CRM Software · Vertrieb

Vertriebssoftware: CRM für den Vertrieb im Vergleich.
Auswahl für den DACH Mittelstand.

Vertriebssoftware ist meist ein CRM, das auf Pipeline, Angebote, Prognose und Außendienst zugeschnitten ist. Für den Mittelstand zählen Bedienbarkeit im Alltag, Anbindung an ERP und E-Mail sowie die Frage, ob Angebote und Preise im CRM oder im ERP entstehen. Diese Seite richtet sich an Vertriebsleiter und Geschäftsführer im Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die eine Vertriebssoftware auswählen. Sie ordnet CRM (Customer-Relationship-Management, Software für Kontakte, Verkaufschancen und Angebote), Sales Engagement (Software für Kontaktfolgen per E-Mail und Telefon) und CPQ (Configure, Price, Quote, Software für Konfiguration, Preisfindung und Angebot) voneinander ab. Eine Tabelle zeigt einen Auszug mit 13 Beispiel Herstellern, nicht den ganzen Markt, dazu kommen Entscheidungsregeln nach Vertriebsmodell. Preislisten und Gesamtkosten stehen auf den Seiten CRM Preise und Was kostet ein CRM wirklich, die Anbietergruppen im CRM Anbieter Auszug. Stand aller Angaben: Oktober 2026.

Pipeline, Angebote, PrognoseCRM, Sales Engagement, CPQInnendienst und AußendienstAuszug mit 13 BeispielenStand Oktober 2026
28,51 %
der Unternehmen in der EU nutzten 2025 CRM Anwendungen, große Unternehmen 65,43 % (Eurostat, 2025)
90 €
je Nutzer und Monat kostet HubSpot Sales Hub Professional, die erste Stufe mit Prognose Tool und Sequenzen (HubSpot, Stand Oktober 2026)
13
Beispiel Hersteller zeigt der Auszug in der Vergleichstabelle, nicht den ganzen Markt (Stand Oktober 2026)
End of Sale
bei Salesforce CPQ: Neukunden erhalten keine Lizenz mehr, Nachfolger ist Revenue Cloud Advanced (Salesforce, Stand Oktober 2026)
Kurzantwort

Was leistet Vertriebssoftware?
Ein CRM, gebaut für den Vertriebsalltag.

Vertriebssoftware bündelt, was ein Vertriebsteam täglich braucht: Kontakte und Firmen, Verkaufschancen in einer Pipeline, Angebote mit Positionen und Preisen, Aufgaben und Termine, eine Prognose für Umsatz und Auftragseingang und bei Bedarf eine mobile App für den Außendienst. In der Praxis ist damit fast immer ein CRM gemeint, dessen Vertriebsteil im Mittelpunkt steht. Den Unterschied zwischen zwei Produkten machen selten einzelne Funktionen, sondern drei Fragen: Wie schnell erfasst ein Verkäufer einen Besuch, entstehen Angebote und Preise im CRM oder im ERP, und wie belastbar ist die Prognose für die Geschäftsführung. Nach Eurostat nutzten 2025 in der EU 28,51 Prozent der Unternehmen CRM Anwendungen, bei kleinen Unternehmen 24,69 Prozent, bei großen 65,43 Prozent. Das Selection Portal von Find-Your-Software sammelt Ihre Anforderungen, liefert eine begründete Shortlist und unterstützt Demos und Verträge. Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl, kein Bewertungsportal, und erhält keine Zahlung für Platzierungen.

Wenn der Vertrieb ohne passende Software arbeitet

  • Verkaufschancen stehen in Excel, Postfächern und Notizbüchern, niemand sieht die ganze Pipeline.
  • Angebote entstehen in Textvorlagen, Preise werden von Hand aus dem ERP kopiert und veralten.
  • Die Umsatzprognose entsteht kurz vor der Sitzung aus Zurufen und bleibt ein Bauchgefühl.
  • Außendienstmitarbeiter schreiben Besuchsberichte abends nach und vergessen Details.
  • Nach einem Personalwechsel gehen Kontakthistorie und Zusagen mit dem Mitarbeiter verloren.

Wenn Vertriebssoftware zum Prozess passt

  • Jede Chance hat Phase, Wert, Abschlussdatum und nächsten Schritt, die Pipeline ist für alle sichtbar.
  • Angebote kommen aus einem Produktstamm, Preise und Rabatte folgen klaren Regeln mit Freigabe.
  • Die Prognose gewichtet Chancen nach Phase und lässt sich je Verkäufer, Team und Quartal lesen.
  • Besuche werden unterwegs erfasst, mit Offline Funktion auch im Funkloch.
  • Kontakthistorie, Aufgaben und Zusagen bleiben beim Kunden, nicht beim Mitarbeiter.

Quellen: Eurostat, Digital economy and society statistics, enterprises, Stand 2025. Zur Einordnung von CRM Typen siehe Was ist ein CRM System. Beschreibung des Selection Portals: Selection Portal und Werkzeug statt Bewertungsportal. Stand Oktober 2026.

Funktionen

Sechs Funktionen,
an denen sich Vertriebssoftware messen lässt.

Funktionslisten wirken bei fast allen Herstellern ähnlich. Aussagekräftig ist, in welchem Tarif eine Funktion enthalten ist, wie tief sie geht und ob sie auch im Alltag eines Verkäufers schnell bedienbar bleibt. Die sechs Karten beschreiben die Funktionen, die ein Vertriebsteam im Mittelstand wirklich nutzt, mit belegten Beispielen aus Herstellerquellen. Wo eine Quelle eine Funktion nicht nennt, steht sie nicht auf dieser Seite, sondern gehört in Ihre Demo. Prüfen Sie jede Karte anhand von Szenarien aus Ihrem Alltag, zum Beispiel: Chance anlegen, Angebot mit Rabatt freigeben lassen, Besuch offline erfassen, Prognose für das Quartal abrufen.

01 · Pipeline

Verkaufschancen sichtbar machen

Die Pipeline zeigt jede offene Chance mit Phase, Wert, Abschlussdatum und nächstem Schritt. Entscheidend ist, dass Phasen und Pflichtfelder je Vertriebsweg anpassbar sind und stockende Chancen auffallen. combit CRM nennt die Sales Pipeline mit Bearbeitung per Drag and Drop, Odoo CRM zeigt eine Pipeline Ansicht, SuperOffice beschreibt die Verfolgung von Geschäften vom ersten Kontakt bis zum Abschluss auf einer gemeinsamen Plattform (Herstellerseiten, Stand Oktober 2026).

  • Prüfen Sie, ob Phasen und Pflichtfelder je Produktlinie oder Vertriebsweg einstellbar sind
  • Prüfen Sie, ob mehrere Pipelines für Neugeschäft, Bestandskunden und Projekte möglich sind
  • Prüfen Sie, wie das System Chancen ohne nächsten Schritt markiert
02 · Angebote

Angebote und Preise im Vertriebsprozess

Angebote sind der Punkt, an dem Vertriebssoftware und ERP aufeinandertreffen. HubSpot nennt auf der Preisseite KI gestützte Angebote ab Professional und Angebotsgenehmigungen in Enterprise, Pipedrive führt Angebote und Verträge im Tarif Premium, Dynamics 365 Sales bietet Angebote in allen drei Tarifen. SAP Sales Cloud erzeugt Angebote aus der Verkaufschance und holt Preise und Steuern aus S/4HANA, ohne Preisstammdaten zu replizieren (Herstellerseiten und SAP Learning, Stand Oktober 2026).

  • Prüfen Sie, ob Positionen aus einem Produktstamm kommen statt als Freitext
  • Prüfen Sie Freigabe Regeln für Rabatte über einer Grenze
  • Prüfen Sie PDF Ausgabe im eigenen Layout und Status der Annahme
03 · Prognose

Prognose, auf die sich die Geschäftsführung stützen kann

Die Prognose gewichtet offene Chancen nach Phase und Wahrscheinlichkeit und fasst sie je Verkäufer, Team und Zeitraum zusammen. Sie ist in mehreren Produkten eine Funktion höherer Tarife: HubSpot bietet das Forecast Tool ab Sales Hub Professional, Dynamics 365 Sales ab Enterprise, bei Salesforce nennt die Preisseite Prognosen ab Pro Suite und vorausschauende Prognosen als Zusatz ab Core (Stand Oktober 2026). Eine Prognose ist nur so gut wie die Pflege der Pipeline.

