KI für Unternehmenswissen.
Antworten mit Quelle und Berechtigung.
KI für Unternehmenswissen beantwortet Fragen aus Ihren Dokumenten und nennt die Quelle, doch am Sprachmodell scheitert sie selten, sondern an Berechtigungen, veralteten Fassungen und Dokumentenchaos. Microsoft 365 Copilot, Gemini Enterprise, Atlassian Rovo, Glean und der Selbstbau mit RAG unterscheiden sich bei Rechteübernahme, Datenstandort und Abrechnung. Praxistipp: Prüfen Sie jeden Kandidaten mit 50 echten Fragen, darunter zehn, die der Testnutzer nicht beantwortet bekommen darf.
Das Modell ist selten das Problem.
Dokumente und Rechte sind es.
KI für Unternehmenswissen ist eine Suche mit Antwort: Sie findet in Ihren Dokumenten die passenden Abschnitte und lässt ein Sprachmodell daraus eine Antwort mit Quelle formulieren. Das Verfahren heißt RAG (Retrieval Augmented Generation): erst suchen, dann antworten, ohne das Modell mit Ihren Dokumenten zu trainieren. Im Alltag heißt es KI-Wissensdatenbank, KI-Wissensmanagement, Enterprise Search oder Firmen-ChatGPT mit eigenen Dokumenten. Ein Pilot mit zwanzig sauberen Dokumenten gelingt fast immer. Im Betrieb entscheiden Rechte, Aktualität und Pflege.
Warum der Pilot gut aussieht
- Zwanzig saubere Dokumente aus einer Abteilung
- Ein Administrator testet mit Vollzugriff
- Gefragt wird, was der Fragende schon weiß
- Niemand öffnet die Quelle und prüft, ob sie stimmt
Was im Betrieb zählt
- Tausende Dateien in acht Ablagen, Fassungen unklar
- Jede Person sieht nur, was sie sehen darf
- Fragen kommen von Menschen, die die Antwort nicht kennen
- Quelle, Datum und Verantwortliche stehen in jeder Antwort
Quelle: Bitkom, Presseinformation vom 14.09.2026, Befragung von 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, KW 28 bis KW 33 2026. Die Gegenüberstellung ist eine Einordnung von Find-Your-Software. Abgrenzung: Kundenchat beschreibt der Ratgeber KI-Chatbot, Agenten mit eigenen Aufgaben der Ratgeber KI-Agenten, Telefonate der Ratgeber KI-Telefonassistent, Lizenz und Tenant-Check für Microsoft der Ratgeber Microsoft 365 Copilot, Betriebswege des Firmen-Chats der Ratgeber Unternehmens-ChatGPT.
Dieselbe Frage.
Zwei Wege zur Antwort.
Ein Service-Techniker steht beim Kunden vor einer Pumpe und braucht die gültige Wartungsanleitung und den passenden Dichtungssatz. Alle Angaben sind Beispieldaten und angenommen, es ist kein Kundenfall.
Suchen, fragen, hoffen
- Techniker, Laufwerksuche„Pumpe A200 Dichtung“: 142 Treffer, sechs Fassungen der Anleitung3 Min
- Techniker an BüroWelche Fassung gilt, und welche Teilenummer?8 Min
- LagerTeilenummer bestätigt, Bestand noch zu prüfen4 Min
Fragen, lesen, Quelle prüfen
- TechnikerWelcher Dichtungssatz gehört in die Pumpe A200, Baujahr 2019, und wie wechsle ich ihn?
- KI-AntwortDichtungssatz 4711-B, Wechsel in sechs Schritten. Bestand im Werk: 12 Stück.Wartungsanleitung A200, Rev. 7, Abschnitt 4.2, gültig ab 03.2026
Beispieldaten ohne Bezug zu einem Kunden. Die 15 und 4 Minuten sind Annahmen und gehen in die Rechnung der ersten Karte ein. Auch mit Quelle öffnen Sie vor dem Einsatz das Original.
Wo sich Wissenssuche rechnet.
Und wo nicht.
Jede Karte zeigt Vorher, Nachher und eine Rechnung. Alle Werte sind Beispielszenarien und angenommen: 48 € Vollkosten je Stunde, 46 Arbeitswochen. Die Zeitwerte sind rechnerisch, frei wird nur, was Ihre Leute in andere Arbeit stecken. Eigene Zahlen setzen Sie im Rechner ein.
Wartungsanleitung und Ersatzteil finden
Vorher: 15 Minuten je Suche über Laufwerk, Büro und Lager. Nachher: 4 Minuten mit Antwort, Quelle und Bestand. Angenommen sind 25 Techniker mit 6 Suchen je Woche.
- Rechnung: 150 Suchen × 11 Min = 27,5 h je Woche, 1.265 h im Jahr, rechnerisch 60.720 €
- Grenze: Maßgeblich bleibt das Original, vor allem bei Sicherheitshinweisen
Frühere Angebote und Referenzen finden
Vorher: 40 Minuten Suche nach Vorlage, Preisen und passender Referenz je Angebot. Nachher: 15 Minuten. Angenommen sind 12 Vertriebsmitarbeitende mit 4 Angeboten je Woche.
