Rechnungseingang automatisieren mit KI.
Was die E-Rechnung schon löst und wo KI noch hilft.
Rechnungseingang automatisieren heißt seit der E-Rechnung: XRechnung und ZUGFeRD liefern die Daten fertig strukturiert, KI braucht es noch für PDF und Papier, Kontierungsvorschläge und den Abgleich mit Bestellung und Wareneingang. Für die Auswahl zählen die Anbindung an DATEV oder das ERP und der Datenstandort, etwa Server in Deutschland bei Candis oder AWS in Frankfurt bei Rossum. Testen Sie in der Demo eine englische PDF-Rechnung ohne Bestellnummer und fragen Sie, wer den Kontierungsvorschlag freigibt.
Vom Abtippen zum Durchlauf.
Was sich mit E-Rechnung und KI ändert.
Eine Eingangsrechnung durchläuft fast überall dieselben Stationen: Sie kommt an, wird gelesen, geprüft, kontiert, freigegeben, gebucht und abgelegt. Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle inländischen Unternehmer E-Rechnungen empfangen können. Ab 2027 stellen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz E-Rechnungen aus, ab 2028 alle übrigen. Damit kommen die Rechnungsdaten von deutschen Lieferanten immer öfter als strukturierte XML-Datei an. Das Abtippen entfällt. Die Arbeit danach bleibt: Kontieren, Abgleichen und Freigeben erledigt die XML nicht von selbst. Genau dort setzt KI an, dazu bei allen Rechnungen, die weiter als PDF oder auf Papier kommen. Den Gesamtüberblick über Formate und Fristen finden Sie in unserem Ratgeber E-Rechnung Software.
Ohne Automatisierung
- Rechnungen landen in persönlichen Postfächern, auf Schreibtischen und im Scanner
- Lieferant, Betrag und Steuersatz werden abgetippt, auch aus der XRechnung
- Kontierung hängt am Wissen einzelner Personen in der Buchhaltung
- Freigaben laufen per Umlaufmappe oder E-Mail und bleiben im Urlaub liegen
- Skonto geht verloren, weil niemand den Stand einer Rechnung kennt
- Die XML-Datei wird als PDF ausgedruckt oder geht im Ablageordner unter
Mit E-Rechnung und KI
- Eine zentrale Eingangsadresse oder ein Netzwerk wie Peppol sammelt alles
- E-Rechnungen werden validiert, PDF und Papier liest die KI aus
- Die Software schlägt Sachkonto und Kostenstelle aus früheren Buchungen vor
- Rechnungen mit Bestellbezug werden gegen Bestellung und Wareneingang geprüft
- Freigaben folgen festen Betragsgrenzen mit Vertretung und Erinnerung
- Original, Prüfbericht und Korrekturen liegen acht Jahre im Archiv
Quellen: § 14 UStG, § 27 Abs. 38 UStG, § 14b UStG, BMF-FAQ zur E-Rechnung, Stand Oktober 2026, abgerufen am 02.11.2026.
Sechs Stationen einer Eingangsrechnung.
Wo die XML reicht und wo KI arbeitet.
So sieht der Weg einer Lieferantenrechnung in einer Lösung für den Rechnungseingang aus, egal ob sie als Zusatz zu DATEV, als Modul im DMS oder als eigene Plattform läuft. Die ersten beiden Stationen erledigt bei einer E-Rechnung die XML-Datei fast allein. Ab der dritten Station arbeitet die KI, auch bei perfekt strukturierten Daten.
- 1
Eingang bündeln
Alle Rechnungen kommen über einen Weg herein: eine Eingangsadresse wie rechnung@ihre-firma.de, ein Lieferantenportal, Peppol oder den Scanner für Papier. Laut BMF genügt für den Empfang ein normales E-Mail-Postfach, ein eigenes Postfach nur für E-Rechnungen ist nicht nötig.
✓PrüfpunktKeine Rechnung erreicht die Buchhaltung über ein persönliches Postfach. - 2
Format erkennen und validieren
Die Software erkennt, ob eine E-Rechnung oder eine sonstige Rechnung vorliegt. XRechnung und ZUGFeRD werden gegen die Norm EN 16931 geprüft und lesbar angezeigt. Bei ZUGFeRD zählt nur der XML-Teil, das PDF ist Beiwerk. PDF und Papier gehen an die KI-Erkennung.
✓PrüfpunktDer Validierungsbericht liegt an der Rechnung. - 3
Daten lesen und Lieferant zuordnen
Aus der XML kommen Kopf, Positionen und Steuer direkt. Aus PDF und Scan liest die KI dieselben Felder. Danach ordnet die Software den Lieferanten über USt-IdNr. und IBAN zu, erkennt Dubletten und prüft die Pflichtangaben nach § 14 Abs. 4 UStG.
✓PrüfpunktNeue oder geänderte Bankverbindungen werden markiert, nicht still übernommen. - 4
Kontierung vorschlagen
Sachkonto, Kostenstelle und Steuerschlüssel stehen in keiner E-Rechnung. Die KI schlägt sie aus früheren Buchungen desselben Lieferanten vor. Unsichere Vorschläge kennzeichnet sie, damit ein Mensch entscheidet.
