und Nutzen. Am Ende steht eine kurze Liste, kein Katalog.
ROI-Berechnung
Für jeden Use-Case rechnen wir Kosten und Nutzen mit offengelegten Annahmen durch, bevor Sie investieren. Sie sehen, was sich rechnet und was nicht.
Prozessanalyse
Wir nehmen den Prozess so auf, wie er heute läuft, mit Systemen, Schnittstellen und Datenflüssen, und zeigen, wo KI sauber anschließt.
Wir haben ERP- und MES-Systeme ausgewählt und eingeführt. Deshalb betrachten wir das Gesamtgerüst und bauen darauf auf, statt ein KI-Konzept zu entwerfen, das sich nicht anbinden lässt. Das Vorgehen beschreibt die KI-Strategie-Beratung, ein Gespräch dazu vereinbaren Sie im Erstgespräch.
Der passende KI-Telefonassistent
für Ihr Unternehmen.
Die Matching Engine von Find-Your-Software gleicht Ihre Anforderungen mit passenden Systemen ab und liefert eine begründete Shortlist. Im Selection Portal sammeln Sie danach Anforderungen mit Wichtigkeit A, B oder C, markieren K.O.-Kriterien, zeichnen Telefonie, CRM und Ticketsystem in der IT-Systemlandschaft auf und prüfen den Vertrag unter Softwarevertrag prüfen. Anbieter zahlen im Anbieter-Cockpit für Kontakte, nicht für Plätze im Ranking.