- Rechnung: 48 Angebote × 25 Min = 20 h je Woche, 920 h im Jahr, rechnerisch 44.160 €
- Grenze: Preise kommen aus dem Angebotssystem, nie aus einer Antwort des Modells
Standardfragen der Beschäftigten beantworten
Vorher: Personal bearbeitet jede Frage zu Urlaub, Reisekosten oder Elternzeit in 10 Minuten. Nachher: 60 % beantwortet die KI aus der Betriebsvereinbarung. Angenommen sind 400 Beschäftigte mit 0,25 Fragen je Woche.
- Rechnung: 60 Fragen × 10 Min = 10 h je Woche, 460 h im Jahr, rechnerisch 22.080 €
- Grenze: Gehalt, Krankheit und Einzelfälle bleiben bei Menschen, Betriebsrat vorher beteiligen
Rahmenverträge und Klauseln finden
Vorher: 20 Minuten Suche nach Vertrag, Konditionen und Kündigungsfrist. Nachher: 6 Min bis zur Fundstelle. Angenommen sind 6 Einkäufer mit 8 Suchen je Woche. Ähnliche Aufgaben beschreibt der Ratgeber KI im Einkauf.
- Rechnung: 48 Suchen × 14 Min = 11,2 h je Woche, 515 h im Jahr, rechnerisch 24.730 €
- Grenze: Die Fundstelle ersetzt keine rechtliche Prüfung der Klausel
Normen und Prüfberichte finden
Vorher: 18 Minuten Suche in Normen, Prüfplänen und gescannten Berichten. Nachher: 6 Min. Angenommen sind 8 Mitarbeitende mit 10 Suchen je Woche.
- Rechnung: 80 Suchen × 12 Min = 16 h je Woche, 736 h im Jahr, rechnerisch 35.328 €
- Grenze: Scans und Tabellen sind schwer, Lizenzbedingungen der Normenhersteller vor der Indexierung prüfen
Kennzahlen und Berichte abfragen
Vorher: Das Controlling sucht und stellt zusammen, 20 Minuten je Anfrage. Nachher: 8 Minuten, die KI beantwortet aus freigegebenen Monatsberichten, Zahlen kommen weiter aus BI und ERP. Angenommen sind 30 Anfragen je Woche.
- Rechnung: 30 Anfragen × 12 Min = 6 h je Woche, 276 h im Jahr, rechnerisch 13.248 €
- Grenze: Zahlen nie vom Sprachmodell rechnen lassen, sondern aus dem System lesen
Beispielszenarien von Find-Your-Software mit angenommenen Werten, keine Kundenfälle, kein Nutzenversprechen. Messen Sie die Suchzeit bei sich eine Woche lang, bevor Sie rechnen.
Suche gegen Lizenz oder Selbstbau.
Rechenbeispiel mit Break-even.
Der Rechner bewertet die Suchzeit Ihrer Beschäftigten und stellt sie den Kosten einer Lizenz und eines Selbstbaus gegenüber. Entwicklertag 900 €, Beratertag 1.200 €, Stundensatz 48 €, alle Werte sind angenommen und änderbar. Der Wert entsteht nur, wenn die frei werdende Zeit in andere Arbeit fließt, deshalb gibt ein eigenes Feld den Anteil an. Mehr zu Kostentreibern bei KI im Ratgeber KI Kosten.
- Entwicklertag: 900 €, Beratertag: 1.200 €, Arbeitswochen im Jahr: 46.
- Suchzeit: 120 Personen × 10 Suchen × 12 Minuten je Woche, bewertet mit 48 € je Stunde.
- Gesparte Suchzeit 30 %, davon werden 50 % zu nutzbarer Kapazität.
- Einmalkosten, Prozentwerte und Betriebskosten sind Annahmen dieses Rechenbeispiels.
- Nicht enthalten: Kosten schlechter Antworten, Schulung, Datenschutz-Folgenabschätzung, Aufbereitung des Dokumentenbestands.
| Kostenblock | Lizenz | Selbstbau |
|---|---|---|
| Einmalkosten | 7.200 € | 47.700 € |
| Laufende Kosten je Monat | 4.470 € | 4.800 € |
| Wert der freien Kapazität je Monat | 6.624 € | 6.624 € |
| Saldo je Monat | 2.154 € | 1.824 € |
| Saldo im ersten Jahr | 18.648 € | −25.812 € |
Rechenbeispiel von Find-Your-Software, keine Zusage und kein Nutzenversprechen. Die Aufbereitung der Dokumente nennen nach Bitkom 50 % der KI-Anwender als großen Kostenpunkt, sie steckt hier nicht drin. Eine Rechnung über mehrere Jahre erledigt der TCO-Rechner. Die Rechnung für ein einzelnes Projekt führt der Ratgeber KI-ROI-Rechner weiter.
Fünf Fragen.
Ein erster Kandidat.
