Beratungsfeld 05 · KI-Strategie & AI Readiness

KI-Strategie Beratung,
die wirklich greift.

KI-Strategie-Beratung klärt, wo Künstliche Intelligenz im Unternehmen Nutzen stiftet, welche Daten und Kompetenzen dafür fehlen und welche Regeln des EU AI Act gelten. Sectorlens entwickelt für den DACH-Mittelstand mit 50 bis 2.000 Beschäftigten KI-Readiness-Assessments, Use-Case-Portfolios und mehrjährige KI-Roadmaps mit Governance. Ziel ist KI, die im Regelbetrieb ankommt, statt Piloten ohne Skalierungspfad. Das Erstgespräch ist kostenlos und ohne Mandatsverpflichtung.

KI-Readiness AssessmentUse-Case-PortfolioKI-RoadmapGovernance & EU AI ActErstgespräch kostenlos
4 bis 6
Wochen für ein KI-Readiness Assessment (Erfahrungswerte von Sectorlens)
8 bis 14
Wochen für ein vollständiges Mandat mit Roadmap und Governance
20 bis 40
KI-Potenzialfelder werden im Use-Case-Portfolio bewertet
02.12.2027
Ab hier gelten die Hochrisiko-Pflichten nach Anhang III AI Act, etwa für KI im Recruiting
Vergleich

Eigenregie oder
Sectorlens Advisory?

Viele Unternehmen starten KI mit einem Tool statt mit einer Frage. Das Ergebnis sind einzelne Piloten, deren Nutzen niemand misst und die an Datenqualität, Rechtsfragen oder fehlender Akzeptanz scheitern. Eine KI-Strategie dreht die Reihenfolge um: erst Ziele und Voraussetzungen, dann Use-Cases, dann Werkzeuge. Erstgespräch vereinbaren.

Eigenregie ohne Strategie

  • Readiness: kein strukturiertes Assessment, Lücken werden erst im Projekt sichtbar
  • Use-Cases: Auswahl nach Technologie oder Zufall statt nach Geschäftswert
  • Roadmap: fehlt oder ist nicht mit der Unternehmensstrategie verbunden
  • Nutzen: Kennzahlen werden nicht vorab festgelegt, Erfolg bleibt Behauptung
  • EU AI Act: KI-Systeme sind nicht klassifiziert, Pflichten und Fristen unklar
  • Mitbestimmung und Datenschutz werden spät und unter Zeitdruck geklärt

Mit Sectorlens Advisory

  • Readiness: Assessment in fünf Dimensionen mit Score-Karte und Lückenplan
  • Use-Cases: priorisiertes Portfolio nach Aufwand, Datenlage und Geschäftswert
  • Roadmap: mehrjähriger Wellenplan mit Budgetrahmen und Verantwortlichen
  • Nutzen: Business Case und Messgrößen je Use-Case von Anfang an
  • EU AI Act: Inventar und Risikoklassifizierung aller geplanten KI-Systeme
  • Betriebsrat, Datenschutz und Informationssicherheit früh eingebunden
Status quo

Wie verbreitet KI
in deutschen Unternehmen ist.

Je nach Studie nutzt ein Fünftel bis über die Hälfte der Unternehmen KI. Die Werte unterscheiden sich, weil Grundgesamtheit, Unternehmensgröße und Definition voneinander abweichen. Wir nennen deshalb jede Zahl mit Quelle und Stichprobe und mischen sie nicht.

Destatis 2025

26 % der Unternehmen nutzen KI

  • Unternehmen ab 10 Beschäftigten
  • Kleine 23 %, mittlere 36 %, große 57 %
  • Hemmnisse der Nichtnutzer: fehlendes Wissen 72 %, Rechtsunklarheit 62 %, Datenschutz 60 %
  • Datenqualität 44 %, Kosten 32 %
Bitkom 2026

57 % nutzen KI, 38 % planen es

  • 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, befragt im Sommer 2026
  • 2025 waren es 36 %, 2024 noch 20 %
  • Nichtnutzer nennen Know-how 85 %, Recht 66 %, Kosten 63 %
  • 59 % sagen, sie nutzen das Potenzial kaum
KfW-Mittelstandspanel