✓PrüfpunktJeder Vorschlag zeigt, wie sicher er ist. - 5
Mit Bestellung und Wareneingang abgleichen
Bei Rechnungen mit Bestellbezug vergleicht das System Menge und Preis mit der Bestellung und dem Wareneingang aus dem ERP. KI hilft, wenn die Bestellnummer fehlt oder der Lieferant Artikel anders benennt.
✓PrüfpunktAbweichungen über einer festen Toleranz gehen in die Klärung. - 6
Freigeben, buchen, archivieren
Die Rechnung geht nach Betragsgrenzen an die zuständige Person, mit Vertretung und Erinnerung. Nach der Freigabe übergibt die Software Buchungssatz und Beleg an DATEV oder das ERP und legt Original, Prüfbericht und Bearbeitungsverlauf ab.
✓PrüfpunktDie Original-XML bleibt acht Jahre unverändert.
Durchlauf ohne Eingriff
Passen Lieferant, Kontierung und Abgleich, darf die Rechnung nach Ihren Regeln ohne Handgriff bis zur Buchung laufen. Ziehen Sie regelmäßig Stichproben und halten Sie die Regel in der Verfahrensdokumentation fest.
Klärfall mit Begründung
Die Software nennt den Grund, etwa fehlender Wareneingang, Preisabweichung oder neue IBAN, und schickt die Rechnung an die richtige Person. Die Korrektur fließt in die nächsten Vorschläge ein.
Grundlage: BMF-Schreiben vom 15.10.2025, Abschnitt 14.1 Abs. 5 UStAE und Rn. 35a, § 14 UStG, GoBD, 2. Änderung vom 14.07.2025, abgerufen am 02.11.2026.
Sechs Aufgaben, die die XML nicht löst.
Hier verdient KI ihr Geld.
Die E-Rechnung ersetzt das Abtippen, nicht das Denken. Nach Angaben der Anbieter setzen Lösungen für den Rechnungseingang KI vor allem an sechs Stellen ein. Prüfen Sie in der Demo jede Stelle einzeln, denn kaum ein System ist überall gleich stark. Wie KI in Unternehmenssoftware allgemein eingesetzt wird, beschreibt unser Ratgeber KI in Unternehmenssoftware.
Rechnungen ohne E-Rechnungspflicht
Die Pflicht zur E-Rechnung gilt nur, wenn Lieferant und Kunde im Inland ansässig sind. Rechnungen von Lieferanten ohne Sitz in Deutschland bleiben deshalb oft PDF. d.velop nennt Rechnungen aus außereuropäischen Ländern ausdrücklich als Einsatzfall für die KI-Erkennung.
- Kopf, Positionen und Zahlungsbedingungen aus fremden Layouts lesen
- Fremdsprache und Fremdwährung in der Demo testen
Papier und PDF bis Ende 2027
Lieferanten mit höchstens 800.000 Euro Vorjahresumsatz dürfen 2027 noch Papier oder mit Zustimmung PDF senden. Kleinbeträge bis 250 Euro und Fahrausweise brauchen auch danach keine E-Rechnung.
- Tankbelege, Bewirtungen und Bahntickets bleiben Bildbelege
- Mischpostfach mit XML, PDF und Scan sauber trennen
Vorschlag aus der Buchungshistorie
Die XML liefert Beträge und Steuersätze, aber kein Sachkonto und keine Kostenstelle. Diese Zuordnung lernt die KI aus früheren Buchungen und aus Ihren Korrekturen.
- Candis nennt eine Lernphase von etwa 30 Tagen bei regelmäßigem Eingang
- Basware SmartCoding schlägt die fünf wahrscheinlichsten Kontierungen vor
- Unklare Fälle bleiben zur manuellen Prüfung
Bestellung und Wareneingang
Bei Rechnungen mit Bestellbezug prüft das System Menge und Preis gegen Bestellung und Wareneingang. KI hilft, wenn die Bestellnummer fehlt oder Positionen anders heißen als im ERP.
- Esker und DocuWare beschreiben den Abgleich von Bestellung, Wareneingang und Rechnung
- d.velop zeigt Bestellung und Wareneingang je nach ERP direkt in der Workflowmaske
Routing an die richtige Person
Ohne Bestellbezug muss jemand bestätigen, dass die Leistung erbracht wurde. KI leitet die Rechnung an die zuständige Kostenstelle, die Freigabe selbst bleibt beim Menschen.
- Esker betont, dass Freigaben und finale Entscheidungen unter menschlicher Kontrolle bleiben
- Betragsgrenzen und Vertretung im System hinterlegen
Pflichtangaben und Betrugsmuster
Die Validierung prüft Format und Geschäftsregeln. Ob die IBAN zum Lieferanten passt oder dieselbe Rechnung zweimal kommt, prüft sie nicht. Hier ergänzen Anbieter eigene Prüfungen.
- Candis prüft Pflichtangaben nach § 14 UStG und IBAN-Risiken
- Klippa erkennt doppelte und gefälschte Rechnungen
- DocuWare IDP prüft Lieferantenidentität und Zahlungsdaten
Quellen: Anbieter- und Referenzdatenbank von Find-Your-Software, d.velop, Digitale Rechnungsverarbeitung, Candis, Rechnungseingang, Basware, SmartCoding, Esker, Kreditorenbuchhaltung, DocuWare, Intelligent Document Processing, Klippa, Rechnungsverarbeitung, § 14 UStG, § 33 UStDV, Stand 11/2026, abgerufen am 02.11.2026.
