CRM Software · Anbieter Auszug

CRM Anbieter im Überblick.
Auszug mit 15 Beispielen für den DACH Mittelstand.

CRM Anbieter unterscheiden sich nach Segment, Preismodell und Betriebsform. Diese Seite ordnet CRM Software (Customer-Relationship-Management, also Software für Kontakte, Vertriebschancen, Angebote und Kundenservice) und zeigt in einer Tabelle einen Auszug mit 15 Beispiel Herstellern, nicht den ganzen Markt. Die Auswahl folgt der Abdeckung der Anbietergruppen und dem Bezug zum DACH Raum, nicht einer Bewertung. Die Tabelle nennt Sitz, Betrieb und Preismodell mit Herstellerquelle und verlinkt auf Profile im Katalog, weitere Hersteller finden Sie im Software Katalog. Die Seite richtet sich an Unternehmen im Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die für Vertrieb, Angebotsprozess und Kundenpflege eine Shortlist aufbauen. Anders als der CRM Software Vergleich bewertet sie nicht, sondern sortiert. Die Angaben stammen von Herstellerseiten, Impressen und öffentlichen Quellen mit Stand Oktober 2026.

Auszug mit 15 BeispielenNicht der ganze MarktSitz laut ImpressumPreismodelle mit Quelle14 von 15 mit Profil im Katalog
28,51 %
der Unternehmen in der EU nutzten 2025 CRM Anwendungen, kleine Unternehmen 24,69 %, große 65,43 % (Eurostat, 2025)
15
Beispiel Hersteller aus Konzern, Cloud Plattform, Mittelstand, ERP Nähe und Open Source stehen im Auszug, nicht der ganze Markt (Stand Oktober 2026)
8 von 15
Herstellern in diesem Auszug haben ihren Sitz in Deutschland oder Österreich, laut Impressum oder Unternehmensseite (Stand Oktober 2026)
14 von 15
Herstellern in diesem Auszug haben ein CRM Profil im Katalog von Find-Your-Software (Katalog find-your-crm.de, Stand Oktober 2026)
Anbieter gruppieren

Wie sich CRM Anbieter
gruppieren lassen.

Wer nach CRM Anbietern sucht, findet Hunderte Produkte. Allein im Katalog von Find-Your-Software sind 162 CRM Produkte mit Profil hinterlegt (Katalog find-your-crm.de, Stand Oktober 2026). Eine Liste mit Markennamen hilft dabei wenig. Hilfreich ist eine Ordnung nach vier Merkmalen, die sich bei jedem Hersteller ohne Demo klären lassen: Wo sitzt der Hersteller, für welche Unternehmensgröße ist das Produkt gebaut, läuft es als Cloud Dienst oder auch im eigenen Rechenzentrum, und wie wird es berechnet. Aus diesen vier Merkmalen entstehen sieben Anbietergruppen, die in der zweiten Tabelle weiter unten beschrieben werden. Die erste Tabelle darunter ist ein Auszug mit 15 Beispiel Herstellern und deckt diese Gruppen ab. Sie ist nicht der ganze Markt, den vollständigen Bestand zeigt der Software Katalog.

Wenn Sie nur Markennamen vergleichen

  • Sie landen bei den bekanntesten drei oder vier Namen, obwohl ein Spezialist mit Sitz in Ihrer Region oft besser zu Ihrem Prozess passt.
  • Sie vergleichen Preise, die nicht vergleichbar sind: Preis je Nutzer, Paketpreis mit fünf Nutzern, ERP Mindestbuchung und Lizenz mit Betriebskosten stehen auf unterschiedlichen Bezugsgrößen.
  • Sie erfahren erst in der Demo, dass ein Produkt nur als Cloud Dienst läuft, obwohl Ihr Datenschutzbeauftragter einen Betrieb in Deutschland verlangt.
  • Sie übersehen Open Source Lösungen und ERP nahe Produkte, die für kleine Teams die günstigste Gesamtlösung sein können.
  • Sie haben am Ende fünf Angebote, aber keine begründete Auswahl, warum genau diese fünf im Rennen sind.

Wenn Sie Anbieter in Gruppen ordnen

  • Sie wählen aus jeder passenden Gruppe ein bis zwei Hersteller und halten so die Shortlist klein und trotzdem breit.
  • Sie sehen auf einen Blick Sitz, Segment, Betrieb und Preismodell und können Ausschlusskriterien wie Cloud only oder Sitz außerhalb der EU sofort anwenden.
  • Sie rechnen Preise erst nach, wenn die Bezugsgröße geklärt ist, und holen bei Anbietern mit Preis auf Anfrage frühzeitig ein Angebot ein.
  • Sie erkennen, welche Hersteller ein Profil im Katalog haben und können dort Details, Referenzen und Funktionen prüfen.
  • Sie dokumentieren jede Ausscheidung nachvollziehbar, was bei Betriebsrat, Datenschutz und Geschäftsführung die Entscheidung erleichtert.

Quellen: Eurostat, Digital economy and society statistics, Unternehmen, Stand 2025. Die Zahl der Katalogprofile stammt aus dem Katalog von Find-Your-Software, Stand Oktober 2026. Was CRM genau umfasst, erklärt der Beitrag Was ist ein CRM System.

Auszug

Anbieter Auszug A bis Z:
Sitz, Segment, Preismodell, Betrieb.

Die Tabelle ist ein Auszug mit 15 Beispiel Herstellern, nicht der ganze Markt und keine Rangliste. Ausgewählt wurde nach der Abdeckung der Anbietergruppen (Größe, Segment, Konzern, Open Source, Herkunft aus dem DACH Raum) und nach Beispielen, die auf dieser Seite im Text vorkommen. In die Auswahl fließt keine Bewertung ein. Hersteller mit Profil im Katalog wurden bei sonst gleichwertiger Eignung bevorzugt. Die Zeilen sind alphabetisch nach Firmenname sortiert. Weitere CRM Anbieter finden Sie im Software Katalog, die Spalte Profil führt zu den CRM Profilen der hier gezeigten Hersteller. Der Sitz stammt aus dem Impressum oder von der Unternehmensseite, das Preismodell von der Preisseite des Herstellers. Wo der Hersteller keinen Preis veröffentlicht, steht auf Anfrage. Wo die Preisseite beim Abruf nur eine Fremdwährung zeigte, steht das ausdrücklich in der Zeile. Tarife gelten je Nutzer und Monat, sofern die Zeile nichts anderes sagt. Die Spalte Segment ist eine Einordnung von Find-Your-Software und keine Bewertung.