20 % des Mittelstands nutzen KI

  • Welle 2025, veröffentlicht im Juli 2026
  • Ab 50 Beschäftigten 36 %
  • Baugewerbe nur 8 %
  • Zum Vergleich 2016 bis 2018: 4 %
DIHK-Umfrage

34 % nutzen, 35 % planen

  • 4.686 Unternehmen, befragt im November 2025
  • 35 % planen den Einsatz binnen 3 Jahren
  • 31 % weder Nutzung noch Planung
  • Datenbasis der Digitalisierungsumfrage 2026

Quellen: Destatis KI-Nutzung 2025, Destatis Hemmnisse, Bitkom 14.09.2026, KfW Research Fokus Nr. 554, DIHK Digitalisierungsumfrage 2026.

Leistungsspektrum

Drei Mandate,
ein Integrationspfad.

KI-Beratung bei Sectorlens folgt einer klaren Logik: erst verstehen, dann priorisieren, dann skalieren. Die drei Mandate bauen aufeinander auf, lassen sich aber auch einzeln beauftragen.

Mandat 01 · 4 bis 6 Wochen

KI-Readiness Assessment

Wo steht das Unternehmen?

Strukturierte Bestandsaufnahme der KI-Voraussetzungen in fünf Dimensionen: Datenstrategie, IT-Infrastruktur, KI-Kompetenz, Governance und Use-Case-Reife. Start mit einem Discovery-Workshop von zwei bis drei Tagen.

  • Discovery-Workshop mit Geschäftsleitung, IT und Fachbereichen
  • Readiness-Score je Dimension
  • Priorisierter Lückenplan

Ergebnis: Score-Karte und Lückenplan

Mandat 02 · Portfolio

Use-Case-Portfolio

Wo lohnt sich KI?

Identifikation und Bewertung von 20 bis 40 KI-Potenzialfeldern entlang der Wertschöpfungskette. Jeder Use-Case wird nach Realisierungsaufwand, Datenverfügbarkeit, Geschäftswert und Risikoklasse nach AI Act eingeordnet.

  • Use-Case-Scan in allen Bereichen
  • Prioritätsmatrix nach Aufwand und Nutzen
  • Business Case für die Top-10-Initiativen

Ergebnis: priorisiertes Portfolio

Mandat 03 · 8 bis 14 Wochen

KI-Roadmap & Governance

Wie wird daraus Regelbetrieb?

Mehrjährige KI-Roadmap mit Wellenplan, Budgetrahmen und Meilensteinen. Dazu ein Governance-Framework mit KI-Inventar, Risikoklassifizierung, internen Leitlinien und Berichtsrhythmus für die Geschäftsleitung.

  • Wellenplan von Quick Wins bis Differenzierung
  • Governance nach EU AI Act
  • Quartalsweise Überprüfung und Repriorisierung

Ergebnis: Roadmap und Governance

Laufzeiten sind Erfahrungswerte von Sectorlens und hängen von Unternehmensgröße und Datenlage ab.

Vorgehen

Von der Diagnose
zur produktiven KI.

Jede Phase liefert ein eigenständiges Ergebnis. So entsteht Wert schon während des Projekts und nicht erst am Ende.

01

Discovery und Abstimmung

Strukturierte Interviews mit Geschäftsleitung, IT und Fachbereichen. Bestandsaufnahme von Softwarelandschaft, Datenverfügbarkeit und laufenden KI-Initiativen, einschließlich Schatten-KI wie privat genutzter Chatbots.

02

KI-Readiness Assessment

Bewertung in fünf Dimensionen: Daten, Infrastruktur, Kompetenz, Governance und Use-Case-Reife. Ergebnis sind eine Score-Karte und ein priorisierter Lückenplan.

03

Use-Case-Portfolio

Sammlung von 20 bis 40 Potenzialfeldern entlang der Wertschöpfungskette, bewertet nach Aufwand, Datenlage, Geschäftswert und Risikoklasse. Die zehn stärksten Kandidaten erhalten einen Business Case.

04

KI-Roadmap und Wellenplan

Welle 1 bündelt schnelle Erfolge in den ersten sechs Monaten, Welle 2 die Skalierung bis etwa 18 Monate, Welle 3 differenzierende Vorhaben darüber hinaus. Jede Welle hat Budget, Verantwortliche und Messgrößen.

