Für Softwareanbieter · Leitfaden

RFP beantworten als Softwareanbieter.
Von Go oder No Go bis zum Zuschlag.

Ein RFP (Request for Proposal, deutsch Angebotsaufforderung) ist das strukturierte Dokument, mit dem ein Unternehmen oder eine Behörde ausgewählte Softwareanbieter um vergleichbare Angebote bittet. Dieser Leitfaden richtet sich an Anbieter von ERP, CRM, HR, BI und anderer Unternehmenssoftware im DACH Markt. Er zeigt, wie Sie entscheiden, ob sich eine Antwort lohnt, wie eine überzeugende Antwort aufgebaut ist, wie Sie den Erfüllungsgrad ehrlich angeben und welche Fehler zum Ausschluss führen. Dabei trennt er klar zwischen dem privatwirtschaftlichen RFP, bei dem der Käufer die Regeln setzt, und der öffentlichen Ausschreibung nach GWB, VgV und UVgO.

Privat und öffentlich getrenntGo oder No GoErfüllungsgrad und MatrixCheckliste in sechs Schritten
35 Tage
Mindestfrist für Angebote im offenen Verfahren nach § 15 VgV, 30 Tage bei elektronischer Abgabe
216.000 €
EU Schwellenwert für Liefer und Dienstleistungen von Ländern und Kommunen seit 1. Januar 2026
6 Tage
vor Fristende müssen Antworten auf rechtzeitige Bieterfragen vorliegen, § 20 Abs. 3 VgV
10 Tage
Rügefrist ab Erkennen eines Vergabeverstoßes, § 160 Abs. 3 GWB
Kurzantwort

Wie beantwortet man ein RFP?
Erst entscheiden, dann schreiben.

Ein RFP beantworten Sie in sechs Schritten: Unterlagen vollständig lesen und jede Anforderung in eine Antwortmatrix übertragen, bewusst über Go oder No Go entscheiden, offene Punkte als Bieterfragen klären, jede Anforderung mit einem ehrlichen Erfüllungsgrad beantworten, ein vollständiges Preisblatt erstellen und die Antwort fristgerecht im geforderten Format abgeben. Die Antwort folgt immer der Gliederung des Käufers, nicht der eigenen Produktbroschüre. Bei öffentlichen Ausschreibungen kommen feste Fristen, Formvorschriften und Ausschlussgründe aus der Vergabeverordnung hinzu. Käufer, die ihre Anforderungen im Selection Portal erfassen, versenden das RFP strukturiert, sodass Anbieter direkt in vorbefüllten Katalogen antworten.

Was Käufer in einer Antwort suchen

  • Eine klare Antwort auf jede einzelne Anforderung
  • Belegte Aussagen statt Werbesprache
  • Einen vollständigen, vergleichbaren Preis
  • Referenzen aus ähnlicher Branche und Größe
  • Einen realistischen Plan für die Einführung

Was Angebote am häufigsten kostet

  • Verpasste Frist oder falsches Abgabeformat
  • Veränderte oder ergänzte Vergabeunterlagen
  • Fehlende Preisangaben im Preisblatt
  • Zu optimistische Erfüllungsgrade, die in der Demo fallen
  • Standardtexte, die die Fragen nicht beantworten

Quellen: RFP erstellen auf Find-Your-Software, § 15 VgV, § 57 VgV, Stand Oktober 2026. Keine Rechtsberatung.

Privat oder öffentlich

RFP oder Ausschreibung:
fünf Verfahren im Vergleich.

Ob ein Mittelständler ein RFP an drei Anbieter schickt oder eine Kommune EU-weit ausschreibt, verändert fast alle Spielregeln. Im privaten RFP setzt der Käufer Fristen und Ablauf selbst und darf frei verhandeln. Bei öffentlichen Aufträgen ab dem EU Schwellenwert gelten GWB und VgV mit festen Mindestfristen, Verhandlungsverboten und Rechtsschutz, darunter die UVgO oder Landesrecht.

VerfahrenBereichAngebotsfristWer anbieten darfVerhandlungPräsentationNachbesserungRechtsschutz
Privatwirtschaftlicher RFPRegeln setzt der KäuferPrivatwirtschaftvom Käufer gesetzt, oft 2 bis 4 Wochen≈ eingeladene Shortlist, oft 3 bis 5✓ frei verhandelbar✓ Szenario Demo üblich✓ nach Absprache möglich– kein förmliches Verfahren
Offenes Verfahren§ 15 VgVÖffentlich ab EU Schwellemindestens 35 Tage, 30 bei elektronischer Abgabe✓ alle interessierten Unternehmen– über Angebot und Preis unzulässig≈ nur zur Aufklärung– nicht zulässig✓ Rüge und Nachprüfung
Nicht offenes Verfahren§ 16 VgVÖffentlich ab EU SchwelleTeilnahme 30 Tage, Angebot mindestens 30 Tage≈ Auswahl nach Teilnahmewettbewerb– unzulässig≈ nur zur Aufklärung– nicht zulässig✓ Rüge und Nachprüfung
Verhandlungsverfahren§ 17 VgV, mit TeilnahmewettbewerbÖffentlich ab EU SchwelleTeilnahme 30 Tage, Erstangebot 30 Tage≈ Auswahl nach Teilnahmewettbewerb✓ über Erst und Folgeangebote✓ Teil der Verhandlung✓ über Folgeangebote✓ Rüge und Nachprüfung
UnterschwellenvergabeUVgO oder LandesrechtÖffentlich unter EU Schwellelaut Vergabeunterlagen≈ je nach Verfahrensart≈ in der Verhandlungsvergabe≈ je nach Verfahren≈ je nach Verfahren≈ kein GWB Nachprüfungsverfahren