  • Prüfen Sie, in welchem Tarif die Prognose enthalten ist, nicht nur ob es sie gibt
  • Prüfen Sie, ob Prognose je Team, Region und Produktlinie ausgewertet wird
  • Legen Sie Pflichtfelder fest, damit Wert und Abschlussdatum gepflegt werden
04 · Aktivitäten

Aufgaben, Termine und Sequenzen

Aktivitäten sind Anrufe, E-Mails, Termine und Aufgaben, die zur Chance gehören. Sequenzen legen fest, welcher Schritt wann folgt. Dynamics 365 Sales bietet dafür den Sequence Designer mit einer Arbeitsliste für den nächsten sinnvollen Kontakt, HubSpot Sequenzen ab Professional, Pipedrive E-Mail Sequenzen im Tarif Growth (Herstellerseiten, Stand Oktober 2026). Wer mehr als Erinnerungen braucht, landet bei der Abgrenzung zum Sales Engagement im nächsten Abschnitt.

  • Prüfen Sie, ob Wiedervorlagen automatisch aus Phasenwechseln entstehen
  • Prüfen Sie, ob Aufgaben in Outlook oder Google Kalender erscheinen
  • Prüfen Sie, wie viele Sequenzen und Postfächer der Tarif zulässt
05 · Außendienst

Besuche vorbereiten und unterwegs dokumentieren

Außendienst heißt: Besuch vorbereiten, vor Ort Daten sehen, danach in Minuten dokumentieren, auch ohne Netz. Dynamics 365 Sales beschreibt seine Mobile App als für Außendienst Szenarien optimiert, Mobile Offline erlaubt Angebote, Aufträge und Aufgaben ohne Verbindung, der Sales Accelerator läuft laut Microsoft nicht auf Mobilgeräten. cobra nennt native Apps mit Offline Sync und Besuchsberichten. HubSpot nennt in der Mobile App Kontakte, Anrufe und Aufgaben, Offline erwähnt die Seite nicht (Stand Oktober 2026).

  • Testen Sie die App im Flugmodus mit einem echten Besuchsbericht
  • Prüfen Sie, welche Objekte offline bearbeitbar sind und wie Konflikte gelöst werden
  • Klären Sie Tourenplanung, Visitenkartenscan und Kartenansicht, falls nötig
06 · Kontakte

Kontakte, Firmen und Datenqualität

Alles steht und fällt mit sauberen Stammdaten: Firmen, Ansprechpartner, Standorte, Beziehungen und die Historie der Gespräche. Vertriebssoftware sollte Pflichtfelder erzwingen, Dubletten verhindern und E-Mail und Kalender anbinden, damit niemand Gespräche doppelt erfasst. weclapp nennt für sein CRM die Integration mit ERP, E-Mail und Kalender, HubSpot die bidirektionale Datensynchronisierung mit Dutzenden Apps (Herstellerseiten, Stand Oktober 2026).

  • Prüfen Sie Dublettenprüfung beim Anlegen und beim Import
  • Prüfen Sie Rollen und Berechtigungen für Vertrieb, Innendienst und Geschäftsführung
  • Planen Sie die Datenübernahme aus Excel oder dem Altsystem als eigenes Teilprojekt

Quellen: HubSpot Preise, HubSpot Forecast Tool, HubSpot Sequenzen, HubSpot Mobile App, Dynamics 365 Sales Preise, Sales Accelerator, Mobile App, Mobile Offline, Salesforce Preise, Pipedrive Preise, SAP Learning Angebote, combit CRM, Odoo CRM, SuperOffice, cobra Mobile CRM, weclapp CRM, Stand Oktober 2026.

Abgrenzung

CRM, Sales Engagement und CPQ:
drei Werkzeuge, drei Aufgaben.

Viele Teams fragen, ob ein CRM schon alles abdeckt, was ein Vertrieb braucht. Die Antwort hängt davon ab, welche Aufgabe gemeint ist. Ein CRM ist die Datenbasis für Kunden, Chancen und Angebote. Sales Engagement steuert Kontaktfolgen: Eine Sequenz oder Cadence legt fest, wann welche E-Mail, welcher Anruf oder welche Aufgabe folgt, und wertet Antworten aus. CPQ (Configure, Price, Quote) konfiguriert Produkte, berechnet Preise nach Regeln und erzeugt das Angebot. Das Verkaufsmodul eines ERP wickelt nach dem Abschluss Auftrag, Lieferung und Rechnung ab. Die Einordnung ist eine Definition von Find-Your-Software, die Beispiele stammen aus Herstellerquellen mit Stand Oktober 2026. Die Grenzen sind fließend, weil CRM Hersteller einfache Sequenzen und Angebotsfunktionen mitliefern. Der Auszug der Beispiele ist nicht vollständig.

KategorieRolle im VertriebTypisches PreismodellKernaufgabeDatenbasisTypische NutzerBeispiele (Auszug)Entscheidungsfrage
CRM mit VertriebsfunktionenDatenbasis für Kunden, Chancen und AngeboteBasis für alle Rollenje Nutzer und Monat, laut Herstellerseiten von 0 € bis 550 €, typische Mittelstandstarife 25 € bis 195 € (siehe CRM Preise)✓ Kontakte, Pipeline, Angebote, Aufgaben und Prognose in einem SystemEigene Datenbank, Quelle der Wahrheit für den VertriebInnendienst, Außendienst, Vertriebsleitung, GeschäftsführungDynamics 365 Sales, HubSpot, Salesforce Sales Cloud, weclappWelches System führt Kunden und Chancen?
Sales EngagementKontaktfolgen über E-Mail, Telefon und weitere KanäleOutbound und Pipeline Aufbauje Nutzer, Preise der Beispiele in der Demo klären, Apollo.io mit kostenlosem Free Tarif laut Herstellerseite✓ Sequenzen und Cadences planen, ausspielen und auswertenKontaktdaten und Antworten, meist ins CRM zurückgeschriebenNeukundenvertrieb, Sales Development, Outbound TeamsApollo.io, Outreach, Salesloft, Sequenzen auch in HubSpot Professional und Dynamics 365 SalesReichen die Sequenzen im CRM oder brauche ich eine eigene Plattform?
CPQ (Configure, Price, Quote)Konfiguration, Preisfindung und AngebotErklärungsbedürftige Produkteauf Anfrage✓ Produkte konfigurieren, Preise und Rabatte nach Regeln berechnen, Angebot erzeugenProduktmodell, Preislisten, Regeln, GenehmigungenVertrieb und Angebotsteam mit variantenreichen ProduktenTacton, DealHub, Salesforce Revenue Cloud Advanced (Nachfolger von Salesforce CPQ)Sind Varianten und Regeln so komplex, dass Angebotsvorlagen nicht reichen?
Verkaufsmodul im ERPAngebot, Auftrag, Lieferung, RechnungAbwicklung nach dem AbschlussModulpreis im ERP Paket, bei weclapp ERP Pakete 39 € bis 163 € je Nutzer und Monat✓ Angebote, Aufträge und Rechnungen aus einem DatenbestandArtikelstamm, Preislisten, Lagerbestand, DebitorenInnendienst, Auftragsabwicklung, Buchhaltungweclapp, Odoo, SAP S/4HANA, Dynamics 365 Business CentralMuss der Vertrieb vor dem Abschluss Preise und Lagerbestand sehen?

Quellen: Salesforce CPQ End of Sale, Salesforce Sales, Tacton, DealHub CPQ, Apollo.io Preise, weclapp Preise, HubSpot Sequenzen, Dynamics 365 Sales Preise. Preisspannen identisch mit CRM Preise. Abgrenzung von CRM zu CDP und Marketing Automation: CRM gegen CDP gegen Marketing Automation. Stand Oktober 2026.

Beispiele Sales Engagement und CPQ

Sales Engagement und CPQ:
Auszug mit sechs Beispielen.

