PIM Software · Anbieter im Auszug

PIM Systeme.
Anbieter, Kosten und Open Source.

Kurzantwort: Ein PIM System sammelt Produktdaten an einer Stelle, bereichert sie und verteilt sie an Shop, Marktplätze und Kataloge. Die Auswahl hängt von Datenmodell, Zahl der Kanäle und Übersetzungsaufwand ab. Open Source senkt Lizenzkosten, nicht den Einführungsaufwand.

PIM (Product-Information-Management) ist die Produktdatenverwaltung für Hersteller, Händler und Distributoren, die ihre Artikeldaten für mehrere Vertriebskanäle pflegen. Diese Seite richtet sich an Unternehmen im DACH Mittelstand, die ein PIM System auswählen, ersetzen oder mit dem ERP und dem Shop verbinden wollen. Sie finden die Abgrenzung zu MDM und DAM, einen Auszug von acht Anbietern mit Betriebsmodell, Sitz und Herstellerquelle, die Optionen mit Open Source, die Kostentreiber ohne Preisangaben, Kriterien nach Branche, die Phasen der Einführung und acht beantwortete Fragen. Alle Angaben stützen sich auf Herstellerseiten und amtliche Quellen mit Abrufdatum, Bewertungen von Find-Your-Software sind als Erfahrungswert gekennzeichnet.

Zuletzt geprüft am 09.10.2026

PIM gegen MDM gegen DAMAnbieter im AuszugOpen SourceKostentreiberERP und ShopEinführung
5 Mio. €
Umsatzgrenze, unter der die Pimcore Community Edition laut Hersteller kostenlos nutzbar ist (Pimcore, Abruf 09.10.2026)
OSL-3.0
Lizenz der Akeneo PIM Community Edition im GitHub Repository (Akeneo, Abruf 09.10.2026)
18.07.2024
Geltung der EU Ökodesign Verordnung (EU) 2024/1781 mit digitalem Produktpass (Umweltbundesamt, Abruf 09.10.2026)
Abgrenzung

Was ein PIM leistet
und was nicht.

Ein PIM ist nach Akeneo eine geschäftsgetriebene Anwendung für Produktspezifikationen und Produktbeschreibungen mit dem Ziel eines Golden Record für Produktdaten, zum Beispiel für Merchandising, Marketing und Omnichannel. Es ersetzt weder ein MDM noch ein DAM. Die ausführliche Abgrenzung finden Sie unter PIM gegen MDM gegen DAM.

MerkmalPIMMDMDAM
GegenstandProduktspezifikationen und ProduktbeschreibungenStammdaten verschiedener Bereiche, etwa Kunden, Lieferanten, Finanzen und ProdukteMedien wie Bilder und Videos mit Versionierung
AusrichtungMeist geschäftsgetrieben (Marketing, Vertrieb, Produktmanagement)Meist IT getrieben und bereichsübergreifendAuch ohne Produktbezug nutzbar
VerhältnisTeilbereich von MDM, nur für ProduktdatenÜbergeordneter Ansatz für mehrere DatendomänenErgänzt das PIM, ersetzt es nicht

Quelle: Akeneo, Produktdatenlösungen im Überblick, Abruf 09.10.2026. Ein PLM verwaltet laut Akeneo den internen Produktlebenszyklus (CAD, Stücklisten) und kann technische Daten ans PIM liefern. Pimcore beschreibt sich als Open Core Plattform mit Erweiterungen für PIM, MDM, DAM und weitere Bereiche (GitHub, Pimcore).

Anbieter · Auszug

Anbieter im Auszug:
Segment, Betriebsmodell, Sitz.

Die Tabelle ist ein Auszug von acht Anbietern, keine vollständige Marktübersicht. Auswahlprinzip: Anbieter mit abrufbarer Herstellerquelle, alphabetisch sortiert, ohne Wertung. Jede Zeile nennt die Quelle. Wo die Herstellerseite keine Angabe macht, steht das in der Zelle. Preise stehen nicht in der Tabelle und gelten als auf Anfrage.

