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KI in Unternehmenssoftware · Wirtschaftlichkeit

KI-ROI-Rechner.
Wann sich KI im Mittelstand rechnet.

Ein KI-ROI-Rechner zeigt, ob sich ein KI-Vorhaben rechnet: ROI gleich Nutzen minus Kosten, geteilt durch Kosten, wobei Zeit nur zählt, wenn Kapazität wirklich frei wird. Zehn Beispiele mit Preisen von Microsoft, d.velop und sipgate zeigen Break-even und Ergebnis nach drei Jahren, drei davon rechnen sich nicht. Praxistipp: Tragen Sie zuerst Ihre eigene Menge ein, denn kleine Mengen kippen fast jedes Vorhaben.

50 %
der KI-Anwender nennen die Datenaufbereitung als großen Kostenpunkt, Lizenzen nur 21 % (Bitkom, 14.09.2026)
26,00 €
je Nutzer und Monat kostet Microsoft 365 Copilot bei jährlicher Abrechnung, zzgl. MwSt. (Microsoft, Abruf 03.11.2026)
1,50 €
je zusätzlicher automatisierter Lösung nennt Zendesk für AI Agents (Zendesk, Abruf 03.11.2026)
48 €
interner Stundensatz in allen Rechenbeispielen, angenommen, wie Entwicklertag 900 € und Beratertag 1.200 €
Die Formel

ROI in einer Zeile.
Nutzen minus Kosten, geteilt durch Kosten.

Der ROI von KI ist Nutzen minus Kosten, geteilt durch Kosten, über einen festen Zeitraum, hier drei Jahre. Zum Nutzen zählt Zeit nur, wenn Kapazität tatsächlich frei wird, dazu kommen vermiedene Fehler. Zu den Kosten zählen Lizenz, Anbindung, Datenaufbereitung, Pflege, Prüfaufwand und Schulung. Der Break-even in Monaten ist der Zeitpunkt, an dem der Nutzen die bis dahin angefallenen Kosten eingespielt hat. Bitkom befragte 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten: Für 50 % der KI-Anwender ist die Datenaufbereitung ein großer Kostenpunkt, für 21 % sind es die Lizenzen.

Es rechnet sich, wenn …

  • mehrere hundert gleichartige Vorgänge im Monat anfallen
  • die Antwort aus Daten kommt, die gepflegt und zugänglich sind
  • der Prozess einheitlich läuft und Ausnahmen geregelt sind
  • frei werdende Zeit eine Verwendung hat, etwa weniger Überstunden oder weniger Rückstand
  • ein Mensch das Ergebnis in Sekunden prüfen kann

Es rechnet sich nicht, wenn …

  • die Menge klein ist und die Plattform ab dem ersten Monat feste Kosten erzeugt
  • Daten fehlen, veraltet sind oder niemand sie verantwortet
  • der Prozess je Fall anders läuft und die KI nur Ausnahmen sieht
  • die gesparte Zeit in Minutenstücken über viele Personen verstreut bleibt
  • die Prüfung der Ergebnisse so lange dauert wie die Arbeit selbst

Quelle: Bitkom, Presseinformation vom 14.09.2026, Befragung von 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, KW 28 bis KW 33 2026.

Zehn Rechenbeispiele

Wo sich KI rechnet.
Und wo nicht.

Zehn Beispiele aus dem Mittelstand, alle mit denselben Formeln gerechnet. Fünf rechnen sich klar, zwei nur knapp, drei gar nicht. Alle Werte sind angenommen, nur die Preise einzelner Anbieter stammen aus deren Preislisten. Nutzen je Jahr gilt im Vollbetrieb, das Ergebnis nach drei Jahren berücksichtigt Anlaufzeit und Einmalkosten.

SzenarioMenge im MonatNutzen je JahrKosten Jahr 1Kosten ab Jahr 2Break-evenErgebnis nach 3 Jahren
Rechnet sich im Rechenbeispielfünf klar, zwei nur knapp
AngebotserstellungTechnischer Handel, Innendienst700 Anfragen35.280 €30.762 €13.482 €✓14,4 Monate39.294 €
RechnungseingangBuchhaltung, 750 Rechnungen750 Rechnungen24.480 €20.580 €10.860 €✓12,2 Monate27.060 €
Kundenservice mit KI-ChatbotService eines Herstellers2.500 Anfragen37.584 €26.280 €14.400 €✓9,4 Monate51.408 €
Wissenssuche im UnternehmenTechnischer Support, 40 Personen4.000 Suchen28.704 €32.040 €17.400 €≈23,2 Monate12.096 €
TelefonassistentService-Hotline1.500 Anrufe18.295 €16.230 €6.990 €✓13,0 Monate21.626 €
Vertrags- und AngebotsprüfungEinkauf, mit weiterem Nutzen250 Prüfungen22.368 €21.660 €10.740 €≈17,0 Monate18.372 €
Besprechungsprotokolle mit Copilot25 Lizenzen für Vielbesprecher750 Besprechungen25.920 €15.000 €9.600 €✓5,6 Monate41.400 €
Rechnet sich nichtgleiche Formeln, andere Ausgangslage
Chatbot bei kleiner Menge150 Anfragen im Monat150 Anfragen2.004 €26.280 €14.400 €✕nicht erreichtlaufende Kosten höher als Nutzen−49.401 €
Wissenssuche bei schlechter DatenlageDaten veraltet und widersprüchlich4.000 Suchen3.840 €56.100 €25.500 €✕nicht erreichtlaufende Kosten höher als Nutzen−97.500 €
Rechnungseingang ohne geklärten ProzessAusnahmen statt Standard750 Rechnungen1.836 €37.680 €13.560 €✕nicht erreichtlaufende Kosten höher als Nutzen−59.904 €