Gehen Sie die Fragen von oben nach unten durch. Die erste, die Sie mit Ja beantworten, nennt den Weg, den Sie zuerst prüfen. Es ist eine Entscheidungshilfe von Find-Your-Software und keine Produktempfehlung, danach entscheidet der Pilot.
| Wenn Sie mit Ja antworten | Dann prüfen Sie zuerst | Kosten laut Preisliste, Abruf 03.11.2026 | Grenze | Aufwand |
|---|---|---|---|---|
| 1 · Liegt Ihr Wissen überwiegend in Microsoft 365?SharePoint, OneDrive, Teams | Ratgeber Microsoft 365 Copilot: nutzt bestehende Berechtigungen | 26,00 € je Nutzer und Monat jährlich zzgl. MwSt., Business regulär 18,20 € bis 300 Nutzer | Außerhalb von Microsoft 365 nur über Konnektoren, das Ergebnis hängt an den Freigaben | Gering: Lizenz, Freigaben, Pilotgruppe |
| 2 · Liegt es überwiegend in einem System mit eigener KI?Confluence, Notion, DMS | Eingebaute KI: Atlassian Rovo, Notion AI oder das KI-Modul Ihres DMS | Rovo in Atlassian-Cloud-Tarifen enthalten, Notion Business 19,50 € je Mitglied | Sieht nur das eigene System, Credits begrenzen die Nutzung | Gering: Rechte des Systems gelten |
| 3 · Liegt es in vier oder mehr Systemen, und müssen die Rechte jeder Quelle gelten?Laufwerk, Wiki, DMS, CRM | Enterprise-Suche: Glean, Gemini Enterprise, Amazon Q Business | Gemini Business ab 21 US-Dollar, Amazon Q Pro 20 US-Dollar plus Index, Glean auf Anfrage | Konnektoren und Index brauchen Einrichtung, der Datenstandort ist je Anbieter verschieden | Mittel: Konnektoren, Index, Rechte-Sync |
| 4 · Reicht ein Chat mit Upload und wenigen Quellen für ein Team?Kleine Gruppen, schneller Start | Firmen-Chat: ChatGPT Business, Mistral Vibe oder Langdock, mehr im Ratgeber Unternehmens-ChatGPT | Je Nutzer und Monat: ChatGPT Business 20 US-Dollar, Mistral Team 24,99 US-Dollar, Langdock 23,20 € | Begrenzte Quellenabdeckung, Rechte je Konnektor prüfen, kein Ersatz für Dokumentenpflege | Gering: Konto, Konnektoren |
| 5 · Haben Sie Anforderungen, die kein Produkt erfüllt, und Entwickler für den Dauerbetrieb?Eigene Formate, eigener Betrieb | Selbstbau mit RAG, etwa mit einer Suchmaschine wie Elastic | Keine Lizenz, dafür Entwicklungs- und Betriebstage, im Rechner 45 Tage zu 900 € angenommen | Rechte, Aktualisierung und Auswertung pflegen Sie selbst. Ohne Betriebsteam wird es zur Dauerbaustelle | Hoch: Entwicklung und Dauerbetrieb |
Anbieter- und Referenzdatenbank von Find-Your-Software, Preislisten der Anbieter mit Abruf 03.11.2026, Quellen in der Anbietertabelle. Angaben laut Anbieter, Stand November 2026, ohne Gewähr. Einschätzungen geben die Meinung von Find-Your-Software wieder. Verbindlich ist nur das Angebot des Anbieters. Die Wege lassen sich kombinieren, etwa Copilot für Microsoft-Inhalte und eine Enterprise-Suche für den Rest.
Wissens-KI im Auszug.
Assistenten und Enterprise-Suche.
Der Auszug zeigt neun Angebote in zwei Gruppen, innerhalb der Gruppen alphabetisch, ohne Rangfolge und nicht den ganzen Markt. Aufgenommen sind Anbieter im DACH-Raum, die eine Suche über Firmendokumente beschreiben und sich mit eigener Anbieterquelle belegen lassen. Ein Haken heißt: Der Anbieter sagt das zu. Das Zeichen ≈ heißt: mit Einschränkung oder in der Demo prüfen. Die Plakette ist eine Einschätzung von Find-Your-Software: grün für Rechte und Betrieb dokumentiert, gelb für einen Punkt vorab klären.
