Software Kategorien · Logistik

Logistiksoftware:
Systeme, Auswahl und Anbieter im Auszug.

Logistiksoftware (auch Logistik Software genannt) ist der Sammelbegriff für Systeme, die Lager, Transport und Auftragsabwicklung steuern. Dazu zählen das Warehouse Management System (WMS) für das Lager, das Transport Management System (TMS) für Frachtplanung und Sendungsverfolgung, die Tourenplanung für Fahrzeuge und Routen sowie die Speditionssoftware für Disposition und Abrechnung. Diese Seite richtet sich an Logistik und IT Verantwortliche im DACH Mittelstand, die entscheiden müssen, welche dieser Systeme sie wirklich brauchen. Sie ordnet die Systemtypen, zeigt in einer Matrix, welcher Typ zu welcher Logistikform passt, nennt Entscheidungsregeln und zeigt in einem Auszug mit 15 Herstellern als Beispiel Sitz, Betriebsform und Preismodell. Der Auszug bildet nicht den ganzen Markt ab, den vollständigen Katalog finden Sie bei Find-Your-Software. Preise nennen wir nur, wenn der Hersteller sie veröffentlicht, sonst steht dort auf Anfrage. Bewertungen und Schätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht.

WMSTMSTourenplanungSpeditionssoftwareAuszug mit 15 Herstellern
80 %
der befragten Unternehmen mit Logistikprozessen nutzten laut Bitkom Research ein Lagerverwaltungssystem (514 Unternehmen, Befragung 2019)
92
WMS Profile im vollständigen Katalog von Find-Your-WMS, die Tabelle auf dieser Seite zeigt nur einen Auszug, Stand Oktober 2026
20. März 2023
Veröffentlichung von ISO 14083 zur Berechnung von Treibhausgasemissionen in Transportketten
9. Juli 2027
ab diesem Datum gilt laut Bundesverkehrsministerium die eFTI Verordnung in vollem Umfang, Behörden akzeptieren dann elektronische Frachtinformationen
Warum ein Überblick hilft

Ohne Ordnung der Systeme
kaufen Sie doppelt oder zu spät.

Der Begriff Logistiksoftware bündelt Produkte, die sehr verschiedene Aufgaben lösen. Ein WMS arbeitet im Lager mit Lagerplätzen, Chargen und Kommissionierung, ein TMS arbeitet im Transport mit Frachtführern, Tarifen und Sendungen. Wer beides in einen Topf wirft, schreibt ein Lastenheft, das kein Anbieter vollständig erfüllen kann, oder kauft ein System für ein Problem, das das ERP bereits löst. Laut Bitkom Research nannten 53 Prozent der befragten Unternehmen hohe Investitionskosten als Hemmnis der Digitalisierung in der Logistik (Befragung 2019). Eine saubere Abgrenzung der Systemtypen spart deshalb Geld, bevor die erste Demo stattfindet.

Ohne klare Systemlandschaft

  • Ein Lastenheft vermischt Lager, Transport und Abrechnung und schreckt spezialisierte Anbieter ab, weil niemand alles in der geforderten Tiefe liefert.
  • Das ERP bekommt Lagerfunktionen aufgesetzt, obwohl Chargen, Mindesthaltbarkeit und Wellenkommissionierung dort nur grob abgebildet sind.
  • Disposition läuft in Excel und E-Mail, während im Lager ein modernes WMS steht. Die Übergabe beim Versand bricht Daten und Zeit.
  • Tourenplanung und Frachtvergabe werden doppelt gekauft, weil das TMS die Tourenplanung bereits enthält oder ein Modul dafür bietet.
  • Die Einführung startet zu spät, weil Schnittstellen zu ERP, Shop und Frachtführern erst im Projekt auffallen und Termine verschieben.

Mit klarer Systemlandschaft

  • Jedes System hat eine definierte Aufgabe: Lager im WMS, Transport im TMS, Fahrzeugeinsatz in der Tourenplanung, Auftrag und Rechnung in der Speditionssoftware.
  • Das ERP bleibt führend für Stammdaten, Aufträge und Finanzen, die Logistiksysteme übernehmen die operative Steuerung in ihrer Tiefe.
  • Die Übergabe zwischen Lager und Transport ist beschrieben: Packstück, Sendung, Frachtpapier und Statusmeldung folgen einer festen Schnittstelle.
  • Die Shortlist enthält nur Anbieter, die zur Logistikform passen. Das verkürzt Demos und macht Angebote vergleichbar.
  • Der Projektplan enthält Schnittstellen, Datenmigration und Hardware von Anfang an und nennt realistische Zeiträume.

Befragung: Bitkom Research, Logistik muss Digitalisierung weiter beschleunigen, 514 Unternehmen, 2019, Stand Oktober 2026. Die Daten sind älter als sechs Jahre und zeigen Größenordnungen, keine aktuelle Marktdurchdringung.

Pflichtmatrix

Systemtyp mal Logistikform:
welches System passt wohin?

Die Matrix zeigt keine Hersteller, sondern Systemtypen. Beispiele für Hersteller folgen weiter unten in einem Auszug. Zeilen sind die sechs Typen von Logistiksoftware, Spalten sind fünf typische Logistikformen im DACH Mittelstand. Ein Häkchen bedeutet, dass der Systemtyp dort in aller Regel den Kern bildet. Das Zeichen für teilweise bedeutet, dass die Antwort von Warenstruktur, Transportanteil und vorhandenem ERP abhängt. Ein Strich bedeutet, dass der Typ dort selten gebraucht wird. Die Einstufung beruht auf Erfahrungswerten von Find-Your-Software und den Funktionsbeschreibungen in der Fachliteratur, nicht auf Herstellerbewertungen.

SystemtypSteuertTypischer AuslöserEigenlager Handel und IndustrieE-Commerce FulfillmentKontraktlogistik und 3PLSpedition und StückgutVerlader mit Fuhrpark oder Distribution
WMS (Lagerverwaltung)Lagerplätze, Bestände, KommissionierungLagerBestand und Lagerplatz sind im ERP zu grob✓ Kern für Lagerplätze, Chargen und Kommissionierung✓ Kern, mit Mehrkanal und Retouren✓ Kern, mandantenfähig mit Leistungsabrechnung≈ bei Umschlaglager oder Zusatzleistungen≈ bei Zentrallager mit Filialbelieferung
Lagerleitsystem (WCS)Fördertechnik, Shuttle, SorterAutomationFördertechnik oder Automatiklager soll gesteuert werden≈ nur bei Fördertechnik oder Automatiklager≈ bei AutoStore, Sortern oder Pick Robotern≈ bei automatisierten Kundenlagern– selten nötig≈ bei Automatik im Distributionszentrum
TMS (Transportmanagement)Frachtvergabe, Tracking, FrachtkostenTransportviele Frachtführer, Sendungsverfolgung, Kostenkontrolle≈ bei vielen Zukauftransporten≈ Carrier Schnittstelle genügt oft≈ bei eigener Transportsteuerung✓ Kern, oft als Speditionssoftware✓ Kern bei Frachtvergabe und Tracking
TourenplanungFahrzeuge, Routen, ZeitfensterFuhrparkeigene Fahrzeuge, Mehrstopp Touren, Zeitfenster– nur bei Werksverkehr≈ bei eigener Auslieferung≈ bei Nahverkehr für Kunden✓ bei Nahverkehr und Sammelgut✓ Kern bei eigenem Fuhrpark
SpeditionssoftwareAuftrag, Disposition, AbrechnungSpeditionAufträge, Subunternehmer und Fakturierung im Fuhrgeschäft– nicht vorgesehen– nicht vorgesehen≈ wenn die 3PL auch als Spediteur fährt✓ Kern von Auftrag bis Rechnung≈ bei Lohnfuhr oder Speditionsgeschäft
Transportplattform und ZeitfensterAusschreibung, Rampen, NetzwerkeNetzwerkviele Ladestellen, Frachtausschreibungen, Wartezeiten≈ bei Rampenmanagement– eher nicht≈ bei vielen Ladestellen≈ für Frachtbörse und Rückfracht✓ Frachtausschreibung und Zeitfenster

Definitionen nach Wikipedia Lagerverwaltungssystem (inklusive VDI 3601 und Warehouse Control System), Wikipedia Transportmanagementsystem und Wikipedia Tourenplanung, Stand Oktober 2026. Die Zuordnung zu Logistikformen sind Erfahrungswerte von Find-Your-Software, keine Herstellerangaben und keine Wertung einzelner Produkte.