Anbieter- und Referenzdatenbank von Find-Your-Software, Preislisten d.velop, Microsoft, moin.ai, sipgate, Langdock, Abruf 03.11.2026. Alle anderen Werte sind Annahmen von Find-Your-Software. Angaben laut Anbieter, Stand November 2026, ohne Gewähr. Einschätzungen geben die Meinung von Find-Your-Software wieder.

Rechner mit zehn Szenarien

Szenario wählen.
Annahmen anpassen.

Wählen Sie ein Szenario. Seine Annahmen gelten, bis Sie in einem Feld einen eigenen Wert eintragen: 0 übernimmt den Wert des Szenarios, jede andere Zahl überschreibt ihn. Die Ergebnisse rechnen den Nutzen nur auf die Zeit, die wirklich frei wird. Entwicklertag 900 €, Beratertag 1.200 €, interner Stundensatz 48 €, alle Werte sind angenommen. Preise einzelner Anbieter stehen bei den Beispielen weiter unten. Mehr zu Kostentreibern im Ratgeber KI Kosten.

Rechenbeispiel mit angenommenen Werten
Annahmen
  • Menge: 750 Vorgänge im Monat, davon bearbeitet die KI 80 %.
  • Zeit: heute 10 Minuten je Vorgang, die KI spart 60 % davon, ein Mensch prüft 60 Sekunden je Vorgang.
  • Nutzen: 85 % der gesparten Zeit werden wirklich frei, weiterer Nutzen 0 € im Monat.
  • Laufend: Plattform 680 € im Monat, Verbrauch 0 Cent je KI-Vorgang, Pflege 3 Entwicklertage im Jahr.
  • Einmalig: 6 Entwicklertage zu 900 €, 2 Beratertage zu 1.200 €, 40 interne Stunden zu 48 €. Anlauf: 2 Monate ohne Nutzen.
  • Die Werte sind Annahmen dieses Rechenbeispiels. Nicht enthalten: Folgen schlechter Ergebnisse, Datenschutzprüfung über die Beratertage hinaus.
Nutzen je Jahr24.480 €Vollbetrieb, davon Zeit 24.480 €, weiterer Nutzen 0 €
Kosten im ersten Jahr20.580 €einmalig 9.720 €, laufend 10.860 €
Kosten ab dem zweiten Jahr10.860 €je Jahr: Plattform, Verbrauch, Pflege
Break-even in Monaten12,2negativ heißt: nicht in Sicht
Ergebnis nach 3 Jahren27.060 €Nutzen minus Kosten, 2 Monate Anlauf
ROI nach 3 Jahren64 %Ergebnis geteilt durch Kosten von 42.300 €
Wirklich frei werdende Zeit43 hStunden im Monat, bewertet mit 48 € je Stunde
Laufende Kosten im Monat905 €Plattform, Verbrauch, Pflege
PositionJahr 1Jahr 2 und 3, je3 Jahre
Nutzen aus Zeit20.400 €24.480 €69.360 €
Einrichtung einmalig−9.720 €0 €−9.720 €
Plattform und Verbrauch−8.160 €−8.160 €−24.480 €
Pflege−2.700 €−2.700 €−8.100 €
Ergebnis−180 €13.620 €27.060 €

Rechenbeispiel von Find-Your-Software mit angenommenen Werten, keine Zusage und kein Nutzenversprechen. Mehrjährige Rechnungen für Software erledigt der TCO-Rechner.

Sieben Vorhaben und ein Muster für Ihres

Annahmen und Begründung.
Szenario für Szenario.

Jede Karte nennt die Annahmen mit einer Spanne, in der sie plausibel sind. Liegt Ihr Wert außerhalb, ist das ein Warnsignal und kein Grund, die Zahl zu übernehmen. Preise einzelner Anbieter sind als Herstellerangabe gekennzeichnet, alles andere ist angenommen.

01 · Angebotserstellung

Technischer Handel: Angebot aus der Anfrage

Der Innendienst beantwortet 700 Anfragen im Monat. Die KI liest die Anfrage, sucht Artikel und Preise im ERP und schreibt den Angebotstext, ein Mensch prüft und versendet. Das trägt sich, weil Standardanfragen überwiegen und die Artikeldaten gepflegt sind. Im Maschinenbau mit wenigen, aufwendigen Angeboten sinkt der KI-Anteil deutlich.