| Anbieter und Sitz | Abrechnung laut Preisliste | Betrieb und Datenstandort | Rechte der Quellen | Quellenangabe | Passt für |
|---|---|---|---|---|---|
| Assistenten mit Anbindung an Ihre QuellenChat zuerst, Konnektoren zu Laufwerk, Wiki und Mail | |||||
| ChatGPT Business und EnterpriseOpenAI | Business 20 US-Dollar je Nutzer und Monat jährlich, 25 US-Dollar monatlich, ab 2 Nutzern. Enterprise auf Anfrage | ≈ Datenresidenz in Enterprise für unterstützte Inhalte, Konnektoren können abweichen | ✓ Plugins nutzen den Zugriff des angemeldeten Nutzers | ≈ In der Demo prüfen | ≈Chat mit AnbindungenResidenz nur in Enterprise |
| Gemini EnterpriseGoogle Cloud | Business ab 21 US-Dollar je Platz und Monat für 1 bis 500 Nutzer. Standard und Plus auf Anfrage | ≈ EU-Multiregion mit Einschränkungen, Datenresidenz laut Google in Standard und Plus | ✓ Zugriff auf Dokumentebene folgt den Rechten der Quelle | ≈ Notebooks mit Quellenbezug, sonst in der Demo prüfen | ≈Google-Umfeld, viele QuellenResidenz ab Standard |
| LangdockLangdock GmbH, Berlin | Core 23,20 €, Work 31,20 € je Nutzer und Monat zzgl. MwSt. Enterprise ab 1.000 Nutzern auf Anfrage | ✓ Azure mit Serverstandort in der EU, eigene Instanz ab 2.000, On-Premise ab 5.000 Nutzern | ✓ Durchsucht nur Inhalte mit Zugriff, Folder Sync prüft Rechte in Echtzeit | ✓ Quellenliste mit Links zu den Originalen | ✓Firmen-Chat mit QuellensucheBetrieb in der EU |
| Microsoft 365 CopilotMicrosoft Corporation, Redmond | 26,00 € je Nutzer und Monat jährlich, 27,30 € monatlich im Jahresabo, zzgl. MwSt., Microsoft-365-Plan vorausgesetzt | ✓ EU-Datengrenze für EU-Datenverkehr, Anthropic-Modelle derzeit ausgenommen | ✓ Zeigt nur Daten, für die Nutzer mindestens Anzeigeberechtigung haben | ✓ Antworten mit Zitaten | ✓Microsoft-365-BetriebeFreigaben prüfen |
| Mistral VibeMistral AI, Paris | Team 24,99 US-Dollar je Nutzer und Monat zzgl. Steuern. Enterprise auf Anfrage | ✓ Daten standardmäßig in der EU, teils vorübergehend außerhalb, Enterprise auch On-Premise | ≈ Rechteübernahme nicht ausdrücklich dokumentiert | ≈ In der Demo prüfen | ≈Firmen-Chat aus EuropaRechte klären |
| Enterprise-Suche und WissensplattformenSuche über viele Systeme oder die eigene Plattform | |||||
| Amazon Q BusinessAmazon Web Services, Inc. | Lite 3, Pro 20 US-Dollar je Nutzer und Monat, dazu Index ab 0,140 US-Dollar je Stunde und Einheit für 20.000 Dokumente | ≈ Region Europa (Irland) mit weniger Funktionen als in den USA | ✓ Berücksichtigt Identitäten, Rollen und Berechtigungen | ✓ Ergebnisse mit Zitaten und Verweisen | ≈AWS-UmfeldIrland, nicht alle Funktionen |
| Atlassian RovoAtlassian Pty Ltd und Atlassian, Inc. | In Standard, Premium und Enterprise Cloud von Jira oder Confluence enthalten, Credits je Nutzer und Monat 25, 70 bzw. 150 | ✓ Datenresidenz wählbar, etwa EU, Deutschland oder Schweiz | ✓ Respektiert bestehende Berechtigungen, auch bei Konnektoren | ≈ In der Demo prüfen | ✓Atlassian-BetriebeRegion wählbar |
| GleanGlean Technologies, Inc., San Francisco | auf Anfrage | ≈ Datenstandort beim Anbieter erfragen | ✓ Setzt die Rechte der Quellsysteme durch | ≈ In der Demo prüfen | ≈Viele Quellen, große TeamsStandort erfragen |
| Notion AINotion Labs, Inc. | Business 19,50 € je Mitglied und Monat, Enterprise auf Anfrage, Enterprise Search als Beta | ≈ Standard ist Hosting in den USA, Datenresidenz EU (Frankfurt) für Enterprise auf Anfrage | ✓ Zeigt nur Inhalte mit Zugriff, auch in verbundenen Apps | ✓ Zitate, Seiten lassen sich als aktuell verifizieren | ≈Notion-TeamsStandard USA |
Weitere Quellen, Abruf 03.11.2026: Langdock, Microsoft, Mistral, Amazon Web Services, Atlassian, Notion, Elastic. Zu Amazon Q Business schreibt AWS, Quick Suite sei die nächste Ausbaustufe. Aleph Alpha richtet sich laut Startseite an Behörden und Verwaltung und ist nicht aufgenommen. Elastic dient als Beispiel für den Selbstbau, Rechte auf Dokumentebene muss man dort selbst pflegen. Angaben laut Anbieter, ohne Gewähr.
Sieben Gründe.
Und was Sie dagegen tun.
Pilot und Betrieb unterscheiden sich in sieben Punkten. Jeder lässt sich vor dem Start prüfen, die Testfragen des Pilotplans decken alle ab.