Mindestfristen nach § 15 VgV, § 16 VgV und § 17 VgV, bei Dringlichkeit kürzer. Rüge nach § 160 GWB. Schwellenwerte seit 1. Januar 2026: 216.000 € für Länder und Kommunen, 140.000 € für oberste und obere Bundesbehörden, 432.000 € für Sektorenauftraggeber laut IHK Hannover auf Basis der Delegierten Verordnungen (EU) 2025/2151 und 2025/2152. Frist und Shortlist im privaten RFP: Erfahrungswerte von Find-Your-Software. Stand Oktober 2026, keine Rechtsberatung.

Was ein RFP verlangt

Sechs Bausteine eines RFP
und was Ihre Antwort liefern muss.

Ein gut gebautes RFP besteht aus sechs Bausteinen, wie sie Find-Your-Software auch Käufern für die Erstellung empfiehlt. Wer als Anbieter jeden Baustein gezielt beantwortet, macht es dem Bewertungsteam leicht und landet in der Nutzwertanalyse weiter oben.

01 · Kontext

Unternehmen und Ausgangslage

Der Käufer beschreibt Branche, Größe, Standorte, heutige Systeme und den Anlass für das Projekt. Hier steht, welches Problem die neue Software lösen soll.

  • Ausgangslage in eigenen Worten spiegeln
  • Bezug zu ähnlichen Kunden herstellen
  • Keine allgemeine Firmenpräsentation voranstellen
02 · Umfang

Prozesse, Nutzer und Module

Der Umfang legt fest, welche Prozesse, Standorte und Nutzergruppen abgedeckt werden sollen und was ausdrücklich nicht dazugehört.

  • Lieferumfang exakt dem Umfang zuordnen
  • Abweichungen offen benennen
  • Optionale Module getrennt ausweisen
03 · Anforderungskatalog

Muss, Soll und Kann Kriterien

Das Herzstück jedes RFP. Jede Anforderung ist priorisiert, oft als Muss, Soll und Kann, manche Lastenhefte führen zusätzlich eine Stufe Wird nicht.

  • Jede Zeile einzeln beantworten
  • Erfüllungsgrad und Erläuterung angeben
  • Muss Kriterien besonders sorgfältig belegen
04 · Technik

Architektur, Schnittstellen, Sicherheit

Hier stehen Vorgaben zu Betrieb, Hosting, Schnittstellen, Datenschutz und Zertifikaten. Fehlende Nachweise sind bei öffentlichen Aufträgen ein häufiger Ausschlussgrund.

  • Hosting Standort und Rechenzentren nennen
  • Schnittstellen mit Standard oder Projektaufwand kennzeichnen
  • Zertifikate als Anlage beifügen
05 · Kosten und Einführung

Preisblatt und Projektformat

Der Käufer gibt vor, in welcher Struktur Lizenz, Einführung, Betrieb und Schulung anzugeben sind. Diese Struktur ist verbindlich, auch wenn das eigene Preismodell anders aussieht.

  • Preisblatt des Käufers unverändert nutzen
  • Annahmen zur Einführung offenlegen
  • Laufende Kosten über mehrere Jahre zeigen
06 · Prozess und Zeitplan

Fristen, Fragen, Präsentation

Der letzte Baustein regelt Fristen für Fragen und Angebote, den Ablauf der Präsentation und die Bewertungskriterien mit Gewichtung.

  • Alle Termine sofort im Team planen
  • Gewichtung der Kriterien für die Antwort nutzen
  • Ansprechpartner und Kanal für Fragen festhalten

Quellen: RFP erstellen auf Find-Your-Software, Lastenheft Vorlage auf Find-Your-Software, Stand Oktober 2026. Im öffentlichen Bereich müssen Zuschlagskriterien und Gewichtung in Bekanntmachung oder Vergabeunterlagen stehen (§ 127 GWB, § 58 VgV).

Go oder No Go

Antworten oder absagen?
Sechs Fragen vor dem ersten Satz.