  • Angenommen: 25 Minuten je Angebot heute (Spanne 15 bis 40), 70 % Standardanfragen (50 bis 80), 60 % Zeitersparnis (40 bis 70), 5 Minuten Prüfung
  • Angenommen: 75 % der gesparten Zeit werden frei (50 bis 90), Plattform 450 € im Monat, 12 Entwicklertage für die ERP-Anbindung
  • Ergebnis: Nutzen 35.280 € im Jahr, Kosten 30.762 € im ersten Jahr, Break-even nach 14,4 Monaten, nach drei Jahren 39.294 €. Mehr zu Agenten im Ratgeber KI-Agenten.
02 · Rechnungseingang

Buchhaltung: Rechnung lesen, kontieren, abgleichen

Die Buchhaltung bearbeitet 750 Eingangsrechnungen im Monat. Die KI liest die Rechnung, schlägt Konto und Kostenstelle vor und gleicht mit der Bestellung ab. Rechnungen ohne Bestellbezug und Sonderfälle bleiben Handarbeit. Das Beispiel reagiert stark auf den Anteil, der ohne Eingriff durchläuft: Bei 50 statt 80 % verlängert sich der Break-even auf 33,2 Monate.

  • Angenommen: 10 Minuten je Rechnung heute (7 bis 12), 80 % bearbeitet die KI (60 bis 90), 60 % Zeitersparnis (50 bis 70), 60 Sekunden Prüfung
  • Preis laut Anbieter: d.velop invoices Medium 680 € im Monat mit 750 Rechnungen. Angenommen: 6 Entwicklertage Schnittstelle, 40 interne Stunden für Lieferantenstamm und Kontierungsregeln
  • Ergebnis: Nutzen 24.480 € im Jahr, Kosten 20.580 € im ersten Jahr, Break-even nach 12,2 Monaten, nach drei Jahren 27.060 €. Mehr im Ratgeber KI im Rechnungseingang.
03 · Kundenservice

Hersteller mit Ersatzteilgeschäft: Chatbot für Standardfragen

Der Service erhält 2.500 Anfragen im Monat zu Lieferstatus, Rückgabe und Bedienung. Der Chatbot antwortet aus der Wissensbasis und übergibt den Rest mit Gesprächsverlauf an das Team. Zur Einordnung: Zendesk nennt 1,50 € je zusätzlicher automatisierter Lösung, Intercom 0,99 US$ je Outcome. Die Rechnung nutzt eine Monatsplattform, weil sie bei dieser Menge planbarer ist.

  • Angenommen: 7 Minuten je Anfrage (4 bis 10), 45 % löst der Chatbot (30 bis 60), 90 % Zeitersparnis bei gelösten Fällen, 30 Sekunden Stichprobenprüfung, 60 % der Zeit werden frei (40 bis 80)
  • Preis laut Anbieter: moin.ai Business ab 750 € im Monat bei jährlicher Zahlung, Umfang beim Anbieter erfragen. Angenommen: 6 Entwicklertage, 3 Beratertage, 60 interne Stunden
  • Ergebnis: Nutzen 37.584 € im Jahr, Kosten 26.280 € im ersten Jahr, Break-even nach 9,4 Monaten, nach drei Jahren 51.408 €. Mehr im Ratgeber KI-Chatbot.
04 · Wissenssuche

Technischer Support: Antworten aus Handbüchern, Tickets und Wiki

Vierzig Personen im Support suchen 4.000 Mal im Monat in Handbüchern, Tickets und Wikis. Ein interner Assistent antwortet mit Quellenangabe. Dieses Beispiel rechnet sich nur knapp, denn die gesparte Zeit steckt in Minutenstücken bei vielen Personen. Nur die Hälfte davon wird als Kapazität frei. Bei 30 statt 50 % wäre der Break-even außer Sicht.

  • Angenommen: sechs Minuten je Suche (4 bis 10), 65 % findet der Assistent (40 bis 70), 55 % Zeitersparnis, 60 Sekunden zum Gegenlesen der Quelle, 50 % der Zeit werden frei (30 bis 60)
  • Preis laut Anbieter: Langdock 25 € je Nutzer und Monat bei monatlicher Kündigung, 40 Nutzer. Angenommen: 8 Entwicklertage, 80 interne Stunden für die Aufbereitung der Quellen
  • Ergebnis: Nutzen 28.704 € im Jahr, Kosten 32.040 € im ersten Jahr, Break-even nach 23,2 Monaten, nach drei Jahren 12.096 €. Mehr im Ratgeber KI-Unternehmenswissen.
05 · Telefonassistent

Service-Hotline: Termine und Statusauskunft am Telefon

Die Hotline nimmt 1.500 Anrufe im Monat an, vor allem Termine, Status und Rückrufwünsche. Ein KI-Telefonassistent schließt die Standardfälle ab und übergibt den Rest. sipgate nennt für den Tarif Scale 199,95 € im Monat mit 3.000 Minuten, jede weitere Minute kostet 0,12 €. Rechtliche Pflichten wie den KI-Hinweis beschreibt der Ratgeber KI-Telefonassistent.