OCR, KI-Extraktion, IDP.
Was hinter den Begriffen steckt.
Anbieter werben mit OCR, KI und Intelligent Document Processing, oft für ähnliche Funktionen. Für die Auswahl hilft eine einfache Trennung nach dem, was die Technik leistet. Welche KI-Funktionen im ERP selbst stecken, ordnet unser Ratgeber KI im ERP ein.
Zeichen erkennen
Optical Character Recognition macht aus einem Bild Text. Welche Zahl der Rechnungsbetrag ist, weiß OCR allein nicht. Klassische Lösungen arbeiten deshalb mit Vorlagen je Lieferant.
- Gut bei festen Layouts und sauberen Scans
- Schwach bei neuen Lieferanten und schlechter Bildqualität
Felder verstehen
KI-Modelle erkennen Felder im Zusammenhang, auch ohne Vorlage. Candis beschreibt eine Kombination aus großen Sprachmodellen und maschinellem Lernen, die aus Korrekturen lernt.
- Liest neue Layouts, Positionen und gemischte Steuersätze
- Gibt je Feld an, wie sicher die Erkennung ist
Dokumente verarbeiten
Intelligent Document Processing (IDP) verbindet Klassifizieren, Auslesen, Prüfen und Übergeben in einer Plattform. ABBYY Vantage, Rossum und DocuWare IDP bieten das für Rechnungen und weitere Belege wie Lieferscheine an.
- Erkennt den Dokumenttyp und wählt das passende Modell
- Übergibt per API an ERP, DMS oder Workflow
Quellen: Candis, Fragen zur KI-Datenerfassung, ABBYY Vantage, Rossum, Preise und Plattform, DocuWare IDP, Stand 11/2026, abgerufen am 02.11.2026.
Lösungen für den Rechnungseingang im Auszug.
Zehn Anbieter in drei Gruppen.
Der Auszug umfasst zehn Lösungen in drei Gruppen, innerhalb jeder Gruppe alphabetisch, ohne Bewertung und ohne Rangfolge. Auswahlprinzip: Angebot für den Rechnungseingang in Deutschland mit belegten Angaben zu KI-Funktionen, Datenstandort und DATEV-Anbindung. Preise stehen nur dort, wo der Anbieter einen Listenpreis nennt. Wo der Anbieter Datenstandort oder DATEV-Weg nicht beschreibt, steht „beim Anbieter erfragen“. Weitere Systeme finden Sie über das Matching.
| Anbieter | Typ | Preis ab | Datenstandort laut Anbieter | DATEV-Schnittstelle | KI und Abgleich laut Anbieter | E-Rechnung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Rechnungseingang für das DATEV-UmfeldErfassen, prüfen, freigeben und an DATEV übergeben, für Firmen mit Steuerkanzlei oder eigener DATEV-Buchhaltung | ||||||
| CandisCandis GmbH, Berlin | Rechnungseingang | Basis ab 389 € im Monat | Server in Deutschland | ✓ lizenzierter Schnittstellenpartner, Rechnungswesen und Unternehmen online | KI-Erfassung, Vorkontierung, Prüfung nach § 14 UStG, Abgleich mit Bestellungen | XRechnung und ZUGFeRD per E-Mail oder Upload |
| DATEV Unternehmen onlineDATEV eG, Nürnberg | Kanzlei-Plattform | über die Steuerkanzlei, E-Rechnungsempfang kostenfrei | DATEV-Rechenzentrum | ✓ Teil der DATEV-Welt, Übergabe an die Kanzlei | OCR-Rechnungserkennung mit Buchungsassistent online für PDF | Validierung nach EN 16931, Empfang über TRAFFIQX, Peppol oder E-Mail |
| MossNufin GmbH, Berlin | Ausgabenmanagement | auf Anfrage, Plattformgebühr ohne Nutzerpreis | Google Cloud in Frankfurt | ✓ DATEV-Marktplatz-Partner, Zwei-Wege-Synchronisierung mit Rechnungswesen | OCR und KI für Erfassung und Vorkontierung, Abgleich mit Bestellungen | ZUGFeRD und XRechnung |
| AP-Automation mit ERP-AnbindungRechnungseingang mit Workflow und Archiv, angebunden an ERP und Bestellwesen | ||||||
| BaswareDACH-Sitz Düsseldorf | AP-Automation | auf Anfrage, Abo nach Vertragsvolumen | beim Anbieter erfragen | ≈ beim Anbieter erfragen | SmartCoding für Rechnungen ohne Bestellbezug, Abgleich mit Bestellung, Wareneingang und Vertrag | E-Invoicing-Netzwerk mit über 240 Partnernetzwerken |
| DocuWareDocuWare GmbH, Germering | DMS mit Rechnungsmodul | auf Anfrage | Cloud auf Microsoft Azure, IDP für Europa im deutschen Rechenzentrum von VSE NET | ✓ Integration für Rechnungswesen und Unternehmen online | IDP mit vortrainierten Modellen, Abgleich von Lieferant, Bestellung und Wareneingang | XRechnung, ZUGFeRD, Factur-X und weitere Länderformate |