Hersteller und ProduktSegmentPreismodell laut HerstellerseiteSitz laut Impressum oder UnternehmensseiteBetriebQuelle und StandProfil
42he GmbHCentralStationCRMKMUStarter kostenlos (3 Nutzer, 200 Kontakte), Team 24 € pro Monat für 3 Nutzer, Enterprise 289 € pro Monat für 40 NutzerKöln, DeutschlandCloud, Daten laut Hersteller in Deutschland gespeichertPreise, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
BMD Systemhaus GesmbHBMD CRMMittelstandauf AnfrageSteyr, ÖsterreichOn-Premise und BMD CloudProduktseite, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
CAS Software AGCAS genesisWorldMittelstandauf AnfrageKarlsruhe, DeutschlandBetriebsform in der Demo prüfen, Hosting in Deutschland wird genanntProduktseite, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
cobra GmbHcobra CRM (On-Premise als cobra One)MittelstandEssential 36 €, Grow 54 €, Max 79 € je Nutzer und Monat, Cloud und On-Premise gleich gestaffeltKonstanz, Deutschland, Tochter der Buhl Data Service GmbHCloud und On-PremisePreise, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
combit Software GmbHcombit CRMMittelstandPaket mit 5 Nutzern: On-Premises ab 135 € pro Monat, Private Cloud ab 350 € pro Monat (12 Monate Mindestlaufzeit), zzgl. MwSt.Konstanz, DeutschlandOn-Premises und combit Private CloudEditionen und Preise, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
Dolibarr (Association Dolibarr)Dolibarr ERP und CRMOpen SourceLizenzfrei (GPL), Cloud Angebot über DoliCloud, Preise dort in der Demo prüfenOlivet, Frankreich (Association Dolibarr)On-Premise oder SaaS über DoliCloudProjektseite, Foundation, Stand Oktober 2026Zum Profil →
HubSpot, Inc.HubSpot CRM mit Sales HubMittelstandFree für 2 Nutzer, Starter 7 € (befristet, 65 % Rabatt), Professional 90 €, Enterprise 175 € je Lizenz und MonatCambridge, Massachusetts, USACloudPreise, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
Odoo S.A.Odoo CRM (Teil der Odoo Apps)MittelstandEine App kostenlos, Standard ab 24,90 je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (in US-Dollar), Community Edition lizenzfreiGrand-Rosière, BelgienOdoo Online, Odoo.sh oder On-Premise, Community selbst betriebenPreisseite, Datenschutzseite, Stand Oktober 2026Zum Profil →
PipedrivePipedrive CRM (Pipedrive Inc und Pipedrive OÜ)KMULite 14, Growth 39, Premium 59, Ultimate 79 US$ je Sitz und Monat bei jährlicher Abrechnung, 14 Tage TestNew York, USA (Gründung 2010 in Tallinn, Estland)CloudPreise, Unternehmensdaten, Stand Oktober 2026Zum Profil →
Salesforce, Inc.Sales Cloud (deutsche Gesellschaft: salesforce.com Germany GmbH, München)EnterpriseStarter Suite 25, Pro Suite 100, Core 195, Advanced 395, Max 550 € je Nutzer und Monat, ab Pro Suite jährlichSan Francisco, Kalifornien, USACloud, Hyperforce EU Operating Zone verfügbarPreise, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
SAP SESAP Sales Cloud (Version 2)EnterpriseBasispaket auf Anfrage, Add-ons ab 22 US$ je Nutzer und MonatWalldorf, DeutschlandCloudPreisseite, Unternehmensdaten, Stand Oktober 2026
SuperOffice GmbHSuperOffice CRM (Konzernmutter SuperOffice AS, Oslo)MittelstandStarter 45, Core 65, Growth 95, Plus 130, Super 160 € je Nutzer und MonatDortmund, Deutschland, Konzernsitz Oslo, NorwegenBetriebsform in der Demo prüfenPreise, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
TecArt GmbHTecArt CRMMittelstandBasic 19, Pro 49, Enterprise 79 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, mindestens 5 Nutzer, nettoErfurt, DeutschlandOn-Premises, Private Cloud oder Public CloudPreise, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
weclapp GmbHweclapp (Cloud ERP mit CRM)MittelstandCRM als Einzellizenz ab 68 € pro Monat, ERP Pakete von 39 bis 163 € je Nutzer und MonatKitzingen, DeutschlandCloudPreise, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
Zoho CorporationZoho CRMKMUFree für 3 Nutzer, bezahlte Tarife in Euro in der Demo prüfen (die Herstellerseite zeigte beim Abruf nur indische Rupien)Chennai, Indien, europäisches Büro in UtrechtCloud, Rechenzentren in den Niederlanden und IrlandPreise, Unternehmensseite, Stand Oktober 2026Zum Profil →

Hinweis: Diese Tabelle ist ein Auszug mit 15 Beispiel Herstellern und zeigt nicht den ganzen Markt, weitere Anbieter finden Sie im Software Katalog. Sie bewertet nicht, sie sortiert. Bewertungen und Schätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht. Preise netto, soweit die Herstellerseite nichts anderes nennt, Stand Oktober 2026. HubSpot Starter gilt befristet. Segment, Betrieb und Sitz prüfen Sie vor der Entscheidung in der Demo oder im Vertrag. Für SAP Sales Cloud gibt es derzeit kein CRM Profil im Katalog, deshalb fehlt dort der Profil Link. Die Einordnung in Segmente sind Erfahrungswerte von Find-Your-Software. Wollen Sie aus diesem Auszug eine begründete Shortlist ableiten, startet das Matching in rund sechs Minuten. Weitere Preise im Kontext erklärt Was kostet ein CRM wirklich.

Auswahl nach Größe und Branche

Auswahl nach Größe und Branche:
sieben Gruppen im Überblick.

Die Gruppierung hilft, aus dem Markt eine Auswahl von drei bis fünf Herstellern zu machen. Die Tabelle nennt je Gruppe Beispiele, auch Hersteller, die im Auszug der ersten Tabelle nicht stehen, und ist ebenfalls nicht vollständig. Jede Gruppe beantwortet eine andere Kernfrage. Konzernplattformen lösen das Problem, ein CRM mit vielen Ländern, Rollen und Schnittstellen zu betreiben. Cloud Vertriebsplattformen lösen das Problem, schnell zu starten. Mittelstandsanbieter aus Deutschland und Österreich lösen das Problem, Datenschutz, Betrieb und Support aus einer Hand in der Region zu bekommen. Die Teamgrößen in der Tabelle sind Erfahrungswerte von Find-Your-Software, keine Herstellerangaben.