Neben dem CRM gibt es zwei Kategorien, die im Vertrieb eigene Produkte hervorgebracht haben. Die Tabelle nennt sechs Beispiele aus beiden Kategorien, sie ist ein Auszug und keine Rangliste, die Zeilen sind alphabetisch sortiert. Angaben zu Sitz und Gründung stammen von den Herstellerseiten, wo sie dort fehlen, steht das ausdrücklich in der Zelle. Preise veröffentlichen diese Hersteller auf den abgerufenen Seiten überwiegend nicht, deshalb steht dort auf Anfrage. Für Salesforce gilt eine Besonderheit: Salesforce CPQ ist laut Hersteller auf End of Sale gesetzt, Neukunden erhalten keine Lizenz mehr, Bestandskunden können weiter nutzen, Nutzer zukaufen und verlängern. Der Nachfolger heißt Revenue Cloud Advanced.

Hersteller und ProduktKategoriePreis ab laut HerstellerseiteSitz und Gründung laut HerstellerseiteKernaussage der HerstellerseiteAnbindung an ein CRMQuelle und Stand
Apollo.ioApollo PlattformSales EngagementFree Tarif unbefristet kostenlos, weitere Tarife (Basic, Professional, Custom) auf AnfrageGegründet 2015, Sitz auf der abgerufenen Seite nicht genanntData Intelligence und Sales Engagement Plattform, Sequenzen ab Tarif Basic≈ Professional nennt erweiterte CRM Integrationen, Umfang in der Demo prüfenÜber uns, Preise, Stand Oktober 2026
DealHub Ltd.DealHub CPQCPQauf AnfrageSitz auf der abgerufenen Seite nicht genanntCPQ steht für Configure Price Quote≈ in der Demo prüfenProduktseite, Stand Oktober 2026
OutreachOutreach PlattformSales Engagementauf AnfrageSitz Seattle laut Standortangaben der Website, Gründungsjahr nicht genanntPlattform für Umsatzteams mit Sales Engagement, Sales Forecasting und Pipeline Management≈ in der Demo prüfenHerstellerseite, Stand Oktober 2026
Salesforce, Inc.Salesforce CPQ und Revenue Cloud AdvancedCPQauf Anfrage, Salesforce CPQ nur noch für BestandskundenSitz San Francisco, gegründet 1999Salesforce CPQ im End of Sale, Nachfolger Revenue Cloud Advanced als Teil von Agentforce Revenue Management✓ Teil der Salesforce PlattformEnd of Sale, Stand Oktober 2026
SalesloftSalesloft CadenceSales Engagementauf AnfrageAtlanta, gegründet im September 2011, im August 2025 Fusion mit Clari angekündigtSales Engagement Plattform mit Cadence und Modulen für Prognose und Gesprächsanalyse≈ in der Demo prüfenHerstellerseite, Wikipedia, Stand Oktober 2026
Tacton Systems ABTacton CPQCPQauf AnfrageStockholm, gegründet 1998, Standort auch in KarlsruheGebaut für Hersteller mit hoher Produktvarianz, etwa im Maschinenbau≈ in der Demo prüfenHerstellerseite, Über uns, Stand Oktober 2026

Auszug mit sechs Beispielen, nicht vollständig. Kein Profil dieser Hersteller im Katalog von Find-Your-Software geprüft, daher keine Profil Links. Weitere Hersteller und CRM Systeme finden Sie im Software Katalog. Stand Oktober 2026.

Auszug

Vertriebssoftware im Auszug A bis Z:
Segment, Funktionen, Betriebsmodell.

Die Tabelle ist ein Auszug mit 13 Beispiel Herstellern, nicht der ganze Markt und keine Rangliste. Ausgewählt wurde nach der Abdeckung der Gruppen: Konzernplattformen (Microsoft, SAP, Salesforce), Cloud Vertriebsplattformen (HubSpot, Pipedrive, Zoho), Mittelstandsanbieter aus Deutschland (CAS, cobra, combit, TecArt), ERP nahe Produkte (weclapp, Odoo) und ein europäisches Produkt (SuperOffice). Eine Bewertung floss nicht ein. Die Zeilen sind alphabetisch nach Hersteller sortiert. Ein Häkchen bedeutet: Die Herstellerseite nennt die Funktion, bei Tarifen mit Angabe des Tarifs. Das Zeichen für teilweise bedeutet: nur teilweise genannt oder in der Demo zu prüfen. Wo eine Seite eine Funktion nicht nennt, steht in der Demo prüfen und keine Annahme. Preise sind Listenpreise je Nutzer und Monat laut Herstellerseite, Euro nur dort, wo der Hersteller Euro Preise für Deutschland nennt. Weitere Hersteller zeigt der Software Katalog, die Spalte Profil führt zu den CRM Profilen der hier gezeigten Hersteller. Gruppen und Preismodelle im Überblick: CRM Anbieter Auszug. Wer die Auswahl nicht allein treffen möchte, erfasst Anforderungen im Selection Portal und erhält eine begründete Shortlist.