| d.velop invoicesd.velop AG, Gescher | AP-Automation | 340 € im Monat für 250 Rechnungen | AWS mit Standort u. a. Frankfurt oder T Cloud Public, auch hybrid und On-Premises | ✓ Produktschnittstelle für Unternehmen online und Rechnungswesen, kostenpflichtig | KI-Kontierungsvorschläge, Autotraining, Bestellabgleich aus dem ERP | ZUGFeRD, XRechnung, Factur-X, Validierung mit Prüfbericht |
| EskerDeutsche Gesellschaft in Feldkirchen | AP-Automation | auf Anfrage | beim Anbieter erfragen | ≈ Multi-ERP-Konnektoren, DATEV beim Anbieter erfragen | KI für Erfassung, Kontierung und Ausnahmen, Drei-Wege-Abgleich | ≈ Lösung für die deutsche E-Rechnung, Formate in der Demo prüfen |
| IDP-PlattformenDokumenten-KI zum Auslesen, per API an ERP, DMS oder Workflow angebunden | ||||||
| ABBYY VantageIDP-Plattform mit vortrainierten Skills | IDP-Plattform | auf Anfrage | ABBYY Cloud in Europa, USA oder Australien, On-Premises oder eigene Azure-Instanz | ≈ über REST API und Konnektoren, DATEV-Weg in der Demo prüfen | Skills für mehr als 150 Anwendungsfälle, eigener Skill-Designer | ZUGFeRD, XRechnung, UBL und Peppol BIS neben PDF und Papier |
| KlippaDoxis AI Solutions B.V., Groningen | IDP und Rechnungen | 95 € im Monat bis 4.000 Rechnungen im Jahr | Microsoft Azure in den Niederlanden | ✓ Unternehmen online, Export nach Belege online | Texterkennung, Erkennung doppelter und gefälschter Rechnungen | XRechnung, ZUGFeRD, Peppol |
| RossumIDP-Plattform mit eigenen Modellen | IDP-Plattform | Starter ab 18.000 $ im Jahr | AWS Frankfurt als Standard für Europa, Backup in Irland | ≈ über API oder SFTP, DATEV-Weg in der Demo prüfen | Modell Rossum Aurora lernt aus Korrekturen, Integrationen für SAP und Coupa | ≈ EDI und strukturierte Formate im größten Paket, XRechnung in der Demo prüfen |
Quellen: Candis, Preise, Candis, DATEV-Schnittstelle, DATEV, Belege online, DATEV E-Rechnungsplattform, Moss, Preise, Moss, Sicherheit, Moss, DATEV-Integration, Basware, Rechnungsbearbeitung, Basware, E-Rechnungen empfangen, DocuWare, Zertifizierungen und Cloud, DocuWare, DATEV, d.velop invoices, Preise und Pläne, Esker, Impressum, ABBYY, E-Rechnungen, Klippa, Daten und Datenschutz, Klippa, DATEV, Klippa, Impressum, Rossum, Sicherheit, Stand 11/2026, abgerufen am 02.11.2026. Unter klippa.com bietet heute die Doxis AI Solutions B.V. die Rechnungsverarbeitung als Doxis SpendControl an. Bei d.velop invoices kostet jede Rechnung über der zwölffachen Monatsmenge 0,69 €, jeder weitere Buchhaltungsnutzer 17 € im Monat. Angaben laut Anbieter, Stand November 2026, ohne Gewähr. Einschätzungen geben die Meinung von Find-Your-Software wieder. Verbindlich ist nur das Angebot des Anbieters.
Was spart die Automatisierung?
Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen.
Der Rechner zeigt, wie viel Arbeitszeit frei wird, wenn eine Lösung das Erfassen, Prüfen und Kontieren übernimmt. Tragen Sie Ihre Rechnungen pro Monat ein und messen Sie die Minuten vorher an zehn echten Rechnungen, vom Öffnen bis zur Ablage. Die Lizenz ist mit d.velop invoices Medium für bis zu 750 Rechnungen im Monat voreingestellt, ersetzen Sie den Wert durch Ihr Angebot. Mehr zu Preismodellen und Einmalkosten steht in unserem Ratgeber Kosten der E-Rechnung.
- Annahmen dieses Rechenbeispiels: 500 Rechnungen im Monat, 10 Minuten je Rechnung heute und 4 Minuten mit Automatisierung.
- Interner Stundensatz 60 €, wie in unseren Rechenbeispielen zu den Kosten der E-Rechnung.
- Lizenz 680 € im Monat, Voreinstellung d.velop invoices Medium mit 750 Rechnungen und 10 Buchhaltungsnutzern laut Preisliste.
- Einrichtung 2.400 €, etwa 40 Stunden interner Aufwand zu 60 € oder zwei Beratertage zu 1.200 €.