05

Governance und EU AI Act

KI-Inventar, Risikoklassifizierung, Leitlinien für Mitarbeitende, Maßnahmen zur KI-Kompetenz nach Art. 4 AI Act sowie Abstimmung mit Datenschutz und Betriebsrat. Dazu ein fester Überprüfungsrhythmus.

06

Begleitung und Skalierung

Optional begleitet Sectorlens die Umsetzung, coacht das interne KI-Team und unterstützt bei der Auswahl von Software. Für die Marktsichtung steht das Matching von Find-Your-Software zur Verfügung.

KI in Unternehmenssoftware

Was KI in ERP, CRM und Office
tatsächlich kostet.

Viele KI-Funktionen kommen nicht als eigenes Projekt, sondern mit der Unternehmenssoftware. Entscheidend für die Strategie ist, was im Lizenzpreis steckt und was über Credits oder Zusatzabos abgerechnet wird. Die Tabelle zeigt Listenpreise der Hersteller.

AnbieterSegmentPreis abKI-FunktionAbrechnung der KIHinweisProfil
Microsoft 365 CopilotBusiness Add-on für Microsoft 365KMU15,60 €/Nutzer/MoCopilot in Word, Excel, Outlook, Teams✓ Festpreis je NutzerAktionspreis bis 12/2026, regulär 18,20 €, qualifizierender Microsoft 365 Plan nötig
Microsoft Dynamics 365 Business CentralERP für den MittelstandMittelstand69,30 €/Nutzer/MoCopilot im Standard enthalten≈ Zusätzliche Credits nutzungsbasiert oder vorabPremium 95,30 €, Team Member 6,90 €, Vorauskauf von Credits bis 20 % günstigerZum Portal →
Microsoft Dynamics 365 SalesCRMMittelstand56,30 €/Nutzer/MoCopilot-Basisfunktionen enthalten≈ Premium 130,00 € mit 1.000 Copilot CreditsEnterprise 91,00 €, Jahresabo, netto
Microsoft Dynamics 365 FinanceERP für größere UnternehmenEnterprise182,00 €/Nutzer/MoCopilot und Agenten≈ Finance Premium 259,90 € mit 1.000 CreditsAgenten benötigen ein Azure-AbonnementZum Portal →
SAP S/4HANA Cloud, public editionERP mit KI-Assistent JouleEnterpriseauf AnfrageJoule als Assistent, Agenten über Joule Studio– Preise nicht veröffentlichtLaut Presseberichten nur mit RISE oder GROW, nicht On-PremiseZum Portal →
SAP SuccessFactors HCMHR-Suite mit JouleEnterpriseauf AnfrageJoule im HR-Kontext– Preise nicht veröffentlichtKI für Recruiting oder Beförderung ist Hochrisiko nach Anhang III Nr. 4 AI ActZum Portal →

Preise netto laut Herstellerseiten, Stand 10/2026. Quellen: Microsoft 365 Copilot, Business Central, Dynamics 365 Sales, Dynamics 365 Finance, Rödl & Partner zu SAP Joule. Bewertungen und Schätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht.

Recht und Regulierung

EU AI Act und mehr:
was wann gilt.

Der AI Act gilt seit 01.08.2024 und wird stufenweise anwendbar. Mit dem Digital Omnibus, der Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit 27.07.2026, wurden die Hochrisiko-Fristen verschoben. Wer heute von voller Anwendbarkeit im August 2026 liest, hat einen veralteten Stand.

01 · Seit 02.02.2025

Verbote und KI-Kompetenz

Verbotene Praktiken nach Art. 5 sind untersagt. Art. 4 verpflichtet Anbieter und Betreiber, Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz zu ergreifen. Nach dem Omnibus ist das eine Bemühenspflicht, kein garantierter Wissensstand je Beschäftigtem.

  • Schulungen und Leitlinien dokumentieren
  • Verbotene Anwendungen ausschließen
  • GPAI-Pflichten gelten seit 02.08.2025
02 · Ab 02.08.2026

Transparenzpflichten nach Art. 50

Chatbots müssen sich als KI zu erkennen geben, synthetische Inhalte maschinenlesbar gekennzeichnet sein. Betreiber legen Deepfakes und KI-Texte zu Themen von öffentlichem Interesse offen.