| Grund | Woran Sie es im Pilot merken | Gegenmaßnahme |
|---|---|---|
| 1 · BerechtigungenDie KI zeigt, was niemand sehen sollte | Der Testnutzer ohne Sonderrechte erhält Inhalte aus Gehalts- oder Vorstandsordnern | Rechte in der Quelle aufräumen und bei der Suche prüfen lassen, nie per Anweisung im Prompt. Das BSI rät davon ab, das Rechtesystem über textuelle Instruktionen abzubilden |
| 2 · Veraltete DokumenteGültig ist 2025, genannt wird 2021 | Die Antwort nennt eine alte Fassung der Richtlinie oder des Preisblatts | Gültig-ab-Datum und Status als Metadaten, Archiv und Entwürfe aus dem Index, Antwort mit Fassung und Datum, Eigentümer je Dokument |
| 3 · DuplikateDieselbe Datei in vier Ordnern | Zwei Antworten auf dieselbe Frage widersprechen sich | Vor der Anbindung bereinigen, ein maßgeblicher Ablageort je Dokumentart, Treffer mit Fundstelle. Systeme dafür zeigt der Überblick DMS Software |
| 4 · Tabellen und ScansZahlen stehen in Excel und Bildern | Werte aus Preislisten oder gescannten Prüfberichten fehlen oder sind falsch | Texterkennung bei Scans prüfen, Tabellen mit Spaltenbezeichnung, Zahlen aus dem System lesen. Amazon beschreibt für Q Business in Europa die Tabellensuche für kleine Tabellen |
| 5 · QuellenangabeEine Antwort ohne Fundstelle | Niemand kann die Antwort prüfen, Vertrauen sinkt. Laut Bitkom beklagen 25 % der KI-Anwender mangelnde Nachvollziehbarkeit | Antwort nur mit Titel, Abschnitt, Datum und Link zum Original. Das BSI nennt die Anzeige der Textauszüge als Mittel gegen Halluzinationen |
| 6 · HalluzinationDie KI antwortet, obwohl nichts im Bestand steht | Auf zehn Testfragen ohne Antwort im Bestand kommt eine Antwort statt „finde ich nicht“. Laut Bitkom nennen 26 % der KI-Anwender schlechte Ergebnisqualität | Zehn von 50 Testfragen ohne Antwort im Bestand, Soll: „dazu finde ich nichts“, Melde-Knopf für falsche Antworten |
| 7 · Fehlende VerantwortlicheNach dem Pilot pflegt niemand | Nach drei Monaten sinkt die Trefferquote, weil Quellen veralten | Je Quelle eine Person im Fachbereich, IT für Betrieb, Testfragen jedes Quartal, Pflegetage im Rechner einplanen |
Arbeitshilfe von Find-Your-Software. Quellen: BSI, Generative KI-Modelle, Version 2.0 vom 17.01.2025, Maßnahme M14 RAG; Bitkom, 14.09.2026; AWS, Amazon Q Business, Abruf 03.11.2026.
30 Tage.
50 Fragen, klare Abbruchkriterien.
Der Pilot prüft, ob der Weg in Ihrem Bestand trägt. Maßstab sind 50 Fragen aus dem Alltag: 30 echte Fragen mit bekannter Antwort, 10 Berechtigungsfallen, deren Antwort der Testnutzer nicht sehen darf, und 10 Fragen ohne Antwort im Bestand. Bestanden ist eine Frage, wenn die Antwort dem Soll entspricht.
| Zeitraum | Was passiert | Prüfpunkt am Ende |
|---|---|---|
| Woche 1Umfang und Testfragen | Abteilung, Quellen und je Quelle eine verantwortliche Person festlegen. 50 Fragen aus echten Mails, Tickets und Anrufen mit der richtigen Quelle sammeln. Datenschutzbeauftragte und Betriebsrat informieren (§ 90 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG) | Die 50 Fragen mit Soll-Quelle stehen fest, bevor ein Anbieter sie sieht |
| Woche 2Quellen anbinden und aufräumen | Gültige Fassungen kennzeichnen, Archiv und Dubletten ausschließen, Rechte der Quellen prüfen, Testkonto ohne Sonderrechte anlegen. Danach laufen die 50 Fragen zum ersten Mal | Das Testkonto sieht keinen gesperrten Ordner |
| Woche 3Messen mit echten Nutzern | Zehn Beschäftigte stellen eigene Fragen. Jede Antwort wird bewertet: richtig mit Quelle, richtig ohne Quelle, falsch oder keine Antwort. Jeder Fehler wird mit Ursache protokolliert: Dokument, Rechte oder Modell | Jeder Fehler hat eine Ursache und eine verantwortliche Person |
| Woche 4Auswerten und entscheiden | Die 50 Fragen erneut laufen lassen und mit Woche 2 vergleichen. Kosten und Pflegeaufwand im Rechner mit Ihren Werten hochrechnen | Trefferquote, Rechteverstöße und Pflegetage liegen als Zahlen vor |
| Entscheidung: RolloutAlle Schwellen erreicht | ✓WeiterMindestens 24 von 30 Alltagsfragen mit richtiger Quelle und 9 von 10 Fragen ohne Bestand mit „finde ich nicht“ | Alle 10 Berechtigungsfallen bestanden. Danach schrittweise erweitern, Testkatalog pflegen |
| Entscheidung: NachbessernUnter 24 von 30 Alltagsfragen | ≈Eine zweite RundeNach unserer Einschätzung liegt es meist am Bestand: Ablage ordnen, Fassungen kennzeichnen, erneut testen | Bleibt es unter 18 von 30, prüfen Sie den nächsten Weg |
| Entscheidung: AbbruchEin Rechteverstoß | ✕StoppEin einziger Treffer aus einer Berechtigungsfalle ist ein hartes Abbruchkriterium | Rechte klären, dann neu starten |
Arbeitshilfe von Find-Your-Software, Schwellen und Fragenaufteilung sind angenommen. Betriebsvereinbarung und Datenschutz-Folgenabschätzung gehören vor den Rollout.
Sechs Punkte.