Entscheidungsregeln

Wenn dies, dann das:
zwölf Regeln für die Systemwahl.

Die Regeln unter der Matrix übersetzen die Tabelle in konkrete Entscheidungen. Sie ersetzen keine Anforderungsanalyse, helfen aber, die erste Shortlist in der richtigen Systemklasse zu starten. Die wichtigste Regel steht in der dritten Spalte: Wenn Lager und Transport zusammen gesteuert werden, dann prüfen Sie WMS und TMS gemeinsam, klären die Übergabe beim Versand zuerst und entscheiden erst danach, ob ein Anbieter beides liefert oder zwei Systeme verbunden werden.

Wenn das Lager führt

  • Wenn Bestände, Chargen oder Seriennummern lückenlos nachweisbar sein müssen, dann ist ein WMS Pflicht, auch wenn das ERP Lagerorte kennt.
  • Wenn mehrere Kunden im selben Lager bedient und abgerechnet werden, dann prüfen Sie nur mandantenfähige WMS und die Leistungsabrechnung.
  • Wenn Fördertechnik, Shuttle oder AutoStore im Haus steht oder geplant ist, dann klären Sie früh, ob WMS und Lagerleitsystem aus einer Hand kommen.
  • Wenn ein Onlinehändler mit Shop und Marktplätzen wächst, dann starten Sie mit einem Cloud WMS und der Anbindung an Wawi und Versanddienstleister.

Wenn der Transport führt

  • Wenn Sie Aufträge für Dritte fahren, disponieren und fakturieren, dann ist eine Speditionssoftware der Kern und das TMS ein Modul davon.
  • Wenn Sie als Verlader viele Frachtführer beauftragen, dann prüfen Sie ein TMS mit Frachtvergabe, Tracking und Frachtkostenkontrolle.
  • Wenn Sie überwiegend eigene Fahrzeuge mit Zeitfenstern einsetzen, dann reicht oft Tourenplanung, solange Auftrag und Rechnung im ERP bleiben.
  • Wenn Rampen Wartezeiten verursachen, dann prüfen Sie ein Zeitfenstermanagement, bevor Sie in zusätzliche Fahrzeuge investieren.

Wenn beides zusammenkommt

  • Wenn Lager und Transport zusammen gesteuert werden, dann WMS und TMS prüfen und die Übergabe beim Versand zuerst beschreiben.
  • Wenn ein Anbieter beides bietet, dann prüfen Sie in der Demo, ob die Tiefe in beiden Bereichen reicht und nicht nur in einem.
  • Wenn Sie zwei Anbieter wählen, dann verlangen Sie eine dokumentierte Schnittstelle für Sendungen, Packstücke und Statusmeldungen.
  • Wenn das ERP führend bleibt, dann legen Sie fest, welches System Bestände, Sendungen und Frachtkosten als Wahrheit hält.

Der Funktionsumfang von TMS überschneidet sich je nach Produkt mit WMS und ERP, siehe Wikipedia Transportmanagementsystem, Stand Oktober 2026. Die Entscheidungsregeln sind Erfahrungswerte von Find-Your-Software. Die Abgrenzung zwischen Warenwirtschaft und ERP erklärt die Seite WaWi gegen ERP.

Hinweis vorab

Erst Prozesse klären,
dann Produkte vergleichen.

Bevor Sie Anbieter anschreiben, lohnt sich eine kurze Bestandsaufnahme. Logistiksoftware wird nach Prozessen ausgewählt, nicht nach Produktnamen. Ein Anbieter, der im E-Commerce Fulfillment stark ist, kann in der Kontraktlogistik an der Mandantenfähigkeit scheitern, und ein TMS für Verlader ersetzt keine Speditionssoftware.

Vorgehen mit dem Selection Portal

Anforderungen sammeln, bevor Sie einladen

  • Die Matching Engine von Find-Your-Software gleicht Ihre Anforderungen in rund sechs Minuten mit passenden Systemen ab: Matching starten.
  • Im Selection Portal halten Sie Systemlandschaft, Anforderungen mit Gewichtung und Anbieterantworten an einem Ort fest.
  • Zuerst die Übergabe zwischen Lager und Transport beschreiben, danach Systemtyp und Anbieter festlegen. Wie Anforderungen im Portal erfasst und gewichtet werden, beschreibt die Seite Anforderungsmanagement im Selection Portal.
  • Die Vorlage zum Lastenheft hilft bei Muss und Kann Kriterien.

Hinweisbox zur Vorgehensweise von Find-Your-Software, keine Herstellerempfehlung. Stand Oktober 2026.

Systemtypen im Überblick

Was Logistiksoftware umfasst:
sechs Systemtypen.

Jeder der folgenden Systemtypen löst eine abgegrenzte Aufgabe. Nach VDI Richtlinie 3601 steuert ein WMS nicht nur Mengen und Orte, sondern kontrolliert und optimiert auch Systemzustände im Lager. Ein TMS verwaltet, berechnet, rechnet ab, kontrolliert und führt Transportdienstleistungen durch. Die Tourenplanung bündelt Transportaufträge zu Touren und bringt sie in eine Reihenfolge. In der Praxis überlappen die Produkte, deshalb zählt der Funktionsumfang im Einzelfall.

01 · WMS

Lagerverwaltungssystem

Das Warehouse Management System bildet den innerbetrieblichen Materialfluss von Wareneingang bis Versand ab. Es empfängt Aufträge aus dem ERP und steuert Einlagerung, Nachschub, Kommissionierung und Versand.

  • Lagerstruktur, Bestände, Chargen und Seriennummern
  • Wareneingang, Qualitätsprüfung, Einlagerung
  • Kommissionierung, Verpackung, Versand mit mobilen Geräten
02 · WCS

Lagerleitsystem

Das Warehouse Control System steuert Förderanlagen, Shuttle und Sorter. Es setzt die Aufträge des WMS in Fahrbefehle für die Technik um und meldet Zustände zurück.

  • Steuerung von Fördertechnik, Regalbediengeräten und Robotern
  • Echtzeit Rückmeldung an das WMS
  • Wichtig, wenn Automatik im Lager steht oder geplant ist
03 · TMS

Transportmanagementsystem

Das Transport Management System plant Transporte, vergibt Fracht an Frachtführer, verfolgt Sendungen und kontrolliert Frachtkosten. Verlader, Logistikdienstleister und Speditionen nutzen es mit unterschiedlichem Schwerpunkt.