Eine gute RFP Antwort bindet Vertrieb, Presales, Technik und Geschäftsführung für Tage oder Wochen. Der Proposal Fachverband APMP empfiehlt deshalb, jede Chance mit einer einheitlichen Methode zu qualifizieren, bevor das Team schreibt. Diese sechs Fragen sind ein bewährter Startpunkt, ein klares Nein bei den ersten beiden beendet die Prüfung meist sofort.

01 · Ausschluss

Erfüllen wir die harten Kriterien?

Mindestumsatz, geforderte Zertifikate, Referenzen, Hosting in der EU oder eine bestimmte Rechtsform können ein Angebot von vornherein ausschließen.

  • Eignungskriterien zuerst prüfen
  • Fehlende Nachweise nicht nachreichen können
02 · Passung

Treffen wir die Muss Kriterien?

Wer einen relevanten Teil der Muss Kriterien nur mit Entwicklung oder gar nicht erfüllt, verliert in der Bewertung fast immer gegen Wettbewerber mit Standardlösung.

  • Muss Kriterien zuerst durchzählen
  • Lücken ehrlich bewerten
03 · Kunde

Kennen wir den Käufer?

Ein RFP ohne vorherigen Kontakt ist oft bereits auf einen Wettbewerber zugeschnitten. Gespräche vor dem RFP, frühere Projekte oder ein klarer Zugang zum Entscheider erhöhen die Chancen.

  • Vorgeschichte im CRM prüfen
  • Formulierungen auf einen Wettbewerber prüfen
04 · Budget

Passt der Preisrahmen?

Liegt das genannte oder erkennbare Budget deutlich unter dem eigenen Preisniveau, lohnt sich die Antwort nur mit einer klaren Strategie.

  • Budgetangaben im RFP suchen
  • Projektgröße mit Nutzerzahl abgleichen
05 · Referenzen

Haben wir vergleichbare Kunden?

Käufer suchen Referenzen aus ähnlicher Branche, Größe und Prozesslandschaft. Fehlen sie, muss die Antwort das durch eine besonders gute Szenario Demo ausgleichen.

  • Zwei bis drei passende Referenzen wählen
  • Freigabe der Referenzkunden einholen
06 · Ressourcen

Schaffen wir die Frist in Qualität?

Eine halbe Antwort schadet mehr als eine Absage. Prüfen Sie, ob Presales, Technik und Preisfreigabe bis zur Frist verfügbar sind.

  • Aufwand in Personentagen schätzen
  • Absage höflich und begründet senden

Methode: APMP Practitioner Guide. Ausschluss bei nicht erfüllter Eignung: § 122 GWB, § 57 VgV. Die sechs Fragen sind Erfahrungswerte von Find-Your-Software, Stand Oktober 2026.

Checkliste

RFP beantworten
in sechs Schritten.

Diese Checkliste funktioniert für private RFPs und öffentliche Ausschreibungen. Bei öffentlichen Verfahren gelten zusätzlich die Fristen und Formvorschriften der Vergabeunterlagen, die Vorrang vor jeder eigenen Planung haben.

01

Unterlagen lesen und Matrix bauen

Lesen Sie alle Unterlagen vollständig und übertragen Sie jede Anforderung in eine Antwortmatrix mit Verweis auf den Abschnitt. Diese Compliance Matrix stellt sicher, dass keine Frage unbeantwortet bleibt, und ist nach APMP eine Kernaufgabe jedes Angebotsteams.

02

Go oder No Go entscheiden

Prüfen Sie Ausschlusskriterien, Muss Kriterien, Kundenkenntnis, Budget, Referenzen und Ressourcen. Halten Sie die Entscheidung schriftlich fest und benennen Sie bei Go eine verantwortliche Person für das gesamte Angebot.

03

Bieterfragen früh stellen

Sammeln Sie Unklarheiten und stellen Sie sie gebündelt und früh über den vorgesehenen Kanal. Bei öffentlichen Verfahren gehen Antworten an alle Bieter, und erkennbare Mängel der Unterlagen müssen innerhalb von 10 Tagen gerügt werden.

04

Anforderungen beantworten

Beantworten Sie jede Anforderung mit Erfüllungsgrad und einer kurzen, prüfbaren Erläuterung. Belegen Sie Muss Kriterien mit Screenshots, Dokumentation oder Referenzen und kennzeichnen Sie Entwicklung und Roadmap eindeutig.

05

Preisblatt vollständig ausfüllen

Nutzen Sie das Preisblatt des Käufers unverändert und füllen Sie jede Position aus. Legen Sie Annahmen zu Nutzerzahl, Einführungstagen und Laufzeit offen, damit der Preis vergleichbar bleibt.

06

Prüfen und fristgerecht abgeben

Lassen Sie die Antwort von einer Person gegenlesen, die nicht geschrieben hat, und prüfen Sie Vollständigkeit, Format und Anlagen gegen die Matrix. Geben Sie mit Puffer ab, bei öffentlichen Verfahren ausschließlich verschlüsselt über die Vergabeplattform.