  • Angenommen: 4 Minuten je Anruf (2 bis 6), 55 % ohne Mensch (40 bis 70), 90 % Zeitersparnis bei diesen Anrufen, 18 Sekunden Stichprobenprüfung, 70 % der Zeit werden frei (50 bis 90)
  • Preis laut Anbieter: 199,95 € Tarif Scale. Angenommen: 10 Cent je KI-Anruf für Minuten über das Kontingent, 6 Entwicklertage für Kalender und CRM, 2 Beratertage
  • Ergebnis: Nutzen 18.295 € im Jahr, Kosten 16.230 € im ersten Jahr, Break-even nach 13,0 Monaten, nach drei Jahren 21.626 €.
06 · Einkauf

Einkauf: Angebote und Verträge auf Abweichungen prüfen

Der Einkauf prüft 250 Angebote und Verträge im Monat auf Preise, Zahlungsbedingungen und Abweichungen vom Rahmenvertrag. Die KI liest und markiert, der Einkäufer entscheidet. Der Zeitnutzen allein deckt die laufenden Kosten nicht: Ohne weiteren Nutzen liegt der Break-even außer Sicht, das Ergebnis nach drei Jahren wäre −14.628 €. Der Nutzen steckt in gefundenen Abweichungen.

  • Angenommen: 40 Minuten je Prüfung heute (25 bis 60), 60 % Standarddokumente, 50 % Zeitersparnis, 8 Minuten fachliche Prüfung bleiben, 60 % der Zeit werden frei
  • Angenommen: weiterer Nutzen 1.000 € im Monat, das entspricht 0,1 % auf 12 Mio. € geprüftes Einkaufsvolumen im Jahr. Nur ansetzen, wenn Sie Abweichungen belegen können
  • Ergebnis: Nutzen 22.368 € im Jahr, Kosten 21.660 € im ersten Jahr, Break-even nach 17,0 Monaten, nach drei Jahren 18.372 €. Mehr im Ratgeber KI im Einkauf.
07 · Besprechungsprotokolle

Microsoft 365 Copilot gezielt für Vielbesprecher

25 Projektleiter und Vertriebler haben je 30 Besprechungen im Monat, für die ein Protokoll nötig ist. Copilot fasst nach der Besprechung zusammen, dafür muss in Teams die Transkription oder Aufzeichnung aktiviert sein. Das Beispiel rechnet sich, weil nur 25 Personen eine Lizenz erhalten. Für 250 Personen kosteten die Lizenzen allein 78.000 € im Jahr (eigene Rechnung).

  • Preis laut Anbieter: Microsoft 365 Copilot 26,00 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, zzgl. MwSt., ein berechtigender Microsoft-365-Plan wird vorausgesetzt
  • Angenommen: 20 Minuten je Protokoll heute (10 bis 30), 80 % der Besprechungen mit Transkription, 65 % Zeitersparnis, 4 Minuten Prüfung, 50 % der Zeit werden frei. Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG klären
  • Ergebnis: Nutzen 25.920 € im Jahr, Kosten 15.000 € im ersten Jahr, Break-even nach 5,6 Monaten, nach drei Jahren 41.400 €. Mehr im Ratgeber Microsoft 365 Copilot.
08 · Ihr Vorhaben

In drei Schritten zur eigenen Rechnung

Beginnen Sie mit den Zahlen, die Sie ohne Schätzung kennen: Vorgänge im Monat, Minuten je Vorgang und den Preis aus Angebot oder Preisliste. Wählen Sie im Rechner das ähnlichste Szenario und überschreiben Sie dessen Werte.

  • Schritt 1: Menge und Bearbeitungszeit aus Systemdaten ermitteln
  • Schritt 2: Plattformpreis aus dem Angebot, Einmalkosten aus Tagen und Stunden
  • Schritt 3: Zeitersparnis und freie Kapazität halbieren. Trägt es sich dann noch, lohnt ein Pilotprojekt

Quellen: Preislisten von d.velop, moin.ai, Zendesk, Intercom, Langdock, sipgate und Microsoft, Abruf 03.11.2026. Zur Transkription: Microsoft Learn, Anforderungen, Stand 11/2026; zu § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Preise netto zzgl. MwSt., soweit der Anbieter das angibt. Angaben laut Anbieter, ohne Gewähr. Verbindlich ist nur das Angebot des Anbieters.

Wo es sich nicht rechnet

Drei Gegenbeispiele.
Gleiche Formeln, andere Ausgangslage.

Dieselben Werkzeuge rechnen sich nicht, wenn Menge, Daten oder Prozess fehlen. Im Rechner sind sie auswählbar, ändern Sie dort die Werte und sehen Sie, ab wann sie kippen.

01 · Kleine Menge

Chatbot für 150 Anfragen im Monat

Dieselbe Plattform wie im Kundenservice, aber nur 150 Anfragen. Der Nutzen beträgt 2.004 € im Jahr, die laufenden Kosten liegen bei 14.400 €. Erst ab rund 1.080 Anfragen im Monat decken die Einsparungen die laufenden Kosten, die Einrichtung ist dann noch nicht bezahlt.

  • Feste Plattformkosten fallen ab dem ersten Monat an, der Nutzen wächst nur mit der Menge
  • Besser: Standardfragen im Hilfetext klären oder eine Plattform mit Verbrauchspreis wählen
02 · Schlechte Datenlage

Wissenssuche auf veralteten Dokumenten

Handbücher widersprechen sich, Rechte sind unklar, die KI findet nur bei 40 % eine brauchbare Antwort und jede Antwort muss 2,5 Minuten gegengeprüft werden. Dazu kommen 300 Stunden Aufräumarbeit. Der Zeitnutzen schrumpft auf 3.840 € im Jahr, die Kosten im ersten Jahr liegen bei 56.100 €. Bitkom: 50 % der KI-Anwender nennen die Datenaufbereitung als großen Kostenpunkt.