  • Auftragserfassung, Frachtvergabe und Tarifberechnung
  • Sendungsverfolgung und Statusmeldungen
  • Frachtkostenabrechnung und Rechnungsprüfung
04 · Tourenplanung

Routen und Fahrzeugeinsatz

Die Tourenplanung gruppiert Aufträge zu Touren und bringt Stopps in eine Reihenfolge. Das zugrunde liegende Vehicle Routing Problem gilt als NP schwer und wird mit exakten Verfahren und Heuristiken gelöst.

  • Zeitfenster, Fahrzeugkapazität und Fahrerzeiten
  • Mehrere Depots und gemischte Flotten
  • Dynamische Aufträge, die während der Planung hinzukommen
05 · Spedition

Speditionssoftware

Speditionssoftware führt den Fuhrbetrieb von Auftragserfassung über Disposition und Telematik bis zur Fakturierung. Sie ist funktional ein TMS, aber auf Speditionen und Transportunternehmen zugeschnitten.

  • Auftrag, Disposition, Subunternehmer und Fahrzeuge
  • Frachtabrechnung, Fakturierung und Statistik
  • Zoll, Sammelgut und Spezialverkehre je nach Produkt
06 · Netzwerk

Transportplattformen und Zeitfenster

Plattformen verbinden Verlader mit Frachtführern und steuern Ausschreibungen, Frachtbörsen und Zeitfenster an Rampen. Sie ergänzen ein TMS, ersetzen aber meist kein ERP und kein WMS.

  • Frachtausschreibungen und Spotvergabe
  • Zeitfenster und Wartezeiten an Ladestellen
  • Zahlungs und Auditfunktionen je nach Plattform

Begriffe nach Wikipedia Lagerverwaltungssystem, Wikipedia Transportmanagementsystem und Wikipedia Tourenplanung, Stand Oktober 2026. Tiefe Informationen zum Lager bietet die WMS Software Kategorie, zum Transport die TMS Kategorie.

Abgrenzung

WMS, TMS, Tourenplanung, Spedition:
sechs Abgrenzungen.

Die meisten Fehlkäufe entstehen an den Grenzen zwischen den Systemtypen. Die folgenden sechs Abgrenzungen klären, wo ein System endet und das nächste beginnt. Sie gelten als Faustregel. Entscheidend ist immer, was ein konkretes Produkt in der Version liefert, die Sie kaufen. Ein Produktname sagt darüber wenig, denn manche WMS enthalten ein Transportmodul und manche TMS ein Lagermodul.

01 · WMS und ERP

Lager im ERP oder im WMS?

Das ERP kennt Artikel, Aufträge und meist Lagerorte. Ein WMS kennt Lagerplätze, Wellen, Packstücke und Handhabungseinheiten. Je dynamischer der Lagerbetrieb, desto eher lohnt sich ein eigenes WMS.

  • ERP reicht bei einfacher Lagerführung mit wenigen Lagerorten
  • WMS lohnt bei Chargen, Mindesthaltbarkeit, Wellen und Mobilgeräten
  • Das ERP bleibt führend für Auftrag und Finanzen
02 · WMS und WCS

Software und Technik trennen

Das WMS plant, das Lagerleitsystem führt aus. Nach der Fachliteratur ist das WCS Bestandteil des WMS oder ein eigenes System. Bei Automatik lohnt es sich, die Schnittstelle früh festzulegen.

  • WMS entscheidet, was wohin soll
  • WCS steuert Förderer, Shuttle und Roboter
  • Anbieter von Technik liefern oft beides, prüfen Sie die Trennung
03 · TMS und Spedition

Verlader oder Fuhrbetrieb?

Ein Verlader kauft Transporte ein und steuert sie. Eine Spedition oder ein Transportunternehmen verkauft Transporte, disponiert sie und stellt sie in Rechnung. Daraus folgen andere Funktionen und andere Rechnungsläufe.

  • TMS für Verlader: Frachtvergabe, Tracking, Kostenkontrolle
  • Speditionssoftware: Auftrag, Disposition, Fakturierung
  • Viele Produkte decken beide Rollen mit Schwerpunkt ab
04 · TMS und Tourenplanung

Planung als Modul oder als Produkt

Viele TMS enthalten eine Tourenplanung. Spezialisierte Produkte bieten dafür mehr Optimierungstiefe, etwa bei Zeitfenstern, mehreren Depots und gemischten Flotten, und lassen sich an TMS, ERP und Telematik anbinden.

  • Modul im TMS genügt bei einfachen Touren
  • Spezialprodukt lohnt bei komplexen Nebenbedingungen
  • Schnittstelle zu Telematik und Auftragssystem klären
05 · TMS und SCM

Ausführung und Planung

Supply Chain Management Software plant Bedarfe und Netzwerke, ein TMS führt Transporte aus. Beide tauschen Daten, sind aber getrennte Systeme mit eigenem Zweck und eigenen Anbietern.

  • SCM: Prognose, Bestandsplanung, Netzwerk
  • TMS und WMS: operative Ausführung
  • Siehe auch SCM gegen ERP
06 · Suite oder Einzelsystem

Alles aus einer Hand?

Manche Anbieter decken WMS, TMS, Yard und Planung in einer Suite ab, andere konzentrieren sich auf einen Typ. Die Suite vereinfacht Schnittstellen, ein Spezialist bietet oft mehr Tiefe im Einzelfall.

Die Abgrenzungen beruhen auf den Begriffsbeschreibungen bei Wikipedia und auf Erfahrungswerten von Find-Your-Software, Stand Oktober 2026. Bei Anbietern wie Körber, Soloplan und proLogistik beschreibt die Herstellerseite mehrere Bereiche (Lager, Transport, Yard) in einem Portfolio.

Logistikformen

Welche Software passt zu welcher Logistikform?
Sechs Konstellationen.

Die Logistikform bestimmt, welcher Systemtyp den Kern bildet. Ein Händler mit Zentrallager braucht ein anderes System als eine Kontraktlogistikerin mit zwanzig Kunden im selben Lager oder eine Spedition mit Sammelgutverkehr. Die folgenden Konstellationen zeigen typische Anforderungen und die Reihenfolge, in der Systeme sinnvoll eingeführt werden.

01 · Handel und Industrie

Eigenlager im Mittelstand

Ein Mittelständler führt ein oder mehrere eigene Lager und versendet überwiegend über Paketdienste und Speditionen. Das ERP ist führend, der Lagerbetrieb wird komplexer.

  • Start mit WMS, Transport über Carrier Schnittstelle
  • Anbindung an ERP wie SAP, Business Central oder Wawi
  • Weitere Hilfe: Branche Fertigung und Branche Handel
02 · E-Commerce

Fulfillment mit Shop und Marktplätzen

Ein Onlinehändler verarbeitet viele kleine Aufträge mit hoher Retourenquote und mehreren Verkaufskanälen. Schnelle Einführung und Anbindung an Shop, Wawi und Versanddienstleister zählen mehr als Prozesstiefe.

  • Cloud WMS mit Pauschalpreis oder Nutzerpreis
  • Versandmodul mit Carrier Anbindung
  • Mehr dazu: WMS für E-Commerce
03 · Kontraktlogistik

3PL mit mehreren Kunden

Ein Logistikdienstleister bedient mehrere Auftraggeber im selben Lager und rechnet Leistungen ab. Mandantenfähigkeit, Abrechnung nach Leistung und EDI Anbindung bestimmen die Auswahl.