GruppeTypBeispiele (nicht vollständig)Typische Teamgröße (Erfahrungswerte)StärkeGrenze
KonzernplattformenBreite Plattform mit PartnernetzEnterpriseSalesforce, Microsoft Dynamics 365 Sales, SAP Sales Cloudab etwa 100 NutzernPlattform, Ökosystem, viele IntegrationspartnerPreis und Einführungsaufwand höher, Rechenschaft über Drittlandtransfer nötig
Cloud VertriebsplattformenSchneller Start, Self ServiceKMU und MittelstandHubSpot, Pipedrive, Zoho, Freshsales, monday CRM, Brevo5 bis 100 NutzerSchneller Start, viele Integrationen, transparente PreiseMeist Cloud only, Sitz außerhalb der EU, Datenschutzprüfung nötig
Mittelstandsanbieter aus Deutschland und ÖsterreichNähe zu Datenschutz und BetriebMittelstandCAS genesisWorld, cobra, combit, TecArt, Gedys, CentralStationCRM, BMD CRM10 bis 200 NutzerHosting in Deutschland, On-Premise möglich, Support in der RegionKleineres Partnernetz, Preis teils nur auf Anfrage
ERP nahe ProdukteCRM im Verbund mit Auftrag und RechnungMittelstandweclapp, Haufe X360, Odoo, BMD CRM10 bis 150 NutzerEin Datenmodell von Angebot bis Rechnung, weniger SchnittstellenCRM Tiefe kann hinter reinen CRM Spezialisten zurückbleiben
Europäische MittelstandsprodukteSitz im EU oder EWR RaumMittelstandSuperOffice (Norwegen), Teamleader (Belgien), Odoo (Belgien), Brevo (Frankreich)5 bis 150 NutzerSitz im Europäischen Wirtschaftsraum, deutschsprachige OberflächePartnerdichte in Deutschland unterschiedlich, in der Demo prüfen
Open SourceQuelloffen, Betrieb selbst oder beim PartnerOpen SourceDolibarr, SuiteCRM, Odoo Community Edition3 bis 50 Nutzer, technikstarke TeamsKeine Lizenzgebühr pro Nutzer, volle Kontrolle über DatenBetrieb, Updates und Sicherheit liegen bei Ihnen oder einem Partner
Branchenlösungen und NischenSpezialisierung auf eine BrancheBrancheIm Katalog unter anderem Veeva CRM (Pharma), CargoSoft CRM (Logistik), FinCRM (Finanz) und PV CRM (Photovoltaik)je nach BrancheBranchenprozesse und Fachbegriffe bereits abgebildetWeniger Standardintegrationen, kleinerer Anbieterkreis

Die Zuordnung der Hersteller zu Gruppen und die Teamgrößen sind Erfahrungswerte von Find-Your-Software. Sitze der Hersteller im Auszug stehen mit Quelle in der Tabelle oben, für Teamleader und Brevo siehe Karriereseite Teamleader und Unternehmensdaten Brevo, Stand Oktober 2026. Die Branchenbeispiele stammen aus dem Katalog von Find-Your-Software, Stand Oktober 2026. Ein Beispiel für Branchenwahl bei produzierenden Unternehmen: CRM für Fertigung. Die Abgrenzung zu Datenplattformen und Marketing Automation steht in CRM gegen CDP gegen Marketing Automation.

Drei typische Shortlists

Welche Shortlist zu welchem Unternehmen
passt.

Aus den sieben Gruppen ergeben sich im Mittelstand drei typische Shortlists. Sie unterscheiden sich weniger durch die Unternehmensgröße als durch die Frage, was Vorrang hat: Geschwindigkeit, Datenschutz und Betrieb oder die Nähe zum ERP. Die Preisangaben stammen von den Preisseiten der Hersteller, Stand Oktober 2026. Die Einordnung ist ein Erfahrungswert von Find-Your-Software und kein Ranking. Die genannten Kandidaten sind Beispiele aus den Gruppen und nicht der ganze Markt, weitere Hersteller finden Sie im Software Katalog.

01 · Schneller Start in der Cloud

Kleines Vertriebsteam, klare Pipeline

Für 5 bis 20 Nutzer ohne eigene IT

Wer ein Vertriebsteam ohne eigene IT hat, will in Tagen produktiv sein. Cloud Vertriebsplattformen bieten transparente Preisseiten, Testzeiträume und viele fertige Integrationen. Die Datenschutzprüfung gehört trotzdem vor die Entscheidung, weil Sitz und Rechenzentrum je Hersteller verschieden sind.

  • Kandidaten: HubSpot, Pipedrive, Zoho CRM sowie weitere Cloud Anbieter aus dem Katalog
  • Stärke: Test ohne Vertragsbindung, sichtbare Preise, schnelle Einrichtung
  • Grenze: Sitz außerhalb der EU bei diesen drei Herstellern, Rechenzentrum und Auftragsverarbeitung prüfen

Beispiele: Pipedrive Lite 14 US$, HubSpot Starter 7 € (befristet) je Nutzer und Monat, Zoho CRM mit kostenlosem Tarif für 3 Nutzer

02 · Datenschutz und Betrieb in der Region

Hosting in Deutschland, Support nebenan

Für 20 bis 150 Nutzer mit Datenschutzauflagen

Branchen mit strengen Datenschutzvorgaben oder Betriebsräten mit klaren Vorgaben wählen oft einen Anbieter, dessen Sitz, Support und Hosting in Deutschland oder Österreich liegen. Mehrere Hersteller bieten zusätzlich einen Betrieb im eigenen Rechenzentrum oder als Private Cloud an.

  • Kandidaten: cobra CRM, TecArt CRM, combit CRM, CAS genesisWorld, CentralStationCRM, BMD CRM
  • Stärke: Betrieb in der Region, On-Premise möglich, Ansprechpartner im selben Rechtsraum
  • Grenze: Preis teils nur auf Anfrage, Zahl der Integrationspartner kleiner als bei Konzernplattformen

Beispiele: cobra ab 36 €, TecArt ab 19 € (jährlich, mindestens 5 Nutzer), combit ab 135 € pro Monat für ein Paket mit 5 Nutzern

03 · ERP nah und Plattform

Ein Datenmodell von Angebot bis Rechnung

Für 50 bis 500 Nutzer mit ERP oder Konzernstruktur

Wer Angebote, Aufträge und Rechnungen im selben System sehen will, prüft ERP nahe Produkte. Größere Organisationen mit mehreren Gesellschaften wählen Plattformen, die Rollen, Länder und Schnittstellen abbilden. Hier sind Einführung und Partnerwahl wichtiger als der Listenpreis.