AnbieterSegment laut HerstellerBetriebsmodell laut HerstellerSitz laut HerstellerQuelle
AkeneoAkeneo Product Cloud, Modul PIMMittelgroße und Enterprise Marken, Hersteller, Distributoren und HändlerProduct Cloud, außerdem Community Edition als Open Source auf GitHubAkeneo SAS, Nantes (Frankreich), deutsche Einheit AKENEO GmbH in DüsseldorfAkeneo
ContentservCentric PXMRetail, FMCG und IndustrieherstellerCloud (Product Experience Cloud)Hauptsitz nennt die Seite nicht, Teil von Centric SoftwareContentserv
InformaticaProduct 360Herstellerseite nennt keine AngabeMultidomain MDM als SaaS, für Product 360 nicht ausdrücklich genanntGehört laut Seite zu Salesforce, Inc. (San Francisco)Informatica
inriverinriver PIMB2B Hersteller und Unternehmen mit mehreren Märkten, Kataloge von 1.000 bis 1.000.000 SKUsHerstellerseite nennt keine AngabeHerstellerseite nennt keine Angabeinriver
PimcoreOpen Core PlattformHerstellerseite nennt keine AngabeOpen Core mit Editionen Community, Professional, Enterprise, PaaS sowie On-Premise oder Private Cloud EnterprisePimcore GmbH, Salzburg (Österreich)Pimcore
ProductsupFeed Management und Syndication, kein klassisches PIMEnterpriseHerstellerseite nennt keine AngabeHerstellerseite nennt keine AngabeProductsup
SalsifyPXM Plattform mit PIMMarken, Händler und Lieferanten (Industrials, Fashion, Food, Home)Herstellerseite nennt keine AngabeHerstellerseite nennt keine AngabeSalsify
Stibo SystemsProduktdatenmanagementHerstellerseite nennt keine AngabeHerstellerseite nennt keine AngabeAarhus (Dänemark), Teil der Stibo A/S GruppeStibo Systems

Auszug, alphabetisch, keine Wertung, Abruf der Herstellerseiten jeweils 09.10.2026. Weitere Systeme finden Sie im PIM Software Vergleich und im Überblick PIM Software. Der PIM Produktname von Stibo Systems ist auf der abgerufenen Seite nicht ausgewiesen.

Open Source

Open Source PIM:
Was kostenlos ist und was nicht.

Zwei Anbieter aus dem Auszug bieten eine frei verfügbare Community Edition. Die Lizenzbedingungen unterscheiden sich, prüfen Sie sie vor einem produktiven Einsatz selbst. Open Source senkt die Lizenzkosten, aber nicht den Aufwand für Datenmodell, Datenübernahme und Anbindungen (Erfahrungswert von Find-Your-Software, Stand 09.10.2026).

Akeneo

Community Edition

  • Das GitHub Repository beschreibt sich als Open Source Product Information Management
  • Lizenz: Open Software License 3.0 (OSL-3.0) der Akeneo SAS
  • Eine Enterprise Edition existiert, Inhalte und Preise nennt die Herstellerseite nicht, daher auf Anfrage
Pimcore

Community Edition

  • Lizenz: Pimcore Open Core License (POCL), nicht mehr GPL
  • Laut Hersteller kostenlos für Organisationen unter 5 Mio. € Umsatz pro Jahr, für Non-Profits, Hochschulen und den Nicht-Produktivbetrieb
  • Professional, Enterprise und PaaS bringen zusätzliche Module, SLAs und Support, Preise auf Anfrage
Aufwand

Was Open Source nicht spart

  • Der Aufwand hängt laut Akeneo von Kataloggröße, PIM Erfahrung und Datenqualität ab
  • inriver nennt unterschätzte Datenmigration als häufigen Fehler
  • Support und Betrieb müssen Sie selbst leisten oder einkaufen

Quellen: Akeneo auf GitHub; Akeneo Lizenz; Pimcore, Open Core; Pimcore auf GitHub; Akeneo, 5 Schritte zum PIM Projekt; inriver, PIM Herausforderungen. Abruf jeweils 09.10.2026. Keine Rechtsberatung zur Lizenz.

Kostentreiber

Kostentreiber:
Was ein PIM Projekt teuer macht.

Preise für PIM Systeme sind auf den abgerufenen Herstellerseiten nicht veröffentlicht, sie gelten als auf Anfrage. Die Tabelle nennt deshalb nur die Kostentreiber. Die Zuordnung ist ein Erfahrungswert von Find-Your-Software, Stand 09.10.2026.