  • Mandantenfähiges WMS mit Leistungsabrechnung
  • EDI Anbindung für Kundensysteme
  • Vertiefung: WMS Software für 3PL
04 · Spedition

Sammelgut, Teil und Komplettladungen

Eine Spedition nimmt Aufträge an, disponiert Fahrzeuge und Subunternehmer, überwacht Touren und stellt Fracht in Rechnung. Der Kern ist die Speditionssoftware mit Disposition und Fakturierung.

  • Speditionssoftware oder TMS mit Fakturierung
  • Tourenplanung für Nahverkehr und Sammelgut
  • Telematik und Zoll je nach Verkehr
05 · Verlader

Eigener Fuhrpark oder viele Frachtführer

Ein Verlader oder Großhändler beliefert Kunden mit eigenen Fahrzeugen oder vergibt Fracht an viele Frachtführer. Je nach Anteil lohnt Tourenplanung, TMS oder beides.

  • Tourenplanung bei eigenem Fuhrpark
  • TMS bei Frachtvergabe und Tracking
  • Zeitfenstermanagement bei langen Wartezeiten an Rampen
06 · Automatisierte Lager

Fördertechnik und Robotik

Ein Lager mit Shuttle, Sorter oder AutoStore braucht ein WMS und ein Lagerleitsystem, die sauber zusammenspielen. Hier lohnt sich die Frage, ob Technik und Software aus einer Hand kommen.

  • WMS plus WCS mit klarer Schnittstelle
  • Technikhersteller oder unabhängiger Softwareanbieter
  • Einführungsdauer deutlich länger als bei Standardlagern

Die Konstellationen sind Erfahrungswerte von Find-Your-Software. Vergleiche zu einzelnen WMS finden Sie im WMS Vergleich und in der Branchenseite Software für Logistik. Stand Oktober 2026.

Auswahlkriterien nach Unternehmensgröße

Kleines Lager, Mittelstand, Konzern:
drei Größenklassen.

Die Größe bestimmt weniger den Systemtyp als die Art der Einführung. Kleine Unternehmen wählen ein Cloud System mit Standardprozessen, der Mittelstand ein konfigurierbares System mit ERP Anbindung, Konzerne ein System mit Projektcharakter. Die Preisangaben nennen wir nur, wenn Hersteller sie veröffentlichen, die übrigen Spannen sind Erfahrungswerte der Find-Your-Software Seite zu WMS Kosten.

01 · Kleines Lager

Einstieg im Standard

bis etwa zehn Lagernutzer, ein Standort

Ein kleines Lager braucht Standardprozesse, schnelle Einführung und überschaubare laufende Kosten. Ein Cloud WMS mit Anbindung an die Warenwirtschaft ist meist ausreichend.

  • JTL WMS Start ist laut Hersteller kostenlos bis 500 Aufträge im Monat
  • Pulpo veröffentlicht Pauschalen ab 590 € im Monat bei jährlicher Zahlung
  • Einführung laut WMS Kosten: 4 bis 8 Wochen

Herstellerpreise: 0 € bis 1.290 € im Monat, Stand Oktober 2026

02 · Mittelstand

Konfigurierbar mit ERP Anbindung

ein bis drei Lager, 20 bis 100 Nutzer

Der Mittelstand braucht ein WMS, das Prozesse abbildet, ohne sie neu zu erfinden. Schnittstellen zu ERP, Mobilgeräten und Carriern bestimmen Aufwand und Dauer.

  • Cloud 100 bis 500 € je Nutzer und Monat laut WMS Kosten
  • On-Premise einmalig 10.000 bis 200.000 € laut WMS Kosten
  • Einführung 4 bis 9 Monate laut WMS Kosten

Einführung 25.000 bis 150.000 €, Erfahrungswerte von Find-Your-Software

03 · Konzern und Automatik

Projekt mit Automatik

mehrere Standorte, Automatiklager, 3PL

Große Lager mit Automatik oder viele Mandanten erfordern ein System mit Projektcharakter. Technikhersteller, Softwarehäuser und Systemintegratoren teilen sich die Verantwortung.

  • Preismodell auf Anfrage, projektbezogen
  • Einführung 12 bis 24 Monate laut WMS Kosten
  • 3PL Einführung 6 bis 18 Monate laut WMS für 3PL

Einführung ab 200.000 €, Erfahrungswerte von Find-Your-Software

Herstellerpreise: JTL Preisseite (WMS Start kostenlos bis 500 Aufträge im Monat) und Pulpo Preisseite (Power 590 €, 3PL 1.290 € im Monat bei jährlicher Zahlung), Stand Oktober 2026. Spannen aus WMS Kosten und WMS für 3PL, Erfahrungswerte von Find-Your-Software.

Integration

ERP, Shop, Frachtführer:
vier Schnittstellen entscheiden.

Logistiksoftware arbeitet selten allein. Sie bekommt Aufträge aus ERP und Shop, übergibt Sendungen an Frachtführer und meldet Status zurück. Die Qualität der Schnittstellen bestimmt, wie reibungslos der Betrieb läuft und wie lange die Einführung dauert. Die Seite zu Schnittstellen und Integration erklärt die Grundlagen, die folgenden vier Karten zeigen die logistikspezifischen Punkte.

ERP Anbindung

Stammdaten, Aufträge, Bestände

  • Alpega nennt eine native Integration zu SAP S/4HANA
  • Körber, E+P und proLogistik nennen Anbindungen an gängige ERP Systeme
  • Festlegen, welches System Bestände als Wahrheit hält
  • Mehr zur Systemfrage: ERP Software
Shop und Marktplätze

Aufträge und Statusmeldungen

  • JTL nennt Anbindungen an Shop und Marktplätze im Paket JTL
  • Rückmeldung von Versandstatus und Trackingnummer
  • Retourenprozess im Lager und im Shop abstimmen
  • Siehe E-Commerce Software
Carrier, Telematik, Netzwerke

Frachtführer und Fahrzeuge

  • Transporeon nennt mehr als 150.000 Frachtführer im Netzwerk
  • Alpega nennt 80.000 Frachtführer in 29 Ländern im offenen Netzwerk
  • Soloplan nennt Telematik als Teil von CarLo
  • JTL nennt über 50 Carrier Anbindungen im Versandmodul
Zoll und Behörden

Zollabwicklung und Frachtpapiere

  • CargoSoft nennt ATLAS Zollabwicklung und ICS2 als Zusatzmodule
  • Die eFTI Verordnung ermöglicht digitale Frachtinformationen
  • Bei grenzüberschreitenden Verkehren Zollfunktionen früh prüfen
  • Produktaussagen immer in der Demo verifizieren

Herstellerangaben: Alpega TMS, Transporeon Pressemitteilung, Soloplan, JTL Preisseite und CargoSoft Produkte, Stand Oktober 2026. Herstellerangaben sind Marketingaussagen und in der Demo zu prüfen.

Cloud oder On-Premise und Compliance

Betrieb, Daten, Nachweise:
sechs Prüfpunkte.

Ob Cloud oder On-Premise, entscheiden Betrieb, Verfügbarkeit und Datenschutz. Hersteller bieten oft mehrere Betriebsformen, etwa PSI mit Hosting, SaaS und On-Premise oder Körber mit wählbarer Cloud oder On-Premise Bereitstellung. Die Grundsatzfrage erklärt die Seite Cloud oder On-Premise. Für Logistik kommen zwei Besonderheiten hinzu: Lager und Fahrzeuge arbeiten rund um die Uhr, und neue EU Regeln betreffen Frachtpapiere und Emissionen.