  • Kennzeichnung für Altsysteme ab 02.12.2026
  • Hinweis im Kundenchat einplanen
  • Emotionserkennung und Biometrie offenlegen
03 · Ab 02.12.2027

Hochrisiko nach Anhang III

Eigenständige Hochrisiko-Systeme, etwa für Recruiting, Bewerberfilter, Beförderung und Kündigung oder Bonitätsprüfung, unterliegen ab diesem Datum den vollen Pflichten. Für KI in regulierten Produkten nach Anhang I gilt der 02.08.2028.

  • HR-KI früh klassifizieren
  • Allgemeine Preisgestaltung ist nicht pauschal Hochrisiko
  • Erleichterungen auch für Small Mid-Caps
04 · Betreiberpflichten

Was Anwender von Hochrisiko-KI tun müssen

Nutzung gemäß Anleitung, menschliche Aufsicht durch kompetente Personen, Prüfung der Eingabedaten, Überwachung des Betriebs und Aufbewahrung der Protokolle. Vor dem Einsatz am Arbeitsplatz sind Arbeitnehmervertreter und Betroffene zu informieren.

  • Aufsichtsrollen benennen
  • Protokolle mindestens 6 Monate aufbewahren
  • Bezug zur Datenschutz-Folgenabschätzung
05 · Aufsicht und Bußgelder

Bundesnetzagentur und KI-MIG

Das deutsche Durchführungsgesetz KI-MIG ist seit 29.07.2026 in Kraft. Die Bundesnetzagentur ist zentrale Marktüberwachungsbehörde, die BaFin für den Finanzsektor. Der AI Act sieht Bußgelder bis 35 Mio. € oder 7 % des Umsatzes vor, für KMU gilt jeweils der niedrigere Wert.

  • Sonstige Verstöße bis 15 Mio. € oder 3 %
  • KI-Service Desk der Bundesnetzagentur kostenlos
  • KI-MIG fördert Information und Reallabore für KMU
06 · DSGVO und Betriebsrat

Regeln jenseits des AI Act

Art. 22 DSGVO schützt vor ausschließlich automatisierten Entscheidungen mit Rechtswirkung, Art. 35 verlangt bei hohem Risiko eine Datenschutz-Folgenabschätzung. Im Betrieb greifen § 87 Abs. 1 Nr. 6 und § 90 BetrVG, nach § 80 Abs. 3 kann der Betriebsrat bei KI einen Sachverständigen hinzuziehen.

  • Echter menschlicher Entscheidungsspielraum
  • DSFA bei vielen KI-Einsätzen nötig
  • Mitbestimmung bei Zugriff auf Nutzungsdaten

Quellen: EU-Kommission AI Act, AI Act Service Desk Zeitplan, Rat der EU 29.06.2026, Art. 50, Art. 26, Anhang III, Art. 99, KI-MIG, DSK-Orientierungshilfe KI, CMS zum Betriebsrat. Keine Rechtsberatung.

Use-Cases

Wo Unternehmen KI
heute tatsächlich einsetzen.

Die häufigsten Einsatzfelder liegen dort, wo viel Text, Sprache und Wissen verarbeitet wird. Die Prozentwerte stammen aus Bitkom 2026 (Anteil der KI-nutzenden Unternehmen je Bereich) und Destatis 2025 (Anteil je Technologie unter KI-Nutzern). Welche Use-Cases für ein Unternehmen passen, zeigt erst das Portfolio-Mandat.

01 · Kundenkontakt

72 % nutzen KI im Kundenkontakt

Chat- und Mailassistenten, Ticketklassifizierung, Antwortvorschläge im Service. Häufigster Bereich laut Bitkom.

  • Transparenzhinweis nach Art. 50 ab 02.08.2026
  • Wissensbasis als Voraussetzung
  • Messgröße: Bearbeitungszeit je Anfrage
02 · Marketing

54 % in Marketing und Kommunikation

Texte, Bilder und Varianten für Kampagnen. Generative KI ist hier am schnellsten produktiv, braucht aber Freigaberegeln.