  • Kandidaten: weclapp, Odoo, Dynamics 365 Sales, Salesforce, SAP Sales Cloud
  • Stärke: durchgängige Prozesse, große Partnernetze oder gemeinsames Datenmodell mit dem ERP
  • Grenze: höherer Einführungsaufwand, Preise und Modulumfang je Hersteller schwer vergleichbar

Beispiele: Salesforce Pro Suite 100 €, weclapp CRM Einzellizenz ab 68 € pro Monat, SAP Sales Cloud Basispaket auf Anfrage

Quellen: Preisseiten der Hersteller, siehe Auszug oben, Stand Oktober 2026. Die Einordnung der Nutzerzahlen ist ein Erfahrungswert von Find-Your-Software. Wann CRM und ERP zusammenspielen, beschreibt CRM oder ERP: wann kombinieren, wann integrieren und ERP gegen CRM, der Unterschied einfach erklärt.

Kriterien für die Shortlist

Sechs Kriterien,
die CRM Anbieter wirklich unterscheiden.

Funktionslisten wirken bei fast allen Herstellern ähnlich: Kontakte, Pipeline, Angebote, Berichte, mobile App und KI Assistenz. Wirklich unterscheiden sich CRM Anbieter in sechs Kriterien, die Sie ohne Demo anhand der Herstellerseite vorprüfen können. Behandeln Sie die ersten drei als Ausschlusskriterien, die letzten drei als Gewichtungskriterien. Wer so vorgeht, reduziert eine längere Herstellerliste, etwa aus dem Katalog, in einer Stunde auf eine Shortlist von drei bis fünf, die es wert ist, in einer Demo mit eigenen Szenarien geprüft zu werden. Eine gute Methodik dafür beschreibt die Seite zu Longlist und Shortlist in der Softwareauswahl.

01 · Segment und Teamgröße

Für welche Größe ist das Produkt gebaut?

Manche Produkte sind für zehn Nutzer entworfen, andere für zehntausend. CentralStationCRM staffelt Pakete von 3 bis 40 Nutzern, Salesforce bietet Tarife von Starter Suite bis Max, SAP Sales Cloud wird laut Preisseite in Blöcken von 1 Nutzer mit 3 bis 36 Monaten Laufzeit gebucht.

  • Prüfen Sie Mindestnutzerzahlen: TecArt mindestens 5 Nutzer, monday CRM mindestens 3 Sitze
  • Prüfen Sie Obergrenzen bei Paketen, etwa 40 Nutzer beim größten CentralStationCRM Paket
  • Fragen Sie nach Referenzen in Ihrer Größe und Branche
02 · Betriebsform

Cloud, On-Premise oder beides?

Die meisten Hersteller liefern CRM als Cloud Dienst. Einige bieten zusätzlich einen Betrieb im eigenen Rechenzentrum oder in einer Private Cloud: cobra als cobra One, combit als On-Premises und Private Cloud, TecArt als On-Premises, Private Cloud und Public Cloud und BMD als On-Premise und BMD Cloud. Die Grundsatzfrage klärt der Beitrag Cloud oder On-Premise.

  • Nur Cloud laut Auszug: Salesforce, HubSpot, Pipedrive, Zoho, SAP, weclapp, 42he (CentralStationCRM)
  • Auch selbst betreibbar laut Auszug: cobra, combit, TecArt, BMD, Odoo, Dolibarr
  • Für CAS genesisWorld und SuperOffice die Betriebsform in der Demo klären
03 · Datenstandort und Sitz

Wo liegen die Daten, wo sitzt der Vertragspartner?

Für den Datenschutz zählen zwei Fragen: In welchem Rechenzentrum werden die Daten gespeichert, und wer ist der Vertragspartner mit welchem Sitz. Salesforce nennt die Hyperforce EU Operating Zone seit März 2023, CentralStationCRM nennt Speicherung in Deutschland, Zoho nennt eigene Rechenzentren in den Niederlanden und Irland.

  • Schriftlich klären: Rechenzentrum, Support Standort, Unterauftragnehmer
  • Sitz außerhalb der EU: Drittlandtransfer nach den Art. 44 bis 49 DSGVO beachten
  • Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO vor dem Produktivstart
04 · Preismodell

Welche Bezugsgröße steht hinter dem Preis?

Der Preis je Nutzer und Monat ist das häufigste Modell, aber nicht das einzige. combit und CentralStationCRM verkaufen Pakete mit Nutzerkontingent, Haufe X360 verlangt eine Mindestbuchung von 449 € pro Monat, Dolibarr ist lizenzfrei, BMD, CAS und SAP (Basispaket) veröffentlichen keine Preise.

  • Rechnen Sie immer in Euro je Nutzer und Jahr, inklusive Zusatzmodule und KI Zuschläge
  • Prüfen Sie befristete Rabatte wie bei HubSpot Starter
  • Fragen Sie nach Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist, bei combit in der Private Cloud 12 Monate
05 · Integration

Wie kommt das CRM an Ihre Systeme?

Ein CRM entfaltet seinen Nutzen erst, wenn Mail, Kalender, Telefonie, Buchhaltung und ERP angebunden sind. Konzernplattformen bringen große Anbindungsnetze mit, ERP nahe Produkte wie weclapp, Haufe X360 und Odoo bringen Angebot, Auftrag und Rechnung bereits im selben System mit. Wie Schnittstellen im Allgemeinen geplant werden, beschreibt die Seite zu Schnittstellen und Integration in der Systemlandschaft.

  • Listen Sie Ihre fünf wichtigsten Systeme und fragen Sie nach der Art der Anbindung
  • Unterscheiden Sie fertigen Connector, Standard API und Individualprogrammierung
  • Fordern Sie eine Referenz mit demselben ERP oder derselben Buchhaltung
06 · Partner und Support

Wer führt ein und wer hilft danach?

Cloud Spezialisten arbeiten häufig mit Partnern, Mittelstandsanbieter oft mit eigenen Beratern. Konzernplattformen haben große Partnernetze mit sehr unterschiedlicher Qualität. Wichtiger als die Zahl der Partner ist, ob ein Partner in Ihrer Branche und Ihrer Sprache bereits Projekte in Ihrer Größe umgesetzt hat.