Hersteller und ProduktSegmentPreis ab laut HerstellerseiteAngebot und PrognoseSequenzen und AutomatisierungAußendienst mobilERP AnbindungBetriebQuelle und StandProfil
CAS Software AGCAS genesisWorld, KarlsruheMittelstandauf Anfrage≈ Verkaufsprognosen genannt, Angebote in der Demo prüfen≈ Automatisierung von Routineaufgaben genannt≈ Offline Nutzung in der Produktbeschreibung genannt, Umfang in der Demo prüfen≈ Schnittstellen genannt, ERP in der Demo prüfen≈ in der Demo prüfen, Hosting in Deutschland wird genanntProduktseite, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
cobra GmbHcobra CRM, KonstanzMittelstandEssential 36 €, Grow 54 €, Max 79 € je Nutzer und Monat≈ Sales Pipeline Management genannt, Angebote und Prognose in der Demo prüfen≈ in der Demo prüfen✓ native Apps für iOS und Android, Offline Sync, Besuchsberichte≈ Integration und API genannt, ERP in der Demo prüfen✓ Cloud und On-Premise (cobra One)Preise, Mobile CRM, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
combit Software GmbHcombit CRM, KonstanzMittelstandPaket mit 5 Nutzern: On-Premises ab 135 € pro Monat, Private Cloud ab 350 € pro Monat, zzgl. MwSt.✓ Sales Pipeline per Drag and Drop und Umsatzprognosen genannt, Angebote in der Demo prüfen≈ in der Demo prüfen≈ mobile Nutzung genannt, App und Offline in der Demo prüfen≈ Schnittstellen genannt, ERP in der Demo prüfen✓ On-Premises, Self-Hosted oder Private CloudEditionen, Produktseite, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
HubSpot, Inc.HubSpot CRM mit Sales Hub, Cambridge MA, USAKMU und MittelstandFree 0 €, Starter 7 € (befristet), Professional 90 €, Enterprise 175 € je Lizenz und Monat✓ Prognose Tool ab Professional, KI gestützte Angebote ab Professional, Angebotsgenehmigungen in Enterprise✓ Sequenzen ab Professional≈ Mobile App in allen Tarifen laut Preisseite, Offline nicht genannt≈ Datensynchronisierung mit Dutzenden Apps, ERP je System prüfenCloudPreise, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
Microsoft CorporationDynamics 365 Sales, Redmond WA, USAKonzernplattformProfessional 56,30 €, Enterprise 91,00 €, Premium 130,00 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, zzgl. MwSt.✓ Angebote in allen Tarifen, Prognose ab Enterprise✓ Sales Accelerator mit Sequenzen, in Enterprise eingeschränkt, in Premium vollständig✓ Mobile App in allen Tarifen, Mobile Offline für Angebote, Aufträge und Aufgaben✓ Kopplung mit Business Central für Aufträge, Angebote und RechnungenCloud, Mobile App nicht mit der On-Premises VariantePreise, Mobile Offline, Business Central, Stand Oktober 2026
Odoo S.A.Odoo CRM, Grand-Rosière, BelgienKMU und MittelstandEine App kostenlos, Standard ab 24,90 je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (Währung je nach Abrufstandort)✓ Pipeline, Prognosen und Angebot senden im Verkaufsablauf genannt≈ Aktivitäten nach Verkaufsskripten, Sequenzen in der Demo prüfen≈ in der Demo prüfen✓ vollständig mit anderen Odoo Apps integriert, RechnungsstellungCloud und On-Premise (Community Edition unter LGPL)Produktseite, Preise, Stand Oktober 2026Zum Profil →
PipedrivePipedrive CRM, New York, USAKMULite 14, Growth 39, Premium 59, Ultimate 79 US$ je Sitz und Monat bei jährlicher Abrechnung≈ Prognoseberichte genannt (Tarifzuordnung in der Demo prüfen), Angebote und Verträge im Tarif Premium✓ E-Mail Sequenzen im Tarif Growth≈ Mobile CRM App genannt, Offline nicht genannt≈ über 500 Integrationen genannt, ERP je System prüfenCloudPreise, Funktionen, Stand Oktober 2026Zum Profil →
Salesforce, Inc.Sales Cloud, San Francisco, USAKonzernplattformStarter Suite 25, Pro Suite 100, Core 195, Advanced 395, Max 550 € je Nutzer und Monat✓ Angebotserstellung und Prognosen ab Pro Suite, vorausschauende Prognosen als Zusatz ab Core≈ Sales Engagement auf der Produktseite genannt, Umfang je Edition prüfen≈ Mobile App und Offline je Edition in der Demo prüfen≈ in der Demo prüfenCloud, Hyperforce EU Operating Zone seit 2. März 2023Preise, Produktseite, Stand Oktober 2026Zum Profil →
SAP SESAP Sales Cloud Version 2, WalldorfKonzernplattformBasispaket auf Anfrage, Add-ons ab 22 US$ je Nutzer und Monat✓ Angebote aus der Verkaufschance, Preise und Steuern aus S/4HANA, Prognose in der Demo prüfen≈ in der Demo prüfen≈ Add-on Field Sales genannt (47 US$ je Nutzer und Monat), Umfang in der Demo prüfen✓ Replikation von Kunden, Produkten, Preisen, Aufträgen und Angeboten mit S/4HANACloudIntegrationsszenarien, Angebote, Preise, Stand Oktober 2026
SuperOffice GmbHSuperOffice CRM, Dortmund, Konzernsitz OsloMittelstandStarter 45, Core 65, Growth 95, Plus 130, Super 160 € je Nutzer und Monat≈ Pipeline und KI Unterstützung bei der Angebotserstellung genannt, Prognose in der Demo prüfen≈ in der Demo prüfen≈ in der Demo prüfen✓ ERP Integration genannt, Sync mit Visma Business und Microsoft Dynamics NAVCloudPreise, Produktseite, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
TecArt GmbHTecArt CRM, ErfurtMittelstandBasic 19, Pro 49, Enterprise 79 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, mindestens 5 Nutzer, netto≈ Verkaufspotenziale aus Angeboten berechnet, Angebote und Prognose in der Demo prüfen≈ Leads erfassen und bewerten genannt, Sequenzen in der Demo prüfen≈ mobile Nutzung genannt, App und Offline in der Demo prüfen≈ REST API und DATEV Connector im Enterprise Paket genannt, ERP in der Demo prüfen✓ Public Cloud, Private Cloud oder On-PremisesPreise, Produktseite, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
weclapp GmbHweclapp (ERP mit CRM), KitzingenERP nahCRM Einzellizenz ab 68 € pro Monat, ERP Pakete 39 € bis 163 € je Nutzer und Monat, netto✓ Angebote, Aufträge und Reklamationen im selben System, Prognose in der Demo prüfen✓ Automatisierung von Vertriebs- und Marketingprozessen genannt≈ cloudbasierter Zugriff genannt, App und Offline in der Demo prüfen✓ ERP im selben Produkt, Integration mit ERP, E-Mail und Kalender genanntCloudPreise, CRM, Impressum, Stand Oktober 2026Zum Profil →
Zoho CorporationZoho CRM, Chennai, IndienKMUFree für 3 Nutzer, bezahlte Tarife in Euro in der Demo prüfen (die Seite zeigte beim Abruf indische Rupien)≈ Prognosen genannt, Angebote über CPQ Seite verlinkt, Umfang in der Demo prüfen≈ Journey Orchestrierung genannt, Sequenzen in der Demo prüfen≈ mobile Apps genannt, Offline nicht genannt≈ über 1.000 Anwendungen genannt, ERP je System prüfenCloud, Rechenzentren in den Niederlanden und Irland seit 2016Produktseite, Preise, Über uns, Stand Oktober 2026Zum Profil →

Auszug mit 13 Beispiel Herstellern, nicht vollständig und kein Ranking. Quellen je Zeile in der letzten Spalte, Preise von den Herstellerseiten, Abruf am 8. Oktober 2026, bei SAP, Zoho und Odoo Preisangaben aus der Recherche vom 6. Oktober 2026. Die Spalte Segment ist eine Einordnung von Find-Your-Software. Preislisten im Vergleich: CRM Preise. Bewertungen und Schätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht. Weitere Hersteller: Software Katalog CRM. Stand Oktober 2026.

Drei Vertriebsmodelle

Welche Vertriebssoftware zu welchem Vertrieb
passt.

Aus dem Auszug ergeben sich im Mittelstand drei typische Konstellationen. Sie unterscheiden sich weniger durch die Unternehmensgröße als durch die Frage, wo der Verkäufer seine Zeit verbringt: am Schreibtisch mit vielen Anfragen, beim Kunden vor Ort oder in langen Projektzyklen. Die Teamgrößen sind Erfahrungswerte von Find-Your-Software, keine Herstellerangaben. Mittelstand meint nach der Definition des IfM Bonn Unternehmen bis 499 Beschäftigte und bis 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Die genannten Kandidaten sind Beispiele aus dem Auszug und kein Ranking, weitere Hersteller finden Sie im Software Katalog.

01 · Innendienst und Katalogvertrieb

Viele Anfragen, schnelle Angebote

Für 5 bis 30 Verkäufer im Innendienst (Erfahrungswert)

Im Innendienst zählt Tempo: Anfrage annehmen, Angebot aus dem Artikelstamm erzeugen, nachfassen, Auftrag auslösen. Preise und Lagerbestand sollten aus einem Datenbestand kommen. Deshalb lohnt bei ERP nahen Produkten wie weclapp oder Odoo der Blick auf den durchgängigen Weg von Angebot über Auftrag zur Rechnung. Cloud Vertriebsplattformen wie HubSpot oder Pipedrive starten schnell, brauchen für Preise und Lagerbestand aber eine Schnittstelle zum ERP.

  • Kandidaten aus dem Auszug: weclapp, Odoo, HubSpot, Pipedrive
  • Stärke: kurze Wege von der Anfrage zum Angebot und zur Rechnung
  • Grenze: Pipeline und Prognose bei ERP nahen Produkten in der Demo gegen reine CRM Systeme prüfen

Beispiele: weclapp CRM Einzellizenz ab 68 € (netto), Pipedrive Growth 39 US$, Odoo Standard ab 24,90 (Währung je nach Abrufstandort) je Nutzer und Monat

02 · Außendienst

Besuche planen, unterwegs dokumentieren

Für 10 bis 100 Außendienstmitarbeiter (Erfahrungswert)

Im Außendienst entscheidet die Mobile App, nicht die Desktop Oberfläche. Die Fragen sind: Funktioniert die App ohne Netz, wie schnell entsteht ein Besuchsbericht, und lassen sich Angebote vor Ort erstellen? cobra nennt native Apps mit Offline Sync und Besuchsberichten, Dynamics 365 Sales listet die Offline Fähigkeit für Angebote, Aufträge und Aufgaben, SAP führt für den Außendienst ein Add-on Field Sales. Testen Sie die Apps im Flugmodus mit einem echten Besuch.