KostentreiberWas dahinter stecktBeleg oder Hinweis
Lizenz oder EditionEdition, Umfang der Module, Nutzer und Kataloggröße je nach AnbieterBei Pimcore zählen Edition und die Umsatzgrenze von 5 Mio. Euro, Preise sonst auf Anfrage
DatenmigrationAltdaten sind oft inkonsistent, veraltet oder doppeltinriver nennt unterschätzte Migration und Datenqualität als typischen Fehler
AnbindungenEingehend von Lieferanten, Datenpools und Quellsystemen, ausgehend zu Kanälen mit Format und FrequenzInformatica nennt beide Richtungen als Gestaltungsaufgabe, ERP und Shop siehe Abschnitt unten
BetriebHosting, Support, Service LevelPimcore führt SLAs und Support in den kostenpflichtigen Editionen, die PaaS Edition separat
Datenmodell und GovernanceAttribute, Kategorien, Zuständigkeiten und PflegeprozesseInformatica beschreibt Datenmodellierung und Business Governance als eigene Projektphasen
SchulungNicht technische Anwender in Produktmanagement und Marketinginriver empfiehlt Schulung einzuplanen

Quellen: Pimcore, Open Core; Pimcore Dokumentation; inriver, PIM Herausforderungen; Informatica, PIM Vorbereitung, Abruf 09.10.2026.

Auswahlkriterien

Auswahlkriterien
nach Branche.

Als Erfahrungswert von Find-Your-Software (Stand 09.10.2026) entscheiden drei Größen über die Auswahl: das Datenmodell, die Zahl der Kanäle und der Übersetzungsaufwand. Die Branchenpunkte unten ergänzen sie um Standards, die Hersteller und Verbände nennen.

Handel und Distribution

Identifikation und Qualität

  • GS1 vergibt GTIN und EAN für Produkte, GLN für Unternehmen und SSCC für Versandeinheiten
  • GS1 DQX ist laut GS1 Germany ein Branchenstandard mit Prüfvorgaben für Vollständigkeit, Richtigkeit und Konsistenz von Produktstammdaten
  • Mehr in Software für Handel
Industrie und B2B Hersteller

Merkmale und Klassifikation

  • Das ECLASS Datenmodell beruht laut ECLASS e.V. auf ISO 13584-42 und IEC 61360-2, Klassen werden über Merkmale beschrieben
  • BMEcat ist ein Katalogstandard des BME und laut BME nicht auf eine bestimmte Klassifikation festgelegt, mit ECLASS klassifizierte Produkte lassen sich samt Merkmalen übertragen
  • inriver nennt sich besonders stark für B2B Hersteller und Unternehmen mit mehreren Märkten
  • Technische Daten kann ein PLM liefern
Elektro, HVAC, Sanitär

Branchenstandard ETIM

  • Das ETIM Modell ist laut ETIM International für alle frei nutzbar, als Austauschformat empfahl ETIM früher BMEcat und hat inzwischen ETIM xChange veröffentlicht
  • Prüfen Sie, ob das PIM ETIM Klassen und Merkmale importieren und exportieren kann
Regulatorik

Digitaler Produktpass

  • Die Ökodesign Verordnung (EU) 2024/1781 löste am 18.07.2024 die bisherige Ökodesign Richtlinie ab und schafft den Rahmen für den digitalen Produktpass (Umweltbundesamt)
  • Produktgruppen und Daten legen delegierte Rechtsakte schrittweise fest, als Prioritäten nennt das Umweltbundesamt Textilien, Möbel, Matratzen, Reifen, Eisen und Stahl sowie Aluminium
  • Termine je Produktgruppe konnten wir nicht belegen, prüfen Sie sie für Ihr Sortiment

Quellen: GS1 Germany; GS1 Germany, GS1 DQX; ECLASS e.V., Conceptual data model; BME, BMEcat Info; ETIM International, Licence info; ETIM International, Exchange format; inriver; EUR-Lex, Verordnung (EU) 2024/1781; Umweltbundesamt, Ökodesign. Abruf jeweils 09.10.2026.

Integration

PIM und ERP,
PIM und Shop.