  • Fragen Sie nach Support Zeiten, Sprache und Reaktionszeit im Vertrag
  • Lassen Sie sich zwei Referenzkunden nennen und sprechen Sie mit ihnen
  • Klären Sie, wer nach der Einführung für Anpassungen verantwortlich ist

Quellen: CentralStationCRM Preise, SAP Sales Cloud Preisseite, TecArt Preise, monday CRM Preise, Haufe X360 Preise, combit Editionen, Salesforce Hyperforce EU Operating Zone, Stand Oktober 2026. Die Reihenfolge der Kriterien als Ausschluss und Gewichtung ist ein Erfahrungswert von Find-Your-Software.

Filter und Profile

Filter und Profile:
vier Wege durch den Auszug.

Der Auszug lässt sich wie ein Filter lesen. Sie wählen ein Merkmal, die passenden Hersteller des Auszugs bleiben übrig. Die Aufstellung unten zeigt vier Filter mit den Herstellern, die laut Auszug dazugehören. Die Zahlen beziehen sich nur auf diese 15 Hersteller und sagen nichts über den ganzen Markt. Zu 14 von 15 Herstellern im Auszug führt der Link Zum Profil auf das Produktprofil im Katalog von Find-Your-Software. Dort finden Sie Beschreibung, Funktionsübersicht und Kontaktwege. Für SAP Sales Cloud gibt es derzeit kein CRM Profil, die Quelle dieser Zeile ist die Herstellerseite. Weitere Hersteller und Profile finden Sie im Software Katalog.

Filter 1 · Sitz

Nach Sitz des Herstellers

  • Deutschland (7): 42he Köln, CAS Karlsruhe, cobra Konstanz, combit Konstanz, SAP Walldorf, TecArt Erfurt, weclapp Kitzingen
  • Österreich (1): BMD Steyr
  • Übriges Europa (3): Dolibarr Olivet, Odoo Grand-Rosière, SuperOffice mit Konzernsitz Oslo und deutscher GmbH in Dortmund
  • Außerhalb Europas (4): HubSpot, Pipedrive, Salesforce und Zoho
Filter 2 · Betrieb

Nach Betriebsform

  • Nur Cloud laut Auszug (7): 42he, HubSpot, Pipedrive, Salesforce, SAP, weclapp, Zoho
  • Cloud und On-Premise oder Private Cloud (6): BMD, cobra, combit, TecArt, Odoo, Dolibarr
  • In der Demo klären (2): CAS genesisWorld und SuperOffice
Filter 3 · Preismodell

Nach Preismodell

  • Preis je Nutzer und Monat mit Staffel: Salesforce, HubSpot, Pipedrive, SuperOffice, cobra, TecArt
  • Paketpreis: combit, CentralStationCRM
  • Modul im ERP Paket oder App: weclapp, Odoo
  • Lizenzfrei: Dolibarr, Odoo Community Edition
  • Auf Anfrage oder nicht veröffentlicht: BMD, CAS genesisWorld, SAP Sales Cloud (Basispaket)
  • Kostenloser Tarif, bezahlte Preise in der Demo prüfen: Zoho CRM
Filter 4 · Profil

Nach Profil im Katalog

  • Mit Zum Profil Link: 14 von 15 Herstellern, darunter die Mittelstandsanbieter aus Deutschland und Österreich im Auszug
  • Ohne CRM Profil im Auszug: SAP Sales Cloud
  • Im Profil finden Sie Funktionen, Branchen und Kontaktwege, ersetzen aber keine Demo

Die Zuordnung zu den Filtern entspricht den Zeilen des Auszugs oben, Quellen dort je Zeile, Stand Oktober 2026. Die Zahlen gelten nur für den Auszug mit 15 Herstellern. Die Anzahl der Profile stammt aus dem Katalog von Find-Your-Software, Stand Oktober 2026. Das Profil Format erklärt die Seite zum Selection Portal, die Neutralität der Auswahl beschreibt Anbieterneutralität.

Datenschutz und Verträge

Sechs Punkte zu Datenstandort,
Sitz und Vertrag.

Bei CRM Software liegen personenbezogene Daten von Kunden, Interessenten und Ansprechpartnern. Datenschutz ist deshalb keine Nebenfrage, sondern Teil jeder Anbieterprüfung. Die folgenden sechs Punkte sind keine Rechtsberatung, sondern eine Prüfreihenfolge für das Gespräch mit Ihrem Datenschutzbeauftragten. Jeder Punkt enthält mindestens eine belegte Aussage aus Herstellerquellen oder Rechtsquellen mit Stand.

01 · Serverstandort

Wo die Daten gespeichert werden

Der Serverstandort steht nicht auf jeder Preisseite. Salesforce nennt die Hyperforce EU Operating Zone seit dem 2. März 2023, mit Support durch EU Personal. Haufe X360 nennt Hosting in Deutschland auf Microsoft Azure, CentralStationCRM nennt Speicherung in Deutschland, Zoho nennt eigene Rechenzentren in den Niederlanden und Irland seit 2016.

  • Verlangen Sie die Angabe von Rechenzentrum und Region schriftlich
  • Fragen Sie nach Standorten von Backup und Support Zugriff
  • Dokumentieren Sie die Antwort im Verfahrensverzeichnis
02 · Sitz des Herstellers

Drittlandtransfer und Rechtsgrundlage

Hat der Hersteller seinen Sitz außerhalb der EU, kann ein Drittlandtransfer vorliegen, den die Art. 44 bis 49 der Datenschutz-Grundverordnung (Verordnung (EU) 2016/679) regeln. Für Unternehmen in den USA gilt seit dem Beschluss der Europäischen Kommission vom 10. Juli 2023 der Angemessenheitsbeschluss zum EU US Data Privacy Framework, sofern der Anbieter zertifiziert ist. Pipedrive nennt zusätzlich Standardvertragsklauseln.

  • Prüfen Sie die Zertifizierung des Herstellers im Data Privacy Framework
  • Lassen Sie Standardvertragsklauseln als zweite Grundlage vertraglich zu
  • Planen Sie einen Ausweg, falls sich die Rechtslage ändert (Erfahrungswert von Find-Your-Software)
03 · Auftragsverarbeitung

Vertrag nach Art. 28 DSGVO

Wenn der Hersteller Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, verlangt Art. 28 DSGVO einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Cloud Hersteller stellen dafür meist eine Standardvorlage bereit. Prüfen Sie vor der Unterschrift, welche Unterauftragnehmer eingesetzt werden und ob Sie über Änderungen informiert werden.