  • Kennzeichnung synthetischer Inhalte beachten
  • Markenrichtlinien als Prompt-Basis
  • Urheberrecht im Freigabeprozess
03 · Dokumente

Text Mining bei 52 % der Nutzer

Auslesen von Rechnungen, Lieferscheinen, Verträgen und E-Mails. Klassischer Einstieg in ERP-nahe Automatisierung.

  • Hohe Datenqualität im ERP nötig
  • Menschliche Prüfung bei Ausnahmen
  • Schnell messbarer Nutzen
04 · Sprache

Spracherkennung bei 42 % der Nutzer

Protokolle, Diktat, Transkription von Meetings und Serviceanrufen. Datenschutz und Mitbestimmung sind hier besonders relevant.

  • Einwilligung und Information der Beteiligten
  • Betriebsrat bei Auswertung von Gesprächen
  • Speicherdauer festlegen
05 · Wissen

22 % im Wissensmanagement

Interne Assistenten, die Handbücher, Richtlinien und Projektwissen durchsuchen. Nutzen hängt vollständig von der Qualität der Quellen ab.

  • Berechtigungskonzept übernehmen
  • Quellen pflegen statt nur anschließen
  • Antworten mit Fundstellen
06 · Produktion

22 % in der Produktion

Qualitätsprüfung per Bilderkennung, vorausschauende Wartung, Planungsoptimierung. Höherer Daten- und Integrationsaufwand, oft mit MES-Anbindung.

  • Sensordaten und Historie nötig
  • KI in Maschinen kann unter Anhang I fallen
  • Pilot an einer Linie, dann ausrollen

Quellen: Bitkom 2026, Destatis KI-Nutzung 2025. Weitere Einordnung: KI in Unternehmenssoftware.

Kosten und Förderung

Was eine KI-Strategie kostet
und was gefördert wird.

Ein Readiness Assessment liegt bei Sectorlens im mittleren vierstelligen Bereich, ein vollständiges Mandat richtet sich nach Umfang und Anzahl der Fachbereiche. Für die Beratung selbst und für Umsetzungsprojekte gibt es Förderprogramme mit unterschiedlichen Regeln.

Beratung

Honorar nach Mandat

  • Readiness Assessment: mittlerer vierstelliger Bereich
  • Use-Case-Portfolio und Roadmap nach Umfang
  • Erstgespräch kostenlos und unverbindlich
  • Erfahrungswerte von Sectorlens
BAFA

Zuschuss zur Beratung bis 31.12.2026

  • 80 % in neuen Bundesländern, Lüneburg und Trier, max. 2.800 €
  • 50 % im übrigen Bundesgebiet, max. 1.750 €
  • Bemessung auf höchstens 3.500 € je Beratung
  • Alle Regeln zur BAFA-Förderung
Länder

Zuschüsse für die Umsetzung

  • Digitalbonus.Bayern Plus bis 30.000 € für innovative Vorhaben wie KI
  • Nur Unternehmen unter 50 Beschäftigten, bis 31.12.2027
  • Weitere Landesprogramme meist als Darlehen
  • Beginn vor Antrag ist förderschädlich
Kostenlos

Öffentliche Angebote

  • Mittelstand-Digital-Zentren mit KI-Trainern
  • Netzwerk läuft Ende 2026 aus, neues ab 2027
  • KI-Service Desk der Bundesnetzagentur
  • BSI-Papier zu Chancen und Risiken generativer KI

Quellen: BAFA Unternehmensberatung, Digitalbonus.Bayern, BMWE Mittelstand-Digital, Bundesnetzagentur KI-Service Desk, BSI generative KI.

Einordnung

KI-Strategie braucht
eine digitale Basis.

Eine KI-Strategie ist kein isoliertes Projekt, sondern Teil der übergeordneten Digital- und Softwarestrategie. Wer KI skalieren will, braucht einen klaren Software-Stack, eine saubere Datenarchitektur und ein Betriebsmodell. Sectorlens verbindet beide Disziplinen und führt die Mandate separat oder integriert durch.

Voraussetzung

Digital- & Software-Strategie

Stack-Vision, Bebauungsplan und Target Operating Model als Plattform für KI.