01 · Betriebsform

Cloud, Hosting oder eigener Server

Cloud Systeme starten schneller und aktualisieren sich selbst. On-Premise gibt mehr Kontrolle und läuft auch bei Netzstörungen im Haus weiter.

  • PSI nennt Hosting, SaaS und On-Premise
  • Körber nennt Cloud oder On-Premise als Wahl
  • Offline Fähigkeit der Scanner prüfen
02 · Datenschutz

Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO

Wenn ein Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, etwa Empfängeradressen und Fahrerdaten, braucht es einen Vertrag mit Weisungsbindung. Unterauftragsverarbeiter benötigen Genehmigung.

  • Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen
  • Standort der Rechenzentren erfragen
  • Unterauftragnehmer und Support Zugriffe klären
03 · Digitale Frachtpapiere

eFTI Verordnung (EU) 2020/1056

Die Verordnung regelt elektronische Frachtbeförderungsinformationen über zertifizierte Plattformen. Laut Bundesverkehrsministerium gilt sie ab 9. Juli 2027 in vollem Umfang, Unternehmen erhalten die Option, Papier bleibt in der Übergangszeit zulässig.

  • Ob das System eFTI Daten erzeugen kann, in der Demo prüfen
  • Zertifizierte Plattformen sind Voraussetzung
  • Kein Muss zur Umstellung, aber ein Zeitplan
04 · Emissionen

ISO 14083 für Transportketten

Die Norm ISO 14083 wurde am 20. März 2023 veröffentlicht und beschreibt die Quantifizierung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen aus Transportkettenbetrieb. Kunden fragen zunehmend CO2 Daten je Sendung an.

  • Berechnung nach ISO 14083 im System prüfen
  • Alpega nennt CO2 Reporting, CargoSoft einen CO2 Rechner
  • Datenbasis und Emissionsfaktoren dokumentieren
05 · Mandanten und Rechte

Zugriff, Rollen und Trennung

Bei 3PL und Speditionen sehen Kunden nur ihre Daten. Rollen für Lagerarbeiter, Disponenten und Abrechnung trennen sensible Informationen und erleichtern Prüfungen.

  • Mandantentrennung bei mehreren Kunden prüfen
  • Rollen für Lager, Dispo und Abrechnung
  • Protokollierung von Änderungen
06 · Verfügbarkeit

Betrieb rund um die Uhr

Ein Ausfall des WMS stoppt Kommissionierung und Versand, ein Ausfall des TMS blockiert Disposition und Abrechnung. Verfügbarkeit und Notbetrieb gehören deshalb ins Pflichtenheft.

  • Verfügbarkeitszusage im Vertrag klären
  • Notbetrieb und Rückfallverfahren definieren
  • Wiederanlauf nach Störung testen

Rechtsstand: Art. 28 DSGVO, BMV zur eFTI Verordnung (Datum 9. Juli 2027 laut BMV), ISO 14083:2023, PSIwms und Körber, Stand Oktober 2026. Keine Rechtsberatung.

Kosten und Einführung

Was kostet Logistiksoftware?
Spannen nach Größenklasse.

Die meisten Hersteller veröffentlichen keine Preise für Logistiksoftware. Das gilt besonders für TMS, Tourenplanung und Speditionssoftware. Für WMS gibt es einige Ausnahmen, vor allem bei Cloud Angeboten für kleine Lager. Die folgende Tabelle nennt für WMS die Spannen der Find-Your-Software Seite zu WMS Kosten, ergänzt um Herstellerpreise, und weist für die übrigen Systemtypen auf Anfrage aus. Die genauen Posten erklärt die Seite WMS Kosten.

GrößenklasseBeispielLizenz oder AboEinführungDauer bis Go-live
Kleines Lagerbis zehn Nutzer, ein StandortOnlinehändler mit Eigenlager0 € bis 1.290 € im Monat laut Herstellerseiten (JTL, Pulpo)5.000 bis 25.000 €4 bis 8 Wochen
Mittelstandein bis drei Lager, 20 bis 100 NutzerHandel oder Industrie mit ERP Anbindung100 bis 500 € je Nutzer und Monat oder 10.000 bis 200.000 € einmalig25.000 bis 150.000 €4 bis 9 Monate
Konzern und Automatikmehrere Standorte, AutomatiklagerGroßlager, Mandanten, Fördertechnikauf Anfrage, projektbezogenab 200.000 €12 bis 24 Monate
TMS, Tourenplanung, Speditionje nach Fahrzeugen und NutzernVerlader, Spedition oder Fuhrbetriebauf Anfrage, bei Transporeon nutzungsbasiert laut Herstellerin Angebot und Demo klärenab 3 Monaten laut Alpega, sonst auf Anfrage

WMS Spannen: WMS Kosten, Erfahrungswerte von Find-Your-Software, Stand Oktober 2026. Herstellerpreise: JTL, Pulpo. Nutzungsbasiert: Transporeon, Alpega: Alpega TMS. Für 3PL nennt die Seite WMS für 3PL 6 bis 18 Monate.

Auszug Anbieter DACH

Auszug aus dem Markt:
15 Hersteller mit Sitz, Betrieb und Preismodell.

Diese Tabelle ist ein Auszug und kein vollständiger Marktüberblick. Sie zeigt 15 Hersteller als Beispiele aus den Bereichen WMS, TMS, Tourenplanung und Speditionssoftware, viele weitere Anbieter fehlen hier, ohne dass dies etwas über ihre Eignung sagt. Das Auswahlprinzip hat drei Teile. Erstens deckt der Auszug jeden Systemtyp mit mindestens zwei Herstellern ab. In diesem Auszug sind es nach dem Hauptsystemtyp acht Hersteller für WMS, drei für TMS, zwei für Tourenplanung und zwei für Speditionssoftware. Zweitens bevorzugen wir Hersteller mit Bezug zum DACH Raum und Produkte, die im Text dieser Seite als Beispiel vorkommen. In diesem Auszug haben 11 der 15 Hersteller ihren Sitz in Deutschland, dazu kommen je einer aus der Schweiz, Belgien, den USA und Kanada. Drittens gibt es keine Bewertung: weder Sterne noch Punktzahlen noch Rangfolgen, die Zeilen sind alphabetisch nach Hersteller sortiert. Den vollständigen Anbieterkatalog finden Sie im Software Katalog von Find-Your-Software. Der Sitz stammt aus dem Impressum oder der Unternehmensseite, Preise stammen von der Herstellerseite oder sind als auf Anfrage ausgewiesen. Wo die Herstellerseite zur Betriebsform schweigt, steht in der Demo prüfen. Ein Profilbutton erscheint nur für WMS Produkte mit Profil auf Find-Your-WMS.