  • Fordern Sie die Liste der Unterauftragnehmer an
  • Klären Sie Fristen für Löschung und Rückgabe nach Vertragsende
  • Binden Sie den Datenschutzbeauftragten vor der Demo ein
04 · Zertifikate

Nachweise statt Marketingaussagen

Zertifikate sind belegbare Nachweise, anders als Wörter wie sicher oder DSGVO konform. Haufe X360 nennt auf seiner Seite eine ISO 27001 zertifizierte Verschlüsselung und Hosting in Deutschland. Für die meisten übrigen Hersteller des Auszugs hängen die Nachweise von der Betriebsform und dem Rechenzentrum ab und sind in der Demo zu prüfen.

  • Fragen Sie nach gültigem ISO 27001 Zertifikat samt Geltungsbereich
  • Prüfen Sie, ob das Zertifikat das Produkt und das Rechenzentrum abdeckt
  • Werten Sie Aussagen ohne Nachweis als unbelegt und lassen Sie diese in der Demo zeigen
05 · Eigene Hoheit

On-Premise und Private Cloud

Wer Daten im eigenen Rechenzentrum halten will, wählt einen Hersteller mit entsprechender Betriebsform. combit bietet On-Premises und Private Cloud, cobra On-Premise als cobra One, TecArt On-Premises, Private Cloud und Public Cloud und BMD On-Premise. Open Source Produkte wie Dolibarr und die Odoo Community Edition lassen sich selbst betreiben.

  • Rechnen Sie Betrieb, Updates, Backups und Sicherheit in die Gesamtkosten ein
  • Klären Sie, wer Sicherheitsupdates einspielt und wie schnell
  • Prüfen Sie, ob der Funktionsumfang On-Premise und Cloud identisch ist
06 · Ausstieg

Datenexport und Vertragsende

Jedes CRM sollte so gewählt werden, dass ein späterer Wechsel möglich bleibt. Offene Schnittstellen, ein Exportformat für Kontakte, Aktivitäten und Dokumente und eine vertraglich geregelte Rückgabe der Daten sind Pflichtpunkte. Bei Open Source Lösungen liegen die Daten ohnehin in Ihrer Datenbank.

  • Testen Sie den Export vor Vertragsabschluss mit echten Daten
  • Lassen Sie sich Kündigungsfristen und Exportkosten bestätigen
  • Fragen Sie nach der Aufbewahrung der Daten nach Vertragsende

Quellen: Verordnung (EU) 2016/679 auf EUR-Lex, Europäische Kommission zum EU US Data Privacy Framework, Salesforce zur Hyperforce EU Operating Zone, Haufe X360, Zoho Unternehmensseite, Pipedrive Datenschutz, Stand Oktober 2026. Praxisleitfaden zum Thema: CRM Tools mit Serverstandort Deutschland.

Preismodelle

Preismodelle der Anbieter:
fünf Rechenwege.

Preise lassen sich nur vergleichen, wenn die Bezugsgröße gleich ist. Die Tabelle zeigt die fünf Modelle, die im Auszug der Anbietertabelle vorkommen, mit Beispielen und der Spanne laut Herstellerseite. Die Spannen beziehen sich nur auf die 15 Hersteller des Auszugs und nicht auf den Markt. Sie sind Angaben der Hersteller, keine Gesamtkosten. Was ein CRM über drei Jahre tatsächlich kostet, rechnet die Seite Was kostet ein CRM wirklich mit Einführung, Schnittstellen und Betrieb durch.

PreismodellBeispiele aus dem AuszugBezugsgrößeSpanne laut Herstellerseite (im Auszug)Zusätzlich einplanen
Je Nutzer und MonatHäufigstes Modell bei Cloud CRMSalesforce, HubSpot, Pipedrive, SuperOffice, cobra, TecArtNutzer, oft mit Mindestzahl und Jahresbindung7 € (HubSpot Starter, befristet) bis 550 € (Salesforce Max)Einführung, Schnittstellen, Datenübernahme, Zusatzmodule und KI Zuschläge
Paket mit NutzerkontingentFeste Monatsgebühr für eine Nutzerzahlcombit, CentralStationCRMPaket mit 3 bis 40 Nutzern oder 5 Nutzern24 € (CentralStationCRM Team) bis 350 € (combit Private Cloud, Einstieg) pro MonatZusätzliche Nutzer, bei combit 20 bis 105 € je Nutzer und Monat
Modul im ERP PaketCRM als Teil einer Gesamtlösungweclapp, OdooNutzer und gebuchte Module39 € bis 163 € je Nutzer und Monat (weclapp ERP Pakete), Odoo Standard ab 24,90 (in US-Dollar)Partnerleistungen für Einführung, Datenübernahme und Schulung getrennt
Lizenzfrei mit BetriebskostenOpen SourceDolibarr, Odoo Community EditionKein Lizenzpreis, Betrieb und Support separat0 € Lizenz, Cloud Angebot von Dolibarr (DoliCloud) in der Demo prüfenServer, Updates, Sicherheit und Support, bei Partnerbetrieb oder Cloud zusätzliche Gebühren
Auf AnfragePreis nicht veröffentlichtBMD CRM, CAS genesisWorld, SAP Sales Cloud (Basispaket)Individuelles Angebot nach Nutzern und Umfangauf AnfrageZwei bis drei Vergleichsangebote mit gleicher Bezugsgröße einholen

Quellen: Preisseiten der Hersteller je Zeile im Auszug der Anbietertabelle, Stand Oktober 2026, netto, soweit die Herstellerseite nichts anderes nennt. Die Währung folgt der Herstellerseite: Euro dort, wo die deutsche Preisseite Euro nennt, sonst US Dollar oder Pfund. Die Gegenüberstellung der Modelle ist eine Einordnung von Find-Your-Software.

So gehen Sie vor

Vom Überblick zur Shortlist
in sechs Schritten.

01

Ziele und Nutzer festlegen

Beschreiben Sie in einer Seite, welche drei Probleme das CRM lösen soll und wie viele Personen es nutzen. Trennen Sie Vertrieb, Marketing und Service, weil nicht jeder Hersteller alle drei gleich gut abdeckt. Notieren Sie, welche Systeme angebunden werden müssen. Diese Seite ist die Grundlage für jeden Filter im Auszug und im Katalog.