  • Kandidaten aus dem Auszug: cobra, Dynamics 365 Sales, SAP Sales Cloud, CAS genesisWorld
  • Stärke: Offline Fähigkeit und Besuchsbericht, laut Herstellerseiten genannt
  • Grenze: Umfang der Offline Funktion je Objekt und Tarif in der Demo prüfen

Beispiele: cobra Essential 36 € bis Max 79 €, Dynamics 365 Sales Professional 56,30 € bis Premium 130,00 €, SAP Field Sales Add-on 47 US$ je Nutzer und Monat

03 · Projekt und Key Account

Lange Zyklen, viele Beteiligte

Für 5 bis 50 Verkäufer mit erklärungsbedürftigen Produkten (Erfahrungswert)

Im Projektvertrieb laufen Chancen über Monate, mehrere Ansprechpartner gehören zu einem Konto, und Angebote entstehen in Versionen mit Freigabe. Wichtig sind belastbare Prognose, Genehmigungen und eine Schnittstelle zum ERP. Plattformen wie Salesforce, Dynamics 365 Sales oder SAP Sales Cloud decken Prognosen und Genehmigungen in höheren Tarifen ab. Bei variantenreichen Produkten kommt CPQ als eigene Kategorie dazu, etwa Tacton für Hersteller mit hoher Produktvarianz.

  • Kandidaten aus dem Auszug: Salesforce, Dynamics 365 Sales, SAP Sales Cloud, HubSpot Enterprise
  • Stärke: Prognose, Genehmigungen, Partnernetz und Anbindung an Konzern ERP
  • Grenze: Preis und Einführungsaufwand höher, Rechenmodell auf der Seite CRM Preise

Beispiele: Salesforce Core 195 € bis Max 550 €, HubSpot Enterprise 175 €, Dynamics 365 Sales Enterprise 91,00 € je Nutzer und Monat

Quellen: Preise der Herstellerseiten wie in der Anbietertabelle, IfM Bonn KMU Definition, Stand Oktober 2026. Zuordnung der Teamgrößen: Erfahrungswerte von Find-Your-Software. Branchenbezug am Beispiel Fertigung: CRM für Fertigung.

Entscheidungsregeln

Entscheidungsregeln nach Vertriebsmodell:
sechs Regeln für die Shortlist.

Die Regeln helfen, aus dem Auszug eine Shortlist von drei bis fünf Herstellern zu machen. Lesen Sie jede Zeile als Wenn Dann Regel: Trifft die Bedingung in der zweiten Spalte auf Ihren Vertrieb zu, prüfen Sie zuerst die dritte Spalte. Die Beispiele stammen aus dem Auszug dieser Seite, sie sind nicht vollständig und keine Empfehlung. Die Teamgrößen sind Erfahrungswerte von Find-Your-Software. Wenn mehrere Regeln zutreffen, gewichten Sie die Kriterien nach der Nutzwertanalyse mit festem Raster, wie auf der Seite Nutzwertanalyse und Bewertungsraster beschrieben. Stand der Herstellerangaben: Oktober 2026.

VertriebsmodellTypTeamgröße (Erfahrungswerte)Wenn das giltDann zuerst prüfenBeispiele aus dem AuszugGrenze
Innendienst mit ArtikelkatalogViele Anfragen, kurze AngeboteInside Sales5 bis 30 VerkäuferAngebote entstehen oft aus Katalogartikeln, Preise und Lagerbestand müssen stimmenAngebot aus dem Artikelstamm, Auftrag und Rechnung im selben Datenbestand oder Schnittstelle zum ERPweclapp, Odoo, Dynamics 365 Sales mit Business CentralPipeline und Prognose bei ERP nahen Produkten in der Demo prüfen
Außendienst mit BesuchsberichtenBesuche, Touren, Kunden vor OrtField Sales10 bis 100 MitarbeiterMitarbeiter sind täglich beim Kunden, oft ohne stabile VerbindungOffline Fähigkeit pro Objekt, Besuchsbericht in wenigen Minuten, Angebot vor Ortcobra, Dynamics 365 Sales, SAP Sales Cloud, CAS genesisWorldUmfang der Offline Funktion je Tarif, Sales Accelerator nicht auf Mobilgeräten bei Dynamics 365 Sales
Projektvertrieb und Key AccountsLange Zyklen, viele BeteiligteProjektvertrieb5 bis 50 VerkäuferChancen laufen Monate, mehrere Ansprechpartner je Konto, Rabatte brauchen FreigabePrognose je Quartal, Angebotsgenehmigung, Kontakt- und Kontorollen, Schnittstelle zum ERPSalesforce, Dynamics 365 Sales, SAP Sales Cloud, HubSpot EnterprisePreis und Einführungsaufwand höher, Prognose in höheren Tarifen
Neukundenvertrieb mit OutboundHohes Kontaktvolumen, Kaltakquise nach RechtslageSales Development3 bis 20 VerkäuferViele Erstkontakte per E-Mail und Telefon, klare KontaktfolgenSequenzen im CRM oder eigene Sales Engagement Plattform, Einwilligung nach § 7 UWGHubSpot Professional, Pipedrive Growth, Dynamics 365 Sales, Apollo.io, Outreach, SalesloftSequenzen ersetzen keine Rechtsprüfung, Postfach Anbindung und Kontingente prüfen
Variantenreiche ProdukteKonfiguration und PreisregelnErklärungsbedürftigab 10 VerkäuferAngebote hängen von Optionen, Regeln und Rabattstufen abCPQ im CRM, im ERP oder als eigene Lösung, Pflege der ProduktregelnTacton, DealHub, Salesforce Revenue Cloud AdvancedSalesforce CPQ nur noch für Bestandskunden, Aufwand für Modellierung der Regeln
Kleines Team ohne eigene ITStart in Tagen, wenig AdministrationKleinteam3 bis 10 VerkäuferNiemand betreut das System, Preise sollen auf der Herstellerseite stehenTransparente Preisseite, Gratis Tarif, einfache Pipeline, Datenschutzprüfung vor der EntscheidungHubSpot, Pipedrive, Zoho CRMSitz außerhalb der EU bei diesen drei Herstellern, Rechenzentrum und Auftragsverarbeitung prüfen

Teamgrößen und Regeln: Erfahrungswerte von Find-Your-Software. Beispiele und Tarifangaben aus der Anbietertabelle, Quellen dort. Rechtsrahmen: § 7 UWG, Stand Oktober 2026, keine Rechtsberatung.

Anbindung

Anbindung an ERP, E-Mail und Kalender:
vier Schnittstellen entscheiden.

Eine Vertriebssoftware lebt von den Systemen um sie herum. Wo die Anbindung fehlt, werden Daten doppelt gepflegt, und die Vorteile der Software verpuffen. Die vier Karten zeigen, was Sie bei ERP, Preisen, Postfach und weiteren Systemen klären sollten, mit Beispielen aus Herstellerquellen. Eine allgemeine Einordnung von Schnittstellen finden Sie auf der Seite Schnittstellen und Integration in der Systemlandschaft. Die Frage, ob CRM und ERP getrennt oder gemeinsam betrieben werden, behandelt die Seite ERP und CRM im Vergleich.

ERP Anbindung

Welches System führt Kunden, Chancen und Aufträge?

Dynamics 365 Sales lässt sich mit Business Central koppeln: Ein Konto in Sales wird mit einem Kunden in Business Central verbunden, Verkaufsaufträge werden bei entsprechender Option übertragen, aktivierte Verkaufsangebote verarbeitet, gebuchte Rechnungen kommen mit Status Billed nach Sales zurück (Microsoft Learn, Stand Oktober 2026). SAP Sales Cloud repliziert Kunden und Aufträge bidirektional mit S/4HANA. Bei weclapp und Odoo liegen CRM und ERP im selben Produkt.

  • Legen Sie fest, welches System die Kundenstammdaten führt
  • Klären Sie Richtung und Takt der Synchronisation
  • Fragen Sie nach Standard Konnektoren für Ihr ERP statt Individualentwicklung
Preise und Produktstamm

Wo entstehen Angebot und Preis?

Zwei Modelle stehen sich gegenüber. Im ersten entstehen Angebote im CRM mit eigenem Produktkatalog, wie bei HubSpot und Pipedrive. Im zweiten holt das CRM Preise aus dem ERP: SAP Sales Cloud bezieht Preis, Steuer, Verfügbarkeit und Kreditprüfung in Echtzeit aus S/4HANA, ohne Preisstammdaten zu replizieren, Dynamics 365 Sales kann Preislisten aus Business Central nutzen und zeigt den Lagerbestand (SAP Learning, Microsoft Learn, Stand Oktober 2026).