  • Prüfen Sie vor dem Angebot, wie viele Dokumente aktuell, eindeutig und zugriffsgeregelt sind
  • Besser: erst eine Quelle aufräumen, dann mit dieser Quelle starten
03 · Ungeklärter Prozess

Rechnungseingang mit Ausnahmen statt Standard

Nur 30 % der Rechnungen haben einen Bestellbezug, die Freigaberegeln sind uneinheitlich, ein Mensch prüft jede KI-Buchung 3 Minuten. Dazu 8 Beratertage, um den Prozess zu klären. Das Ergebnis nach drei Jahren: −59.904 €. Dieselbe Plattform für 680 € rechnet sich im Beispiel mit geklärtem Prozess nach 12,2 Monaten.

  • Die KI automatisiert den Prozess, wie er ist, auch das Durcheinander
  • Besser: erst Prozess und Freigaben klären, dann die Menge der Standardfälle messen

Rechenbeispiele von Find-Your-Software mit angenommenen Werten, keine Zusage.

Was nicht im Angebot steht

Kosten, die in keinem Angebot stehen.
Und was sie im Beispiel ausmachen.

Ein Angebot nennt Lizenz oder Verbrauch. Für die Rechnung brauchen Sie acht weitere Blöcke. Die Werte sind die Spannen aus den Rechenbeispielen oben, alle angenommen, mit Entwicklertag 900 €, Beratertag 1.200 € und interner Stunde 48 €.

KostenblockWas anfälltSpanne im RechenbeispielSo halten Sie ihn klein
AnbindungERP, CRM, DMS, TicketsystemSchnittstellen, Rechte, Tests, Fehlerbehandlung. Bitkom: 41 % der KI-Anwender nennen die Integration als großen Kostenpunkt2 bis 14 Entwicklertage, 1.800 bis 12.600 €Fertige Konnektoren prüfen, lesend starten, Schreibrechte nur für nötige Felder
DatenaufbereitungStammdaten, Dokumente, RechteDubletten, Altbestände und Zugriffsrechte bereinigen. Bitkom: 50 % nennen sie als großen Kostenpunkt25 bis 300 interne Stunden, 1.200 bis 14.400 €Qualität vor dem Angebot an 50 echten Fällen messen, nur benötigte Quellen aufnehmen
PrüfaufwandMensch kontrolliert das ErgebnisTextvorschlag, Buchungsvorschlag oder Antwort muss jemand lesen, sonst entstehen Fehler im Prozess18 Sekunden bis 8 Minuten je VorgangStichprobe bei bewährten Fällen, volle Prüfung bei Geldbeträgen und Verträgen
Pflege und BetrieblaufendQuellen aktuell halten, Regeln anpassen, Gespräche und Fehler auswerten, bei Modellwechsel neu testen2 bis 15 Entwicklertage im Jahr, 1.800 bis 13.500 €Verantwortliche Rolle benennen, Qualitätsmessung monatlich
SchulungEinführungRollen schulen, Richtlinie erklären, Betriebsrat einbinden. Bitkom: 19 % nennen die Schulung als großen Kostenpunkt2 bis 8 Beratertage, 2.400 bis 9.600 €Nach Rollen schulen, mit echten Fällen üben, Richtlinie vorab abstimmen
Verbrauchspreiseje Lösung, Minute, NutzerZendesk 1,50 € je zusätzlicher automatisierter Lösung, Intercom 0,99 US$ je Outcome, sipgate 0,12 € je Minute über Kontingent, Langdock 25 € je Nutzer. Bitkom: Token-Verbrauch ist nur für 8 % ein großer Kostenpunkt0 bis 30 Cent je Vorgang, oder je NutzerPreis je Einheit, Obergrenze und Warnschwelle vertraglich festlegen
AnlaufzeitNutzen kommt späterLernphase, Tests und Parallelbetrieb: Die Lizenz läuft, der Nutzen noch nicht1 bis 6 Monate ohne NutzenPilot mit einer Vorgangsart, Abbruchkriterium vorab festlegen
InfrastrukturCloud und RechenleistungBei SaaS meist im Preis, bei eigenem Betrieb oder eigenen Modellen nicht. Bitkom: 51 % nennen die Infrastruktur als großen Kostenpunktin den Rechenbeispielen nicht enthaltenVor dem Angebot klären, wer Hosting, Updates und Modellkosten trägt

Quelle für die Anteile: Bitkom, Presseinformation vom 14.09.2026, Anteile der KI-Anwender, die den Kostenpunkt als groß nennen. Preise je Einheit laut Preislisten der Anbieter, Abruf 03.11.2026. Angaben laut Anbieter, ohne Gewähr.

Nutzen sauber messen

Vier Regeln.
Damit die Rechnung hält.

Die Rechnung steht und fällt mit dem Nutzen. Im Beispiel Rechnungseingang verlängert sich der Break-even von 12,2 auf 41,1 Monate, wenn nur 50 statt 85 % der gesparten Zeit frei werden. Vier Regeln halten den Nutzen ehrlich.