02

Ausschlusskriterien anwenden

Legen Sie fest, was nicht verhandelbar ist: Betriebsform, Sitz des Herstellers, Datenstandort, Mindestnutzer, Budgetobergrenze. Streichen Sie im Auszug und im Katalog jeden Hersteller, der ein Ausschlusskriterium verletzt. Der Auszug zeigt nur 15 Beispiele, im Katalog finden Sie weitere Kandidaten. Danach bleibt meist eine überschaubare Zahl an Herstellern übrig, aus der die Gruppenwahl im nächsten Schritt die Shortlist macht.

03

Gruppen wählen

Wählen Sie aus den sieben Gruppen die zwei oder drei, die zu Ihrem Fall passen. Nehmen Sie aus jeder Gruppe höchstens zwei Hersteller. So bleibt die Shortlist breit genug, um unterschiedliche Lösungsansätze zu sehen, und klein genug, um Demos ernsthaft vorzubereiten.

04

Preise vergleichbar machen

Rechnen Sie alle Preise auf Euro je Nutzer und Jahr um, inklusive Pflichtmodule. Holen Sie bei Herstellern mit Preis auf Anfrage ein Angebot mit derselben Bezugsgröße ein. Notieren Sie befristete Rabatte und die reguläre Rate. Ein Rechenbeispiel finden Sie in Was kostet ein CRM wirklich.

05

Demo mit eigenen Szenarien

Geben Sie jedem Hersteller dieselben drei Szenarien aus Ihrem Alltag vor, zum Beispiel Angebot erstellen, Wiedervorlage anlegen und Pipeline Bericht für die Geschäftsführung. Bewerten Sie die Demo mit einem festen Raster, etwa nach der Methode der Nutzwertanalyse.

06

Entscheidung und Vertrag

Halten Sie die Begründung für die Entscheidung schriftlich fest. Prüfen Sie Auftragsverarbeitungsvertrag, Kündigungsfristen, Exportrechte und Preisanpassungsklauseln. Planen Sie den Pilot mit einer kleinen Gruppe, bevor das gesamte Team umzieht. Die Software Auswahl Checkliste hilft bei der Vollständigkeit.

FAQ

Häufige Fragen
direkt beantwortet.

Welche CRM Anbieter gibt es in Deutschland?

In Deutschland sitzen unter anderem CAS Software in Karlsruhe (CAS genesisWorld), cobra und combit in Konstanz, TecArt in Erfurt, weclapp in Kitzingen, 42he in Köln (CentralStationCRM) und SAP in Walldorf, jeweils laut Impressum, Stand Oktober 2026. Hinzu kommen deutsche Gesellschaften internationaler Hersteller wie salesforce.com Germany in München und SuperOffice in Dortmund. Die Tabelle oben ist ein Auszug mit 15 Beispielen und nennt zu jedem Hersteller Sitz und Quelle, sie ist nicht vollständig. Weitere Hersteller finden Sie im Software Katalog von Find-Your-Software.

Welche CRM Anbieter eignen sich für den Mittelstand?

Für den Mittelstand nach der IfM Bonn Definition, also Unternehmen bis 499 Beschäftigte und bis 50 Millionen Euro Jahresumsatz, kommen die meisten Anbietergruppen infrage, von denen der Auszug Beispiele zeigt. Cloud Vertriebsplattformen starten schnell, Mittelstandsanbieter aus Deutschland und Österreich bieten Hosting und Support in der Region, ERP nahe Produkte vereinen Angebot und Rechnung. Welche Gruppe passt, hängt von Datenschutzauflagen, ERP und Teamgröße ab. Nutzen Sie die Ausschlusskriterien aus dem Abschnitt zur Shortlist, um die Auswahl einzugrenzen. Prüfen Sie zusätzlich, ob das Produkt Ihre Branche und Ihre Nutzerzahl bereits in Referenzprojekten abgedeckt hat.

Welcher CRM Anbieter hat EU Hosting?

Mehrere Hersteller nennen EU Hosting. Salesforce bietet die Hyperforce EU Operating Zone seit März 2023, CentralStationCRM speichert Daten in Deutschland, Zoho betreibt Rechenzentren in den Niederlanden und Irland. Auch cobra, combit, TecArt und BMD bieten Betrieb in Deutschland oder Österreich oder im eigenen Haus. Diese Beispiele stammen aus dem Auszug der Tabelle und sind nicht vollständig. Lassen Sie Rechenzentrum und Region immer schriftlich im Vertrag festhalten. Das gilt auch für Partner, die Hosting für den Hersteller übernehmen, denn deren Standorte sind im Vertrag gesondert zu nennen.

Was unterscheidet CRM Anbieter?

CRM Anbieter unterscheiden sich weniger in der Funktionsliste als in sechs Merkmalen: Segment und Teamgröße, Betriebsform, Datenstandort und Sitz, Preismodell, Integration und Partnernetz. Ein Hersteller wie Salesforce ist als Plattform mit Partnern gebaut, ein Anbieter wie cobra oder TecArt als Mittelstandsprodukt mit Betrieb in Deutschland, ein Produkt wie Dolibarr als Open Source Baukasten. Wer diese Merkmale vor der Demo klärt, spart Zeit und vermeidet Überraschungen beim Vertrag. Der Funktionsumfang ist dagegen oft ähnlich, deshalb lohnt der Vergleich von Betrieb, Preis und Partnernetz zuerst.

Wie finde ich den passenden CRM Anbieter?

Beschreiben Sie zuerst Ziele, Nutzerzahl und Pflichtsysteme, wenden Sie dann Ausschlusskriterien wie Betriebsform, Datenstandort und Budget an und wählen Sie aus den verbleibenden Gruppen zwei bis fünf Hersteller. Prüfen Sie diese mit denselben Szenarien in der Demo und bewerten Sie nach einem festen Raster. Das Matching von Find-Your-Software nimmt Ihnen die Vorauswahl in rund sechs Minuten ab, das Erstgespräch hilft bei Anforderungen, Demo und Vertrag. Dokumentieren Sie jede Entscheidung kurz, damit Geschäftsführung, Betriebsrat und Datenschutz den Weg nachvollziehen können.

Welche CRM Anbieter sind kostenlos nutzbar?