  • Entscheiden Sie, wer Preislisten und Rabattstufen pflegt
  • Prüfen Sie, ob Preise bei Angebotserstellung live abgefragt werden
  • Klären Sie, wie Änderungen im Artikelstamm im CRM ankommen
E-Mail und Kalender

Gespräche ohne doppelte Erfassung

E-Mail und Kalender gehören zu den ersten Anbindungen, die ein Verkäufer täglich nutzt. weclapp nennt für sein CRM die Integration mit ERP, E-Mail und Kalender, Dynamics 365 Sales nennt auf der Produktseite Outlook, der Sales Accelerator arbeitet mit einer Arbeitsliste für den nächsten Kontakt. Bei Sequenzen kommt ein rechtlicher Punkt hinzu: Werbe E-Mails brauchen nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG grundsätzlich eine Einwilligung (Stand Oktober 2026).

  • Prüfen Sie Microsoft 365 und Google Workspace Anbindung gleichermaßen
  • Prüfen Sie, ob Mails automatisch dem Kontakt oder der Chance zugeordnet werden
  • Klären Sie, wer Zugriff auf geteilte Postfächer hat
Weitere Systeme

Schnittstellen, API und Marktplatz

Neben ERP und Postfach hängen am Vertrieb Telefonie, Marketing, Dokumente und Buchhaltung. HubSpot nennt die bidirektionale Datensynchronisierung mit Dutzenden Apps in allen Tarifen, Pipedrive über 500 Integrationen, Zoho über 1.000 Anwendungen, TecArt eine REST API und einen DATEV Connector im Enterprise Paket (Herstellerseiten, Stand Oktober 2026). Eine Anzahl sagt wenig, entscheidend ist, ob Ihre drei wichtigsten Systeme dabei sind.

  • Listen Sie die fünf Systeme auf, die angebunden werden müssen
  • Prüfen Sie, welche Anbindung im Tarif enthalten und welche kostenpflichtig ist
  • Fragen Sie nach der API für eigene Auswertungen

Quellen: Business Central und Dynamics 365 Sales, Lernpfad Dataverse Integration, SAP Sales Cloud mit S/4HANA, weclapp CRM, HubSpot Preise, Pipedrive Preise, Zoho CRM, TecArt, Stand Oktober 2026.

Recht und Datenschutz

Sechs Punkte zu Werbung, Datenschutz
und Datenstandort.

Vertriebssoftware verarbeitet personenbezogene Daten von Kunden, Interessenten und Ansprechpartnern und wird für Werbung per E-Mail und Telefon genutzt. Beides ist rechtlich geregelt. Die sechs Punkte sind keine Rechtsberatung, sondern eine Prüfreihenfolge für das Gespräch mit Ihrem Datenschutzbeauftragten und Ihrer Rechtsabteilung. Jeder Punkt enthält mindestens eine belegte Aussage aus einer Rechtsquelle oder Herstellerquelle mit Stand Oktober 2026.

01 · Werbung per E-Mail

Einwilligung und enge Ausnahme

Nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG ist Werbung unter Verwendung elektronischer Post ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten eine unzumutbare Belästigung. Nach § 7 Abs. 3 UWG gilt eine Ausnahme, wenn der Unternehmer die Adresse im Zusammenhang mit dem Verkauf erhalten hat, sie für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen nutzt, der Kunde nicht widersprochen hat und bei Erhebung und jeder Verwendung auf das Widerspruchsrecht hingewiesen wurde.

  • Speichern Sie Einwilligung, Zeitpunkt und Quelle im CRM
  • Setzen Sie Sequenzen nur auf Adressen mit Rechtsgrundlage an
  • Verlangen Sie einen Abmeldelink in jeder Werbemail
02 · Werbung per Telefon

Mutmaßliche und ausdrückliche Einwilligung

Nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG ist Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung unzulässig. Gegenüber sonstigen Marktteilnehmern genügt zumindest eine mutmaßliche Einwilligung. Was als mutmaßliche Einwilligung gilt, ist eine Einzelfallfrage und gehört in die rechtliche Prüfung, nicht in die Konfiguration der Software.

  • Trennen Sie Anruflisten für Geschäftskunden und Verbraucher
  • Dokumentieren Sie den Anlass des Anrufs im Kontaktprotokoll
  • Prüfen Sie Dialer Funktionen von Sales Engagement Plattformen mit Ihrer Rechtsabteilung
03 · Rechtsgrundlage und Widerspruch

DSGVO für Kontaktdaten

Personenbezogene Daten in der Vertriebssoftware brauchen eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO, etwa die Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a) oder berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f). Gegen Verarbeitung zum Zweck der Direktwerbung hat die betroffene Person nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO jederzeit ein Widerspruchsrecht, danach werden die Daten nach Art. 21 Abs. 3 DSGVO nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.

  • Legen Sie Aufbewahrungs- und Löschfristen im CRM fest
  • Sorgen Sie dafür, dass ein Widerspruch zentral gesperrt wird
  • Prüfen Sie, ob Sperrvermerke an Sequenzen und Exporte weitergegeben werden
04 · Serverstandort

Wo die Daten gespeichert werden

Der Standort steht nicht auf jeder Preisseite. Salesforce nennt die Hyperforce EU Operating Zone seit dem 2. März 2023, Zoho nennt Rechenzentren in den Niederlanden und Irland seit 2016, cobra, combit und TecArt nennen auf ihren Herstellerseiten Betrieb im eigenen Haus, bei cobra als cobra One, bei combit als On-Premises, Self-Hosted oder Private Cloud, bei TecArt als Public Cloud, Private Cloud oder On-Premises (Stand Oktober 2026).

  • Verlangen Sie die Angabe von Rechenzentrum und Region schriftlich
  • Fragen Sie nach Standorten von Backup und Support Zugriff
  • Halten Sie die Antwort im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten fest
05 · Sitz des Herstellers

Drittlandtransfer

Hat der Hersteller seinen Sitz außerhalb der EU, kann ein Drittlandtransfer vorliegen, den die Art. 44 bis 49 DSGVO (Verordnung (EU) 2016/679) regeln. Für Unternehmen in den USA gilt seit dem Beschluss der Europäischen Kommission vom 10. Juli 2023 der Angemessenheitsbeschluss zum EU US Data Privacy Framework, sofern der Anbieter zertifiziert ist. Pipedrive nennt zusätzlich Standardvertragsklauseln und die Teilnahme am Data Privacy Framework.

  • Prüfen Sie die Zertifizierung des Herstellers im Data Privacy Framework
  • Lassen Sie sich Standardvertragsklauseln als Rückfall zeigen
  • Fragen Sie nach Unterauftragsverarbeitern und deren Standorten
06 · Vertrag und KI Funktionen

Auftragsverarbeitung und Zusatzfunktionen

Nutzt ein Hersteller Ihre Daten im Auftrag, braucht es einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO. Das gilt auch für KI Funktionen, die Gespräche zusammenfassen oder Angebote vorschlagen. Salesforce nennt Agentforce for Sales, in Max enthalten und in Core und Advanced als Zusatz, Dynamics 365 Sales nennt Copilot ab Enterprise, Premium enthält 1.000 Copilot Credits pro Monat (Preisseiten, Stand Oktober 2026). Klären Sie Kosten und Datennutzung vorab.

  • Prüfen Sie den Auftragsverarbeitungsvertrag vor der Unterschrift
  • Fragen Sie, ob Ihre Daten zum Training von Modellen genutzt werden
  • Prüfen Sie Kündigung, Datenexport und Löschung zum Vertragsende, siehe Softwarevertrag prüfen

Quellen: § 7 UWG, Art. 6 DSGVO, Art. 21 DSGVO, Verordnung (EU) 2016/679, EU US Data Privacy Framework, Salesforce Hyperforce EU, Zoho, Pipedrive Datenschutz, Stand Oktober 2026. Keine Rechtsberatung.

Kostenstruktur

Kostenstruktur von Vertriebssoftware:
sechs Blöcke.