Quellen: APMP Practitioner Guide, § 160 GWB, § 53 VgV, Vergabeblog zur E-Vergabe, Stand Oktober 2026.

Erfüllungsgrad

Erfüllungsgrad ehrlich angeben:
sechs Stufen für jede Anforderung.

Der Erfüllungsgrad entscheidet in der Nutzwertanalyse des Käufers über die Punkte. Wer alles als Standard markiert, fällt spätestens in der Szenario Demo auf und verliert Vertrauen. Eine klare Skala macht die Antwort prüfbar und schützt vor Streit nach Vertragsschluss, denn Angaben im Angebot werden häufig Vertragsbestandteil.

StufeBedeutungBeispiel für die ErläuterungWirkung in der BewertungTypisches Risiko
Standardohne AufwandFunktion ist im Produkt enthalten und nach Freischaltung nutzbarIm Modul Vertrieb enthalten, siehe Screenshot 4volle Punktzahlgering, wenn in der Demo zeigbar
Konfigurationohne ProgrammierungFunktion wird über Einstellungen, Felder oder Workflows eingerichtetÜber Workflow Editor, rund 2 Tage Einrichtungfast volle PunktzahlAufwand muss im Preisblatt stehen
ErweiterungEntwicklung im ProjektFunktion entsteht durch Anpassung, Skript oder eigenes ModulEigenes Modul, 8 Tage, im Angebot enthaltenTeilpunktePflege bei jedem Update
PartnerlösungDrittanbieterFunktion kommt über ein Partnerprodukt oder einen MarktplatzÜber zertifizierte Erweiterung von Partner XTeilpunktezweiter Vertrag und Lizenz
RoadmapgeplantFunktion ist angekündigt, aber noch nicht verfügbarGeplant für das zweite Quartal, ohne Zusagewenig oder keine PunkteVerzögerung wird zum Vertragsrisiko
Nicht erfülltkeine LösungFunktion wird nicht angebotenNicht Teil des Produkts, Alternative: Exportkeine Punkte, bei Muss oft Ausschlussgering, wenn offen benannt

Skala, Beispiele und Einordnung der Wirkung: Erfahrungswerte von Find-Your-Software, keine Norm. Die tatsächliche Skala gibt der Käufer im RFP vor und hat Vorrang. Käufer werten nach gewichteter Nutzwertanalyse, siehe RFP erstellen, Stand Oktober 2026.

Preisblatt und Vertrag

Preis und Vertrag:
vier Teile, die oft entscheiden.

Viele Angebote scheitern nicht an der Funktion, sondern am Preisblatt oder an Vertragsfragen. Im privaten RFP ist der Preis verhandelbar, im öffentlichen offenen Verfahren nicht. Umso wichtiger ist es, dass der erste Preis vollständig und nachvollziehbar ist.

Preisblatt privat

Gesamtkosten über mehrere Jahre

  • Lizenz oder Subscription je Nutzer und Laufzeit
  • Einführung mit Tagen je Arbeitspaket
  • Betrieb, Hosting, Wartung und Support
  • Schulung, Schnittstellen und Datenübernahme getrennt
Preisblatt öffentlich

Vollständig oder ausgeschlossen

  • Fehlende Preisangaben führen zum Ausschluss, § 57 Abs. 1 VgV
  • Keine Verhandlung über den Preis im offenen Verfahren, § 15 Abs. 5 VgV
  • Nebenangebote nur, wenn ausdrücklich zugelassen, § 35 VgV
  • Wirtschaftlichstes Angebot erhält den Zuschlag, § 127 GWB
EVB-IT

Musterverträge der öffentlichen Hand

  • Typen unter anderem Überlassung, Pflege, Dienstleistung, System, Service und Cloud
  • EVB-IT Cloud seit 2022 für SaaS, PaaS und IaaS, berücksichtigt BSI C5
  • Neufassung März 2026 für acht Typen mit Regeln zu Open Source
  • Fehlende oder unvollständige SBOM kann als Sachmangel gelten
Datenschutz

Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO

  • Auftragsverarbeitungsvertrag als Anlage vorbereiten
  • Technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32
  • Liste der Unterauftragsverarbeiter mit Standort
  • Regeln zu Löschung, Rückgabe und Audits

Quellen: § 57 VgV, § 15 VgV, § 35 VgV, § 127 GWB, IT-Planungsrat EVB-IT Übersicht, Bitkom zu EVB-IT Cloud, Luther zur EVB-IT Neufassung 2026, Art. 28 DSGVO, Stand Oktober 2026. Inhalt des Preisblatts im privaten RFP: Erfahrungswerte von Find-Your-Software. Keine Rechtsberatung.

Eignung und Nachweise

Eignung und Nachweise:
sechs Punkte, die vorab stehen müssen.

Bevor ein Käufer das Angebot liest, prüft er, ob der Anbieter geeignet ist. Bei öffentlichen Aufträgen ist diese Prüfung gesetzlich geregelt, in der Privatwirtschaft übernehmen Einkauf und IT-Sicherheit dieselbe Rolle. Wer die Nachweise einmal sauber vorbereitet, spart bei jeder weiteren Ausschreibung Zeit.