- Frei werdende Zeit ist keine gesparte Lohnsumme. Sie zählt erst, wenn das Team sie für Klärfälle, Skonto oder den Monatsabschluss nutzt.
| Posten | Pro Monat | Pro Jahr |
|---|---|---|
| Arbeitszeit heute | 5.000 € | 60.000 € |
| Arbeitszeit mit Automatisierung | 2.000 € | 24.000 € |
| Lizenz | 680 € | 8.160 € |
| Ergebnis nach Lizenz, ohne Einrichtung | 2.320 € | 27.840 € |
Rechenbeispiel von Find-Your-Software, keine Zusage. Die Minuten je Rechnung sind Annahmen dieses Rechenbeispiels, keine Messwerte und keine Herstellerangaben. Mit den Voreinstellungen werden 50 Stunden im Monat frei, im ersten Jahr bleiben nach Lizenz und Einrichtung 25.440 €. Quelle der Lizenz: d.velop, Preise und Pläne, Stand 11/2026. Verbindlich ist nur das Angebot des Anbieters.
Was Gesetz und Verwaltung verlangen.
Sechs Regeln mit Fundstelle.
Für den Rechnungseingang gelten Umsatzsteuergesetz, Abgabenordnung und die Verwaltungsauffassung in BMF-Schreiben und GoBD. Für KI gibt es dort keine Sonderregeln, aber klare Vorgaben, was geprüft, wie aufbewahrt und wie dokumentiert wird.
Was eine E-Rechnung ist
Eine E-Rechnung ist strukturiert, wird so übermittelt und empfangen und lässt sich elektronisch verarbeiten. Papier und einfache PDF sind sonstige Rechnungen.
- Format nach EN 16931, etwa XRechnung oder ZUGFeRD ab Version 2.0.1 ohne die Profile MINIMUM und BASIC WL
- Pflicht nur, wenn Lieferant und Kunde im Inland ansässig sind
Übergang bis Ende 2027
Bis Ende 2026 dürfen alle Unternehmen Papier oder mit Zustimmung PDF senden, im Jahr 2027 nur noch Unternehmen mit höchstens 800.000 Euro Vorjahresumsatz.
- Ab 1.1.2028 enden die Übergangsregeln
- Kleinbeträge bis 250 Euro bleiben ausgenommen (§ 33 UStDV)
Validierung ersetzt keine Prüfung
Die Validierung prüft Format und Geschäftsregeln. Ob der Steuersatz stimmt, prüft sie nicht. Diese Pflicht bleibt beim Empfänger.
- Auf ein geeignetes Validierungsergebnis dürfen Sie sich bei kaufmännischer Sorgfalt verlassen
- Den Validierungsbericht aufzubewahren, bietet sich laut BMF an
- Vorsteuerabzug nur aus dem strukturierten Teil
Format und KI-Daten aufbewahren
Eingehende Rechnungen bleiben im Format des Eingangs. Daten, die per OCR aus Bildern gewonnen werden, sind nach Verifikation und Korrektur ebenfalls aufzubewahren.
- Bei E-Rechnungen genügt der strukturierte Teil
- Bildteil nur bei abweichenden steuerlichen Angaben, etwa Buchungsvermerken
- Gilt seit der 2. Änderung der GoBD vom 14.07.2025
Acht Jahre und Datenzugriff
Rechnungen sind acht Jahre aufzubewahren, die Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres. Die Betriebsprüfung darf auf die Daten zugreifen.
- Datenzugriff nach § 147 Abs. 6 AO
- Export aller XML-Dateien bei Anbieterwechsel vertraglich sichern
Kontrollverfahren und Nachvollziehbarkeit
Jeder Unternehmer legt fest, wie er Echtheit und Unversehrtheit sichert, etwa durch ein innerbetriebliches Kontrollverfahren mit Prüfpfad zwischen Rechnung und Leistung. Ein sachverständiger Dritter muss jeden Vorgang nachvollziehen können.
- Der Abgleich mit Bestellung und Wareneingang ist ein solcher Prüfpfad
- Die Verfahrensdokumentation beschreibt, was die KI tut und wer freigibt
Quellen: § 14 UStG, § 14b UStG, § 27 UStG, § 33 UStDV, § 145 AO, § 147 AO, BMF-Schreiben vom 15.10.2025, Rn. 35 und 35a sowie Abschnitt 14c.1 UStAE, GoBD, 2. Änderung vom 14.07.2025, Rz. 118, 119 und 131, abgerufen am 02.11.2026. Keine Rechtsberatung, im Einzelfall entscheidet das Finanzamt.
Ist unser Rechnungseingang bereit?
Zwölf Fragen mit Ampel.
Gehen Sie die Fragen mit Buchhaltung und Einkauf durch, am besten vor dem ersten Anbietergespräch. Grün heißt: Grundlagen stehen, Sie können auswählen. Gelb heißt: Automatisierung lohnt sich, aber weniger Rechnungen laufen ohne Eingriff durch. Blau heißt: Erst die Grundlagen schaffen, sonst automatisiert die KI nur das Durcheinander. Was KI im Einkauf über den Rechnungsabgleich hinaus übernimmt, beschreibt der Ratgeber KI im Einkauf.
Empfang
Stammdaten
Freigabe
Dokumentation
Bereit für die Automatisierung.
Ihre Grundlagen tragen. Holen Sie zwei bis drei Angebote ein und testen Sie jedes System mit 20 eigenen Rechnungen. Passende Lösungen für DATEV oder Ihr ERP finden Sie im Anbieter-Auszug und über das Matching.