Diese Seite wiederholt keine Preisliste. Vollständige Listenpreise, Preismodelle und Drei Jahres Rechenmodelle stehen auf der Seite CRM Preise, die Kostenblöcke im Überblick auf Was kostet ein CRM wirklich. Hier stehen die Kosten, die speziell Vertriebssoftware betreffen: der Tarif, ab dem Prognose und Sequenzen enthalten sind, der Aufpreis für Sales Engagement und CPQ und die Schnittstelle zum ERP. Alle Zahlen sind identisch mit der Seite CRM Preise und den Herstellerseiten, Stand Oktober 2026. Die Einführungskosten im Rechenmodell beruhen auf Annahmen, nicht auf Herstellerpreisen.

KostenblockBeispieleBezugsgrößeSpanne laut Herstellerseite oder RechenmodellZusätzlich einplanen
Lizenz Vertriebs-CRMHäufigstes ModellSalesforce, HubSpot, Dynamics 365 Sales, Pipedrive, cobra, TecArt, SuperOfficeNutzer und Monat, oft mit Jahresbindung7 € (HubSpot Starter, befristet) bis 550 € (Salesforce Max), typische Mittelstandstarife 25 € bis 195 €Mindestnutzer (TecArt mindestens 5), Zusatzmodule, KI Aufpreise
Tarif mit Prognose und SequenzenFunktionen erst ab einer StufeHubSpot Professional, Dynamics 365 Sales Enterprise, Salesforce Pro SuiteNutzer und Monat90 € (HubSpot Professional), 91,00 € (Dynamics 365 Sales Enterprise), 100 € (Salesforce Pro Suite)Prüfen, ob Prognose, Sequenzen und Genehmigungen im gewählten Tarif stecken
Paket oder Modul im ERPCRM als Teil einer Gesamtlösungweclapp, OdooNutzer und gebuchte Module39 € bis 163 € je Nutzer und Monat (weclapp ERP Pakete), CRM Einzellizenz ab 68 €Partnerleistungen für Einführung, Datenübernahme und Schulung getrennt
Sales Engagement PlattformZusatz zum CRMApollo.io, Outreach, SalesloftNutzer, Credits oder PlattformApollo.io Free kostenlos laut Herstellerseite, übrige Preise in der Demo klärenAnbindung ans CRM, Kontaktdaten, Postfach Anbindung (Apollo Free nur mit Gmail)
CPQBei variantenreichen ProduktenTacton, DealHub, Salesforce Revenue Cloud AdvancedNutzer oder Plattform, Projektauf AnfrageModellierung der Produktregeln, Pflege, Schnittstelle zum ERP
Einführung und Betrieb über drei JahreRechenmodell der Seite CRM Preise5 Nutzer Salesforce Starter Suite, 20 Nutzer HubSpot Sales Hub Professional, 20 Nutzer Dynamics 365 Sales EnterpriseDrei Jahre, Lizenz plus Einführung6.900 €, 78.270 € und 85.020 € Gesamtsumme über drei JahreAnnahmen zur Einführung laut Rechenmodell, Schnittstellen und Betrieb vor Ort

Quellen: Preisseiten der Hersteller wie in der Anbietertabelle (HubSpot, Salesforce, Dynamics 365 Sales, weclapp, Apollo.io), Rechenmodell und Spannen: CRM Preise. Stand Oktober 2026.

Anbieter vergleichen mit dem Selection Portal

Vom Vertriebsmodell zur Shortlist
in sechs Schritten.

Das Selection Portal von Find-Your-Software sammelt Anforderungen, liefert eine begründete Shortlist und unterstützt Demos und Verträge. Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl, kein Bewertungsportal, und erhält keine Zahlung für Platzierungen. Die sechs Schritte funktionieren mit oder ohne Portal. Nach der Methodik der Seite Longlist und Shortlist bleiben von einer langen Liste drei bis fünf Kandidaten für die Demo.

01

Vertriebsmodell und Nutzer beschreiben

Halten Sie auf einer Seite fest, ob Ihr Vertrieb Innendienst, Außendienst, Projektvertrieb oder eine Mischung ist, wie viele Personen die Software nutzen und welche Rollen es gibt. Notieren Sie auch, welche Systeme angebunden werden müssen, vor allem ERP, Postfach und Kalender. Diese Seite ist die Grundlage für jeden Filter im Auszug und im Katalog.

02

Muss Kriterien und Ausschlüsse festlegen

Legen Sie fest, was nicht verhandelbar ist: Offline Fähigkeit im Außendienst, Betrieb in Deutschland, Schnittstelle zum ERP, Mindestnutzer, Budgetgrenze. Im Selection Portal erfassen Sie diese Punkte im Anforderungsmanager, priorisieren sie und markieren Ausschlusskriterien, wie auf der Seite Anforderungen sammeln beschrieben.

03

Longlist auf Shortlist kürzen

Streichen Sie im Auszug und im Katalog jeden Hersteller, der ein Ausschlusskriterium verletzt. Wählen Sie aus den passenden Gruppen höchstens zwei Hersteller je Gruppe. So bleibt die Shortlist breit genug, um unterschiedliche Lösungsansätze zu sehen, und klein genug, um Demos ernsthaft vorzubereiten. Die Matching Engine von Find-Your-Software liefert dafür eine erste Orientierung.

04

Demo mit eigenen Szenarien

Geben Sie jedem Hersteller dieselben drei Szenarien aus Ihrem Alltag vor, zum Beispiel einen Besuch im Flugmodus erfassen, ein Angebot mit Rabatt freigeben lassen und die Prognose für das Quartal abrufen. Das Selection Portal unterstützt Szenarien und Präsentationen, wie auf der Seite Anbieterszenarien und Präsentationen beschrieben. Bewerten Sie mit festem Raster.

05

Preise auf gleiche Bezugsgröße bringen

Rechnen Sie alle Angebote auf Euro je Nutzer und Jahr um, inklusive der Tarife, in denen Prognose und Sequenzen stecken. Holen Sie bei Herstellern mit Preis auf Anfrage ein Angebot mit derselben Bezugsgröße ein. Das Rechenmodell mit Einführung und Betrieb über drei Jahre steht auf der Seite CRM Preise.

06

Vertrag, Datenschutz und Systemlandschaft prüfen

Prüfen Sie Auftragsverarbeitungsvertrag, Kündigungsfristen, Exportrechte und Preisanpassungsklauseln. Das Selection Portal begleitet die Vertragsphase mit Checkliste, siehe Softwarevertrag prüfen. Planen Sie den Pilot mit einer kleinen Gruppe, bevor das ganze Team umzieht, und legen Sie fest, wer die Datenübernahme verantwortet.

FAQ

Häufige Fragen
direkt beantwortet.

Was ist Vertriebssoftware?

Vertriebssoftware ist Software, die den Verkaufsprozess eines Unternehmens abbildet: Kontakte und Firmen, Verkaufschancen in einer Pipeline, Angebote, Aufgaben, Termine und eine Umsatzprognose. In der Praxis ist es meist ein CRM (Customer-Relationship-Management), dessen Vertriebsfunktionen im Mittelpunkt stehen. Ergänzt wird sie bei Bedarf durch Sales Engagement für Kontaktfolgen, CPQ für Konfiguration und Preisfindung sowie eine mobile App für den Außendienst. Welche Funktionen in welchem Tarif enthalten sind, unterscheidet sich je Hersteller, Stand Oktober 2026 laut Herstellerseiten.

Welches CRM eignet sich für den Vertrieb?

Das hängt vom Vertriebsmodell ab, nicht von einem Ranking. Im Innendienst mit Artikelkatalog passen ERP nahe Produkte wie weclapp oder Odoo, im Außendienst Produkte mit Offline App wie cobra oder Dynamics 365 Sales, im Projektvertrieb Plattformen wie Salesforce oder SAP Sales Cloud, in kleinen Teams ohne eigene IT Cloud Produkte wie HubSpot oder Pipedrive. Diese Beispiele stammen aus dem Auszug dieser Seite und sind keine Bewertung. Entscheiden Sie anhand Ihrer drei wichtigsten Szenarien in der Demo und prüfen Sie Preise je Tarif auf der Herstellerseite.

Was ist der Unterschied zwischen CRM und Sales Engagement?