Beratungsfeld 01

CIO Advisory

Strategische IT-Begleitung für CIOs und Vorstände, Interim-Unterstützung, Board-Reporting und IT-Governance.

Beratungsfeld 03

Software-Auswahl & Vendor

Strukturierte Softwareauswahl, Ausschreibung und Vertragsverhandlung, auch für KI-Werkzeuge und Plattformen.

Beratungsfeld 04

Transformation & IT-Organisation

IT-Betriebsmodell, Sourcing-Strategie, agile Transition und Organisationsdesign.

Software-Matching

Shortlist und Selection Portal

Das Matching von Find-Your-Software erstellt Shortlists für ERP, CRM, HR und weitere Kategorien. Im Selection Portal dokumentieren Sie Ihre IT-Systemlandschaft, verwalten Anforderungen und sprechen Anbieter direkt an.

Überblick

Alle Beratungsfelder

Das vollständige Sectorlens Advisory-Spektrum für den DACH-Mittelstand auf einen Blick.

Häufige Fragen

Was Entscheider
zur KI-Strategie wirklich fragen.

Was ist eine KI-Strategie und warum braucht mein Unternehmen eine?

Eine KI-Strategie legt fest, wie ein Unternehmen Künstliche Intelligenz einsetzt, um Geschäftsziele zu erreichen. Sie umfasst eine Bestandsaufnahme der Voraussetzungen, ein nach Nutzen priorisiertes Use-Case-Portfolio, eine Roadmap mit Budget und Verantwortlichen sowie Regeln für Governance und Compliance. Ohne Strategie entstehen einzelne Piloten, deren Nutzen niemand misst und die selten in den Regelbetrieb kommen.

Was kostet eine KI-Strategie-Beratung für den Mittelstand?

Ein KI-Readiness Assessment liegt bei Sectorlens im mittleren vierstelligen Bereich. Use-Case-Portfolio und Roadmap richten sich nach Umfang und Anzahl der einbezogenen Bereiche. Das Erstgespräch ist kostenlos und ohne Mandatsverpflichtung.

Wird KI-Beratung vom BAFA gefördert?

Das BAFA bezuschusst Beratungen zu organisatorischen Fragen der Unternehmensführung, wozu eine KI-Strategie gehören kann. Der Zuschuss beträgt 80 % in den neuen Bundesländern sowie den Regionen Lüneburg und Trier, sonst 50 %, jeweils auf höchstens 3.500 € Beratungskosten. Der Antrag muss vor Abschluss des Beratungsvertrags gestellt werden, die Richtlinie gilt für Anträge bis 31.12.2026. Geförderte Beratungen müssen produktneutral sein, eine Softwarevermittlung ist nicht Teil der geförderten Leistung.

Wie lange dauert ein KI-Strategie-Projekt?

Ein KI-Readiness Assessment dauert typischerweise 4 bis 6 Wochen, ein vollständiges Mandat mit Roadmap und Governance 8 bis 14 Wochen. Die Phasen sind modular, nach dem Assessment entscheiden Sie, ob Use-Case-Portfolio und Roadmap folgen. Erster Meilenstein ist der Discovery-Workshop mit der Readiness-Score-Karte.

Was ist ein KI-Readiness Assessment?

Eine strukturierte Analyse der Voraussetzungen für den KI-Einsatz in fünf Dimensionen: Datenstrategie mit Qualität und Verfügbarkeit, IT-Infrastruktur mit Cloud-Reife und Schnittstellen, KI-Kompetenz der Mitarbeitenden, Governance und Compliance sowie Use-Case-Reife. Ergebnis sind eine Score-Karte und ein priorisierter Lückenplan.

Gilt der EU AI Act seit August 2026 vollständig?

Nein. Seit 02.02.2025 gelten Verbote und die Pflicht zur Förderung von KI-Kompetenz, seit 02.08.2025 die Regeln für KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck. Ab 02.08.2026 kommen Transparenzpflichten hinzu. Die Hochrisiko-Pflichten für eigenständige Systeme nach Anhang III gelten durch den Digital Omnibus erst ab 02.12.2027, für KI in Produkten nach Anhang I ab 02.08.2028.

Ist unser KI-Tool ein Hochrisiko-System?