01 · Eignung

§ 122 GWB

Geprüft werden Befähigung zur Berufsausübung sowie wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit. Der Nachweis soll grundsätzlich über Eigenerklärungen erfolgen, weitere Unterlagen fordert der Auftraggeber nur von aussichtsreichen Bietern.

  • Handelsregister, Haftpflicht und Jahresabschlüsse bereithalten
  • Referenzliste mit Ansprechpartnern pflegen
02 · EEE

Einheitliche Europäische Eigenerklärung

Die EEE nach § 50 VgV gilt als vorläufiger Beleg der Eignung. Sie folgt der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 und kann in späteren Verfahren wiederverwendet werden.

  • EEE einmal vollständig ausfüllen
  • Belege vor dem Zuschlag schnell liefern können
03 · ISO 27001

Informationssicherheit

Ein ISMS nach ISO/IEC 27001:2022 ist in vielen RFPs für Unternehmenssoftware eine Muss Anforderung, besonders bei Cloud Lösungen mit personenbezogenen Daten.

  • Zertifikat und Geltungsbereich beifügen
  • Rezertifizierungstermine im Blick halten
04 · BSI C5

Cloud Kriterienkatalog

Der Kriterienkatalog C5 des BSI wird bei Cloud Beschaffungen der öffentlichen Hand herangezogen. Aktuell gilt C5:2020, eine Revision C5:2026 ist in Arbeit.

  • Testat nach C5 Typ 1 oder Typ 2 benennen
  • Änderungen durch C5:2026 verfolgen
05 · TISAX

Automobile Lieferkette

TISAX ist nur relevant, wenn der Kunde zur Automobilindustrie oder ihrer Lieferkette gehört. Das Ergebnis gilt drei Jahre, es gibt die Assessment Level 1 bis 3.

  • Nur nennen, wenn gefordert
  • Level und Gültigkeit angeben
06 · Souveränität

§ 58 VgV

Seit Inkrafttreten des Vergabebeschleunigungsgesetzes am 1. Juli 2026 können Aspekte der digitalen Souveränität als Zuschlagskriterium gewertet werden, etwa Datenstandort, Interoperabilität und eine Exit Strategie.

  • Datenstandort und Betreiber klar benennen
  • Export und Exit Szenario beschreiben

Quellen: § 122 GWB, § 50 VgV, § 58 VgV, BSI Kriterienkatalog C5, ENX TISAX Handbuch, Forvis Mazars zum Vergabebeschleunigungsgesetz, Stand Oktober 2026. Mehr zu C5 im Beitrag BSI C5, C3A und ES3 einfach erklärt. Keine Rechtsberatung.

Präsentation

Präsentation und Demo:
drei Formate, drei Spielregeln.

Nach der schriftlichen Antwort folgt fast immer ein Termin, in dem der Anbieter seine Lösung zeigt. Welche Spielräume Sie dort haben, hängt vom Verfahren ab. Wer das verwechselt, verspielt im öffentlichen Verfahren Punkte oder verschenkt im privaten RFP Verhandlungsspielraum.

01 · Privater RFP

Szenario Demo mit echten Daten

Gleiches Drehbuch für alle Anbieter

Im Selection Portal bearbeiten alle Anbieter dieselben Szenarien mit denselben Daten, abgeleitet aus den Muss Kriterien. Das Bewertungsteam bewertet nach jeder Aufgabe im gemeinsamen Raster.

  • Drehbuch genau einhalten, keine Standarddemo
  • Mit den Daten des Käufers arbeiten
  • Offene Punkte direkt im Termin klären
02 · Offenes Verfahren

Aufklärung ohne Nachbesserung

§ 15 Abs. 5 VgV

Im offenen und nicht offenen Verfahren darf der Auftraggeber nur Aufklärung über das Angebot verlangen. Verhandlungen über Inhalt oder Preis sind unzulässig, das schriftliche Angebot bleibt maßgeblich.

  • Nur zeigen, was im Angebot steht
  • Keine neuen Zusagen oder Preise nennen
  • Protokoll des Termins anfordern
03 · Verhandlungsverfahren

Präsentation als Teil der Verhandlung

§ 17 Abs. 10 VgV

Im Verhandlungsverfahren wird über Erstangebote und Folgeangebote verhandelt. Mindestanforderungen und Zuschlagskriterien bleiben dabei unveränderlich.

  • Verbesserungen im Folgeangebot festhalten
  • Mindestanforderungen nie aufweichen
  • Verhandlungsziel vorab intern klären

Quellen: Anbieterszenarien und Präsentationen im Selection Portal, § 15 VgV, § 17 VgV, Stand Oktober 2026.

Typische Fehler

Sechs Fehler,
die Angebote kosten.