Ein CRM ist die Datenbasis für Kunden, Chancen und Angebote. Sales Engagement steuert Kontaktfolgen: Eine Sequenz oder Cadence legt fest, wann welche E-Mail, welcher Anruf oder welche Aufgabe folgt, und wertet Antworten aus. Beispiele für eigene Plattformen sind Apollo.io, Outreach und Salesloft. Einfache Sequenzen bieten auch CRM Produkte, etwa HubSpot ab Professional, Dynamics 365 Sales mit dem Sales Accelerator und Pipedrive im Tarif Growth. Eine eigene Plattform lohnt vor allem bei hohem Outbound Volumen, Stand Oktober 2026 laut Herstellerseiten.

Welche Vertriebssoftware eignet sich für den Außendienst?

Für den Außendienst zählt eine mobile App, die auch ohne Netz funktioniert. cobra nennt native Apps für iOS und Android mit Offline Sync und Besuchsberichten. Dynamics 365 Sales beschreibt seine Mobile App als für Außendienst Szenarien optimiert und erlaubt per Mobile Offline Angebote, Aufträge und Aufgaben ohne Verbindung, sie läuft nicht mit der On-Premises Variante. Bei HubSpot nennt die Mobile App Kontakte, Anrufe und Aufgaben, Offline erwähnt die Seite nicht. Prüfen Sie in der Demo, was im Funkloch möglich ist, Stand Oktober 2026.

Wie hängen CRM und ERP im Vertrieb zusammen?

Das CRM führt Kunden, Chancen und Angebote, das ERP führt Artikel, Preise, Lagerbestand, Aufträge und Rechnungen. Die Kopplung entscheidet, ob Verkäufer Preise und Verfügbarkeit sehen. Dynamics 365 Sales lässt sich mit Business Central koppeln, dabei werden Aufträge und Angebote verarbeitet, Preislisten und Lagerbestand sind sichtbar. SAP Sales Cloud holt Preise und Steuern in Echtzeit aus S/4HANA. Bei weclapp und Odoo liegen CRM und ERP im selben Produkt. Die Prüfpunkte stehen im Abschnitt zur Anbindung, Stand Oktober 2026.

Was kostet Vertriebssoftware?

Die Lizenz kostet je Nutzer und Monat laut Herstellerseiten von 0 € in Gratis Tarifen bis 550 € bei Salesforce Max, typische Mittelstandstarife liegen nach der Seite CRM Preise bei 25 € bis 195 €. Prognose und Sequenzen gibt es oft erst in höheren Tarifen, bei HubSpot ab Professional für 90 €, bei Dynamics 365 Sales ab Enterprise für 91,00 €. Hinzu kommen Einführung, Schnittstellen und Schulung. Das Drei Jahres Rechenmodell mit Annahmen steht auf der Seite CRM Preise, Stand Oktober 2026.

Cloud oder On-Premise bei Vertriebssoftware?

Die meisten Hersteller bieten Vertriebssoftware als Cloud Dienst an, so HubSpot, Pipedrive, Salesforce, Zoho und SAP Sales Cloud. On-Premise oder Private Cloud bieten unter anderem cobra, combit und TecArt. Bei Dynamics 365 Sales funktioniert die Mobile App laut Microsoft nicht mit der On-Premises Variante Customer Engagement. Entscheiden Sie nach Datenschutzauflagen, eigenem IT Betrieb und der Anbindung an Systeme im eigenen Rechenzentrum, und lassen Sie sich Rechenzentrum und Region schriftlich bestätigen. Stand Oktober 2026. Die Abwägung beschreibt die Seite Cloud oder On-Premise.

Wie wählt man Vertriebssoftware aus?

In sechs Schritten: Vertriebsmodell und Nutzer beschreiben, Muss Kriterien und Ausschlüsse festlegen, die Longlist auf drei bis fünf Hersteller kürzen, Demos mit eigenen Szenarien durchführen, Preise auf gleicher Bezugsgröße vergleichen und Vertrag und Datenschutz prüfen. Das Selection Portal von Find-Your-Software unterstützt dabei mit Anforderungsmanager, Szenarien für Demos und Vertragsphase. Find-Your-Software ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl, kein Bewertungsportal, und erhält keine Zahlung für Platzierungen. Planen Sie nach der Entscheidung einen Pilot mit einer kleinen Gruppe ein, bevor das gesamte Vertriebsteam umzieht.

Brauche ich CPQ für meinen Vertrieb?

CPQ lohnt sich, wenn Produkte konfiguriert werden müssen, Preise von vielen Regeln abhängen und Angebote Genehmigungen durchlaufen. Tacton richtet sich laut Herstellerseite an Fertigungsunternehmen mit hoher Produktvarianz. Bei Standardprodukten mit wenigen Varianten reichen die Angebotsfunktionen im CRM oder im ERP oft aus, sodass ein zusätzliches CPQ nur Aufwand erzeugt. Beachten Sie bei Salesforce: Salesforce CPQ ist laut Hersteller auf End of Sale gesetzt, Neukunden erhalten keine Lizenz mehr, Bestandskunden können weiter nutzen, der Nachfolger heißt Revenue Cloud Advanced, Stand Oktober 2026.

Darf ich Kaltakquise per E-Mail oder Telefon mit Vertriebssoftware betreiben?

Das regelt das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG ist Werbung per elektronischer Post ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung unzumutbar, nach § 7 Abs. 3 UWG gilt eine enge Ausnahme für eigene ähnliche Waren bei Kunden mit Widerspruchshinweis. Telefonwerbung gegenüber sonstigen Marktteilnehmern braucht nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG zumindest eine mutmaßliche Einwilligung. Sequenzen in Vertriebssoftware ersetzen diese Prüfung nicht, Stand Oktober 2026, keine Rechtsberatung.

Welche Rolle spielt KI in der Vertriebssoftware?

Mehrere Hersteller bündeln KI Assistenz mit Vertriebssoftware. Salesforce nennt Agentforce for Sales, enthalten in Max und als Zusatz in Core und Advanced. Dynamics 365 Sales nennt Copilot ab Enterprise, Premium enthält 1.000 Copilot Credits pro Monat. SuperOffice nennt KI Unterstützung bei der Angebotserstellung. Klären Sie, welche Daten die KI nutzt, wo sie verarbeitet werden und was die Funktion zusätzlich kostet, Stand Oktober 2026 laut Herstellerseiten. Der Nutzen hängt von der Datenqualität im CRM ab.

Wann reicht das Verkaufsmodul eines ERP statt eines CRM?

Wenn der Vertrieb vor allem Aufträge aus einem Katalog abwickelt, wenige Phasen hat und keine mehrstufige Prognose braucht, reicht oft das Verkaufsmodul eines ERP mit CRM Funktionen. weclapp speichert laut Produktseite Angebote, Aufträge, Reklamationen und Serviceleistungen, Odoo verbindet Pipeline, Angebot und Rechnung in einer Plattform. Sobald Teams Pipeline, Prognose, Sequenzen oder Außendienst Apps brauchen, lohnt der Blick auf ein dediziertes CRM. Den Unterschied erklärt die Seite ERP und CRM im Vergleich.

Was gilt beim Datenschutz in der Vertriebssoftware?

Kontaktdaten sind personenbezogene Daten und brauchen eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO, etwa Einwilligung (Buchstabe a) oder berechtigte Interessen (Buchstabe f). Gegen Direktwerbung besteht nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO ein jederzeitiges Widerspruchsrecht. Mit dem Hersteller schließen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, bei Sitz außerhalb der EU sind die Art. 44 bis 49 zu prüfen. Der Abschnitt zu Recht und Datenschutz nennt die Prüfreihenfolge, Stand Oktober 2026, keine Rechtsberatung.

Matching starten

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Die Tabellen auf dieser Seite sind Auszüge mit Beispielen, nicht der ganze Markt. Die Matching Engine von Find-Your-Software vergleicht Ihre Anforderungen mit passenden CRM Systemen und liefert eine begründete Shortlist. Im Selection Portal erfassen Sie danach Anforderungen, planen Demos mit Ihren Szenarien und prüfen Angebote und Verträge. Find-Your-Software ist kein Bewertungsportal und erhält keine Zahlung für Platzierungen. Wer lieber zuerst mit einer Person spricht, bucht ein kostenloses Erstgespräch.

Grundlagen zu Funktionen, Abgrenzung zu ERP, Auswahl und DSGVO: CRM Software und Abgrenzung.

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