Automatisieren und Lücken schließen.
Die Software wird laufen, aber mehr Rechnungen landen in der Klärung. Nehmen Sie die markierten Punkte als Anforderungen in die Auswahl auf, etwa im Anforderungsmanager des Selection Portals, und schließen Sie sie vor dem Echtstart.
Erst Grundlagen schaffen, dann Software.
Ohne Empfang, saubere Lieferantendaten, Freigaberegeln und Archiv automatisiert eine KI nur das Durcheinander. Klären Sie diese Punkte mit Buchhaltung und Steuerkanzlei. Welche Fristen 2027 noch anstehen, steht in unserem Ratgeber IT-Fristen 2027.
Grundlage: BMF-Schreiben vom 15.10.2025, GoBD, 2. Änderung vom 14.07.2025, § 14b UStG, § 145 AO. Die Schwelle von einem Viertel ist eine Faustregel von Find-Your-Software.
Vier Tests vor der Unterschrift.
So prüfen Sie KI im Rechnungseingang.
Demos laufen mit Musterrechnungen, die das System kennt. Bringen Sie eigene Belege mit und zählen Sie selbst. Wie Sie Vorführungen gleich aufbauen und live bewerten, erklären wir unter Anbieterszenarien und Präsentationen im Selection Portal.
20 echte Rechnungen vom letzten Monat
Mischen Sie XRechnung, ZUGFeRD, englische PDF, eine Gutschrift, eine Sammelrechnung und einen schiefen Scan. Zählen Sie, wie viele Felder Sie korrigieren müssen, und nicht, was der Vertrieb verspricht.
Gültige XML mit falschem Steuersatz
Eine Validierung kann grün sein, obwohl der Inhalt falsch ist, das stellt das BMF in Rn. 35a klar. Bauen Sie den Fehler in eine Testrechnung ein und schauen Sie, ob die Software ihn trotzdem meldet.
Acht von zehn Teilen geliefert
Spielen Sie eine Rechnung über zehn Teile durch, wenn der Wareneingang nur acht zeigt. Die Software sollte die Rechnung anhalten, den Grund nennen und an den Einkauf geben.
Wo die KI rechnet und was bleibt
Fragen Sie, wo das Modell läuft und ob Ihre Rechnungen ins Training eines gemeinsamen Modells fließen. Lassen Sie sich den Export aller XML-Dateien mit Prüfberichten und Korrekturen zeigen, bevor Sie unterschreiben.
Grundlage: BMF-Schreiben vom 15.10.2025, Rn. 35a. Zum Training nennt DocuWare eine Anonymisierung vor der Nutzung für das Basismodell, Rossum eigene Modelle ohne Weitergabe an Modelle Dritter, laut DocuWare IDP und Rossum, Preise und FAQ, Stand 11/2026.
Auswahl mit Werkzeug.
Vom Rechnungseingang zur Shortlist.
Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl: Es sammelt Anforderungen, erzeugt eine begründete Shortlist, unterstützt Demos und Verträge und dokumentiert alles nachvollziehbar. Die Datenbasis umfasst über 16.000 Systeme und über 200.000 Referenzprojekte. Für KI-Funktionen wie Requirement Intelligence nutzt Find-Your-Software nur eigene, lokal betriebene Modelle, die Daten bleiben bei Find-Your-Software.
Kriterien sammeln und gewichten
- Vorlagen im Anforderungsmanager
- Wichtigkeit A, B oder C, K.O.-Kriterien markieren
DATEV, ERP und DMS sichtbar machen
- Schnittstellen in der IT-Systemlandschaft abbilden
- Direkter Kontakt zu Anbietern im Portal
Anbieter nachvollziehbar vergleichen
- Fragebogen mit drei Antwortstufen im Anbieter-Ranking
- Demos live mit Noten von 1 bis 6 bewerten
Preisstaffel und Ausstieg prüfen
- Volumenstaffel und Datenexport beim Softwarevertrag prüfen
- Kostenloses Erstgespräch vereinbaren
Häufige Fragen
direkt beantwortet.
Wie kann ich den Rechnungseingang automatisieren?
Den Rechnungseingang automatisieren Sie in drei Schritten: Eingang bündeln, Daten automatisch lesen lassen und Freigaben nach festen Regeln steuern. Legen Sie zuerst eine zentrale Eingangsadresse fest und pflegen Sie Lieferanten mit USt-IdNr. und IBAN. Dann wählen Sie eine Lösung, die E-Rechnungen validiert, PDF und Papier per KI ausliest und Kontierungen vorschlägt. Zum Schluss hinterlegen Sie Betragsgrenzen, Vertretungen und den Abgleich mit Bestellung und Wareneingang. Die Übergabe an DATEV oder das ERP und die Archivierung über acht Jahre gehören in dieselbe Lösung oder in ein angebundenes DMS.
Brauche ich noch KI, wenn Lieferanten E-Rechnungen schicken?