Hersteller und ProduktSegmentPreismodellSystemtypSitzBetriebQuelle und StandProfil
Alpega TMSAlpega NVMittelstand bis Konzern, Verlader und LSPauf AnfrageTMSZaventem, BelgienCloud nativ (SaaS)Impressum, Produktseite, Stand Oktober 2026
CargoSoftCargoSoft GmbHInternationale Spediteure und Logistikdienstleisterauf AnfrageSpeditionssoftware (See und Luftfracht), TMS, WMSBremen, DeutschlandLizenzierungsarten genannt, Betriebsform in der Demo prüfenImpressum, Produkte, Stand Oktober 2026
Descartes Route Planner und TransportmanagementDescartes Systems Group Inc.Verlader, Spediteure, 3PLauf AnfrageTourenplanung, TMSWaterloo, Ontario, KanadaCloud (On-Demand), weitere Formen in der Demo prüfenUnternehmen, Anwenderbericht, Stand Oktober 2026
Ehrhardt + Partner LFSEhrhardt + Partner GmbH & Co. KGIndustrie, Handel, Logistikdienstleisterauf AnfrageWMSBoppard-Buchholz, DeutschlandCloud und On-PremiseImpressum, Produktseite, Stand Oktober 2026Zum Profil →
Interface21.io openWMS.orgInterface21.io GmbHAutomatisierte Intralogistik, Open SourceOpen Source, Kosten für Einführung und Betrieb auf AnfrageWMS, Logistik FrameworkBuchs, SchweizOn-Premise oder Managed CloudUnternehmensseite, Stand Oktober 2026Zum Profil →
JTL-WMSJTL-Software-GmbHE-Commerce und kleine LagerStart kostenlos bis 500 Aufträge im Monat, Advanced ab 119 bis 129 € im Monat, Pro ab 349 bis 379 € im Monat, Enterprise auf AnfrageWMSHückelhoven, Deutschlandlokal, Hosting oder Cloud (laut JTL Preisseite für das Paket)Impressum, Preisseite, Stand Oktober 2026Zum Profil →
Körber Supply Chain SoftwareKörber Supply Chain GmbHHandel, Industrie, 3PLauf AnfrageWMS, Transport, YardKonstanz, DeutschlandCloud oder On-PremiseImpressum, Produktseite, Stand Oktober 2026Zum Profil →
LIS WinSpedLIS Logistische Informationssysteme GmbHKleine bis internationale Spediteureauf AnfrageSpeditionssoftware, TMSGreven, DeutschlandCloud und On-Premise (WinSped Web, LIS Cloud Services)Impressum, Produktseite, Stand Oktober 2026
proLogistik pLG WMSproLogistik Holding GmbHGroßhandel, Handel, Industrie, 3PLauf AnfrageWMS, TMSDortmund, DeutschlandCloud (pLG Cloud) und On-PremiseImpressum, Produktseite, Stand Oktober 2026Zum Profil →
PSI PSIwmsPSI Software SE, Geschäftsbereich PSI LogisticsProduktionsnahe Lager, Versand, Distributionauf Anfrage, SaaS laut Hersteller mit flexiblem PreisWMSBerlin, DeutschlandHosting, SaaS und On-PremiseImpressum, Produktseite, Stand Oktober 2026Zum Profil →
PTV Route Optimiser und OptiFlowPTV Logistics GmbHKleine Flotten bis große Netzeauf AnfrageTourenplanungKarlsruhe, DeutschlandOn-Premise (Route Optimiser) und SaaS (OptiFlow)Impressum, Route Optimiser, OptiFlow, Stand Oktober 2026
Pulpo WMSPulpo (Impressum: kmb ventures inc.)E-Commerce und 3PLPower 590 € im Monat (3 Nutzer), 3PL 1.290 € im Monat (5 Nutzer), jeweils bei jährlicher Zahlung, Enterprise auf AnfrageWMSWilmington, Delaware, USA (laut Impressum)SaaSImpressum, Preisseite, Stand Oktober 2026Zum Profil →
SAP Extended Warehouse ManagementSAP SEKonzern bis Mittelstand mit SAPauf AnfrageWMS, Transportation ManagementWalldorf, DeutschlandCloud (S/4HANA Cloud Public Edition), weitere Formen in der Demo prüfenUnternehmensseite, SAP Learning, Stand Oktober 2026Zum Profil →
Soloplan CarLoSoloplan GmbHSpedition, Transportunternehmen, Verladerauf AnfrageTMS, Tourenplanung, TelematikKempten (Allgäu), DeutschlandCloud Services verfügbar, weitere Formen in der Demo prüfenImpressum, Produktseite, Stand Oktober 2026
TransporeonTransporeon GmbH, Teil von TrimbleVerlader, Frachtführer, Logistikdienstleisternutzungsbasiert laut Hersteller, Preis auf AnfrageTMS, PlattformUlm, DeutschlandPlattform, Betriebsform in der Demo prüfenImpressum, Pressemitteilung, Stand Oktober 2026

Auszug, kein vollständiger Katalog: Weitere Hersteller finden Sie im Software Katalog. Quellen je Zeile in der letzten Spalte, Abruf Oktober 2026. Preise nur laut Herstellerseite: In diesem Auszug veröffentlichen JTL und Pulpo Preise (Euro), die übrigen 13 Hersteller nicht. Kundenzahlen und Installationen sind Herstellerangaben und in der Tabelle nicht aufgeführt. Profile gibt es in diesem Auszug für 8 WMS Produkte auf Find-Your-WMS, für Alpega, CargoSoft, Descartes, LIS, PTV, Soloplan und Transporeon gibt es derzeit kein WMS Profil. Die Aufnahme in den Auszug ist keine Empfehlung und keine Rangfolge, das Fehlen eines Herstellers ist kein Urteil. Stand Oktober 2026.

Häufige Fehler bei der Auswahl

Sechs Fehler,
die wir immer wieder sehen.

Logistikprojekte scheitern selten an der Software allein. Meist liegen die Ursachen in unscharfen Anforderungen, fehlender Klärung der Schnittstellen und zu knappen Zeitplänen. Die folgenden sechs Fehler sind Erfahrungswerte aus Auswahlprojekten und lassen sich mit einer sauberen Vorbereitung vermeiden. Der Hinweis auf Zeit ist dabei wörtlich zu nehmen: Laut WMS Kosten dauert die Einführung im Mittelstand 4 bis 9 Monate, im Konzern 12 bis 24 Monate.

01 · Systemtyp

WMS gekauft, TMS gemeint

Wer vor allem Transporte steuern will, kauft ein WMS und wundert sich über fehlende Frachtfunktionen. Der Systemtyp muss zur Aufgabe passen.

  • Aufgabe in einem Satz beschreiben
  • Matrix und Entscheidungsregeln nutzen
  • Erst danach Anbieter ansprechen
02 · Schnittstellen

Die Übergabe beim Versand vergessen

Zwischen Lager und Transport gehen oft Daten verloren, weil niemand die Übergabe von Packstück, Sendung und Status beschrieben hat.

  • Datenfluss als Skizze festhalten
  • Verantwortung je Schritt benennen
  • Statusmeldungen definieren
03 · Preise

Nur die Lizenz vergleichen

Die Lizenz ist nur ein Teil der Kosten. Einführung, Schnittstellen, Hardware, Datenmigration und Schulung sind je nach Fall größer als das Abo.

  • Kosten über drei bis fünf Jahre rechnen
  • Einführung und Hardware einbeziehen
  • Details auf der Seite WMS Kosten
04 · Demo

Standarddemo statt Szenario

In einer Standarddemo läuft jedes System glatt. Erst mit Ihren Daten und Ihrer Ausnahme, etwa einer Teillieferung oder einer Retoure, zeigt sich die Passung.

  • Drei bis fünf echte Szenarien vorgeben
  • Eigene Artikel und Aufträge verwenden
  • Ausnahmen und Fehlerfälle zeigen lassen
05 · Mandanten

Mandantenfähigkeit unterschätzt

Ein WMS für einen Händler wird nicht automatisch zur Plattform für zwanzig Kunden. Trennung, Abrechnung und EDI müssen nativ vorhanden sein.