Die meisten verlorenen Angebote scheitern nicht an der Software, sondern an vermeidbaren Fehlern in Form, Frist und Inhalt. Bei öffentlichen Aufträgen führen viele davon zwingend zum Ausschluss, im privaten RFP zu Punktabzug und Misstrauen.

01 · Frist und Form

Zu spät oder im falschen Format

Verspätete Angebote und Angebote außerhalb der Vergabeplattform oder unverschlüsselt werden im öffentlichen Bereich ausgeschlossen. Im privaten RFP bleiben sie oft schlicht ungelesen.

  • Abgabe mindestens einen Tag vor Frist
  • Upload und Verschlüsselung vorher testen
02 · Unterlagen geändert

Eigene Formulierungen im Formular

Wer Vergabeunterlagen ändert oder ergänzt, etwa eigene AGB beilegt oder Formulare umbaut, wird nach § 57 VgV ausgeschlossen.

  • Formulare unverändert ausfüllen
  • Eigene Bedingungen nur, wenn zugelassen
03 · Preise unvollständig

Leere Felder im Preisblatt

Fehlende Preisangaben führen im öffentlichen Verfahren zum Ausschluss. Leistungsbezogene Unterlagen zur Wertung dürfen nach § 56 Abs. 3 VgV nicht nachgefordert werden.

  • Jede Position mit Betrag füllen
  • Null Euro ausdrücklich eintragen
04 · Nebenangebot

Alternative ohne Zulassung

Nebenangebote werden nur gewertet, wenn der Auftraggeber sie zugelassen hat und die Mindestanforderungen erfüllt sind. Sonst droht der Ausschluss.

  • Zulassung in der Bekanntmachung prüfen
  • Hauptangebot immer vollständig abgeben
05 · Fragen zu spät

Unklarheiten nicht geklärt

Wer Mängel in den Unterlagen erkennt und nicht innerhalb von 10 Kalendertagen rügt, verliert nach § 160 Abs. 3 GWB den Rechtsschutz. Späte Bieterfragen werden oft nicht mehr beantwortet.

  • Fragen früh und gebündelt stellen
  • Rügefrist im Kalender eintragen
06 · Standardtexte

Broschüre statt Antwort

Kopierte Produkttexte, die die konkrete Anforderung nicht beantworten, und überzogene Erfüllungsgrade kosten in der Bewertung mehr Punkte als ein ehrlicher Teilerfüllt Vermerk.

  • Jede Antwort auf die Frage zuschneiden
  • Aussagen mit Belegen stützen

Quellen: § 57 VgV, § 56 VgV, § 35 VgV, § 160 GWB, Vergabeblog zur E-Vergabe, Stand Oktober 2026. Einordnung für private RFPs: Erfahrungswerte von Find-Your-Software.

Anbieter Cockpit

RFPs über Find-Your-Software:
so arbeiten Anbieter im Portal.

Käufer, die ihre Softwareauswahl über Find-Your-Software steuern, erstellen das RFP im Selection Portal und laden die Anbieter ihrer Shortlist direkt ein. Anbieter antworten dort in strukturierten Katalogen statt in Word Dateien und sehen Fragen, Fristen und Termine an einem Ort.

Vorbefüllte Kataloge

Antworten Zeile für Zeile

  • Anforderungen mit Priorität und Gewichtung
  • Erfüllungsgrad und Erläuterung je Zeile
  • Dokumente direkt an der Anforderung
  • Einheitliche Struktur für alle Anbieter
Fragen und Antworten

Q und A für alle sichtbar

  • Fragen über einen zentralen Kanal
  • Antworten gehen an alle eingeladenen Anbieter
  • Gleiche Informationslage für jeden Bieter
  • Vollständiger Verlauf im Audit Trail
Arbeitsbereich

Nachrichten, Termine, Dateien

  • Gemeinsamer Bereich mit dem Käufer
  • Termine für Szenario Demos
  • Protokolle und Dateien an einem Ort
  • Erinnerungen an Fristen
Anbieter Cockpit

Profil, Matchings und Leads

  • Basis Zugang kostenlos
  • Matching Daten vor dem Kauf eines Leads sichtbar
  • Laut Find-Your-Software rund 700 Matchings pro Monat
  • Über 50 aktive Auswahlprojekte im Selection Portal

Quellen: Für Softwareanbieter, Anbieter Cockpit, RFP erstellen, Stand Oktober 2026. Zahlen zu Matchings und Projekten sind Angaben von Find-Your-Software. Die Matching Engine arbeitet anbieterneutral, siehe Anbieterneutralität der Matching Engine.

Weiterlesen

Die Käuferseite kennen:
so entstehen RFPs.

Wer weiß, wie Käufer ihr RFP aufbauen und bewerten, schreibt bessere Antworten. Diese Seiten auf Find-Your-Software zeigen den Prozess aus Sicht der Unternehmen, die Software auswählen.