Bevor Beschäftigte fragen.
Rechtsstand 03.11.2026, keine Rechtsberatung. In Ihren Dokumenten stehen Personen, Verträge und Geschäftsgeheimnisse. Klären Sie die Punkte mit Ihrer Datenschutzbeauftragten, bevor ein Anbieter Zugriff erhält. Interne Regeln halten Sie in einer KI-Richtlinie fest.
Auftragsverarbeitung und Information
Verarbeitet der Anbieter Ihre Dokumente, braucht er einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO samt Liste der Unterauftragnehmer. Stehen personenbezogene Daten darin, informieren Sie nach Art. 13 und prüfen den Zweck nach Art. 5 Abs. 1 Buchst. b.
- Postfächer, Protokolle und Personalakten nur nach eigener Prüfung anbinden
- Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 früh klären
Übermittlung in die USA
Übermittlungen in Drittländer prüfen Sie nach Art. 44 ff. DSGVO. Für die USA gilt der Angemessenheitsbeschluss zum Data Privacy Framework, Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1795 vom 10.07.2023. Das Gericht der EU hat die Klage dagegen am 03.09.2025 abgewiesen, das Rechtsmittel C-703/25 P ist anhängig.
- Vertragspartner und Rechenzentrum je Anbieter erfragen
- Mehr im Ratgeber DSGVO und Serverstandort
Unterrichtung und Mitbestimmung
Der Arbeitgeber muss den Betriebsrat über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz rechtzeitig unterrichten (§ 90 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG). Die Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG greift bei Technik, die Verhalten oder Leistung der Beschäftigten überwachen kann, etwa durch Protokolle der Fragen.
- Fragenprotokolle nur ohne Personenbezug auswerten, wenn der Betriebsrat das vereinbart
- Beschäftigtendaten: § 26 BDSG beachten
Angemessene Geheimhaltung
Ein Geschäftsgeheimnis setzt angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen voraus (§ 2 Nr. 1 Buchst. b GeschGehG). Wer Konstruktionsdaten, Preislisten oder Kundenverträge an eine Cloud-KI anbindet, sollte Zugriff, Vertrag und Training dokumentieren.
- Geheimhaltungsvereinbarungen mit Kunden auf Dienstleister prüfen
- Training mit Ihren Daten vertraglich ausschließen
Auskunft und Löschung im Index
Die Datenschutzkonferenz nennt in ihrer Orientierungshilfe zu RAG vom Oktober 2025 Transparenz, Zweckbindung und die Betroffenenrechte im gesamten RAG-System als Herausforderungen. Ein gelöschtes Dokument muss auch aus Index und Zwischenspeicher verschwinden.
- Löschweg je Anbieter in der Demo vorführen lassen
- Aufbewahrung von Fragen und Antworten festlegen
KI-Kompetenz und Einsatzzweck
Art. 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744 verlangt Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz, kein bestimmtes Niveau je Person. Sobald die Suche Beschäftigte bewertet oder Bewerber vorsortiert, prüfen Sie Anhang III Nr. 4. Antwortet ein System Kunden, gilt zusätzlich Art. 50.
- Schulung je Rolle dokumentieren
- Kundenchat auf Basis des Wissens: Ratgeber KI-Chatbot
Quellen: Verordnung (EU) 2016/679 Art. 5, 13, 28, 35, 44 bis 46; Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1795; Gericht der EU, Urteil vom 03.09.2025, T-553/23; Verordnung (EU) 2024/1689 in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit 27.07.2026; §§ 87 und 90 BetrVG; § 26 BDSG; § 2 GeschGehG; DSK, Orientierungshilfe RAG, Version 1.0, Oktober 2025, Stand 11/2026.
Vier Tests und fünf Fragen.
Für jeden Anbieter gleich.
Stellen Sie jedem Anbieter dieselben Aufgaben mit Ihren Dokumenten und einem Testkonto ohne Sonderrechte, nicht mit Vorführmaterial. Die Fragen lassen Sie schriftlich beantworten. Halten Sie die Ergebnisse in einer Tabelle fest. Im Selection Portal legen Sie die Punkte mit Anforderungen sammeln an, gewichten sie mit A, B oder C und markieren K.O.-Kriterien.
| Test oder Frage | Warum es zählt | Gute Antwort |
|---|---|---|
| Test: BerechtigungsfalleFrage nach einem gesperrten Dokument | Der häufigste und schwerste Fehler | Keine Antwort und kein Hinweis auf den Inhalt |
| Test: Zwei FassungenAlte und neue Richtlinie im Bestand | Zeigt, ob Aktualität erkannt wird | Nennt die gültige Fassung mit Datum |
| Test: Frage ohne AntwortThema steht nicht im Bestand | Prüft, ob die KI erfindet | Sagt, dass sie nichts findet |
| Test: Tabelle und ScanWert aus Preisliste oder Prüfbericht | Hier brechen viele Systeme | Richtiger Wert, Klick öffnet das Original an der Fundstelle |
| Frage: RechteabgleichWie schnell nach Änderung | Entzogene Rechte müssen sofort wirken | Verzögerung in Minuten genannt, Vorführung mit Rechteänderung |
| Frage: DatenstandortIndex, Vektoren, Protokolle, Modell | Teile liegen oft an verschiedenen Orten | Liste aller Standorte und Unterauftragnehmer |
| Frage: TrainingNutzung Ihrer Daten | Geschäftsgeheimnisse und Datenschutz | Ausschluss im Vertrag, nicht nur in der Werbung |
| Frage: AbrechnungNutzer, Index, Credits | Verbrauch steigt mit der Nutzung | Preis je Nutzer, Grenzen und Aufschläge schriftlich |
| Frage: LöschungDokument entfernen | Löschung gehört zu den Betroffenenrechten | Entfernung aus Index und Zwischenspeicher vorgeführt |
Die Prüfpunkte sind eine Arbeitshilfe von Find-Your-Software. Den Vertrag prüfen Sie mit Softwarevertrag prüfen.