  • Mandantentrennung in der Demo prüfen
  • Leistungsabrechnung ansehen
  • Siehe WMS für 3PL
06 · Zeitplan

Go-live zu früh angesetzt

Ein Go-live vor der Hochsaison wirkt attraktiv, endet aber oft im Notbetrieb. Planen Sie Puffer ein und starten Sie mit einem Standort oder einem Kunden.

  • Pilot an einem Standort oder Kunden
  • Hochsaison als Sperrfenster
  • Rückfallverfahren vorbereiten

Die Fehlerliste beruht auf Erfahrungswerten von Find-Your-Software. Einführungsdauer: WMS Kosten, Stand Oktober 2026. Weitere Hilfe bei der Systemwahl: Checkliste zur Softwareauswahl.

Vorgehen

In sechs Schritten
zur passenden Logistiksoftware.

Der Auswahlprozess für Logistiksoftware folgt dem allgemeinen Ablauf einer Softwareauswahl, mit logistikspezifischen Schwerpunkten bei Prozessen, Schnittstellen und Szenario Demos. Sechs Schritte reichen für die meisten Projekte im Mittelstand.

01

Prozesse aufnehmen

Beschreiben Sie Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung, Versand und Transport in kurzen Abläufen. Halten Sie Mengen, Spitzen und Ausnahmen fest, etwa Retouren, Teillieferungen und Eilaufträge.

02

Systemtyp bestimmen

Nutzen Sie Matrix und Entscheidungsregeln, um den Kern zu bestimmen: WMS, TMS, Tourenplanung, Speditionssoftware oder eine Kombination. Prüfen Sie, welche Funktionen das ERP bereits liefert.

03

Anforderungen gewichten

Trennen Sie Muss und Kann Kriterien und gewichten Sie sie. Die Vorlage zum Lastenheft und das Selection Portal helfen bei der Struktur.

04

Longlist und Shortlist

Starten Sie mit zehn bis zwölf Anbietern und kürzen Sie auf drei bis fünf. Die Seite zu Longlist und Shortlist zeigt das Vorgehen.

05

Szenario Demo und Referenz

Lassen Sie drei bis fünf echte Szenarien mit Ihren Daten vorführen und sprechen Sie mit Kunden in vergleichbarer Logistikform. Prüfen Sie Schnittstellen zu ERP, Shop und Frachtführern.

06

Vertrag und Pilot

Klären Sie Preise, Servicelevel, Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO und Ausstiegsregeln. Starten Sie mit einem Standort oder Kunden und rollen Sie danach aus.

Allgemeines Vorgehen nach der Checkliste zur Softwareauswahl von Find-Your-Software, Stand Oktober 2026. Die Anzahl der Anbieter auf Long und Shortlist sind Erfahrungswerte.

Weiterlesen

Vertiefende Seiten zu Lager,
Transport und Branche.

Diese Seiten von Find-Your-Software vertiefen einzelne Teile der Logistiksoftware. Sie zeigen Vergleiche, Kostenspannen und Besonderheiten für Lager, Transport und Kontraktlogistik und verlinken auf die jeweiligen Anbieterprofile.

01 · WMS Kategorie

WMS Software

Die Kategorieseite zu Warehouse Management Systemen mit Funktionsumfang, Anbieterlandschaft und Auswahlkriterien.

02 · WMS Vergleich

WMS Vergleich

Systeme im Überblick, mit Segment, Betrieb und ERP Anbindung für den DACH Mittelstand.

03 · WMS Kosten

WMS Kosten

Lizenz, Einführung, Hardware und Gesamtkosten nach Größenklasse, mit Herstellerpreisen und Erfahrungswerten.

04 · 3PL

WMS für 3PL

Mandantenfähige Systeme für Kontraktlogistik, mit Abrechnung, EDI Anbindung und Einführungsdauer.

05 · Branche

Software für Logistik

Die Branchenseite zu Softwareanforderungen in der Logistik, mit Systemtypen und Auswahlhinweisen.

06 · TMS

Transport Management Software

Die Kategorieseite zum Transportmanagement mit Planung, Beschaffung, Tracking und Abrechnung.

Alle Seiten sind Teil des Angebots von Find-Your-Software, Stand Oktober 2026. Zur nächsthöheren Ebene gelangen Sie über die Übersicht aller Software Kategorien, weitere Systeme finden Sie bei SCM Software.

FAQ

Häufige Fragen
direkt beantwortet.

Was ist Logistiksoftware?

Logistiksoftware ist der Sammelbegriff für Systeme, die Lager, Transport und Auftragsabwicklung steuern. Dazu zählen das Warehouse Management System (WMS) für Lagerplätze und Kommissionierung, das Transport Management System (TMS) für Frachtvergabe und Sendungsverfolgung, die Tourenplanung für Routen und Fahrzeuge sowie die Speditionssoftware für Disposition und Abrechnung. Die Produkte überlappen sich, je nach Hersteller enthält ein Produkt mehrere dieser Funktionen. Entscheidend ist deshalb, welche Aufgabe Sie lösen wollen und welche Logistikform Sie betreiben.

Welche Logistiksoftware gibt es für den Mittelstand?

Für den Mittelstand gibt es Systeme aus allen vier Bereichen. Im Lager reichen Cloud Lösungen für kleine Betriebe bis zu konfigurierbaren WMS von Anbietern wie Ehrhardt + Partner, proLogistik oder PSI. Im Transport gibt es TMS wie CarLo von Soloplan oder Alpega TMS, in der Tourenplanung Produkte wie PTV Route Optimiser, bei Speditionen WinSped oder CargoSoft. Die Tabelle auf dieser Seite ist ein Auszug mit 15 Herstellern als Beispiel, mit Sitz, Betrieb und Preismodell. Sie ist nicht vollständig, den ganzen Anbieterkatalog finden Sie im Software Katalog. Welcher passt, zeigt erst Ihre Logistikform.

Was ist der Unterschied zwischen WMS und TMS?

Ein WMS steuert das Lager: Wareneingang, Einlagerung, Bestände, Kommissionierung und Versand. Es arbeitet mit Lagerplätzen, Chargen und Packstücken. Ein TMS steuert den Transport: Es plant Transporte, vergibt Fracht an Frachtführer, verfolgt Sendungen und kontrolliert Frachtkosten. Die Übergabe zwischen beiden erfolgt beim Versand. Wenn Lager und Transport zusammen gesteuert werden, lohnt es sich, WMS und TMS gemeinsam zu prüfen und die Schnittstelle zuerst zu beschreiben. Je nach Produkt enthält ein WMS ein Versandmodul oder ein TMS ein Lagermodul, die Tiefe unterscheidet sich aber deutlich.

Brauche ich ein WMS, wenn ich bereits ein ERP habe?

Das hängt von der Komplexität des Lagers ab. Viele ERP Systeme verwalten Artikel, Aufträge und Lagerorte und reichen bei einfacher Lagerführung aus. Ein WMS lohnt, wenn Chargen, Mindesthaltbarkeit, Seriennummern, Wellenkommissionierung oder mobile Geräte hinzukommen oder wenn das Lager wächst. Das ERP bleibt in der Regel führend für Aufträge und Finanzen, das WMS übernimmt die operative Steuerung. Die Grenze erklärt auch die Seite zu WaWi gegen ERP. Ein Wachstumsschritt, etwa ein zweiter Standort oder ein neuer Verkaufskanal, ist oft der Moment, an dem sich die Frage neu stellt.