Ja, aber an anderer Stelle. Eine XRechnung oder ZUGFeRD-Rechnung liefert Lieferant, Beträge und Steuersätze maschinenlesbar, das Abtippen entfällt. Sachkonto, Kostenstelle und Freigeber stehen aber in keiner E-Rechnung. Diese Vorschläge lernt eine KI aus früheren Buchungen. Dazu kommen Rechnungen, die weiter als PDF oder Papier kommen: von Lieferanten ohne Sitz im Inland, Kleinbeträge bis 250 Euro und bis Ende 2027 Rechnungen kleiner Lieferanten. Auch der Abgleich mit Bestellung und Wareneingang gelingt mit KI besser, wenn die Bestellnummer fehlt.
Was ist Intelligent Document Processing (IDP)?
Intelligent Document Processing (IDP) ist Software, die Dokumente klassifiziert, Daten daraus ausliest, prüft und an andere Systeme übergibt. Anders als reine OCR erkennt IDP Felder im Zusammenhang und braucht keine Vorlage je Lieferant. Plattformen wie ABBYY Vantage, Rossum oder DocuWare IDP bieten vortrainierte Modelle für Rechnungen, Lieferscheine und weitere Belege und lernen aus Korrekturen. IDP ist meist ein Baustein: Die Daten gehen per Schnittstelle an ERP, DMS oder eine Lösung für den Rechnungseingang, die Freigabe und Archiv übernimmt.
Welche Rechnungen kommen nach 2028 noch als PDF oder Papier?
Auch nach dem Ende der Übergangsregeln am 1. Januar 2028 bleiben Rechnungen ohne E-Rechnungspflicht. Dazu gehören Rechnungen von Lieferanten, die nicht im Inland ansässig sind, denn § 14 Abs. 2 UStG verlangt die E-Rechnung nur zwischen inländischen Unternehmen. Kleinbeträge bis 250 Euro und Fahrausweise sind nach §§ 33 und 34 UStDV ausgenommen. Kleinunternehmer müssen keine E-Rechnung ausstellen. Für Tankbelege, Bewirtungen und Rechnungen aus dem Ausland braucht der Rechnungseingang deshalb dauerhaft eine gute Belegerkennung.
Darf eine KI Rechnungen kontieren und freigeben?
Eine KI darf Kontierungen vorschlagen und Rechnungen weiterleiten, die Verantwortung bleibt beim Unternehmen. Es gibt kein Verbot, Rechnungen ohne zweite Freigabe zu buchen, wenn Bestellung, Wareneingang und Preis übereinstimmen. Wichtig ist, dass die Regel festgelegt, dokumentiert und nachvollziehbar ist. § 145 Abs. 1 AO verlangt, dass ein sachverständiger Dritter jeden Geschäftsvorfall verfolgen kann. Beschreiben Sie deshalb in der Verfahrensdokumentation, welche Rechnungen automatisch laufen, wer KI-Vorschläge prüft und wie Stichproben aussehen.
Reicht die Validierung einer E-Rechnung als Rechnungsprüfung?
Nein. Die Validierung prüft, ob die Datei dem Format und den Geschäftsregeln entspricht. Laut BMF-Schreiben vom 15.10.2025, Rn. 35a, ersetzt sie nicht die Pflicht des Empfängers, die Rechnung auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen. Ein falscher Steuersatz kann eine Validierung bestehen. Auf das technische Ergebnis einer geeigneten Validierung dürfen Sie sich bei kaufmännischer Sorgfalt verlassen, den Validierungsbericht sollten Sie aufbewahren. Die inhaltliche Prüfung übernimmt der Abgleich mit Bestellung, Vertrag und Wareneingang.
Was muss ich bei KI-Daten nach GoBD aufbewahren?
Nach der 2. Änderung der GoBD vom 14.07.2025, Rz. 131, bleiben eingehende Rechnungen im Format des Eingangs. Bei einer E-Rechnung genügt der strukturierte Teil, also die XML-Datei. Werden Daten per OCR aus einem Bild gewonnen, sind diese Informationen nach Verifikation und Korrektur ebenfalls aufzubewahren. Für KI-Erkennung heißt das: Bewahren Sie das Original, die bestätigten Daten und die Korrekturen auf. Die Aufbewahrungsfrist für Rechnungen beträgt nach § 14b Abs. 1 UStG acht Jahre.
Wie wichtig ist die DATEV-Schnittstelle?
Für Unternehmen, deren Buchhaltung bei einer Steuerkanzlei liegt oder die selbst mit DATEV Rechnungswesen buchen, ist sie oft entscheidend. Candis, Moss, Klippa, DocuWare und d.velop invoices beschreiben Wege zu DATEV Unternehmen online oder DATEV Rechnungswesen, bei d.velop als kostenpflichtige Produktschnittstelle. Fragen Sie, ob nur Belegbilder übertragen werden oder auch Buchungsvorschläge und Stammdaten. Candis nennt dafür den DATEV Rechnungsdatenservice 1.0. Stimmen Sie den Weg vor der Auswahl mit Ihrer Kanzlei ab.
Wo werden die Rechnungsdaten bei Cloud-Anbietern gespeichert?
Das hängt vom Anbieter ab und gehört in den Vertrag. Candis nennt Server in Deutschland, Moss die Google Cloud in Frankfurt, d.velop invoices AWS mit Standort unter anderem in Frankfurt oder T Cloud Public. Rossum speichert Daten europäischer Kunden standardmäßig bei AWS in Frankfurt mit Backup in Irland, Klippa auf Microsoft Azure in den Niederlanden. Fragen Sie auch, wo das KI-Modell rechnet und ob Ihre Rechnungen für das Training eines gemeinsamen Modells genutzt werden.