Das PIM verbindet sich nach vorn mit Shop, Marktplätzen und Katalogen und nach hinten mit dem ERP. Welches System welche Daten führt, legen Sie vor der Anbieterwahl fest (Erfahrungswert von Find-Your-Software, Stand 09.10.2026). Zur Technik der Schnittstellen lesen Sie ERP Schnittstellen, zur Warenwirtschaft den Warenwirtschaft Vergleich.

Akeneo

Konnektoren laut Dokumentation

  • Apps und Konnektoren für Shopify, Adobe Commerce (Magento), SAP Commerce, SAP ERP S/4HANA, Salesforce und Salesforce Commerce Cloud
  • Shopware und Microsoft Dynamics nennt die geprüfte Seite nicht, fragen Sie den Anbieter
Pimcore

Plattformbausteine

  • Die Dokumentation nennt Datahub und E-Commerce Framework
  • Eine Shopware Erweiterung im Pimcore Store stammt vom Drittanbieter iPaaS.com und braucht eine kommerzielle Lizenz
  • Konnektoren zu SAP oder Dynamics konnten wir nicht belegen
Erfahrungswert

Führendes System festlegen

  • Artikelstamm und Preise: ERP oder PIM, aber nur eines von beiden führend
  • Beschreibungen, Merkmale und Medien: meist das PIM
  • Prüfen Sie Frequenz, Fehlerbehandlung und Rückmeldung von Kanälen in der Demo

Quellen: Akeneo Hilfecenter; Pimcore Dokumentation; Pimcore Store, Shopware Integration, Abruf 09.10.2026.

Einführung

Einführung
in Phasen.

Die Phasen verbinden die Vorbereitung nach Akeneo mit den Projektphasen von Informatica und dem Vorgehen von inriver (erst Datenmodell, dann Ausspielung). Die Erläuterungen sind Erfahrungswerte von Find-Your-Software, Stand 09.10.2026. Eine Projektdauer nennen Akeneo, Informatica und inriver nicht, deshalb steht hier keine Zahl.

01

Daten verstehen

Klären Sie Datenquellen, Produktlebenszyklus und Verantwortliche und bereinigen Sie Altdaten. Akeneo nennt diese Vorbereitung vor dem Projektstart.

02

Vision und Strategie

Bilden Sie ein Projektteam und legen Sie ein Vorgehensmodell und Ziele fest. Fehlende Vision und unrealistische Erwartungen, etwa PIM mit DAM zu verwechseln, nennt inriver als Fehler.

03

Datenmodellierung

Definieren Sie Attribute, Kategorien und Pflichtfelder je Kanal. Informatica führt die Datenmodellierung als eigene Phase.

04

Business Governance

Legen Sie Zuständigkeiten, Freigaben und Qualitätsregeln fest. Ohne Zuständige entstehen wieder Datensilos.

05

Systemintegration

Binden Sie Quellsysteme, ERP, Shop und Marktplätze an. Klären Sie eingehende und ausgehende Schnittstellen, Formate und Frequenz.

06

Ausspielung und Schulung

Beginnen Sie mit einem Kanal, schulen Sie die Anwender und erweitern Sie schrittweise. inriver beschreibt dieses Vorgehen als erst Datenmodell, dann Syndication.

Quellen: Akeneo, 5 Schritte zum PIM Projekt; Informatica, PIM Vorbereitung; inriver, PIM Herausforderungen, Abruf 09.10.2026.

Anbieter vergleichen

Anbieter vergleichen
mit dem Selection Portal.

Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl: Es sammelt Anforderungen, erstellt eine begründete Shortlist, unterstützt Demos und Verträge und dokumentiert alles nachvollziehbar. Für ein PIM halten Sie im Portal Datenmodell, Kanäle und Schnittstellen als Anforderungen fest, erfassen Ihre IT Systemlandschaft mit ERP und Shop und kommen mit Anbietern direkt in Kontakt.

FAQ

Häufige Fragen
direkt beantwortet.

Was ist ein PIM System?

Ein PIM System ist eine Anwendung, die Produktspezifikationen und Produktbeschreibungen an einer Stelle bündelt, um einen Golden Record für Produktdaten zu schaffen. Nach Akeneo wird sie meist von Fachbereichen wie Marketing und Vertrieb getrieben und versorgt Merchandising und Omnichannel. Ein MDM deckt dagegen mehrere Datenbereiche ab, ein DAM verwaltet Medien. Die Abgrenzung steht in der Tabelle oben. Stand 09.10.2026.