Welche Software eignet sich für Speditionen?

Speditionen brauchen eine Speditionssoftware, die Auftragserfassung, Disposition, Subunternehmer, Telematik und Fakturierung verbindet. Beispiele aus dem Auszug auf dieser Seite sind WinSped von LIS, CarLo von Soloplan und CargoSoft für See und Luftfracht. Der Auszug ist nicht vollständig, weitere Produkte für kleine und mittlere Transportunternehmen finden Sie im Katalog. Für Nahverkehr und Sammelgut kommt die Tourenplanung hinzu, bei grenzüberschreitenden Verkehren Zollfunktionen. Welche Tiefe nötig ist, hängt vom Verkehr ab, daher gehört ein Szenario aus Ihrem Tagesgeschäft in die Demo. Fragen Sie außerdem nach Schnittstellen zu Telematik, Frachtbörsen und Buchhaltung, denn dort entstehen im Alltag die meisten Medienbrüche.

Cloud oder On-Premise für Logistiksoftware?

Beide Formen sind üblich, und viele Hersteller bieten mehrere. PSI nennt Hosting, SaaS und On-Premise, Körber lässt die Wahl zwischen Cloud und On-Premise, Alpega TMS ist cloud nativ. Cloud Systeme starten schneller und aktualisieren sich selbst, On-Premise gibt mehr Kontrolle und läuft bei Netzstörungen im Haus weiter. Prüfen Sie Verfügbarkeit, Notbetrieb, Offline Fähigkeit der Scanner und den Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Die Grundsatzfrage behandelt die Seite zu Cloud oder On-Premise.

Wie finde ich Logistiksoftware für mein Lager?

Beginnen Sie mit den Prozessen, nicht mit Produkten. Beschreiben Sie Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung und Versand, halten Sie Mengen und Ausnahmen fest und bestimmen Sie den Systemtyp. Danach bilden Sie eine Longlist mit zehn bis zwölf Anbietern und kürzen auf drei bis fünf. Lassen Sie Szenario Demos mit Ihren Daten vorführen und prüfen Sie die Schnittstellen zu ERP und Versand. Die Matching Engine von Find-Your-Software unterstützt den Start mit einer Vorauswahl in rund sechs Minuten.

Wie lange dauert die Einführung von Logistiksoftware?

Die Dauer hängt von Größe und Komplexität ab. Laut der Find-Your-Software Seite zu WMS Kosten dauert die Einführung in einem kleinen Lager 4 bis 8 Wochen, im Mittelstand 4 bis 9 Monate und bei Konzernen oder Automatiklagern 12 bis 24 Monate. Für 3PL nennt die Seite zu WMS für 3PL 6 bis 18 Monate. Alpega nennt für das TMS eine Einführung ab drei Monaten. Schnittstellen, Datenmigration und Hardware verlängern die Zeit. Planen Sie einen Pilot und ein Sperrfenster für die Hochsaison ein.

Was kostet Logistiksoftware?

Die meisten Hersteller veröffentlichen keine Preise. Für WMS gibt es Ausnahmen: JTL WMS Start ist laut Hersteller bis 500 Aufträge im Monat kostenlos, Advanced beginnt bei 119 bis 129 € im Monat, Pulpo nennt 590 € und 1.290 € im Monat bei jährlicher Zahlung. Für den Mittelstand nennt die Seite WMS Kosten 100 bis 500 € je Nutzer und Monat in der Cloud und Einführungskosten von 25.000 bis 150.000 €. TMS, Tourenplanung und Speditionssoftware gibt es auf Anfrage, Stand Oktober 2026.

Was ist Tourenplanungssoftware und wann lohnt sie sich?

Tourenplanungssoftware gruppiert Transportaufträge zu Touren und bringt Stopps in eine Reihenfolge, unter Berücksichtigung von Zeitfenstern, Fahrzeugkapazität und Fahrerzeiten. Das zugrunde liegende Vehicle Routing Problem ist NP schwer und wird mit Heuristiken gelöst. Sie lohnt sich, wenn Sie viele Stopps, Zeitfenster oder mehrere Depots haben, etwa bei Auslieferung mit eigenem Fuhrpark. PTV nennt für Route Optimiser Einsparungen von 7 bis 15 Prozent bei kleinen und über 17 Prozent bei großen Flotten, das sind Herstellerangaben.

Brauche ich ein TMS als Verlader mit eigenem Fuhrpark?

Nicht unbedingt. Wer überwiegend eigene Fahrzeuge einsetzt, kommt oft mit Tourenplanung aus, solange Auftrag und Rechnung im ERP bleiben. Ein TMS lohnt, wenn Sie viele Frachtführer beauftragen, Fracht ausschreiben, Sendungen verfolgen und Frachtkosten prüfen wollen. Auch bei Mischformen, etwa eigener Nahverkehr und zugekaufter Fernverkehr, kann ein TMS die beiden Welten verbinden. Prüfen Sie, ob Ihr Anbieter Tourenplanung als Modul liefert oder ein Spezialprodukt angebunden werden muss. Rechnen Sie dazu die Kosten für Frachtvergabe und Wartezeiten, dann zeigt sich schnell, ob sich ein TMS lohnt.

Was bedeutet die eFTI Verordnung für Logistiksoftware?

Die Verordnung (EU) 2020/1056 regelt elektronische Frachtbeförderungsinformationen über zertifizierte Plattformen. Laut Bundesverkehrsministerium gilt sie ab 9. Juli 2027 in vollem Umfang: Behörden müssen dann elektronisch übermittelte Informationen annehmen, Unternehmen erhalten die Option, Papier bleibt in der Übergangszeit zulässig. Für Logistiksoftware heißt das, dass Systeme Frachtdaten strukturiert bereitstellen und an zertifizierte Plattformen übergeben sollten. Fragen Sie Anbieter nach ihrem Zeitplan. Das Datum stammt vom Ministerium und ist am Verordnungstext nicht gegengeprüft.

Gibt es Open Source Logistiksoftware?

Ja, im Lager gibt es Open Source Produkte wie openWMS.org, das Interface21.io GmbH mit Sitz in Buchs in der Schweiz entwickelt. Es ist als Open Source und als kommerzielles Angebot verfügbar und läuft On-Premise oder als Managed Cloud. Open Source senkt Lizenzkosten, verlagert aber Aufwand in Einführung, Anpassung und Betrieb, und eignet sich vor allem bei individuellen Prozessen, hohem Automatisierungsgrad und eigener IT Kompetenz. Für TMS und Speditionssoftware sind uns im Mittelstand keine vergleichbaren Produkte belegt.

Matching starten

Welche Logistiksoftware
passt zu Ihrem Betrieb?

Die Matching Engine von Find-Your-Software vergleicht Ihre Anforderungen in rund sechs Minuten mit passenden Systemen. Im Selection Portal erfassen Sie danach Ihre Systemlandschaft, steuern das Anforderungsmanagement und sprechen direkt mit den Anbietern, inklusive vergleichbarer Angebote zu Lizenz, Hosting und Einführung. Die Anbietertabelle auf dieser Seite ist nur ein Auszug, den vollständigen Katalog finden Sie im Software Katalog. Für WMS Produkte finden Sie Profile auf Find-Your-WMS, für Beratung zum Vorgehen steht das kostenlose Erstgespräch bereit.

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