Kostenlose Tarife nennen laut Preisseiten im Auszug HubSpot (bis 2 Nutzer), Zoho CRM (bis 3 Nutzer), CentralStationCRM (Starter mit 3 Nutzern und 200 Kontakten) und Salesforce (Free Suite). Odoo bietet eine App kostenlos an. Dolibarr und die Odoo Community Edition sind lizenzfrei, verursachen aber Betriebs und gegebenenfalls Supportkosten. Die Aufzählung ist ein Auszug und nicht vollständig. Kostenlose Tarife sind meist auf wenige Nutzer, Kontakte oder Funktionen begrenzt, Stand Oktober 2026. Prüfen Sie Grenzen und Ausbaukosten vor der Entscheidung und rechnen Sie auch bei kostenlosen Tarifen mit Zeit für Einrichtung, Datenübernahme und Schulung.

Wie viele Anbieter in die Shortlist?

Drei bis fünf Hersteller sind ein bewährter Erfahrungswert von Find-Your-Software. Mit weniger als drei fehlt der Vergleich, mit mehr als fünf lassen sich Demos nicht mehr mit gleichem Aufwand vorbereiten und auswerten. Nehmen Sie aus jeder passenden Gruppe ein bis zwei Hersteller und ergänzen Sie einen Hersteller, der bewusst anders arbeitet, etwa einen ERP nahen Anbieter neben einer reinen Vertriebsplattform. Die Methodik beschreibt der Beitrag zu Longlist und Shortlist. Halten Sie die Zahl bewusst klein, damit jede Demo mit gleichen Szenarien und gleichem Zeitbudget stattfinden kann.

Wo sehe ich Profile der Anbieter?

In der Tabelle führt die Schaltfläche Zum Profil bei 14 von 15 Herstellern des Auszugs auf das Produktprofil im Katalog find-your-crm.de. Dort stehen Beschreibung, Funktionsübersicht und Kontaktwege. Für SAP Sales Cloud gibt es derzeit kein CRM Profil, die Quelle ist dort die Herstellerseite. Weitere Profile finden Sie im Software Katalog, in dem Stand Oktober 2026 insgesamt 162 CRM Produkte mit Profil hinterlegt sind. Ein Profil ersetzt keine Demo, hilft aber bei der Vorauswahl und beim Abgleich mit Ihrer Anforderungsliste.

Welche CRM Anbieter kommen aus Österreich und der Schweiz?

Aus Österreich enthält der Auszug BMD mit Sitz in Steyr, Stand Oktober 2026. Einen Hersteller mit Sitz in der Schweiz führt dieser Auszug nicht, denn er zeigt nur 15 Beispiele nach Abdeckung der Gruppen, und für jede Zeile mussten Sitz und Preismodell an Primärquellen belegbar sein. Weitere Hersteller aus Österreich und der Schweiz können Sie im Software Katalog suchen. Unternehmen in der Schweiz können die Cloud Anbieter des Auszugs ebenfalls nutzen. Klären Sie die Datenschutzanforderungen nach schweizerischem Recht mit Ihrem Datenschutzbeauftragten und lassen Sie den Standort vertraglich festhalten.

Welche CRM Anbieter bieten On-Premise oder Private Cloud?

Laut Herstellerseiten bieten im Auszug combit (On-Premises und Private Cloud), cobra (On-Premise als cobra One), TecArt (On-Premises, Private Cloud, Public Cloud) und BMD (On-Premise und BMD Cloud) auch einen Betrieb im eigenen Haus. Odoo und Dolibarr lassen sich selbst betreiben, Stand Oktober 2026. Bei CAS genesisWorld und SuperOffice sollten Sie die Betriebsformen in der Demo klären. Rechnen Sie Betrieb und Updates immer in die Gesamtkosten ein. Fragen Sie in jedem Fall nach dem Funktionsumfang der On-Premise Variante, denn er kann sich von der Cloud Variante unterscheiden.

Welche Anbieter von CRM Software sind in Europa führend?

Eine belastbare Rangliste führender Anbieter veröffentlichen wir nicht, denn Bewertungen und Schätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht. Fest steht: Zu den europäischen Herstellern im Auszug der Tabelle zählen SAP, CAS, cobra, combit, TecArt, weclapp, BMD, SuperOffice, Odoo und Dolibarr. Der Auszug zeigt 15 Beispiele und sagt nichts darüber, wer führend ist. Daneben setzen Unternehmen in Europa häufig Produkte aus den USA ein. Für Ihre Auswahl zählen Sitz, Betrieb, Preis und Passung, nicht die Reihenfolge einer Liste. Am Ende zählt, ob ein Hersteller in Ihrer Größe und Branche belegbare Referenzen vorweisen kann.

Wie aktuell ist der Anbieter Auszug und wie oft ändern sich Preise?

Der Auszug hat den Stand Oktober 2026 und nennt je Zeile die Quelle. Preise ändern sich teils mehrfach im Jahr, manche Angebote sind befristet, etwa HubSpot Starter zu 7 € statt regulär 20 €. Auch die Währung der Preisseite hängt bei einigen Herstellern vom Land ab, so zeigte die Zoho Seite beim Abruf Rupien. Prüfen Sie deshalb vor jeder Entscheidung die aktuelle Preisseite und lassen Sie sich Preise im Angebot schriftlich bestätigen. Notieren Sie das Abrufdatum jeder Preisangabe, damit spätere Abweichungen nachvollziehbar bleiben und Angebote sauber vergleichbar sind.

Was sollte im Vertrag mit einem CRM Anbieter stehen?

Im Vertrag sollten Leistungsumfang, Preis je Bezugsgröße, Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist, Rechenzentrum und Region, Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, Liste der Unterauftragnehmer, Rechte zum Datenexport und die Rückgabe der Daten nach Vertragsende stehen. Achten Sie außerdem auf Preisanpassungsklauseln und befristete Rabatte, etwa bei HubSpot Starter. Bei combit gilt laut Preisseite für die Private Cloud eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, On-Premises ist jährlich kündbar, Stand Oktober 2026. Lassen Sie den Entwurf vor der Unterschrift von Ihrer Rechtsabteilung oder Ihrem Datenschutzbeauftragten prüfen.

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Die Tabelle auf dieser Seite ist ein Auszug mit 15 Beispielen. Die Matching Engine von Find-Your-Software vergleicht Ihre Anforderungen in rund sechs Minuten mit passenden CRM Systemen und liefert eine begründete Shortlist. Im Selection Portal erfassen Sie danach Anforderungen, steuern den Vergleich und sprechen direkt mit den Herstellern. Wer lieber zuerst mit einer Person spricht, bucht ein kostenloses Erstgespräch.

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