Hochrisiko sind unter anderem KI-Systeme für Recruiting, Bewerberfilter, Beförderungs- und Kündigungsentscheidungen sowie für Bonitätsprüfungen und Versicherungspreise. Allgemeine Preisgestaltung, Textassistenten oder Dokumentenerkennung sind nicht pauschal Hochrisiko. Entscheidend ist der konkrete Einsatzzweck, deshalb gehört eine Klassifizierung jedes Systems in die Governance.

Muss der Betriebsrat bei KI-Einführungen beteiligt werden?

In der Regel ja. Nach § 90 BetrVG ist der Betriebsrat über technische Anlagen zu unterrichten, nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 hat er ein Mitbestimmungsrecht, wenn Systeme Verhalten oder Leistung überwachen können, entscheidend ist dabei der Zugriff auf Nutzungsdaten. Nach § 80 Abs. 3 kann er bei KI einen Sachverständigen hinzuziehen. Frühe Einbindung verkürzt Projekte.

Brauchen wir eine Datenschutz-Folgenabschätzung?

Bei vielen KI-Einsätzen ja, denn Art. 35 DSGVO verlangt sie bei voraussichtlich hohem Risiko, besonders bei neuen Technologien und systematischer Bewertung von Personen. Die Datenschutzkonferenz empfiehlt außerdem eine Rechtsgrundlage je Verarbeitungsschritt und echten menschlichen Entscheidungsspielraum bei automatisierten Entscheidungen.

Welche KI-Use-Cases sind für den Mittelstand am relevantesten?

Am verbreitetsten sind KI im Kundenkontakt, in Marketing und Kommunikation, beim Auslesen von Dokumenten und in der Spracherkennung. In der Fertigung kommen Qualitätsprüfung per Bilderkennung und vorausschauende Wartung hinzu, im Handel Absatzprognosen. Die richtigen Use-Cases sind unternehmensindividuell und werden im Portfolio-Mandat nach Aufwand, Datenlage und Geschäftswert priorisiert.

Woran erkenne ich eine gute KI-Beratung?

An einem klaren Vorgehen mit Ergebnissen je Phase, an messbaren Zielen je Use-Case und an Erfahrung mit Datenschutz, Mitbestimmung und AI Act. Eine gute Beratung trennt Strategie und Produktverkauf und kann begründen, warum ein Use-Case nicht verfolgt werden sollte. Referenzen aus vergleichbaren Unternehmen sind wichtiger als Folien.

Was unterscheidet Sectorlens von anderen KI-Beratungen?

Sectorlens ist auf Unternehmen mit 50 bis 2.000 Beschäftigten im DACH-Raum spezialisiert. Strategie und Softwareauswahl lassen sich in einem Prozess verbinden, bei Bedarf mit dem Matching von Find-Your-Software für die Marktsichtung. Die Roadmap ist ein lebendes Steuerungsinstrument mit Verantwortlichen und quartalsweiser Überprüfung.

Brauche ich zuerst eine Digitalstrategie?

Nicht zwingend, aber eine Digitalstrategie mit klarem Software-Stack und Betriebsmodell beschleunigt die KI-Skalierung erheblich. KI-Projekte scheitern häufig an Datensilos und veralteter Infrastruktur. Wer bereits eine Digitalstrategie hat, kann direkt mit dem Readiness Assessment starten.

Wie starte ich mit einer KI-Strategie?

Mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Welche KI wird schon genutzt, auch inoffiziell, welche Daten sind verfügbar und welche Ziele hat die Geschäftsleitung. Sectorlens startet jedes Mandat mit einem Discovery-Workshop von zwei bis drei Tagen, aus dem Score-Karte und erste Handlungsempfehlungen entstehen. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Erstgespräch

KI-Strategie,
die im Regelbetrieb wirkt.

Sectorlens begleitet mittelständische Unternehmen im DACH-Raum vom Readiness Assessment bis zur ersten produktiven KI-Lösung. Das Erstgespräch ist kostenlos und ohne Mandatsverpflichtung. Für die spätere Softwareauswahl dokumentieren Sie im Selection Portal Ihre IT-Systemlandschaft, verwalten Anforderungen und sprechen Anbieter direkt an.

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