Häufige Fragen
zur KI für Unternehmenswissen.
Was ist eine KI-Wissensdatenbank?
Eine KI-Wissensdatenbank ist keine neue Datenbank, sondern eine Suche über Ihre vorhandenen Dokumente, die Fragen in ganzen Sätzen beantwortet und die Quelle nennt. Das System zerlegt Dokumente in Abschnitte, legt sie in einem Index ab und reicht bei jeder Frage die passenden Abschnitte an ein Sprachmodell weiter. Die Dokumente bleiben, wo sie liegen. Ob die Antworten taugen, entscheidet die Qualität dieser Ablagen, nicht die Wahl des Modells.
Was ist RAG im Unternehmen?
RAG steht für Retrieval Augmented Generation: erst suchen, dann antworten. Vor jeder Antwort sucht das System die passenden Abschnitte in Ihren Dokumenten und gibt nur diese an das Sprachmodell. Das Modell wird dafür nicht mit Ihren Daten trainiert, neue Dokumente sind nach dem nächsten Abgleich nutzbar. Das BSI nennt als Vorteil, dass sich die Textauszüge hinter einer Antwort anzeigen lassen. Das mildert Halluzinationen, schließt sie aber nicht aus.
Wie kann ich Unternehmenswissen mit KI durchsuchen?
Sie haben fünf Wege: Microsoft 365 Copilot, einen Firmen-Chat wie ChatGPT Business, eine Enterprise-Suche wie Glean oder Gemini Enterprise, die KI in Confluence, Notion oder Ihrem Dokumentenmanagement und den Selbstbau mit RAG. Welcher passt, hängt davon ab, wo Ihr Wissen liegt und wie viele Systeme Rechte mitbringen. Die fünf Fragen im Entscheidungsweg führen zu einem ersten Kandidaten. Prüfen Sie ihn danach 30 Tage mit 50 echten Fragen, bevor Sie Lizenzen für alle kaufen.
Brauche ich ein Firmen-ChatGPT mit eigenen Dokumenten?
Nicht unbedingt. Ein Firmen-Chat reicht, wenn kleine Teams ausgewählte Dokumente hochladen oder wenige Quellen anbinden, etwa mit ChatGPT Business oder Langdock. Liegt Ihr Wissen verteilt in vielen Systemen und sollen die Rechte jeder Quelle gelten, passen Copilot oder eine Enterprise-Suche besser. Wege, Kosten und Eigenbetrieb offener Modelle beschreibt der Ratgeber Unternehmens-ChatGPT. Entscheidend ist nicht der Chat, sondern ob die Anbindung die Berechtigungen übernimmt.
Kennt die KI automatisch meine Berechtigungen?
Nein, nicht automatisch. Mehrere Anbieter geben an, bestehende Berechtigungen der Quellen zu übernehmen, etwa Microsoft 365 Copilot, Atlassian Rovo, Glean und Langdock. Das gilt nur, solange die Rechte in der Quelle stimmen: Ein Ordner mit Freigabe für alle bleibt für alle offen. Im Sprachmodell selbst lässt sich laut Datenschutzkonferenz nicht steuern, wer welche Informationen sehen darf. Prüfen Sie es mit einem Testkonto ohne Sonderrechte.
Wie verhindere ich, dass die KI veraltete Dokumente nennt?
Mit Pflege vor der Anbindung. Kennzeichnen Sie je Dokumentart die gültige Fassung, schließen Sie Archive und Entwürfe vom Index aus und pflegen Sie ein Gültig-ab-Datum. Die Antwort sollte Fassung und Datum nennen, damit Nutzer veraltete Treffer erkennen. Notion bietet etwa ein Siegel für verifizierte Seiten, das in Suche und KI-Zitaten erscheint. Legen Sie je Quelle eine verantwortliche Person fest und prüfen Sie quartalsweise mit den Testfragen.
Was kostet eine KI-Wissensdatenbank?
Lizenzen kosten laut Preislisten meist zweistellige Beträge je Nutzer und Monat, etwa Microsoft 365 Copilot 26,00 € zzgl. MwSt. bei jährlicher Abrechnung. Amazon Q Business Pro kostet 20 US-Dollar je Nutzer plus Index, Glean nennt keinen Preis. Der Selbstbau hat keine Lizenz, aber Entwicklungs- und Betriebstage. Laut Bitkom nennen 50 % der KI-Anwender die Datenaufbereitung als großen Kostenpunkt, 21 % die Lizenzen. Ihre Rechnung machen Sie im Rechner mit eigenen Werten.