01 · Zeit

In Euro nur, was frei wird

  • Fragen Sie: Was passiert mit den freien Stunden? Weniger Überstunden, kein Neuzugang oder weniger Rückstand zählen
  • Zehn Minuten, verteilt auf 40 Personen, zählen kaum
  • Im Rechner steuert das Feld „Anteil der gesparten Zeit, der wirklich frei wird“
02 · Fehler

Fehlerkosten zählen, nicht schätzen

  • Vier Wochen lang Fälle mit Nacharbeit zählen: Korrekturbuchung, Reklamation, Doppelzahlung
  • Anzahl mal Kosten je Fall ergibt den weiteren Nutzen im Monat
  • KI macht eigene Fehler: Prüfzeit abziehen
03 · Tempo

Durchlaufzeit nur mit Preis

  • Schnellere Erledigung ist erst Nutzen, wenn sie etwas kostet oder bringt, etwa Skonto, Mahnungen oder Kündigungen
  • Ohne Preis je Tag bleibt sie Nebenwirkung, nicht Posten in der Rechnung
04 · Messung

Vorher und nachher gleich messen

  • Vier Wochen vor dem Pilotprojekt mit Stoppuhr oder Ticketdaten, vier Wochen danach auf dieselbe Art
  • Menge, Bearbeitungszeit, Fehler, Prüfzeit und Kosten festhalten
  • Danach den Rechner mit den gemessenen Werten neu füllen
Prüf-Check vor der Freigabe

Rechnet sich das Vorhaben wirklich?
Elf Fragen mit Ampel.

Gehen Sie die Fragen mit dem Fachbereich und der IT durch, bevor jemand ein Budget freigibt. Grün heißt: Die Rechnung ist belastbar. Gelb heißt: Rechnen Sie mit vorsichtigen Werten. Blau heißt: Erst Grundlagen klären, sonst rechnet die Tabelle schöner, als es wird.

Menge und Nutzen

01Kennen Sie die Menge pro Monat aus Systemdaten?Ticketsystem, ERP oder Telefonanlage, nicht aus dem Bauch.
02Haben Sie die Bearbeitungszeit heute gemessen?Vier Wochen Stichprobe mit Stoppuhr oder Ticketdaten.
03Wissen Sie, wofür die frei werdende Zeit genutzt wird?Weniger Überstunden, kein Neuzugang, kleinerer Rückstand.
04Verteilt sich die gesparte Zeit auf viele Personen in kleinen Stücken?Dann wird nur ein Teil zu Kapazität.

Prozess und Daten

05Läuft der Prozess einheitlich, auch bei Ausnahmen?Freigaben, Zuständigkeiten und Sonderfälle sind schriftlich geregelt.
06Sind die Daten, aus denen die KI antwortet, aktuell und mit einem Verantwortlichen gepflegt?Veraltete Quellen erzeugen veraltete Antworten.
07Ist geregelt, wer die Ergebnisse prüft und wie lange das dauert?Die Prüfzeit gehört in die Rechnung.

Kosten und Betrieb

08Stehen Anbindung, Datenaufbereitung, Pflege und Schulung in der Rechnung, nicht nur die Lizenz?Bitkom: Datenaufbereitung ist für 50 %, Lizenz für 21 % ein großer Kostenpunkt.
09Haben Sie Obergrenze und Preis je Einheit für den Verbrauch vereinbart?Bei doppelter Menge darf die Rechnung nicht doppelt überraschen.
10Sind Datenschutz, KI-Hinweis und Betriebsrat geklärt?Mitbestimmung bei Einrichtungen zur Überwachung von Verhalten oder Leistung, § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG.
11Rechnet sich das Vorhaben auch bei halber Zeitersparnis?Im Rechner die Zeitersparnis halbieren, Ergebnis nach drei Jahren lesen.
Beantwortet: 0 von 11
Beantworten Sie die Fragen links. Die Ampel erscheint hier und nennt die Frage, die den Ausschlag gibt.
Grün

Die Rechnung ist belastbar.

Holen Sie zwei bis drei Angebote ein und testen Sie jedes mit 20 echten Fällen. Legen Sie vorab Messgrößen und ein Abbruchkriterium fest. Die Anbieter-Anforderungen halten Sie im Selection Portal fest, etwa mit Anforderungen sammeln.

Gelb

Mit vorsichtigen Werten rechnen.

Das Vorhaben kann sich rechnen, aber nicht mit den Werten aus dem Prospekt. Setzen Sie im Rechner Ihre gemessene Menge ein, halbieren Sie die Zeitersparnis und starten Sie mit einem Pilotprojekt. Die markierten Punkte werden Anforderungen an den Anbieter.

Blau

Erst Grundlagen klären, dann rechnen.

Messen Sie zuerst Menge und Bearbeitungszeit, klären Sie Prozess und Datenlage und holen Sie erst dann Angebote ein. Dabei hilft die KI-Strategie-Beratung, ein Gespräch vereinbaren Sie im Erstgespräch.

Der Prüf-Check ist eine Arbeitshilfe von Find-Your-Software und ersetzt keine Rechts- oder Datenschutzprüfung.

FAQ

Häufige Fragen
zum KI-ROI.