01 · RFP

RFP erstellen

Wie Käufer ein RFP in sechs Schritten aufbauen, versenden und auswerten.

02 · Lastenheft

Lastenheft Vorlage

Wie Anforderungen formuliert und priorisiert werden, mit Vorlage für die Softwareauswahl.

03 · Demo

Anbieterszenarien und Präsentationen

Wie Szenario Demos im Selection Portal geplant und bewertet werden.

04 · Anbieter

Für Softwareanbieter

Wie Anbieter über Find-Your-Software an passende Auswahlprojekte kommen.

05 · Cockpit

Anbieter Cockpit

Profil pflegen, Matchings sehen und Leads freischalten.

06 · Neutralität

Anbieterneutralität

Nach welchen Regeln die Matching Engine Anbieter vorschlägt.

FAQ

Häufige Fragen
direkt beantwortet.

Was ist ein RFP?

Ein RFP (Request for Proposal, deutsch Angebotsaufforderung) ist ein strukturiertes Dokument, mit dem ein Käufer ausgewählte Anbieter um vergleichbare Angebote bittet. Es enthält Ausgangslage, Umfang, Anforderungskatalog, technische Rahmenbedingungen, Vorgaben zu Kosten und Einführung sowie Fristen und Ablauf. Grundlage ist meist ein Lastenheft, in dem der Käufer seine Anforderungen beschreibt. Der Anbieter antwortet mit einem Angebot, das jede Anforderung einzeln beantwortet. Bei öffentlichen Aufträgen heißt das Pendant Ausschreibung oder Vergabeunterlagen.

Wie beantworte ich ein RFP richtig?

Beantworten Sie ein RFP in sechs Schritten: Unterlagen lesen und eine Antwortmatrix bauen, über Go oder No Go entscheiden, Bieterfragen früh stellen, jede Anforderung mit Erfüllungsgrad beantworten, das Preisblatt vollständig ausfüllen und fristgerecht abgeben. Folgen Sie dabei immer der Gliederung des Käufers. Belegen Sie Muss Kriterien mit Screenshots, Dokumentation oder Referenzen. Lassen Sie die Antwort vor der Abgabe von einer Person prüfen, die nicht mitgeschrieben hat.

Was ist der Unterschied zwischen RFP und öffentlicher Ausschreibung?

Im privatwirtschaftlichen RFP legt der Käufer Fristen, Ablauf und Teilnehmer selbst fest und darf frei verhandeln. Bei öffentlichen Aufträgen ab dem EU Schwellenwert gelten GWB und VgV mit Mindestfristen, festen Verfahrensarten und Ausschlussgründen. Im offenen Verfahren nach § 15 VgV darf über Angebot und Preis nicht verhandelt werden. Unterhalb der Schwelle gilt die UVgO oder Landesrecht. Bieter haben im öffentlichen Bereich zudem Rechtsschutz über Rüge und Nachprüfungsverfahren.

Wie lange habe ich Zeit, ein RFP zu beantworten?

Im privaten RFP setzt der Käufer die Frist selbst, nach Erfahrungswerten von Find-Your-Software meist zwei bis vier Wochen. Im offenen Verfahren beträgt die Angebotsfrist nach § 15 VgV mindestens 35 Tage ab Absendung der Bekanntmachung und verkürzt sich um 5 Tage bei elektronischer Abgabe. Im nicht offenen Verfahren und im Verhandlungsverfahren gelten 30 Tage für Teilnahmeanträge und 30 Tage für Angebote. Bei Dringlichkeit sind kürzere Fristen möglich. Maßgeblich ist immer die Frist in den Unterlagen.

Welche Schwellenwerte gelten 2026 für EU Ausschreibungen?

Seit dem 1. Januar 2026 liegt der EU Schwellenwert für Liefer und Dienstleistungen bei 216.000 € netto für Länder, Kommunen und sonstige Auftraggeber. Für oberste und obere Bundesbehörden gelten 140.000 €, für Sektorenauftraggeber 432.000 €. Grundlage sind die Delegierten Verordnungen (EU) 2025/2151 und 2025/2152, die Werte gelten für 2026 und 2027. Software und SaaS Aufträge fallen in der Regel unter Liefer und Dienstleistungen. Unterhalb der Schwelle gelten UVgO oder Landesrecht.

Was bedeutet Go oder No Go bei einem RFP?

Go oder No Go ist die bewusste Entscheidung, ob sich eine Antwort auf ein RFP lohnt. Der Fachverband APMP empfiehlt, jede Chance mit einer einheitlichen Methode zu qualifizieren. Bewährte Fragen sind: Erfüllen wir die harten Ausschlusskriterien, treffen wir die Muss Kriterien, kennen wir den Käufer, passt der Preisrahmen, haben wir passende Referenzen und schaffen wir die Frist in Qualität. Eine begründete Absage schadet der Beziehung weniger als eine schwache Antwort.

Wie gebe ich den Erfüllungsgrad an?