Microsoft 365 Copilot, Glean oder Selbstbau: Was passt für den Mittelstand?
Arbeiten Ihre Beschäftigten in Microsoft 365, ist Copilot nach unserer Einschätzung meist der erste Kandidat, weil Dokumente und Rechte dort liegen. Verteiltes Wissen in vielen Systemen spricht für eine Enterprise-Suche wie Glean oder Gemini Enterprise. Der Selbstbau lohnt bei besonderen Anforderungen und vorhandener Entwicklerkapazität, denn Pflege und Betrieb bleiben bei Ihnen. Das ist eine Einschätzung von Find-Your-Software, kein Ranking. Vergleichen Sie mit denselben 50 Fragen.
Muss ich ein Sprachmodell mit meinen Dokumenten trainieren?
Nein. Für Wissenssuche trainieren Sie nichts, Sie binden Dokumente an. Bei RAG bleiben die Dokumente außerhalb des Modells, dadurch lassen sich Rechte steuern, Änderungen schnell nutzen und Quellen zeigen. Die Datenschutzkonferenz hebt hervor, dass sich Rechte und Rollen in der Vektordatenbank steuern lassen, im Sprachmodell nicht. Fragen Sie den Anbieter, ob Ihre Eingaben zum Training verwendet werden, und lassen Sie den Ausschluss im Vertrag festhalten.
Ist KI-Wissenssuche DSGVO-konform?
Sie kann es sein, wenn Vertrag, Rechtsgrundlage und Technik stimmen. Sie brauchen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, eine Prüfung der Drittlandübermittlung nach Art. 44 ff., einen Löschweg im Index und häufig eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35. Heikel sind Personalakten, Mails und Protokolle mit Namen. Die Datenschutzkonferenz hat im Oktober 2025 eine Orientierungshilfe zu RAG herausgegeben. Keine Rechtsberatung: Binden Sie Ihre Datenschutzbeauftragte früh ein.
Muss der Betriebsrat der KI-Wissenssuche zustimmen?
Er ist zu beteiligen. Nach § 90 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG muss der Arbeitgeber den Betriebsrat über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz rechtzeitig unterrichten. Zusätzlich greift die Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG, wenn die Technik Verhalten oder Leistung der Beschäftigten überwachen kann, etwa durch Protokolle der Fragen. Beziehen Sie den Betriebsrat vor dem Pilot ein und regeln Sie die Auswertung der Protokolle. Das ist keine Rechtsberatung.
Wie messe ich, ob die KI-Suche gut ist?
Mit einem festen Satz von 50 Fragen aus Ihrem Alltag: 30 Fragen mit bekannter Antwort, 10 Berechtigungsfallen und 10 Fragen ohne Antwort im Bestand. Bewerten Sie jede Antwort als richtig mit Quelle, richtig ohne Quelle, falsch oder keine Antwort. Lassen Sie die Fragen vor dem Pilot, danach und jedes Quartal laufen. Ein Rechteverstoß ist ein Abbruchkriterium. Die Schwellen im Pilotplan sind angenommene Vorschläge, passen Sie sie an Ihr Risiko an.
KI, die an Ihre Systeme anschließt.
Klarheit in wenigen Tagen.
Sectorlens berät Unternehmen mit 50 bis 5.000 Mitarbeitenden bei KI, Digitalisierung und Softwareauswahl. Wir klären in wenigen Tagen statt Wochen, was sich lohnt, und bauen auf Ihrer Systemlandschaft auf.
Potenzialfindung
Wir bewerten Ihre Prozesse auf KI-Potenzial und ordnen die Use-Cases nach Aufwand, Datenlage und Nutzen. Am Ende steht eine kurze Liste, kein Katalog.
ROI-Berechnung
Für jeden Use-Case rechnen wir Kosten und Nutzen mit offengelegten Annahmen durch, bevor Sie investieren. Sie sehen, was sich rechnet und was nicht.
Prozessanalyse
Wir nehmen den Prozess so auf, wie er heute läuft, mit Systemen, Schnittstellen und Datenflüssen, und zeigen, wo KI sauber anschließt.
Wir haben ERP- und MES-Systeme ausgewählt und eingeführt. Deshalb betrachten wir das Gesamtgerüst und bauen darauf auf, statt ein KI-Konzept zu entwerfen, das sich nicht anbinden lässt. Das Vorgehen beschreibt die KI-Strategie-Beratung, ein Gespräch dazu vereinbaren Sie im Erstgespräch.
Die passende Wissens-KI
für Ihr Unternehmen.
Die Matching Engine von Find-Your-Software gleicht Ihre Anforderungen mit passenden Systemen ab und liefert eine begründete Shortlist. Im Selection Portal sammeln Sie danach Anforderungen mit Wichtigkeit A, B oder C, markieren K.O.-Kriterien wie Rechteübernahme und Datenstandort, zeichnen Quellen und Schnittstellen in der IT-Systemlandschaft auf und prüfen den Vertrag unter Softwarevertrag prüfen. Anbieter zahlen im Anbieter-Cockpit für Kontakte, nicht für Plätze im Ranking.