Welche PIM Anbieter gibt es in Deutschland?

Der Auszug dieser Seite nennt Akeneo, Contentserv, Informatica, inriver, Pimcore, Productsup, Salsify und Stibo Systems. Laut Herstellerseite hat Akeneo eine deutsche Einheit (AKENEO GmbH, Düsseldorf), Pimcore sitzt in Salzburg in Österreich. Einen Hauptsitz in Deutschland konnten wir auf den abgerufenen Herstellerseiten für keinen der acht belegen. Weitere Systeme finden Sie im PIM Software Vergleich. Stand 09.10.2026.

Gibt es ein Open Source PIM?

Ja, zwei Anbieter bieten eine Community Edition. Akeneo veröffentlicht sie auf GitHub unter der Open Software License 3.0, Pimcore nutzt die Pimcore Open Core License und nennt die Community Edition kostenlos für Organisationen unter 5 Mio. € Umsatz pro Jahr sowie für Non-Profits, Hochschulen und den Nicht-Produktivbetrieb. Erweiterte Editionen mit Support sind kostenpflichtig, Preise auf Anfrage. Prüfen Sie die Lizenzbedingungen vor dem Einsatz selbst. Stand 09.10.2026.

Was kostet ein PIM System?

Die geprüften Herstellerseiten veröffentlichen keine Preise, sie gelten als auf Anfrage, deshalb nennt diese Seite keine Beträge. Die Kosten entstehen durch Lizenz oder Edition, Datenmigration, Anbindungen, Betrieb, Datenmodell und Governance sowie Schulung. Open Source senkt die Lizenzkosten, nicht diese übrigen Posten. Holen Sie Angebote auf Basis derselben Anforderungen ein. Stand 09.10.2026.

Was ist der Unterschied zwischen PIM und DAM?

Ein PIM verwaltet Produktdaten wie Spezifikationen und Beschreibungen, ein DAM verwaltet Medien wie Bilder und Videos samt Versionierung, auch ohne Produktbezug. Beide ergänzen sich, nach Akeneo sind sie nicht austauschbar. inriver nennt es als häufigen Fehler, ein PIM für ein DAM zu halten. Die Details finden Sie unter PIM gegen MDM gegen DAM. Stand 09.10.2026.

Wann braucht man ein PIM?

Ein PIM lohnt sich, wenn Produktdaten für mehrere Kanäle gepflegt werden und in Tabellen, im ERP und im Shop auseinanderlaufen. Als Erfahrungswert von Find-Your-Software sind das typischerweise mehrere Vertriebskanäle, mehrere Sprachen oder ein Sortiment mit vielen technischen Merkmalen. Wer nur einen Shop mit wenigen Artikeln pflegt, kommt oft ohne PIM aus. Der Fall hängt von Datenmodell und Zahl der Kanäle ab. Stand 09.10.2026.

Wie lange dauert die Einführung eines PIM?

Eine Projektdauer nennen Akeneo, Informatica und inriver nicht, deshalb steht hier keine Zahl. Die Dauer hängt laut Akeneo von Kataloggröße, PIM Erfahrung und Datenqualität ab. Die Einführung gliedert sich in Datenvorbereitung, Strategie, Datenmodellierung, Governance, Systemintegration und Ausspielung. Planen Sie den Zeitplan gemeinsam mit dem Anbieter und starten Sie mit einem Kanal. Stand 09.10.2026.

Wie wähle ich ein PIM System aus?

Beschreiben Sie zuerst Datenmodell, Zahl der Kanäle, Sprachen und Datenquellen, denn diese Größen bestimmen die Auswahl (Erfahrungswert von Find-Your-Software). Prüfen Sie dann Betriebsmodell, Konnektoren zu Ihrem ERP und Shop, Standards wie GS1, ETIM, ECLASS oder BMEcat sowie Lizenzmodell. Lassen Sie sich einen echten Produktdatensatz in der Demo vorführen. Im Selection Portal erfassen Sie die Anforderungen strukturiert, siehe Anforderungen sammeln. Stand 09.10.2026.

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