Was kostet eine Software für den Rechnungseingang?
Die meisten Anbieter rechnen nach Rechnungsvolumen ab. d.velop invoices beginnt bei 340 € im Monat für 250 Rechnungen, Candis bei 389 € im Monat, Klippa bei 95 € im Monat für bis zu 4.000 Rechnungen im Jahr. Rossum startet bei 18.000 $ im Jahr. Basware, DocuWare, Esker und ABBYY kalkulieren auf Anfrage. Dazu kommen Schnittstellen, Einrichtung und interne Zeit. In unserem Rechenbeispiel rechnen wir die Einrichtung mit 40 Stunden zu 60 € oder zwei Beratertagen zu 1.200 €. Wie der Rechnungseingang im Vergleich zu anderen KI-Vorhaben abschneidet, rechnet der KI-ROI-Rechner.
Wie lange dauert die Lernphase einer KI im Rechnungseingang?
Die Lernphase hängt davon ab, wie viele Rechnungen je Lieferant eingehen und wie einheitlich bisher kontiert wurde. Candis nennt etwa 30 Tage bei regelmäßigem Eingang, danach übernimmt die KI die Vorkontierung bekannter Rechnungsarten und markiert Unklarheiten. Bei d.velop invoices lernt die KI aus den Eingaben der Anwender. Basware SmartCoding nutzt die Rechnungshistorie eines Lieferanten. Planen Sie die ersten Wochen mit vollständiger Kontrolle ein und erhöhen Sie den Anteil ohne Eingriff erst danach.
Was ist der Unterschied zwischen DMS und Rechnungseingangssoftware?
Ein DMS legt Dokumente aller Art ab, steuert Workflows und archiviert revisionssicher. Eine Lösung für den Rechnungseingang ist auf Lieferantenrechnungen spezialisiert: Validierung, Kontierungsvorschlag, Bestellabgleich, Freigabe und Übergabe an die Buchhaltung. Viele Anbieter verbinden beides, etwa DocuWare und d.velop mit eigenen Rechnungsmodulen. Wer schon ein DMS nutzt, prüft zuerst dessen Rechnungsmodul, denn Archiv, Rechte und Aufbewahrung sind dann bereits geregelt. Wer kein DMS hat, braucht eine Lösung mit eigenem Archiv über acht Jahre. Mehr zur Abgrenzung finden Sie in unserem Ratgeber DMS Software.
Wie finde ich die passende Lösung für unseren Rechnungseingang?
Starten Sie mit Ihren Zahlen: Rechnungen pro Monat, Anteil PDF und Papier, Anteil mit Bestellbezug und Buchhaltung in DATEV oder im ERP. Daraus ergibt sich, ob eine DATEV-nahe Lösung, eine AP-Automation mit ERP-Anbindung oder eine IDP-Plattform passt. Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl und kein Vergleichsportal: Es sammelt Anforderungen, erzeugt eine begründete Shortlist und dokumentiert die Entscheidung. Eine erste Shortlist liefert das Matching mit Ihrer Unternehmens-URL. Danach testen Sie zwei bis drei Anbieter mit denselben 20 eigenen Rechnungen.
KI, die an Ihre Systeme anschließt.
Klarheit in wenigen Tagen.
Sectorlens berät Unternehmen mit 50 bis 5.000 Mitarbeitenden bei KI, Digitalisierung und Softwareauswahl. Wir klären in wenigen Tagen statt Wochen, was sich lohnt, und bauen auf Ihrer Systemlandschaft auf.
Potenzialfindung
Wir bewerten Ihre Prozesse auf KI-Potenzial und ordnen die Use-Cases nach Aufwand, Datenlage und Nutzen. Am Ende steht eine kurze Liste, kein Katalog.
ROI-Berechnung
Für jeden Use-Case rechnen wir Kosten und Nutzen mit offengelegten Annahmen durch, bevor Sie investieren. Sie sehen, was sich rechnet und was nicht.
Prozessanalyse
Wir nehmen den Prozess so auf, wie er heute läuft, mit Systemen, Schnittstellen und Datenflüssen, und zeigen, wo KI sauber anschließt.
Wir haben ERP- und MES-Systeme ausgewählt und eingeführt. Deshalb betrachten wir das Gesamtgerüst und bauen darauf auf, statt ein KI-Konzept zu entwerfen, das sich nicht anbinden lässt. Das Vorgehen beschreibt die KI-Strategie-Beratung, ein Gespräch dazu vereinbaren Sie im Erstgespräch.
Die passende Lösung
für Ihren Rechnungseingang.
Ob DATEV-nahe Lösung, AP-Automation im ERP-Umfeld oder IDP-Plattform: Im Selection Portal von Find-Your-Software sammeln Sie Anforderungen, bilden Ihre IT-Systemlandschaft mit DATEV, ERP und DMS ab, sprechen direkt mit Anbietern und halten die Entscheidung nachvollziehbar fest. Fragen zu Automatisierungsgrad, Kosten und KI-Regeln klären wir im kostenlosen Erstgespräch oder in der KI-Strategie Beratung.