Wie berechnet man den ROI von KI?

ROI gleich Nutzen minus Kosten, geteilt durch Kosten, über einen festen Zeitraum, hier drei Jahre. Zum Nutzen zählt freie Kapazität in Euro, dazu vermiedene Fehler. Zu den Kosten zählen Lizenz, Anbindung, Datenaufbereitung, Pflege, Prüfaufwand und Schulung. Im Beispiel Rechnungseingang stehen 24.480 € Nutzen im Jahr gegen 20.580 € Kosten im ersten Jahr, nach drei Jahren bleiben 27.060 €, das sind 64 % ROI (Rechenbeispiel mit angenommenen Werten). Rechnen Sie im Rechner oben mit Ihren Zahlen.

Wann lohnt sich KI im Mittelstand?

KI lohnt sich bei vielen gleichartigen Vorgängen, sauberen Daten und einem einheitlichen Prozess. In den Rechenbeispielen wird das Ergebnis nach drei Jahren ab etwa 410 Angeboten, 460 Rechnungen, 840 Anrufen oder 1.290 Serviceanfragen im Monat positiv. Bei kleiner Menge, veralteten Quellen oder wechselnden Abläufen rechnet es sich nicht. Bitkom meldet, dass 57 % der Unternehmen ab 20 Beschäftigten KI einsetzen, das heißt nicht, dass jedes Vorhaben trägt. Starten Sie dort, wo Sie die Menge aus Systemdaten kennen.

Wie lange dauert es bis zum Break-even?

In den sieben Rechenbeispielen liegt der Break-even zwischen 5,6 und 23,2 Monaten, im Mittel bei etwa einem Jahr. Er hängt an vier Größen: Einmalkosten, Nutzen im Monat, laufende Kosten und Anlaufzeit. Rechnet ein Vorhaben erst nach mehr als 24 Monaten, trägt meist die Annahme zur freien Kapazität die Last. Prüfen Sie diese zuerst und senken Sie sie im Rechner testweise um die Hälfte. Zwei der sieben Beispiele liegen unter 12 Monaten. Alle Werte sind angenommen.

Was kostet ein KI-Projekt?

Die Einmalkosten liegen in den Rechenbeispielen zwischen 5.400 € und 17.280 €, dazu kommen laufende Kosten von 6.990 € bis 17.400 € im Jahr. Preise einzelner Anbieter: Microsoft 365 Copilot 26,00 € je Nutzer und Monat, d.velop invoices Medium 680 € im Monat, sipgate Scale 199,95 € im Monat, Langdock 25 € je Nutzer und Monat (Preislisten, Abruf 03.11.2026). Wo keine Preisliste vorliegt, gibt es Preise nur auf Anfrage. Mehr im Ratgeber KI Kosten.

Was ist ein guter ROI für KI?

Eine feste Grenze gibt es nicht. Legen Sie vor der Rechnung fest, nach wie vielen Monaten sich ein Vorhaben tragen muss, und wenden Sie dieselbe Schwelle auf alle Vorhaben an. Im Rechenbeispiel liegt der ROI nach drei Jahren zwischen 18 % und 121 %. Ein Vorhaben, das nur mit besten Annahmen positiv wird, ist keines. Prüfen Sie es deshalb im Rechner mit halber Zeitersparnis und doppelten Einmalkosten. Das schützt vor schöngerechneten Zahlen.

Wie rechne ich Zeitersparnis in Euro um?

Multiplizieren Sie die gesparten Stunden mit dem internen Stundensatz, hier angenommen 48 €. Das gilt nur für Zeit, die tatsächlich frei wird: weniger Überstunden, kein zusätzlicher Mitarbeiter, kleinerer Rückstand oder mehr bearbeitete Aufträge. Zehn Minuten, die auf 40 Personen verstreut sind, werden selten zu Kapazität. Im Rechner steht dafür das Feld „Anteil der gesparten Zeit, der wirklich frei wird“, in den Beispielen zwischen 35 und 85 %. Ohne diese Unterscheidung überschätzen Sie den Nutzen deutlich.

Welche KI-Anwendungen rechnen sich zuerst?

Zuerst rechnen sich Vorgänge mit hoher Menge, kurzer Bearbeitungszeit und klaren Regeln: Eingangsrechnungen, Standardanfragen im Service, Termine am Telefon, Angebotstexte aus Katalogdaten. Später und knapper rechnen sich Wissenssuche und Vertragsprüfung, weil dort der Nutzen verstreut oder schwer messbar ist. Starten Sie mit einem Vorgang, den Sie heute schon zählen, und ermitteln Sie Menge und Bearbeitungszeit aus Ihren Systemdaten. Als Daumenregel gilt: Je höher die Menge und je klarer die Regel, desto früher der Break-even.

Warum rechnet sich KI oft nicht?

Meist aus drei Gründen: Die Menge ist zu klein für die festen Kosten, die Daten sind nicht bereit, oder der Prozess läuft je Fall anders. Dazu kommt, dass Kosten außerhalb der Lizenz übersehen werden. Bitkom: Für 50 % der KI-Anwender ist die Datenaufbereitung ein großer Kostenpunkt, für 21 % sind es die Lizenzen. Drei Gegenbeispiele sind im Rechner auswählbar, ändern Sie dort Menge, Prüfzeit und Anlaufzeit. Das ist kein Argument gegen KI, sondern gegen ungeprüfte Annahmen.