Geben Sie für jede Anforderung an, ob sie im Standard, per Konfiguration, durch Erweiterung, über eine Partnerlösung, erst laut Roadmap oder gar nicht erfüllt wird. Ergänzen Sie eine kurze, prüfbare Erläuterung mit Aufwand und Beleg. Nutzen Sie immer die Skala, die der Käufer vorgibt. Seien Sie ehrlich, denn überzogene Angaben fallen in der Szenario Demo auf und Angaben im Angebot werden häufig Vertragsbestandteil. Eine offene Teilerfüllung kostet weniger Vertrauen als eine widerlegte Zusage.

Was gehört in das Preisblatt?

In das Preisblatt gehören alle Kosten in der Struktur, die der Käufer vorgibt. Typisch sind Lizenz oder Subscription je Nutzer und Laufzeit, Einführung mit Tagen je Arbeitspaket, Betrieb und Hosting, Wartung und Support, Schulung, Schnittstellen und Datenübernahme. Legen Sie Annahmen zu Nutzerzahl und Projektumfang offen. Bei öffentlichen Aufträgen führen fehlende Preisangaben nach § 57 VgV zum Ausschluss. Tragen Sie deshalb auch Null Euro ausdrücklich ein.

Welcher EVB-IT Vertrag gilt für Software as a Service?

Für Cloud Leistungen wie SaaS, PaaS und IaaS gibt es seit 2022 den Mustervertrag EVB-IT Cloud, den Bund und Bitkom gemeinsam erarbeitet haben und der den BSI Kriterienkatalog C5 berücksichtigt. Für Softwareüberlassung, Pflege, Dienstleistungen und Systeme gibt es eigene EVB-IT Typen. Im März 2026 wurden acht Typen neu gefasst, unter anderem mit Regeln zu Open Source und zur Software Stückliste. Welcher Typ gilt, legt der Auftraggeber in den Vergabeunterlagen fest.

Brauche ich ISO 27001 oder BSI C5 für Ausschreibungen?

Das hängt von der Ausschreibung ab. ISO/IEC 27001 ist in vielen RFPs für Unternehmenssoftware eine Muss Anforderung, besonders bei Cloud Lösungen mit personenbezogenen Daten. Der BSI Kriterienkatalog C5 wird bei Cloud Beschaffungen der öffentlichen Hand herangezogen, aktuell gilt C5:2020 und eine Revision C5:2026 ist in Arbeit. TISAX ist nur für Kunden aus der Automobilindustrie relevant. Prüfen Sie die geforderten Nachweise schon bei der Go oder No Go Entscheidung.

Darf ich nach der Abgabe noch etwas nachreichen?

Im privaten RFP entscheidet der Käufer, ob Ergänzungen möglich sind, häufig im Rahmen von Rückfragen oder der Präsentation. Im öffentlichen Verfahren darf der Auftraggeber fehlende unternehmensbezogene Unterlagen nach § 56 VgV unter Umständen nachfordern. Leistungsbezogene Unterlagen, die in die Wertung eingehen, dürfen dagegen nicht nachgefordert werden. Im offenen Verfahren ist eine inhaltliche Nachbesserung des Angebots ausgeschlossen. Planen Sie deshalb so, dass das Angebot bei Abgabe vollständig ist.

Wie stelle ich Bieterfragen richtig?

Stellen Sie Bieterfragen gebündelt, früh und ausschließlich über den vorgesehenen Kanal, im öffentlichen Bereich also über die Vergabeplattform. Formulieren Sie neutral und konkret mit Bezug auf den Abschnitt der Unterlagen. Antworten gehen in der Regel an alle Bieter. Nach § 20 Abs. 3 VgV muss der Auftraggeber die Frist verlängern, wenn rechtzeitig angeforderte Informationen nicht spätestens 6 Tage vor Fristende vorliegen. Erkannte Vergabeverstöße müssen Sie zudem innerhalb von 10 Kalendertagen rügen.

Wie komme ich über Find-Your-Software an RFPs?

Käufer, die ihre Softwareauswahl über Find-Your-Software steuern, erhalten von der Matching Engine passende Anbieter vorgeschlagen und laden ihre Shortlist im Selection Portal zum RFP ein. Anbieter mit gepflegtem Profil im Anbieter Cockpit werden dabei besser gefunden. Der Basis Zugang zum Anbieter Cockpit ist kostenlos. Laut Find-Your-Software entstehen rund 700 Matchings pro Monat, über 50 Auswahlprojekte laufen aktiv im Selection Portal. Die Matching Engine arbeitet anbieterneutral.

Für Softwareanbieter

Bei passenden RFPs
früher dabei sein.

Mit einem gepflegten Profil im Anbieter Cockpit werden Sie von der Matching Engine passenden Auswahlprojekten zugeordnet. Im Selection Portal beantworten Sie RFPs in strukturierten Katalogen, stellen Fragen über einen zentralen Kanal und präsentieren in Szenario Demos mit den Daten des Käufers.

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