Was gehört in die Kosten eines KI-Projekts außer der Lizenz?

Anbindung an ERP oder CRM, Datenaufbereitung, Prüfaufwand der Ergebnisse, Pflege, Schulung, Verbrauchspreise und die Anlaufzeit ohne Nutzen. Bitkom nennt als große Kostenpunkte Infrastruktur (51 %), Datenaufbereitung (50 %) und Integration (41 %). Die Tabelle „Kosten, die in keinem Angebot stehen“ ordnet jeden Block mit einer angenommenen Spanne ein und nennt, wie Sie ihn klein halten. Nehmen Sie diese Blöcke in jede Anbieterfrage auf und lassen Sie sich Preise je Einheit schriftlich bestätigen.

Wie berücksichtige ich Fehler und Prüfaufwand?

Rechnen Sie die Prüfzeit je Vorgang als Abzug von der Zeitersparnis. Fehlerkosten setzen Sie nur an, wenn Sie sie zählen können: Anzahl Fälle im Monat mal Kosten je Fall. KI macht eigene Fehler, daher gehört eine Stichprobe in den Betrieb, bei Geldbeträgen und Verträgen eine volle Prüfung. In den Rechenbeispielen liegt die angenommene Prüfzeit zwischen 18 Sekunden und 8 Minuten je Vorgang. Das Prüfen kostet Zeit, verhindert aber, dass Fehler im Prozess weiterlaufen.

Brauche ich einen Piloten, bevor ich entscheide?

Ja, wenn die Einmalkosten ein Vielfaches der Monatskosten betragen. Pilotieren Sie eine Vorgangsart über vier bis acht Wochen, messen Sie Menge, Bearbeitungszeit, Fehler und Prüfzeit vorher und nachher und legen Sie ein Abbruchkriterium fest. Rechnen Sie danach neu: Der Pilot ersetzt die angenommenen Werte durch gemessene, und erst dann lohnt sich die Freigabe des vollen Budgets. Bei geringen Einmalkosten genügt eine kurze Probephase von zwei Wochen mit denselben Messgrößen.

Wie finde ich die Vorhaben mit dem besten Verhältnis von Nutzen und Kosten?

Sammeln Sie Vorgänge mit Menge, Bearbeitungszeit und beteiligten Systemen, bewerten Sie Datenlage und Prozessreife und rechnen Sie die besten fünf durch. Sectorlens bewertet Prozesse auf KI-Potenzial und rechnet Kosten und Nutzen mit offengelegten Annahmen, das Vorgehen beschreibt die KI-Strategie-Beratung. Das Matching von Find-Your-Software gleicht Ihre Anforderungen mit über 16.000 Systemen und über 200.000 Referenzprojekten ab. Das Ergebnis ist eine kurze Liste mit Break-even je Vorhaben, kein Katalog. Prüfen Sie jede Zahl an Ihren Daten, bevor Sie budgetieren.

Unser Service

KI, die an Ihre Systeme anschließt.
Klarheit in wenigen Tagen.

Sectorlens berät Unternehmen mit 50 bis 5.000 Mitarbeitenden bei KI, Digitalisierung und Softwareauswahl. Wir klären in wenigen Tagen statt Wochen, was sich lohnt, und bauen auf Ihrer Systemlandschaft auf.

01

Potenzialfindung

Wir bewerten Ihre Prozesse auf KI-Potenzial und ordnen die Use-Cases nach Aufwand, Datenlage und Nutzen. Am Ende steht eine kurze Liste, kein Katalog.

02

ROI-Berechnung

Für jeden Use-Case rechnen wir Kosten und Nutzen mit offengelegten Annahmen durch, bevor Sie investieren. Sie sehen, was sich rechnet und was nicht.

03

Prozessanalyse

Wir nehmen den Prozess so auf, wie er heute läuft, mit Systemen, Schnittstellen und Datenflüssen, und zeigen, wo KI sauber anschließt.

Wir haben ERP- und MES-Systeme ausgewählt und eingeführt. Deshalb betrachten wir das Gesamtgerüst und bauen darauf auf, statt ein KI-Konzept zu entwerfen, das sich nicht anbinden lässt. Das Vorgehen beschreibt die KI-Strategie-Beratung, ein Gespräch dazu vereinbaren Sie im Erstgespräch.

Nächster Schritt

Der richtige Einstieg
für Ihr KI-Vorhaben.

Die Matching Engine von Find-Your-Software gleicht Ihre Anforderungen mit über 16.000 Systemen ab und liefert eine begründete Shortlist. Im Selection Portal sammeln Sie danach Anforderungen mit Wichtigkeit A, B oder C, markieren K.O.-Kriterien, zeichnen Ihre Systeme in der IT-Systemlandschaft auf und prüfen den Vertrag unter Softwarevertrag prüfen. Anbieter zahlen im Anbieter-Cockpit für Kontakte, nicht für Plätze im Ranking.

Unabhängige Softwareauswahl Brandenburger Innovationspreis·Datenbasis aus über 200.000 Referenzprojekten
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